Fed Con XI

 

oder

 

Fed Con - wwwwhuuuuuuuuuuuuuu!!!!!

 

Gäste:

 

Marina Sirtis (Deanna Troi, TNG)

John Billingsley (Dr. Phlox, Enterprise)

Linda Park (Hoshi Sato, Enterprise)

Anthony Stewart Head (Rupert Giles, Buffy)

Ethan Phillips (Neelix, Voyager)

Nana Visitor (Kira Nerys, DS9)

Cirroc Lofton (Jake Sisko, DS9)

Ray Park (Darth Maul, Star Wars)

Leni Parker (Da'an, Earth: Final Conflict)

Jason Carter (Ranger Marcus Cole, Babylon 5)

Gil Gerard (Buck Rogers, Buck Rogers)

Vaughn Armstrong (Admiral Forrest, Enterprise)

Tracy Scoggins (Captain Elizabeth Lochley, Babylon 5)

Gene Roddenberry Jr.

Richard Arnold

Marc B. Lee (Master of Ceremonies)

 



Maritim Hotel Bonn

 vom 02.05. - 04.05.2003

 

Freitag, 02.05.:

 

*Warum zur Hölle muß man denn Zug fahren?* dachte ich im Angesicht der Tatsache, daß ich bequem hätte fliegen können und nicht die ganze Nacht in einem miefigen Zug verbringen mußte. Aber ich war wohl überstimmt worden. Maria hatte explizite Order gegeben: Bahn fahren.

Werte Dame kam ja extra aus Griechenland um die Freunde der 11. Fed Con nicht zu missen. Außerdem brachte sie noch ihre Freundin Giota mit, die ihre erste Con vor sich hatte und sich eigentlich nur wegen James Marsters angemeldet hatte, der aber (zum Glück - *netter^James*) abgesagt hatte.

Egal - unser Zug fuhr also um 23.55 Uhr von Berlin Zoo los und als wir einstiegen dachten wir nur: "Oh Gott! Wir werden alle sterben!" (Oh Gott! Wir werden alle sterben (ogwwas - Kapitel 1). Mit uns in den Waggon stieg ein Haufen Teenies, denen man einfach nur ansah, daß sie von der bestimmt größten Drogen-Party Berlins kommen mußten. Immerhin hatten wir das Glück, daß mit uns im Abteil ein älteres Ehepaar saß, das garantiert nicht high war. Wie war das damals auf der Expo Trek in Hannover? Die Love-parade für arme: "Haschischodagraß" (Expo Trek)

Egal - wir hatten das Abteil ganz hinten im letzten Waggon und noch ein Stück Gepäckwagen, in dem wir uns letztendlich breit machen konnten. Und während die Deppen neben uns ihr Haschisch rauchten, lenkten wir uns mit Gummibärchen, Chips, Bounty und Karten spielen ab.

Man stelle sich vor - irgendwann war auch diese Nacht im Zug vorüber und wir trafen in Bonn ein. Mario und Giota hatten wohl noch ein Stündchen im Zug geschlafen, was auf Maria und mich allerdings nicht zutraf. Bei Maria merkte man dann den Schlafmangel, als wir am Bonner Hauptbahnhof in den Ticketverkaufsladen gingen und Maria folgendes sagte: "Wir möchten zwei für in Bonn." Ö_ö Hier die Übersetzung: "Wir möchten gerne zwei Fahrkarten für die U-Bahn in Bonn."

*löl* (ogwwas – Kapitel 2).

Gut, wir hatten dann was wir wollten und machten uns auf zum Hotel. Ich liiiiiiebe den Telekom-Expreß… *würg* (ogwwas – Kapitel 3).

Im Hotel angekommen hatten wir das unverschämte Glück, gleich unser Zimmer beziehen zu können. Rauf, kurz Sachen abstellen, Anmeldung mitnehmen, wusch, runter. Und endlich mal wieder einer Q joinen!!!!! Jaa…… das ist eine Con!!!! Please join the Q! (ogwwas - Kapitel 4).

Maria und Mario stellten sich dann erst mal in die Q für die Anmeldung für nächstes Jahr während Giota und ich nur unsere Con-badges haben wollten. Während wir da so standen kam in mir nach einer halben Stunde so langsam ein Mordgelüste hoch. Vor uns standen nämlich drei solch Ober-Asis, die NUR genervt haben!!!! Giota hatte Glück, sie versteht ja kein deutsch, aber ich dafür!!!! Die Ober-Asis haben erst mal 'ne habe Stunde debattiert, warum denn keiner von ihnen der Q für die Anmeldung nächstes Jahr gejoint hatte… "bla… wir könnten jetzt schon am Pfeiler stehen, aber wenn natürlich keiner will… bla" Das war der erste Teil - der zweite Teil war pure Angeberei… man kennt das ja… ich bin besser, habe schon mehr Stars getroffen, habe mit einer geschlafen usw. Da machte sich dann doch das eine Wort griechisch ganz gut, da ich gelernt hatte: Scasse! (was soviel heißt wie: "Platz doch" oder "Schnauze"). Also konterten Giota und ich und machten uns über die Deppen vor uns lustig…

Irgendwann machten dann auch die netten Conhelfer die Rezeption auf und wir hatten bald unsere obligatorischen Sklavenarmbänder (dieses Jahr in gold, wobei ich aber im ersten Moment diese Farbe gar nicht definieren konnte…(ogwwas - Kapitel 5).) und unsere Con-Tasche. Die Kugelschreiber sehen dieses mal sehr gelungen aus… nett…

Zurück auf dem Zimmer erst mal Sachen durchwühlen und dann erst mal die Händlerräume unsicher machen. Such, kauf… *auweia* Ich hab mich zurückgehalten… NOCH! Irgendwann wieder zurück aufs Zimmer und nach einer wachen Nacht erst mal aufs Bett hauen und 'ne Runde schlafen. Die Opening ist ja schließlich erst um 19.00 Uhr, da hat man noch Zeit.

Aber geschlafen wurde wirklich nicht lang. Was kann man schließlich noch machen? Genau - Händlerräume unsicher!!!! Also nichts wie los und Geld ausgeben…

Maria und ich trennten uns, denn ich bin im Gucken doch etwas oberflächlicher (was den Grund hatte: Wenn ich richtig gucke, finde ich noch etwas, das ich haben will…)

Außerdem war ich auf Smallville Jagd. Hm, da gibt’s ja schon die ersten Smallville Fotos… aber haben mir nicht gefallen. Irgendwann kam ich dann in dem Fanclubraum oben an und stattete dem Star Trek Forum einen Besuch ab. Uschi erkannte mich auch gleich und meinte erst mal, daß meine beiden Exemplare von Fanzines schon verkauft wären… *staun, da kaufte jemand meine story!!!!* Wow….

Später führte mich mein Weg wieder runter in die Händlerräume wo ich wieder auf Maria und Giota traf. Die waren auch fertig und Maria wollte auch Uschi einen Besuch abstatten. Also wieder nach oben und was sieht man nicht alles oben? Da hing dann doch auf einmal dieser nette Zettel:

 

Fotosession

 

16.00 – 17.00 Uhr: wer auch immer

17.00 – 18.00 Uhr: wer auch immer + Jason Carter

18.00  - 19.00 Uhr: Marina Sirtis und Anthony S. Head

 

*kreisch* Begeisterung… und endlich wieder eine Q joinen!!!! Ach nee, war noch viel zu früh, aber wir würden warten.. wie die Aasgeier…. (ogwwas – Kapitel 7).

Strategisch günstig postierten wir uns um 15.45 Uhr etwa auf dem Fußboden gegenüber der Kleiderstangen, die als Abtrennung dienten. Der erste Schwung Conler kam und ging… als ich gerade am Aufstehen war um mir mal die Beine zu vertreten wurde gerade die Couch frei!!! *wupps* Couch besetzt. Maria und Giota folgten und wir konnten direkt ins Zimmer sehen, wo die Fotosessions stattfanden.

Beim zweiten Schub war dann Jason Carter dabei und eigentlich hatten wir nicht mal in Erwägung gezogen, ein Foto mit ihm zu riskieren, aber was da an Mann stand, was soooo süß lächelte… nein, da konnte keine Frau widerstehen. Es war eh alles leer, keiner stand an und Jason stand allein und beschäftigte sich mehr damit, mit dem Schuh über den Teppich zu kratzen. Ich glaub neben ihm stand diese Leni Parker, die hatte Besuch… ich also hin, Ticket gekauft und dann stand ich neben einem strahlenden Jason. Wow, das Foto hatte sich gelohnt. Und dann ging auch noch Maria hin.

Ja, und dann… irgendwann standen da auf einmal so viele Leute. Aaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrgggggggggggggssssssssss! Eine Q hatte sich gebildet!!!! Dabei war es doch erst 17.30 Uhr… joinen! Und schwupps jointen wir wieder mal einer Q. Kurz vor 18.00 Uhr kam dann erst mal Stella und fragte, wer denn eigentlich alles ein Foto mit Tony machen wollte. 70% der anstehenden Conler meldeten sich. Stellas Frage hatte nämlich den Hintergrund, daß der arme Tony wohl dachte, keine wollte zu ihm und meinte wohl: „Das ist eine Star Trek Con, die wollen mich sowieso nicht.“ Na, wenn er sich da mal nicht geirrt hatte!!!! Stella meinte dann, wir sollten, wenn er käme, mal herzlich klatschen, damit er auch merkt, daß alle zu ihm wollen.

Den Gefallen taten wir doch gerne.

Irgendwann kam er dann und war doch leicht gerührt. Vor allem wollten ja wirklich alle zu ihm. Irgendwann kam ich dann ran und unglaublicherweise blamierte ich mich diesmal nicht vor ihm und brachte sogar ein recht stimmiges englisch herüber, in dem ich ihm mitteilte, daß ich mich sehr freute, daß er gekommen war. Er bedankte sich herzlich und ich war glücklich.

Die Fotos würden am nächsten Tag fertig sein.

 

…später…

 

Um 18.15 Uhr oder so, wir waren am frühen Vormittag zwischendurch noch einkaufen am Bonner Hauptbahnhof, machten wir uns dann langsam aber sicher für die Opening bereit. Reingeschlüpft in den Saal kurz vorher und  - man staune – wir bekamen noch die Plätze in Reihe 9, Mitte, direkt am Mittelgang. Wie wir nun da so saßen und warteten, lief da immer so ein Wesen mit einer Kamera lang… *ignorieren*, vereinbarten wir bloß, denn das konnte ja nur für das Fed Con Video sein…

Zur Unterhaltung lief ein Fanfilm, von dem ich sagen muß, daß er erstaunlich gut geworden war… *habenwill.* Der Fed Con Trailer fast im Anschluß war dann der Hammer. Hammer in dem Sinne, daß irgend so ein Scherzkeks zwischen den pics der Gaststars Fotomontagen von Marc B. Lee eingefügt hatte – urkomische Fotomontagen… Marc als Spiderman, wie er gerade eine Wand hochklettert. Marc als diverse Aliens usw. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß.

Tja, irgendwann betrat ein männliches Etwas die Bühne, begrüßte uns und bereitete uns auf den Auftritt von Marc B. Lee, master of ceremonies, vor. Oder eher: Wir bereiteten etwas für Marc vor, oh ja… Genanntes, männliches Wesen erklärte uns dann in deutsch, daß Marc wohl hinter der Bühne in einer Art abgeschotteten Kammer hockte und nichts von dem hören oder sehen konnte, was wir planten. Und was wir planten war genial: Der Saal wurde imaginär geteilt. Die linke Hälfte (von der Bühne aus) sollte „Marc“ rufen, dann die rechte „B.“ und alle zusammen „Lee“. Das männliche Etwas machte nämlich die Ansage in der computergenerierten „Darth Vader“ Stimme: „And now, Ladies and gentlemen, please welcome Mr. …“ und dann kamen wir. Probe klappte, alles klar. Hähä… aber dann hatte das männliche Etwas noch etwas in petto. Wenn Marc seine Begrüßungsklauseln spricht, erwähnt er zwangsläufig oder höflicherweise die Worte: Fed Con. Nun, in dem Moment, in dem Marc „Fed Con“ sagte, sollte wir alle ein „whuuuuuuuuuu“ reinwerfen. Probe, Szene 1, take 1: „….blablablab…FED CON…“ „whuuuuuuuuu!“ wunderbar, klappt, danke schön… *gg*

Und dann wurde es ernst: Die Computerstimme war online, das männliche Etwas begann: „And now, Ladies and gentlemen, please welcome Mr.:“

Linke Saalhälfte: „Marc!“

Rechte Saalhälfte: „B.!“

Alle: „Lee!“

Und ein strahlender und leicht verwunderter Marc B. Lee betrat die Bühne unter anhaltendem Applaus.

Er bedankte sich artig und machte dann natürlich unwissend den Fehler und erwähnte die Worte: „Fed Con…“ sofort reagierten wir mit einem langen, lauten „wwwwwhhhhhhuuuuuuuuuuuuuuuuu!!!!!!!!!!!!!“

Die Reaktion von Marc war doch vorhersehbar – er hielt inne, machte einen überraschten Sprung nach hinten und wir lagen halb unter den Stühlen vor Lachen…

Er: „boy, what’s up?“ und machte dann das zweite mal den Fehler, die Worte Fed Con zu erwähnen. Wieder kam ein langes, lautes „wwwwwwwhhhhhhhuuuuuuuuuu!“ von uns. Wieder zuckte er und wiederholte dann zu Forschungszwecken: „Fed Con!“

Wir: „wwwwwwhhhhhhhhhhhhuuuuuuuuuuu!!!!“

Er: „Fed Con!“

Wir: „wwwwwwwhhhhhhhhhuuuuuuuuuuuuu!!!!“

Er: „Eleven!“

Wir: „*schweig*

Er: „aaaaahhhhh!!!!!“

Er vermied dann tunlichst das Wort Fed Con, denn falls er es doch noch erwähnte, kam wieder das „whhhhuuuuuu“ von uns.

Na ja, der nächste Lacher war dann, als hinter Marc diese Marc-Fotomontagen eingeblendet wurden. Wir *brüll, lach, tob* und der arme Marc wußte gar net, was nu los war. Irgendwann drehte er sich dann um und zuckte abermals. Dann kam die normale, vorauszusehende: *klatschHandanKopf* Geste.

Nun gut, wir hatten also unseren Spaß und dann ging’s auch schon los – die Gaststars wurden angekündigt und kamen auch brav auf die Bühne, abgesehen von Nana Visitor, die zwar auf die Bühne gekommen wäre, aber nicht konnte, weil sie nämlich noch im Flieger saß…okay, ich denke, die Ausrede können wir gelten lassen.

Überraschungsgast war Gene Roddenberry Jr., der zwar kein Panel haben würde aber mit dem man sich anscheinend an die Bar setzen konnte und der einem dann auch mal das eine oder andere Bierchen spendierte… J Nein, ICH war davon nicht betroffen, ich hasse Bier.

Nachdem nun alle auf der Bühne waren und tosenden Beifall erhaschten, ging dann das erste Panel an Marina Sirtis.

Jesus, die Frau ist echt gut. Trocken, redegewandt und schlagfertig.

Sie erzählte natürlich im ersten Zug hauptsächlich über Nemesis und über das Thema „Frauen am Steuer“. Nagelt mich jetzt nicht fest, ich weiß nicht, ob das im ersten oder zweiten Panel kam, jedenfalls erinnere ich mich noch daran.

Angefangen hatte es mit dem Thema Frauen und Gehirn bzw. Frauen und Kleider.

Marinas Aussage war klar und einfach: Frauen in Star Trek mit tiefem Ausschnitt = nur Dekoration auf der Brücke, kein Hirn.

Frauen in Uniform = das Gehirn kehrt zurück.

Und Marina haßte ihre Kleider. So ganz nebenbei, als sie die Rolle der Deanna Troi bekam, war die schlechte Nachricht: Marina, Du mußt 5 Pfund abnehmen. *löl*

Die Haare in der ersten Season (kommt man mal kurz von Kleider auf Haare) waren wirklich ihre echten, ureigensten Haare. Aber zurück zu den Kleidern. Unter dem türkisfarbenen Kleid, was sie scheinbar am meisten haßte, mußte sie ein Korsett tragen. Nun, wozu ist ein Korsett denn noch gut, außer die Figur zu kaschieren? Genau – dieses Korsett verlieh auf magische Weise einen *entschuldigt bitte den Ausdruck* riesen Busen. Marina kam wohl aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und fragte sich jeden Abend nach Drehschluß und nachdem sie das Korsett abgelegt hatte: „Mein Gott, wo sind meine Brüste geblieben?“

Das nächste Ding war, daß jeder weibliche Gaststar, der auf dem Set auftauchte sie ansah und praktisch sofort zum Regisseur rannte mit dem Verlangen: „Ich will auch ein Korsett tragen!!!!“ Gab’s aber nicht… *gg*

Okay, also was haben wir gelernt? Marina im Korsett und Kleid = Denkverbot.

Bis dann endlich diese nette Folge kam, wo sie eine Uniform tragen mußte. Und siehe da *schwupps* war auch ihr Gehirn wieder da! *unfaßbar*

Damit war sie dann auch glücklich bis zu dem Moment, wo sie dann das Drehbuch zu Star Trek VII in die Finger bekam. Sie las uns las… bis zu der Szene, in der stand, daß Deanna Troi ans Steuer der Enterprise kommen sollte. Völlig erfreut darüber, daß sie endlich mal die Enterprise steuern durfte, rief sie bei Michael Dorn an: „Michael, stell Dir vor, ich darf endlich die Enterprise fliegen!“

Michael lachte dann wohl nur und meinte: „Lies erst mal weiter und dann ruf mich noch mal an.“

Leicht verwirrte Marina tat wie geheißen und rief anschließend bei Michael ein weiteres mal an. Der Sinn dieses zweiten Telefonats läßt sich kurz zusammenfassen: „Jerks. Was denken die sich?“

Womit wir auch wieder beim Thema wären: Frauen am Steuer. Marinas Aussage: Klar, wenn die Enterprise zu Bruch gehen soll, laßt eine Frau ans Steuer.

Data kann besser fliegen als Troi, Riker, irgendein Ensign Ro., sogar ein Kind kann die Enterprise steuern.

Und die Moral: Frauen, wenn ihr ans Steuer gelassen werdet, dann MUSS ja etwas schief gehen!

Wobei sie aber ja noch betonte, als sie ein zweites mal die Enterprise flog, in Nemesis, hatte sie ja den Befehl das Schiff zu Schrott zu fliegen. Aber wieder das typische Muster. Schiff putt, egal mit oder ohne order = Frau am Steuer.

Das war Marina... jaja, das gab einige gute Lacher.

 

Weiter im Text. Nach Marina war Anthony Stewart Head (kurz „Tony“ – Giles in Buffy) an der Reihe.

Hm, ich würd ja gerne erzählen, was er sagte, aber um ehrlich zu sein: Er ist Brite und ich verstehe keine Briten!!!!! Ich habe keinen Schimmer, was er erzählte!!!!!

Zumindest nicht alles… was ich noch weiß ist das Thema Spoiler, was angesprochen wurde. Ich, die ich Spoiler brauche, ohne Spoiler nicht auskomme, versank angesichts seiner Aussage doch etwas im Stuhl. Er ist nämlich gar nicht für Spoiler zu haben und meinte, daß das Ende von Buffy so gut sei und man es sich nicht verspoilern sollte… *ooooops – zu spät* (Ö_ö so ganz nebenbei – gerade eben habe ich praktisch die letzte Folge komplett gelesen… *sorry Tony* aber ich konnte es mir nicht verkneifen…)

Joo, wenn ich jetzt nach einer Woche nichts vergessen habe, endete dann auch damit so der erste Contag. Ich glaube, wir haben uns dann recht zeitig in die Betten verzogen und erst mal die fehlende Nacht Schlaf nachgeholt.

 

Samstag, 03.05.:

 

Ö_ö warum klingelt dieser Wecker eigentlich??? Warum zur Hölle habe ich überhaupt einen mitgenommen? Ach verdammt… sein Handy hat man ja doch immer mal mit.. :/ Mistding, uns so früh zu wecken. (ogwwas – Kapitel 8).

Was soll’s. Irgendwie lagen wir mehr tot als lebendig auf den Betten und Maria gelang es irgendwie als erste rauszukriechen und ins Bad zu verschwinden. Was mir noch 10 Minuten zum Schlafen gab… danke…

Giota hatte es da besser (oder auch nicht) – während Maria und ich zum Frühstück eilten konnte sie sich in aller Ruhe fertig machen, dafür verpaßte sie ein leckeres Frühstück. Falls mich einer in diesem Frühstücksraum bemerkt hat und sich fragte, warum ich denn meine große Tasche mithatte – die war zum verbergen der fünf fertigen Brötchen, die wir haben mitgehen lassen. Man braucht ja schließlich was eßbares für den Tag. Und Giota wollte auch noch frühstücken.

Irgendwann waren wir dann soweit, hatten alles gepackt und machten uns auf zum großen Main Deck um uns in erster Linie Plätze zu sichern und zweitens um Cirroc zu sehen und hören.

Ersteres ging schon mal schief, man staune – nur Reihe 9 Mitte war schon halb besetzt – alles andere war recht frei… man faßt es nicht. Blöde Position in der Mitte der Reihe zu sitzen… man ist so eingequetscht zwischen rechts und links… :/

Cirroc habe ich mir noch halb angehört, bei Nana bin ich geflüchtet.

Ich wollte erst wieder bei Marina im Panel auftauchen und das war erst um 13.00 Uhr laut Plan. Was macht man also? Rumlaufen, Händlerräume unsicher machen. Und dann erwischte es mich fast tödlich – an einem Stand waren Bilder über Bilder mit Autogrammen über Autogrammen. Na, man guckt halt so durch und warum muß ich nach dem Namen „Marc Blucas“ suchen? Oder eher: Warum FINDE ich von ihm zwei signierte Bilder? Und WARUM ZUR HÖLLE mußte mir Maria vorher erzählen, daß Marc nicht auf Conventions auftaucht???? *Ärger*

Meine Finger zuckten Richtung Geld… nein… erst noch nach den Namen „Michael Rosenbaum“ und „Tom Welling“ suchen. *aaaaaaaaaaaaaarrrrrrrggggggggggghhhhhhh!!!!!!* Die gab’s auch noch!!!!! *knabber* Jetzt hatte ich das Dilemma – nur 100 Euro zum ausgeben, 30 Euro mußten auf jeden Fall noch für die kommende Fotosession mit Linda Park und John Billingsley reichen und WENN, dann nur EIN Autogramm… Nach schier endlosen Minuten ging ich dann logisch vor – Michael Rosenbaum und Tom Welling – Smallville. Smallville ist gerade am Anfang, das kommt alles noch. Wenn da mal ’ne Con ist, bin ich da. Aber Marc Blucas – Buffy… ist schon vorbei fast und er kommt auch nicht auf Cons…. also logischerweise … - Marc Blucas Autogramm kaufen!!!!

Ö_ö den Preis verkneife ich mir hier… ich sag bloß – ich war danach dann doch noch beim Geldautomaten und habe zuviel Geld abgehoben… aber das war nötig….

Wie im 7. Himmel über meine neue Errungenschaft schwebte ich (leicht schuldbewußt) durch die Gänge und Räume und suchte noch nach weitern Bildern. Man faßt es nicht – da komm ich an dem einen Stand zum 6. Mal oder so vorbei, guck mir die Bilder dort zum 6. mal an und kriege auf einmal fast einen Ohnmachtsanfall – ein derartig süßes Bild von Buffy und Riley habe ich ja selten gesehen!!!!! *Zottel^haben^muß* *flipp völlig aus*

Oh man… dieses Lächeln… wie kann man nur so süß lächeln??? *schmelz*

Hab’s dann später auch gebeichtet… J

 

Na ja, weiter im Text. Irgendwann traf man sich dann wieder und jointe DER Q zur Autograph session. Bilder bereit *such*, preparing… *quatsch*… *Türen öffnen sich* aaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh!!!!!!!!! Und hinein!!!!! Erwähnte ich schon unsere niedrigen Nummern? ;)

Los ging’s mit Marina Sirtis, die nicht wirklich was sagte. Es folgte John Phillips, von dem ich nicht wirklich ein Autogramm brauchte. Dann aber Linda – Gott war die süß… *knips, leg mit Con^Bonzen^an, knips, leg^mit^Con^Bonzen^an*… und weiter zu John Billingsley, der irgendwie mal zwischendurch fast vom Stuhl fiel… er hatte eine wirklich faszinierende Unterschrift. Jooooohhhhhnnnn Biiiillllllliiiiinnnnggggsssslllleeeeyyyyy…. Ein laaaaaanger Name eigentlich… ich hatte ihm also mein Enterprise Poster vor die Nase gelegt und guckte bestimmt nicht in dem Moment auf das Bild, als er unterschrieb, sondern auf ihn… hatte noch kurz Small-talk und untersuchte dann glücklich beim Wegräumen das Poster… öööhm… *grübel…* aber ich hatte ihm gerade das Poster gegeben, oder? Wo zur Hölle war seine Unterschrift? Ich wollte schon fast zurück gehen, da entdeckte ich sie endlich: „J.B.“ stand da… *narf.* So ein kleines Faultier!!!! J Aber verständlich, man muß es aber wissen….

So, dann bewegte ich mich auf den restlichen Bereicht von Autogrammen zu. Tony „autogrammierte“ auf der Bühne und gerade als ich an ihm unten vorbeilief, drehte er sich oben um und ich sah mit großen Augen (Ö_Ö), daß auf seinem Sweatshirt in großen Buchstaben „BUFFY“ prangte. *lol* (ogwwas – Kapitel 9).*Zottel^sich^vornahm^auch^so^ein^Foto^zu^wollen*. Ich kam dann irgendwann dran und ignorierte erst mal alle Fotoverbote und bat ihn, sich umzudrehen.. machte er auch und ich hatte ein perfektes Foto von seinem Rücken… *harharharhar*… glücklich verließ ich dann bald den Autogrammsaal (wobei ich mir vorher auch noch ein Autogramm von Nana holte auf Anraten von Maria) und war dann erst mal wieder auf dem Zimmer um meine Schätze zu bewundern und meinen Film zu küssen.. J

Jo, der weitere Tag verlief dann noch mit paneln, die uns wieder mal einige gute Lacher bescherten und der Con Party, die ich mir doch etwas besser erhofft hatte, mit Karaoke und so, aber kam net. Egal. Unser „Fed Con!“ – „Whhhhhuuuuuuu“ wurde dann ständig gehighlighted, was auf Dauer sehr nervig wurde, einmal, zweimal oder dreimal okay, aber nach dem 30. Mal… *genervt^ist*

Für uns endete die Party dann so gegen 2 Uhr als wir in unsere Betten krochen.

 

Sonntag, 12.05.:

 

Und heute stehen wir mal wieder früher auf…(ogwwas – Kapitel 10).  Ö_ö da ist ja noch das Frühstück, das man nicht vergessen sollte… neben uns saßen dann John und Frau irgendwo… die sind ja so süß zusammen… das muß wohl wahre Liebe sein.. *träum*

…. Oh, bitterer Geschmack zum Morgen… letzter Tag… L

Und ich sollte mir angewöhnen nicht so faul zu sein und meine Berichte dann schreiben, wenn ich’s noch frisch in Erinnerung hab..  ich weiß vom Sonntag spontan (so nach 3 Wochen jetze) nur noch, daß wir die Bilder abgeholt haben von der Fotosession mit John und Linda und daß noch Panels waren… fragt mich bitte net nach Inhalt oder so.. *Zottel^vergessen^hat* *schäm*

Die Closing kam dann auch irgendwann und davon kann ich noch berichte, daß Marc, als er „Fed Con“ erwähnte wieder unser „whhhhhuuuuuu“ erntete und er darauf verzweifelt sagte: „Scheiße.“ *gg*

Tja, und dann gab’s noch die Show-Einlagen. Tony sang etwas (was zwar schön, aber viiiiiel zu laut war, meine armen Ohren) und Vaughn hatte eine kleine Ein-Mann-Kapelle, wovon ich, um ehrlich zu sein, nicht so begeistert war, Nana und Ethan lasen einen Witz auf deutsch vor (der Witz war zu gut, um ihn nicht zu erzählen hier:  

 

Ein Ehepaar sitzt in einem schnieken Restaurant und feiern ihren 50. Hochzeitstag. Der Frau kleckert etwas Essen auf die Bluse. Verärgert über das Mißgeschick nimmt sie ihre Serviette und tupft sich sauber, während sie zu ihrem Mann sagt: „Mist, ich sehe aus wie ein Schwein.“ „Ja“, antwortet der Mann, „und Du hast gekleckert.“)

 

Wir haben uns darüber jedenfalls köstlich amüsiert… J

Linda tanzte einen halben Tango mit jemandem… es war ein jemand… keine Ahnung, wie der jemand hieß, aber es war jemand… ;)

Tja, und irgendwann ging’s dann ans Eingemachte. Die Schauspieler wurden nacheinander auf die Bühne gerufen und jeder bedankte sich noch mal ordentlich, wobei Marina den Vogel abschoß und uns fast zu Tränen rührte, denn sie fing ein zweites Mal auf dieser Con an auf der Bühne zu weinen… *gerührt^ist*

Der Vorhang fiel öfters doch irgendwann ist alles schließlich einmal vorbei und wir trollten uns Richtung Ausgang um unser Gepäck zu holen und dann in die Abendröte gen Bahnhof zu entschwinden. Vier einsame Gestalten verschwanden an diesem Abend im Licht der untergehenden Sonne Richtung Heimat…

 

T H E   E N D

 

…oder doch noch nicht? 

Werden wir eines Tages zurückkehren zu diesem Event?

Wir werden sehen.

 

…T O   B E    C O N T I N U E D …