Forever

Author: Stefanie

Author's Note: Ich liebe dieses Gedicht, auch wenn es traurig ist. Gerade deshalb fand ich es passend. Ich wollte einfach mal etwas ruhigeres, vielleicht ein bisschen trauriges schreiben. Kathryns POV
Dedictation: Für Gine, dass das Gedicht für sie nie wahr werde...
Um mich herum herrscht vollkommene Stille. Ich stehe am Fenster und betrachte die vorbei ziehenden Sterne. Einer ist schöner als der andere, doch keiner ist schöner als du.

I gave you up for nothing,

Warum nur? Warum habe ich mich immer wieder selbst belogen? Für nichts und wieder nichts. Warum habe ich meine Gefühle verhindern wollen? Ich hätte doch wissen müssen, dass es sinnlos ist. Aber jetzt ist es zu spät.

The day you went away,
I lost you to the sunset,
That's sinking into grey.

Ich habe gespürt, dass irgendwann der Zeitpunkt kommen würde an dem du mich verlässt. Ich wusste das du nicht ewig warten würdest. Das du nicht ewig warten konntest. Und doch habe ich immer gehofft.

Say you didn't mean to hurt me,
I'll say that I forgive,

Wenn ich an deine letzten Worte denke, die du mir zu geschrieen hast. Es tat weh, aber wenn du zurückkommen würdest, würde ich dir alles verzeihen. Wir beide haben schließlich Fehler gemacht. Nur meiner war der größte, der entscheidende. Der, der alles kaputt gemacht hat. Vielleicht bist du der jenige, der verzeihen und vergessen muss, nicht ich.

Say you think of me with fondness,
Give me a reason now to live.

Ich kann an nichts anderes als an dich denken. Ich weiß nicht, ob ich ohne dich weiterleben kann. Ich vermisse dich. Ich brauche dich doch so sehr. Und ich dachte immer es geht dir genauso...

If I had what you wanted,
Would that now have been a never,

Jetzt weiß ich, ich hätte über meinen Schatten springen müssen. Dann wäre es nie so gekommen. Vielleicht wären wir beide dann glücklich...Vielleicht? Ganz bestimmt!

Still watching the horizon,
And know I'll wait forever.

Ich spüre Tränen meine Wange hinunter rinnen. Ich wische sie nicht fort. Du hast so lange Zeit auf mich gewartet. Ich habe alles zerstört. Jetzt bin ich es, die alleine da steht und sehnsüchtig wartet, bis sich irgendwann alles ändert. Ich sehe dein lächelndes Gesicht vor mir. Ich fühle noch immer deinen warmen Atem, deinen Kuss auf meinen Lippen. Etwas in mir droht zu zerreißen, nur die Hoffnung hindert es daran. Wer weiß, was noch kommen wird. Vielleicht wird alles wieder gut...

-Ende-