Oha... die story hier steht ja nun im J/C-Index und ich muß hier vorher noch etwas klar stellen. Diese story ist keine "normale" Fanfiction, es ist ein RPG. Daher auch dieser merkwürdige Schreibstil. Wir haben darüber vorher gesprochen und uns dann dafür entschieden, da wir eben den Stil von der herkömmlichen Erzählweise abgrenzen wollten um zu vermeiden, es als normale Fanfiction auszugeben. Die erste story dieser Art war Wenn Träume wahr werden, dort hatte ich auch vorher geschrieben, wie diese story entstanden ist. Eigentlich mehr ein Zufall, aber es hatte uns gefallen und so haben wir daraus eine story gesponnen. Zu den kursiv - Sätzen: Das ist hier eindeutig mein Fehler, denn ich habe es vergessen vorher zu erwähnen: Die kursiv-Sätze sind die Textstellen, die von Christine stammen, die normlen sind meine (sorry, hatte ich vergessen).
Falls es aber trotzdem noch jemanden gibt, der diese storys auch in Zukunft liest so sei Euch gleich geholfen: Alle storys, in denen Christine und ich (Kathryn) als Autorennamen erscheinen sind ausschließlich RPG's und wir werden diesen Stil vermutlich auch nicht ändern. Da ich aber parallel noch meine storys schreibe (hat vielleicht auch schon wer gelesen *g*) seid ganz beruhigt, die schreibe ich ganz normal im üblichen Stil. Man muß hier wirklich nur zwischen RPG und normaler Fanfiction unterscheiden.
So, ich hoffe, daß der eine oder andere dafür Verständnis hat und trotzdem noch mal hier vorbeischaut.
Viele Grüße an Euch alle, Eure Christine und Kathryn
"Janeway an Chakotay, wo bleiben Sie denn? Sie sollten vor fünf Minuten schon hier sein!" *Kathryn sitzt wartend im Shuttle und bereitet alles für den Start vor.*
*Chakotay eilt durch die Gänge der Voyager, wie peinlich ausgerechnet heute zu verschlafen!!!* "Chakotay an Janeway, ich bin unterwegs. Ich wurde aufgehalten...."
*Kathryn grinst.* "Vom Sandmännchen, he?"
"Haha, sehr witzig Captain." 'Gott sei Dank sie ist nicht wütend...' *Zwei Minuten später betritt er das Shuttle.*
"Na endlich, ich wollte schon ohne Sie starten." *meint Kathryn grinsend.* "Sacajawea an Brücke, bereit zum Start." *sagt Kathryn und leitet die Startsequenz ein. Das Shuttletor öffnet sich und die Sacajawea verläßt den Hangar.*
"Haben Sie wenigstens alles eingepackt?" *fragt Kathryn Chakotay.*
"Zahnbürste und alles, was ein Mann so braucht." *lächelt sie an.* "Und Sie?"
"Tricorder, Meßgeräte, Probencontainer, portables Labor... alles, was eine Wissenschaftlerin braucht. Lassen Sie mich raten, sie haben auch Ihre Badehose eingepackt." *lächelt zurück.*
*Dieses Lächeln raubt ihm den letzten Nerv.* "Nein, hab ich nicht, könnte ich die brauchen...?"
"Hm, könnte sein. Wenn Sie auch etwas arbeiten und nicht nur die Zähne putzen wollen, sind wir vielleicht eher fertig als gedacht. Harry hatte da so einen netten See entdeckt...." *grinst ihn frech an.* "Ich habe jedenfalls auch einen Bikini dabei, vielleicht wird's mir ja irgendwann zu heiß..." *wirft ihm einen Blick zu, daß er jetzt auch 'ne Badehose vertragen könnte.*
"Zur Not repliziere ich `ne Badehose." *er sieht beschämt auf seine Anzeigen und hofft, daß sie die leicht rötliche Färbung seines Gesichtes nicht bemerkt.* "Was erforschen wir denn als erstes?" *versucht er das Thema zu wechseln.*
"Ja ja Commander..." *grinst Kathryn. "Ich würde sagen, als erstes landen wir an der Grenze zum Gebirge und der Wüste. Sie untersuchen die Sandkörner und ich die Felsen." *Tippt neuen Kurs zwischendurch ein.* "Und was machen wir die zwei Wochen im Shuttle bis wir ankommen?" *fragt sie.*
"Ich hab mir einige von Tuvoks Berichten mitnehmen müssen und einige von Neelix Storys...." *grinst* "Ich hab aber irgendwie keine Lust sie durchzugehen." *tippt noch einige Suchparameter ein und lehnt sich dann zurück.*
"Das erinnert mich doch glatt an die Padds, die ich noch durchgehen muß. Geben Sie Ihre auch her, ich lese sie gleich, damit dürfte ich dann zwei Wochen beschäftigt sein." *steht auf und geht nach hinten. Im Gehen ruft sie noch:* "Chakotay! Kann ich Sie auch an der Conn alleine lassen? Wir haben nicht mehr so viel Shuttles... wenn was ist, rufen Sie mich!" *verschwindet schleunigst um Chakotays Zorn zu entgehen.*
*Steht auf und folgt ihr grinsend.* "Sie trauen mir nicht?????*
"Ich denke da nur an die Shuttles, die Sie schon alle zerstört haben... sollte der Pilot nicht lieber am Steuer sein?" *hat es sich in einem Sessel mit einem Stapel Padds bequem gemacht, eine Tasse Kaffee steht natürlich auch da.*
*Hebt eine Augenbraue und äfft sie nach.* "...die ICH zerstört habe?" *spielt den Beleidigten, geht zurück an seine Station und beginnt, eine von Neelix Geschichten zu lesen, obwohl sie ihn kein bißchen interessiert.*
*Kathryn muß unwillkürlich grinsen über ihren beleidigten ersten Offizier. Sie nimmt ein Padd doch bevor sie anfängt es zu lesen ruft sie:* "Chakotay?"
"Ja Captain?" *klingt seeeeeeeehr beleidigt.*
"Sie wollten mir doch Tuvoks Berichte geben. Und falls es Sie tröstet Commander: Tom hat auch schon ein Shuttle verloren... Sie liegen nur gerade vorne." *Trinkt einen Schluck Kaffee und wartet auf die Padds von Tuvok. Als Chakotay nicht auftaucht, geht sie nach vorne um sie selber zu holen.*
*Sitzt an seinem Platz und liest gaaanz fasziniert die Geschichte und tut so, als hätte er sie nicht gehört.*
*Kathryn zieht ihm kurzerhand das Padd vor der Nase weg und beugt sich zu ihm.* "Nicht böse sein, Chakotay." *schenkt ihm ein strahlendes Lächeln und ihr Gesicht ist außerdem nur 15 cm von seinem Gesicht entfernt.* "Also, wo sind die Padds, dann mache ich mich an die Arbeit während Sie das Shuttle steuern?"
"Ähhhhh... da." *zeigt auf den Tisch während er immer röter wird.*
*Kathryn dreht sich um und nimmt den Stapel Padds vom Tisch.* "Sie wissen, wo sich mich finden können!" *verschwindet wieder hinten.*
"Kathryn, moment mal!" *steht auf und folgt* "Sie haben alle Padds, die von Neelix möchte ich Ihnen wirklich nicht zumuten..." *ein Lächeln das Eiswürfel schmelzen läßt.*
"Oh, das ist schon in Ordnung so... ich finde Neelix Berichte manchmal ganz interessant." 'Ich lüge schlecht.' *stellt sie fest.*
*Intelligenterweise sind das aber keine Berichte sondern kleine Tips für unseren Chuckles, wie man Frauen erobert. Ha, als ob er das bräuchte, aber Neelix hat sie ihm aufgedrängelt.* "Aber dann langweile ich mich doch....." *versucht unauffällig an die Padds zu kommen.*
*Mit einem geschickten Manöver dreht sich Kathryn etwas weg und bringt so das Padd außer Reichweite von Chakotay. So versessen war ihr erster Offizier noch nie auf Neelix Berichte. Kathryn ist neugierig und liest die ersten Zeilen des Padds.*
"Ah so... das ist ja interessant..." *Sie hat auf einmal das Gefühl, etwas würde ihr die Kehle zuschnüren doch sie läßt sich nichts anmerken. Natürlich hatte sie schon lange bemerkt, daß Seven immer öfter in Chakotays Nähe war und er anscheinend ein Auge auf sie geworfen hatte. Und jetzt wollte er wohl bei ihr landen.*
"Dann viel Erfolg, Commander." *gibt Chakotay das Padd zurück und verschwindet.*
'Na prima, nun ist sie enttäuscht.' "Das war Neelix' Idee, nicht meine..." *versucht er sich zu verteidigen* "Kathryn...."
*Kathryn muß sich arg zusammenreißen um den Kloß in ihrem Hals runterzuschlucken. Sie ignoriert kurzerhand Chakotay und vertieft sich in Tuvoks Bericht.*
*Als keine Reaktion kommt, geht er nach hinten zu ihr.* "Ich... ähm...."
'Oh nein, nicht jetzt.' *blickt zu ihm auf und lächelt zuckersüß.* "Commander, was Sie privat machen, geht mich nichts an, Sie sind mir keine Rechenschaft schuldig. Und nun entschuldigen Sie mich bitte, ich habe zu tun." *Ihre Stimme duldet keinen Widerspruch und schon liest sie Tuvoks Bericht weiter.*
*Zieht seinen Kopf ein, verkrümelt sich wieder an seine Station und denkt sich dabei:* `Prima Junge, hast's vermasselt!'
*Als Chakotay nicht mehr zu sehen ist, legt Kathryn das Padd beiseite und geht zum Replikator. Der Kaffee von vorhin war längst kalt geworden.*
"Kaffee, schwarz." *Nimmt die Tasse aus dem Ausgabefach und atmet das Aroma tief ein. Sie setzt sich in den Sessel und trinkt einen Schluck. Die Tasse hält sie wie einen Rettungsanker in den Händen und denkt über ihren ersten Offizier nach.* 'Ich darf nicht eifersüchtig sein, ein Captain darf keine solchen Gefühle haben.' *meldet sich eine Stimme in ihr.* 'Der Captain ist geschlechtslos und darf keine intime Beziehung zu einem Besatzungsmitglied haben. Sternenflottenvorschriften... eigentlich müßte ich froh sein, daß sich Chakotay für Seven interessiert, so ist es besser für alle und besonders für mich. Keine Versuchung mehr...' *Kathryn hat inzwischen die Stiefel ausgezogen und sitzt zusammengekauert im Sessel. In dem Moment dankt sie einmal mehr den Göttern für die Erfindung des Kaffees.*
*Chakotay hat es sich mittlerweile mit einer Tasse Tee vorne gemütlich gemacht und denkt nun darüber nach, wie er weiter verfahren soll. Warum muß Neelix auch so dämlich sein, ihm die Padds zu geben, und warum war er so blöd sie anzunehmen?*
"Wann gedenken Sie denn zu Abendbrot zu speisen Captain?"

"Gar nicht, ich habe zu tun." *sie ist leicht verärgert über diese unpassende Frage und ihre Antwort klingt etwas genervt.*
*Denkt sich:* 'Das kann ja heiter werden.'
*Kathryn schnappt sich sicherheitshalber wieder das Padd und versucht sich durch Tuvoks Geschreibsel zu arbeiten. Nach einer Weile ist sie so vertieft im Lesen, daß sie um sie herum nichts mehr mitbekommt.*
*Mittlerweile langweilen Chakotay die Sensordaten so sehr, daß er anfängt herumzuwandern. Irgendwie hat er Hunger, also geht er nach hinten zum Replikator. Zuerst beobachtet er Kathryn, so vertieft in ihr Padd sieht sie niedlich aus....*
*Kathryn ist immer noch so vertieft, daß sie nicht bemerkt, wie Chakotay hereinkommt.*
*Nach einer Weile macht er sich dann doch bemerkbar.* "Ich hol mir ein Sandwich, möchten Sie auch was?"
*Kathryn schreckt hoch, als sie seine Stimme hört.* "Wie bitte?"
*Ein kleines Lächeln.* "Ich fragte, ob Sie etwas essen möchten? Ich hole mir ein Sandwich."
"Oh... nein danke, später vielleicht. Guten Appetit." *vertieft sich wieder in den Bericht.*
"Was lesen Sie denn da?"
"Tuvoks Bericht." *antwortet sie knapp. Als sie merkt, daß Chakotay keine Anstalten macht, den Raum zu verlassen fragt sie:* "Und? Schmeckt Ihr Sandwich?" *schaut dabei aber nicht vom Bericht auf.*
"Welches...?" 'Ach so, das Sandwich.' *geht zum Replikator und repliziert sich ein vegetarisches Sandwich.*
*Kathryn muß nun etwas grinsen, sagt aber nichts weiter und überlegt, wie sie ihren Bericht noch ungestört weiterlesen kann ohne Chakotay zu offensichtlich rauszuschmeißen. Sie hat im Moment einfach keinen Nerv für irgendein Gespräch. Schließlich sagt sie:* "Solange Sie dann zu Abend essen, werde ich mich dann wohl mal um die Steuerung kümmern." *steht auf und geht.*
*Chakotay setzt sich hin und seufzt, verflucht sich selbst für so viel Blödheit und verspricht sich selbst, sie nun in Ruhe zu lassen.*
*Kathryn setzt sich in den Pilotensessel und überprüft den Kurs. Sie korrigiert ihn leicht und nimmt dann wieder Tuvoks Padd zur Hand. Ihre Kaffeetasse hat sie dummerweise hinten vergessen. Ärgerlich versucht sie weiterzulesen, ertappt sich aber immer wieder dabei, wie sie nach ihrer Kaffeetasse greifen will. Schließlich wirft sie seufzend das Padd auf die Konsole, steht auf und geht wieder nach hinten. Chakotay sitzt noch immer am Tisch und hat sein Sandwich vor sich zu liegen.* 'Er sieht etwas traurig aus.' *findet Kathryn.* "Chakotay?" *fragt sie zögernd.*
*Kaut an seinem Sandwich rum, was überhaupt nicht schmeckt* "Ja?" *versucht ruhig und entspannt zu klingen.*
*Denkt kurz nach, was sie eigentlich sagen will.* "Hm, schmeckt's?" 'Blöde Frage, aber was anderes ist mir jetzt nicht eingefallen.' *denkt sie und sucht nach ihrer Kaffeetasse.*
*Grinst.* "Besser als Neelix' Leolasuppe."
*Kathryn lächelt.* "Dann will ich Sie nicht weiter stören, ich hatte auch nur meinen Kaffee hier stehen lassen." *Nimmt ihre Tasse und will gehen.*
"Sie stören nicht." 'Sag was.' *blöderweise ist sein Hirn leer.*
"Ich... ich muß noch die Berichte durchlesen. Bis später." *Geht.*
*Nachdem er es nun ein zweites mal vermasselt hat, etwas intelligentes zu sagen, beschließt er, für 'ne Weile in seiner Koje zu verschwinden.*
*Kathryn, die es sich nun wieder im Sessel gemütlich gemacht hat, trinkt genüßlich ihren Kaffee und liest die Berichte weiter durch. Das Shuttle wird vom Computer gesteuert, so daß Kathryn nur hin und wieder auf die Konsole sieht. Nach einigen Stunden fallen ihr jedoch die Augen zu und sie schläft auf dem Sessel ein. Das Padd rutscht ihr aus der Hand und landet auf dem Boden.*
*Nach einer Weile beschließt Chakotay, das Thema aus der Welt zu schaffen und betritt das Cockpit wieder.* "Kathryn!" *Keine Antwort. Etwas verwirrt wiederholt er ihren Namen.*
*Kathryn schläft tief und fest.*
*Zuerst vermutet er ja das Schlimmste aber dann sieht er, daß sie nur schläft. Er hebt das Padd auf und geht zurück um eine Decke zu holen. Dann deckt er sie sanft zu und geht wieder nach hinten.*

*Irgendwann wacht Kathryn wieder auf. Ihre Glieder sind steif und ihr Nacken tut weh. Verschlafen fährt sie mit der rechten Hand über ihr Gesicht. Dann versucht sie langsam, ihren Kopf zu bewegen und stöhnt auf, als ihr Hals gegen diese Bewegung rebelliert. Ihre erste Handlung ist, auf das Chronometer zu blicken.* 'Oh man, habe ich wirklich sechs Stunden geschlafen?' *dann bemerkt sie die Decke und lächelt.* 'Danke Chakotay.' *Leise steht sie auf, streckt sich im Stehen noch einmal richtig und geht dann nach hinten um zu sehen, ob ihr erster Offizier wach ist.*
*Selbiger hat sich mittlerweile mit den Padds beschäftigt und ist ganz vertieft.*
"Guten Morgen! Haben Sie die ganze Nacht gearbeitet?" *begrüßt ihn Kathryn und geht zum Replikator.* "Kaffee, schwarz." *Sekunden später hält sie eine Tasse ihres geliebten Kaffees in den Händen.*
*Gähnt.* Ja. Entschuldigung."
"Wofür Entschuldigung?" *Kathryn ist leicht verwirrt.*
"Für das Gähnen." *ein Grinsen.* "Krieg ich auch 'nen Kaffee?"
"Sie trinken Kaffee? Das ist mir ja ganz neu!" *geht zum Replikator.* "Schwarz oder mit Milch und Zucker?" *fragt sie.
"Milch und Zucker. Nur wenn ich die Nacht durcharbeite." *Steht auf und streckt sich.*
"Computer, Kaffee mit Milch und Zucker. Warum sind Sie nicht schlafen gegangen?" *bringt ihm die Tasse Kaffee.*
"Die Berichte waren so spannend." *nimmt ihr die Tasse aus der Hand und berührt ihre Hand dabei leicht.* "Danke."
"Gern geschehen. Übrigens, danke für die Decke. Sie sollten aber nun langsam mal schlafen gehen, sie sehen todmüde aus Commander. Und bevor sie widersprechen: Das ist ein Befehl." *grinst frech.*
*Er grinst zurück.*
"Wie kann ich da widersprechen?" *Er verbeugt sich spielerisch.*
"Gute Nacht Madame." *und grinst zurück. Eigentlich will er ja nicht schlafen gehen und wenn schon, dann nicht alleine, aber das wird er wohl für sich behalten müssen. Bei diesem Gedanken schwindet sein Lächeln etwas und er wendet sich zum Gehen.*

*Kathryn guckt ihm erstaunt nach.* 'Madame?' *wundert sich über die Ausdrucksweise. Dann nimmt sie wieder die Padds zum Lesen mit nach vorne und setzt sich wieder in den Pilotensessel um weiterzuarbeiten.*
*Chakotay geht zu seinem Bett, zieht seine Uniformjacke aus und legt sich hin. Nachdem er sich einige Male hin- und hergewälzt hat, schläft er endlich ein, aber es ist ein unruhiger Schlaf.*
*Kathryn arbeitet sich unterdessen durch den Bericht des EMH. Nach zwei Stunden ist sie endlich fertig und legt stöhnend das Padd zur Seite.* 'Man könnte meinen, unser guter Doctor will Romane verfassen!' *denkt sie und steht auf, um sich eine Tasse Kaffee zu holen.* 'Die dritte schon.' *überlegt sie, doch Kaffee muß sein. Auf dem Tisch liegen noch einige Padds, die Kathryn schon gelesen hatte. Als sie an dem Tisch vorbeigeht, fegt sie aus Versehen die Padds auf den Boden. Ärgerlich stellt sie ihre Tasse ab und sammelt die Padds auf. Da bemerkt sie, daß das eine Padd von Neelix auch darunter ist. Zögernd nimmt sie es in die Hand und überlegt, ob sie es lesen sollte. 'Chakotay schläft...' *hört sie eine Stimme in ihrem Kopf.* 'Na los, lies es, dann bist Du Dir auch ganz sicher. Du hast noch Zweifel, Kathryn Janeway.' *Kathryn zögert noch einen Moment, doch schließlich legt sie die anderen Padds wieder auf den Tisch und geht mit ihrem Kaffee und dem einen Padd von Neelix wieder nach vorne.*
*Chakotay kann nun nicht mehr schlafen und steht auf. Er streckt sich und zieht seine Jacke wieder an. Gut geschlafen hat er zwar nicht und erholt fühlt er sich auch nicht, aber er kann nicht mehr im Bett bleiben. Er hat beschlossen, die Padds von Neelix verschwinden zu lassen und das Thema vor Kathryn ruhen zu lassen. Also betritt er dem Raum wo Kathryn ist, hat aber nicht gemerkt, daß sein Haar ein Eigenleben führt und nun in alle Himmelsrichtungen vom Kopf absteht.* "Diese Betten sind eine Beleidigung." *macht er sich bemerkbar.*
*Kathryn dreht sich erschrocken herum.* "Com.. Commander, Sie sind schon wieder auf?" *Sie versteckt das Padd hinter ihrem Rücken um es unbemerkt von Chakotay auf den Tisch gleiten zu lassen.*
*Er grinst.* "Hab ich Sie bei etwas erwischt?"
*Kathryn durchzuckt diese Frage wie ein Blitz.* "Nun ja... Sie haben mich bei meiner dritten Tasse Kaffee innerhalb von zwei Stunden erwischt." *guckt schuldig auf ihre Tasse Kaffee, das Padd lieg inzwischen wieder auf dem Tisch.* "Ich ... werde dann mal weiterarbeiten." *verschwindet schleunigst nach vorne.*
*Er folgt ihr in der Absicht, Neelix' Padds zu holen.* "Ich nehme meine mit nach hinten." *Er versucht, sie zu überholen.*
"Commander! Ich glaube vor zwei Stunden habe ich Ihnen den Befehl gegeben, sich auszuruhen und zu schlafen. So wie Sie aussehen, haben Sie meinen Befehl bestimmt mißachtet, nicht wahr?" *Kathryns Stimme stoppt ihn.*
"Ich konnte nicht schlafen." *Er kratzt sich am Kopf, während er immer noch versucht an Neelix' Padds zu kommen.*
"Oh, dagegen kenne ich ein Mittel. Warten Sie." *Kathryn verschwindet.*
*Guckt hinterher, gähnt herzhaft und fragt sich, was sie vorhat.*
*Nach einem Moment kommt Kathryn mit einer dampfenden Tasse zurück, die sie Chakotay in die Hand drückt.*
"Hier, trinken Sie das. Danach können Sie wunderbar schlafen. Altes Hausmittel."
*Er schnuppert daran und verzieht das Gesicht.* "Was ist das denn?"
"Kräutertee mit einer Geheimzutat. Na los, trinken Sie, es ist nicht vergiftet." *grinst Kathryn über Chakotays Mißtrauen.*
"Was ist denn die Geheimzutat? Irgendwas nicht gut riechendes auf jeden Fall." *trinkt einen kleinen Schluck und verzieht das Gesicht.*
"Iiiih, und schmecken tut es auch nicht." *grinst leicht herausfordernd.* "Ich trinke es nur, wenn es ein Befehl ist..."

"Es ist einer." *antwortet Kathryn.* "Und wenn ich Ihnen die Geheimzutat verraten würde, wäre es ja keine Gehimzutat mehr, oder?"
*Er guckt wie ein Hündchen, das Mitleid erwecken will.*
"Muß ich das trinken?*

*Kathryn tritt sehr nah an ihn heran, setzt ihre strenge Captain Miene auf und sagt:* "Wenn Sie Ihren Job behalten wollen, trinken Sie das jetzt. Und fragen Sie mich nicht noch einmal, sonst lasse ich Sie vor ein Kriegsgericht stellen wegen Insubordination."
*Als Kathryn an ihn herantritt, geht er rückwärts und stolpert etwas über seine eigenen Füße. Er vergißt den Plan, an die Padds zu kommen und verläßt den Raum fluchtartig.* "Ich....Ich bin wieder hinten."
"Chakotay!" *säuselt Kathryn ihm hinterher.*
*Keine Antwort.*
*Kathryn muß grinsen.* 'Ich werde schon noch kontrollieren, ob er den Tee wirklich getrunken hat.' *denkt sie, schnappt sich schnell Neelix' Padd und fängt an es zu lesen, bevor Chakotay noch mal auf die Idee kommen sollte, aufzustehen.*
*Er hat den Tee natürlich nicht getrunken. Er sitzt eine Weile auf dem Bett und denkt nach bis er beschließt, wieder nach vorn zu gehen, ohne den Tee.*
"Lesen Sie da gerade Neelix Padd?"

*Kathryn dreht sich nicht um, als sie seine Stimme hört und schließt die Augen.* 'Großartig. Toll. Das hat mir noch gefehlt.' *Schließlich öffnet sie die Augen wieder und dreht sich zu ihm um. In ihr beginnt es zu brodeln. Erstens weiß sie, daß Chakotay den Tee garantiert nicht getrunken hat, zweitens ist sie sauer, daß er einfach wieder nach vorne gekommen ist und drittens schwelt noch immer die Eifersucht auf Seven. In diesem Moment fängt sie an zu lodern.* "Ja." *antwortet sie einfach. Sie ist verdammt ruhig. Äußerlich.*
"Ich...... ich....." *Leere im Hirn.* "Nicht daß sie denken ich bräuchte diese Anleitungen..." *ganz leise* "Normalerweise stelle ich mich nicht so doof an."
"Oh, sie sollten es mal lesen, es sind nützliche Tips." *stichelt Kathryn und steht auf.* "Denn es scheint..." *Kathryn beginnt, ihn zu umrunden, "...als wären Sie noch nicht so ganz entschlossen den ersten Schritt zu wagen. Nur zu, Sie wartet schon darauf!" *wütend über Neelix' Geschreibsel, Chakotay, Seven und vor allem ihre Eifersucht wirft sie das Padd auf die Kontrollen und stapft wutentbrannt in den hinteren Teil des Shuttles. Sie wünscht sich im Moment nichts sehnlicher als eine Vase, die sie mit aller Kraft gegen die Wand werfen kann. So setzt sie sich nur auf ein Bett und denkt nach.*
*Relativ erstaunt über ihre Reaktion tut er erst mal nichts als dumm dastehen und versucht, seine Gedanken zu ordnen. Ihre Worte hallen in seinen Ohren:* 'Sie wartet nur darauf!' *Er ist sich ziemlich sicher, sie meint Seven und geht hinterher um diesen Irrtum nun ein für alle Mal aufzuklären. Er betritt das Zimmer und baut sich vor ihr auf.*
"Wen meinen Sie mit 'sie'?" *sein Blick sagt ihr, daß sie ohne eine Antwort hier nicht rauskommt.*

"Nun tun Sie doch nicht so scheinheilig!" *faucht Kathryn.* "Das ganze Schiff weiß doch schon Bescheid. Denken Sie etwa, ich bin blind? Und jetzt lassen Sie mich allein Commander. Das ist ein Befehl. Ich habe zu arbeiten." *Kathryns Stimme klingt zum Schluß ruhig und so voller Befehlsgewalt, daß jedes Crewmitglied sofort auf dem Absatz kehrt machen würde um diesen Befehl auszuführen."
*Außer Chakotay.*
"Scheinheilig? Entschuldigung, Kathryn, aber das verdiene ich nicht." *Er kommt näher, gefährlich nahe.* "Wen meinen Sie mit 'sie'?"

*Kathryn weicht ihm aus.*
"Was soll das?" *Kathryn ist kurz vor dem Explodieren.* "Sie wissen ganz genau wen ich meine, alle wissen das! Und nun gehen sie mir aus dem Weg Commander!" *betont den Rang und geht an Chakotay kurzerhand vorbei in den vorderen Teil des Schiffs. Bevor Chakotay ihr noch folgen kann, versperrt sie die Tür zum Cockpit mit ihrem Sicherheitscode. Erschöpft lehnt sie sich gegen die Tür. Es hatte sie ihre ganze Kraft gekostet, ihre Wut und ihre Tränen im Zaum zu halten, doch jetzt hatte sie keinen Grund mehr sie zurückzuhalten. Schluchzend läßt sie sich an der Tür auf den Boden gleiten.*
*Er versucht die Tür zu öffnen, was ihm jedoch mißlingt. Er schlägt erst mit der Handfläche, dann mit der Faust gegen die Tür.*
"Kathryn, was soll das?! Laß mich rein!" *Doch dann hört er ein leises Schluchzen von der anderen Seite der Tür. Er kniet sich nieder und berührt die Tür zärtlich, als ob es Kathryns Gesicht wäre und flüstert zärtlich ihren Namen.*
"Kathryn, bist du in Ordnung...?"

*Er bekommt keine Antwort. Kathryn rutscht von der Tür weg und versucht mehrmals tief durchzuatmen. Schließlich beruhigt sie sich. Sie beschließt, vorerst hier zu bleiben und erst mal gründlich nachzudenken.*
'Was ist bloß in mich gefahren? Wie konnte ich mich so kindisch verhalten?' *verzweifelt überlegt sie, wie sie Chakotay jemals wieder in die Augen sehen kann.*
'Es geht mich nichts an, was er privat macht, es geht mich nichts an! Ich bin der Captain und habe ein Schiff zu führen, weiter nichts. Keine Romanzen, ein Captain ist geschlechtslos.' *diese Art von Gedanken beschäftigen Kathryn und ihre Wut ist in Reue umgeschlagen.* 'Nein, jetzt kann ich mich bei Chakotay unmöglich entschuldigen, ich mache es später.' *denkt sie und versucht sich abzulenken indem sie die Flugdaten überprüft.*
*Ein weiterer Versuch. "Kathryn, wann darf ich wieder in das Cockpit?" *Er klingt wie ein kleines Kind, aber alles was er möchte ist, ihr die Wahrheit zu sagen, ohne daß sie zu verärgert reagiert.*
*Kathryn braucht im Moment einfach Ruhe. Inzwischen kommt sie sich so dermaßen blöd vor, daß sie am liebsten die Zeit zurückdrehen würde.*
"Jetzt wünschte ich direkt, daß Q da wäre..." *überlegt sie halblaut. Doch Q erscheint nicht.*
"Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn man ihn einmal braucht...." *Kathryn seufzt. So albern wie jetzt hatte sie sich schon lange nicht mehr gefühlt.*
*Mittlerweile gibt Chakotay auf.* 'Soll sie doch in ihrem Cockpit glücklich werden.' *Er geht zurück zum Bett, setzt sich nieder und beginnt nachzudenken.*

*Kathryn verbringt die nächsten Stunden im Cockpit. Immer wieder geht ihr durch den Kopf, wie sie sich für ihr kindisches Verhalten am besten entschuldigen kann. Sie beschließt dann, noch etwas abzuwarten und es einfach auf sich zukommen zu lassen.*
*Chakotay hat sich mittlerweile hingelegt, die Hände hinter dem Kopf gefaltet und seine Gedanken geordnet. Eigentlich kann ihr Verhalten nur eins bedeuten, aber er möchte sich nichts einreden und darum wartet er. Er denkt sich:* `Ich hab Zeit, irgendwann muß sie ja wieder rauskommen'

...Einige Stunden später, das Chronometer zeigt bereits nach Mitternacht an....

*Kathryn schreckt aus ihren Träumen hoch.* 'Prima, jetzt bin ich auch noch eingeschlafen.' *denkt sie verärgert und schaut aufs Chronometer.* 'Großartig, Chakotay muß denken, ich bin völlig verrückt geworden, mich hier so lange einzuschließen.' *Sie beschließt, daß es nun an der Zeit für eine Entschuldigung ist. Ein letztes Mal ordnet sie ihre Gedanken, gibt dann den Entriegelungscode ein und geht in den Teil des Shuttles, in dem die kleine Eßgelegenheit eingerichtet ist. Chakotay ist nicht da.* 'Wahrscheinlich schläft er in seiner Koje.' *denkt sie und holt sich erst mal einen Kaffee.* 'Gut, dann habe ich noch etwas Zeit.'
*Chakotay schläft mittlerweile tief und fest.*
*Kathryn Vertreibt sich ihre Zeit mit einem Buch als sie plötzlich aus dem Sitz geschleudert wird. Sofort rappelt sie sich auf und stürzt in die Kanzel.*
"Computer, Schadensbericht!" *ruft sie und schaltet den Autopiloten aus. Gleichzeitig hält sie nach einem möglichen Angreiferschiff Ausschau. Während der Computer so ziemlich alle Systeme aufzählt, die es an Bord gibt die Schäden erlitten haben, rekalibriert Kathryn die Sensoren um die Ursache des heftigen Stoßes zu finden. Schließlich entdeckt sie einen plötzlich auftauchenden Wirbel, der nach zwei Sekunden wieder verschwindet um dann erneut an einer anderen Stelle aufzutauchen. Schnell ändert sie den Kurs und steuert einen Planetoiden an.*
*Chakotay wurde sehr unsanft aus dem Bett geworfen.*
"Chakotay an Janeway, was ist passiert?" *steht stöhnend auf, sein rechtes Bein schmerzt, er humpelt zum Cockpit.*

*Kathryn hat große Mühe, das Shuttle auf Kurs zu halten. Sie merkt, daß Chakotay kommt, kann sich aber nicht von den Kontrollen abwenden.*
"Chakotay, alles in Ordnung?"
"Ja." *Er setzt sich an seine Station und unterstützt sie so gut er kann.*
"Was ist passiert?"

"Anscheinend wurde das Shuttle von einem Wirbel getroffen, der plötzlich auftauchte. Laut Computer dürfte nur noch der Replikator funktionieren. Können Sie das Dämpfungsfeld wieder aufbauen? Andernfalls werden wir nur noch als Atome unten ankommen!" *ruft Kathryn. Der Planetoid kommt immer näher, beiden bleiben nur noch wenige Minuten.*
*Chakotay bemüht sich im Schweiße seines Angesichts.*
"Leite Hilfsenergie in die Trägheitsdämpfer. Eine EPS Leitung ist beschädigt! Ich brauche manuelle Kontrolle! Gut, Autosequenz wieder online, Dämpfungsfeld baut sich wieder auf. Das dürfte genügen, um nicht als Atome dort unten zu landen."

"Sehr gut, die Landung dürfte trotzdem alles andere als weich werden, wir haben die Stabilisatoren verloren! Halten Sie sich fest!"
'Verdammt, jetzt müßte Tom hier sein!' denkt sie noch. Plötzlich bemerkt sie, als sie auf einen Monitor sieht, daß sich in Chakotays Konsole ein Spannungsfeld aufbaut.*
"Chakotay! Weg von der Konsole, sie kann jeden Moment....!" *doch in dem Moment explodiert die Konsole.*
*Zu spät, Chakotay fällt ohnmächtig zu Boden. Die Wucht der Explosion hat die rechte Hälft seines Gesichtes zerstört, er blutet heftig.*< br> "Chakotay!" *schreit Kathryn, doch sie kann ihm im Moment nicht helfen. Sie kann das Shuttle noch einmal abfangen und somit den Aufprall dämpfen, doch der Aufprall reicht aus um sie aus ihrem Sitz zu schleudern und sämtlichen losen Inhalt des Shuttles von seinem angestammten Platz zu fegen. Nach einer Schlitterpartie kommt das Shuttle endlich zum Stehen. Im Inneren steigt Rauch aus den Konsolen und Kathryn muß sich erst von einigen Trümmern befreien.*
*Sofort kriecht sie zu ihrem ersten Offizier. Als sie ihn sieht, steigt Übelkeit in ihr hoch. Es stinkt nach verbranntem Fleisch und die meiste Haut hängt nur noch in Fetzen an Chakotays Gesichtshälfte herunter.*
"Oh Gott!" *stöhnt sie und macht sich daran, in dem Chaos schnellstens das Medkit zu finden. Nach einigen Minuten hat sie es gefunden und öffnet es mit zitternden Händen. Zuerst klappt sie den Tricorder auf und scannt Chakotay. Außer der äußeren Verletzung stellt sie fest, daß er sich auch eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Als nächstes nimmt sie den Hautregenerator und versucht, wenigstens die Blutung zu stoppen. Sie weiß, daß solch eine Verletzung nur an Bord der Voyager richtig behandelt werden kann. Es gelingt ihr, die Blutung etwas zu stillen. Anschließend reißt sie sich ein Stück Stoff aus der Uniform und drückt es auf seine Wunde. Anschließend injiziert sie ihm Formazin und ein starkes Schmerzmittel. Besorgt wartet sie darauf, daß Chakotay wieder zu Bewußtsein kommt.*
*Nach einer langen Weile erwacht Chakotay. Sein Kopf dröhnt und alles ist so seltsam um ihn herum, es fühlt sich als wäre alles aus Watte. Er stöhnt leise und hebt seine Hand zu seinem Gesicht.* "Was......." *weiter kommt er nicht da ein heißer Schmerz ihn durchzuckt.*
"Nicht bewegen und fassen Sie bloß nicht ihr Gesicht an!" *warnt Kathryn noch und hält seine Hand zurück.* "Die Konsole, an der Sie saßen, ist explodiert. Sie haben eine üble Verletzung im Gesicht und eine Gehirnerschütterung." *Sie blickt sich um im Shuttle, ob sie eine Decke für ihn finden kann.* "Bleiben Sie liegen und bewegen Sie sich nicht, das ist ein Befehl. Ich suche nur eine Decke." *Sie verschwindet im hinteren Teil des Shuttles.*
"Ja Captain." *seine Stimme ist leise, er versucht ihr nachzusehen als sie verschwindet aber es gelingt ihm nicht. Er schließt wieder die Augen.*
*Kathryn sucht derweil nach einer weichen Unterlage und kommt wenig später mit zwei Decken zurück. Sie kniet sich wieder neben ihn und hebt vorsichtig mit ihrer Hand seinen Kopf an, damit sie die eine Decke darunter schieben kann.*
*Er verzieht leicht das Gesicht angesichts der Schmerzen und hält den Atem an, während sie ihn bewegt.*
"Wie geht es Dir, Kathryn? Bist du in Ordnung?" *Seine Stimme ist leise.*

"Wir sollten uns mehr um Ihr Wohlbefinden kümmern, Chakotay. Es hat Sie schwer erwischt. Ich kann die Blutung nicht ganz stillen und wenn der Doctor sie nicht bald zu sehen bekommt..." *Sie breitet die andere Decke über seinen Körper aus.* "Chakotay, ich kann im Moment nicht mehr für Sie tun. Ich muß mich jetzt um das Shuttle kümmern, damit ich Sie wieder auf die Voyager bekomme. Wenn Sie etwas brauchen, rufen Sie mich, okay?"
*Chakotay nickt langsam.* Wie schlimm ist es um das Shuttle bestellt?"
"Das werde ich gleich herausfinden." *Sie drückt noch einmal Chakotays Hand zur Aufmunterung und geht dann zur Hauptkonsole zurück. Eine halbe Stunde etwa ist Kathryn beschäftigt, dann kommt sie wieder zu Chakotay. Ihr Gesichtsausdruck verheißt nichts Gutes.*
*Er versucht sich aufzurichten.* "Was ist los?"
*Kathryn drückt ihn sanft wieder zurück. Dann seufzt sie einmal tief und sagt:* "Wir sitzen wohl eine Weile hier fest. Der Antrieb ist beschädigt, die Außenhülle ist beschädigt, die Lebenserhaltung läuft nur noch minimal und als ob das noch nicht reicht ist auch noch die Kommunikation irreparabel beschädigt. Ich kann nicht mal die Voyager rufen und ich weiß nicht, ob ich den Antrieb wieder reparieren kann." *Kathryn seufzt noch einmal.* "Wahrscheinlich werden wir warten müssen, bis die Voyager uns findet, also frühestens in zwei Wochen."
*Erneut versucht Chakotay sich aufzurichten. Er ignoriert den Schmerz einfach.*
"Was geschieht bis dahin?" *er hebt die Hand zu seinem Gesicht.*

*Sie hält seine Hand fest, bevor er sein Gesicht berühren kann.* "Commander! Sie sollen ruhig liegen bleiben!" *dückt ihn erneut zu Boden.* "Zuerst müssen wir Sie wieder mal auf die Beine bekommen." Kathryn kramt das Medkit durch und findet schließlich einen Wundverband, den sie Chakotay über's Gesicht legt. Sie verabreicht ihm eine weitere Dosis Schmerzmittel und ein Sedativum, damit er etwas schlafen kann.*
*Er versucht ihre Hand wegzustoßen, als sie ihm das Schlafmittel gibt.* "Bitte nicht...... ich möchte nicht schlafen."
"Glauben Sie mir, das ist jetzt das Beste. Sie können mir jetzt eh nicht helfen." *injiziert es ihm.*
"Nein bitte......" *zu spät, seine Stimme wird leiser und seine Augen schließen sich.*
*Kathryn überprüft noch einmal kurz Chakotays Vitalfunktionen und geht dann nach draußen um die Außenhülle zu untersuchen und die Umgebung zu erkunden. Die Landschaft, die sich ihr bietet, ist eine kahle Steinwüste mit vereinzelten kleinen, grünen Sträuchern. In ca. 5 km Entfernung erhebt sich ein Gebirgsmassiv. Kathryn nimmt ihren Tricorder zur Hand und scannt nach möglichen Lebensformen.*
'Na, immerhin gibt es hier Wasser.' *denkt Kathryn, als sie eine Quelle im Gebirge ausmachen kann. Lebensformen, außer den kleinen Pflanzen, werden vom Tricorder nicht registriert. Kathryn beschließt, zu den Felsen zu laufen und die Quelle genauer zu untersuchen. Im Shuttle packt sie ein Gefäß ein um das Wasser gegebenenfalls transportieren zu können. Ihre Uniformjacke und das langärmlige Shirt zieht sie auch aus, da es draußen sehr heiß ist. Den Tricorder nimmt sie natürlich auch mit und vorsichtshalber einen Phaser. Mit einem letzten, besorgten Blick auf Chakotay geht sie los.
Obwohl 5 km nicht allzu weit sind, kommt es Kathryn wie 50 km vor, denn außer Sand, einigen Felsen und Sonne gibt es auf dem Weg nichts. Kein Schatten, kein Wasser, kein bißchen Wind. Als sie endlich am Fuße des einen Berges ankommt kommt es ihr so vor, als hätte sie gerade einen Kurs in Überlebenstraining absolviert. Ein paar Minuten ruht sie aus doch dann klettert sie ein Stück des Berges hoch bis sie auf eine Ebene gelangt. Vor ihr, mitten in den Felsen, erstreckt sich ein breiter Riß. Unweit davon fließt das Wasser aus der kleinen Quelle vorbei. Kathryn nimmt ihren Tricorder hervor, scannt den Riß und dann das Wasser. Sie lächelt zufrieden, trinkt davon und füllt dann die Wasserflasche. Dann macht sie sich auch schon wieder auf den Rückweg. Als sie wieder das Shuttle erreicht, schläft Chakotay immer noch. Sie untersucht ihn noch einmal nachdem sie ihre Sachen verstaut hat und läßt sich völlig erschöpft in einen Sessel fallen.*
'Ich mache nur ganz kurz die Augen zu... nur fünf Minuten...' *nimmt sie sich vor, doch kurze Zeit später ist sie auch schon eingeschlafen.

*Chakotay erwacht eine Stunde später. Sein Kopf tut höllisch weh, doch er schafft es, den Schmerz so gut es geht zu ignorieren. Langsam steht er auf, die Wunde im Gesicht hat aufgehört zu bluten und der Verband, den Kathryn gemacht hat, hält. Unter vielem leisen Stöhnen geht er ins Badezimmer und sieht sich sein Spiegelbild an.*
"Oh mein Gott." *man sieht zwar nur die Bandage aber er kann sich vorstellen, wie er aussieht. Er fängt an, den Verband abzumachen, langsam. Nach 30 Minuten hat er endlich den Verband ab. Er sieht sich sein Gesicht oder besser das, was davon übrig ist, im Spiegel an. Ein leiser Schrei des Entsetzens entfährt ihm, er taumelt rückwärts und lehnt sich an eine Wand. Nach weiteren 15 Minuten hat er eine Entscheidung getroffen. Er verläßt das Bad und schnappt sich alle Tricorder, ein Medkit und einen Phaser, wirft einen letzten Blick auf seine geliebte Kathryn und taumelt dann ins Freie in der Hoffnung, sie möge ihn nie finden.*

*Kathryn erwacht frierend. Die Sonne ist inzwischen untergegangen und im Shuttle ist es kalt geworden. Zitternd steht sie auf und zieht sich ihren Pulli und die Uniformjacke wieder an. Dann geht sie zu Chakotay. Überrascht starrt sie auf die Decke, auf der Chakotay bis vorhin noch gelegen hatte. Er war weg. Kathryn durchsucht sofort das Shuttle in der Annahme, ihr erster Offizier würde ins hintere Teil des Shuttles vor der Kälte geflohen sein. Doch er bleibt verschwunden. Im Bad entdeckt Kathryn schließlich Reste des Verbandes, den sie Chakotay angelegt hatte.*
"Verdammt!" *entfährt es ihr, als sie langsam begreift, was Chakotay getan haben mußte. In Windeseile geht sie wieder nach vorne und will sich einen Tricorder nehmen um nach Chakotay zu scannen. Doch sie kann keinen finden.*
"Schlau Chakotay, schlau. Aber nicht schlau genug hoffentlich." *murmelt sie vor sich hin und geht wieder nach hinten um ihre Tasche zu suchen. Sie liegt noch immer unberührt unter ihrem Bett. Kathryn atmet erleichtert auf und holt den Tricorder raus, den sie vorsorglich mit anderen Gerätschaften eingepackt hatte. Außerdem schnappt sie sich noch eine Lampe und einen Phaser, nimmt im Laufen die Wasserflasche mit und tritt in die Dunkelheit. Sie klappt den Tricorder auf und scannt nach menschlichen Lebenszeichen. Endlich entdeckt sie ihn, knapp 20 km in Richtung Gebirge entfernt. Sofort läuft sie los.*
'Verdammt, warum um alles in der Welt hat er das getan?' *geht es Kathryn durch den Kopf doch sie beschließt, ihn das lieber selber zu fragen als jetzt zu spekulieren. Da sie recht wütend über Chakotays Handlung ist, kommt sie schnell voran.*
*Chakotay kam trotz der Kälte und der Verletzung ziemlich schnell voran, aber seine Kräfte schwinden schnell. Mit dem Tricorder hat er eine Wasserquelle entdeckt und sich dort niedergelassen. Unter einem Busch sucht er Schutz vor der Kälte und hofft, daß Kathryn seine Handlung versteht.*
*In Kathryns Kopf hat im Moment nur ein Gedanke Platz: Hoffentlich kommt sie noch rechtzeitig. Ohne eine Pause einzulegen läuft sie auf Chakotays Position zu.*
*Tausend Gedanken rasen ihm durch den Kopf. Er trinkt etwas von dem Wasser und betrachtet sein Spiegelbild erneut. So wie er jetzt aussieht kann er ihr nie wieder unter die Augen treten. Froh, daß er alle Tricorder hat und sie ihn momentan nicht orten kann, deckt er sich mit Blättern zu und schläft ein. Es ist mehr eine Ohnmacht als ein Schlaf.*
*Kathryn, die zwischendurch immer wieder nach ihm scannt, stellt erleichtert fest, daß sich seine Position nicht verändert. Sie ist inzwischen nur noch wenige Kilometer von ihm entfernt.

Nach einer weiteren Stunde ist ihr erster Offizier nur noch wenige 100 m von ihr entfernt. Sie geht nun langsamer um Chakotay nicht zu erschrecken. Schließlich findet sie ihn schlafend, halb unter einem Busch. Seufzend sieht sie, daß er den gesamten Schutzverband entfernt hat. Sie sucht nach dem Medkit, das im Shuttle auch nicht mehr zu finden war. Es liegt neben den Tricordern. Kathryn öffnet es und stellt verärgert fest, daß vom Wundverband nur noch ein keiner Rest übrig ist. So gut es geht verteilt sie den Rest auf die schlimmsten Stellen in Chakotays Gesicht. Dann zieht sie ihre Jacke aus und breitet sie über dem schlafenden Offizier aus. Als sie ihn zugedeckt hat steht sie wieder auf und sucht mit einem Tricorder nach einer Höhle, wo die beiden die Nacht verbringen könnten. In einigen Metern findet sie eine und erkundet sie erst einmal. Zufrieden stellt sie fest, daß sie weit in den Berg hineinreicht und es ein bißchen wärmer ist. Fest entschlossen Chakotay schlafen zu lassen, injiziert sie ihm vorsichtshalber noch ein Sedativum bevor sie ihn unter erheblichen Mühen irgendwie in die Höhle halb geschleppt, halb gezogen bekommt. Als sie ihn so bequem wie möglich hingelegt hat, geht sie noch einmal hinaus um Holz für ein Feuer zu holen. Wenig später flackert in der Höhle ein kleines Feuer. Kathryn, hellwach von den Anstrengungen und dem Adrenalin, das durch ihre Adern fließt, wacht an Chakotays Seite bis der Morgen graut.

*Chakotay erwacht unter starken Schmerzen, er stöhnt laut auf und versucht sich aufzusetzen. Ein Gedanke geht ihm durch den Kopf und er spricht ihn auch aus:* "Verdammt, ich lebe noch" *er sieht sich um und erkennt, daß das nicht der Platz ist, an dem er eingeschlafen ist. Plötzlich erblickt er Kathryn. Beschämt bedeckt er seinen Mund mit der Hand als ein heißer Schmerz ihn durchzuckt. Die Haut um seinen Mund reagierte mit Schmerzen auf die Berührung durch seine verschmutze Hand. Er blickt Kathryn nur an, sagt aber nichts mehr. Seine Augen fragen jedoch nach dem Warum und nach dem Wie.*
*Kathryn ist leicht verärgert über das Verhalten ihres Offiziers, doch noch läßt sie sich das nicht anmerken. Sofort ist sie an Chakotays Seite und hat schon eine Injektion bereit, die sie ihm auch sogleich verpaßt.*
"Ich habe Ihnen schon dreimal BEFOHLEN ihr Gesicht nicht anzufassen!" *kurzes Schweigen, nimmt sanft seine Hand weg.* "Ich möchte nur eins wissen Chakotay: Warum?" *Sieht ihn mit durchdringendem Blick an und wartet auf eine verdammt gute Erklärung.*
*Sieht zu Boden und zieht seine Hand von ihrer Berührung zurück*
*Kathryn setzt sich wieder etwas weiter weg, leicht verletzt über Chakotays Verhalten und wartet immer noch.*
*Er spielt mit seinen Finger, während er zu Boden blickt.*
"Ich konnte nicht bei Dir bleiben." *es ist mehr ein Flüstern.* "Ich wollte Dir diesen Anblick ersparen."

*Kathryn steht auf und geht schweigend umher. Schließlich hockt sie sich vor Chakotay und sieht in an.*
"Chakotay, das kann nicht Ihr Ernst sein! Glauben Sie mir, ich habe schon weitaus schlimmere Dinge gesehen. Denken Sie doch mal daran, als wir als Versuchskaninchen für die Srivani herhalten mußten oder als wir den Nebel durchqueren wollten und alle furchtbare Verbrennung hatten? Was denken Sie bloß von mir?" *In den letzten Worten steckt etwas Ärger, der Chakotay bestimmt nicht entgeht.*
"Ich liebe Dich." Er dreht sich jedoch sofort weg.*
*Kathryn klappt die Kinnlade herunter. Sie ist ja auf einiges gefaßt gewesen, aber darauf bestimmt nicht. Sie fällt regelrecht auf den Boden und ist für längere Zeit absolut unfähig, etwas zu sagen.*
*Er sieht sie wieder an, etwas besorgt.*
"Sag etwas, bitte."

*Kathryn kann ihn nur entgeistert anstarren. Doch schließlich fragt sie:* "Wie bitte?"
"Ich liebe Dich." *Einen passenderen Zeitpunkt hätte er echt nicht finden können.*
"Warum bist Du dann vor mir weggelaufen?" *fragt Kathryn traurig.* "Wenn Du mich wirklich liebst, hättest Du mich nicht allein gelassen." *steht auf und entfernt sich einige Schritte. Sie muß jetzt einfach ihre Gedanken ordnen. Freude, Enttäuschung, Angst und Hoffnung, alles empfindet sie zur gleichen Zeit.*
"Wie hast Du mich gefunden?" *Er versucht aufzustehen.*
*Kathryn steht mit dem Rücken zu ihm und massiert sich mit ihrer rechten Hand, wie sie es oft macht, wenn sie verwirrt ist, ihre Stirn.*
"Ist das jetzt nicht völlig nebensächlich?" *dreht sich nicht um zu ihm.* "Ich dachte immer, Sie würden mir vertrauen." *Siezt ihn wieder und in ihrer Stimme klingt unglaublich viel Enttäuschung. Doch dann plötzlich strafft sie die Schultern und dreht sich um. Vor Chakotay steht jetzt der Captain.* "Können Sie Gehen? Wir müssen irgendwo einen besseren Unterstand finden, hier sind wir nicht so gut geschützt." *Streckt ihm ihren Arm entgegen um ihn notfalls zu stützen.*
*Die Tatsache, daß sie ihn siezt, verletzt ihn zutiefst, er reagiert nicht auf ihren Arm.*
"Ich kann gehen." *Geht langsam auf und ab.*

*Kathryn sammelt alle Sachen zusammen und holt einen Tricorder raus, mit dem sie noch einmal die Umgebung scannt.*
"Kommen Sie, in ca. 18 km gibt es eine große Höhle mit Pflanzen, vielleicht sind sie eßbar." *Klappt den Tricorder wieder zu und geht voraus. Die Sonne ist inzwischen vollständig aufgegangen und es wird bereits warm. Kathryn, immer wieder mit einem Blick nach Chakotay, kommen die letzten Minuten wie ein Traum vor. Sie kann einfach nicht verstehen, warum Chakotay einfach weggelaufen ist und es ihm dabei noch scheinbar völlig egal war, was mit ihm passiert. Langsam steigt Wut in ihr hoch, doch sie läuft weiter als ob nichts wäre.*
*Er folgt ihr so gut er kann doch der Schweiß, der ihm über das Gesicht läuft, brennt wie Säure auf den Wunden. Er zieht seine Jacke aus.*
*Kathryn bemerkt natürlich, daß Chakotay stehen bleibt. Sie geht zurück zu ihm und nimmt ihm wortlos die Jacke ab. Sie guckt sich um und entdeckt schließlich einen Felsvorsprung, der etwas Schatten bietet. Sie zieht ebenfalls ihre Jacke aus und legt beide Jacken auf den Boden.*
"Kommen Sie Chakotay, Sie brauchen eine Pause. Setzen Sie sich." *Reicht ihm die Wasserflasche.*
"Danke." *er setzt sich nieder, zieht seine Beine an, trinkt einen Schluck Wasser und reicht ihr die Flasche zurück. Er macht keinerlei Anstalten irgendeine Konversation zu betreiben, der Korb den sie ihm gab, so denkt er, reicht erst mal.*
*Kathryn guckt sich inzwischen noch einmal sein Gesicht an. Sie sieht, daß an einigen Stellen die Haut stärker gerötet ist und verflucht in dem Moment die Hitze. Sie nimmt die Wasserflasche, reißt sich aus ihrem Shirt ein Stück Stoff und säubert ihn so gut es geht. Dann beginnt sie, Chakotays Gesicht zu bearbeiten.*
"Ich weiß, es wird Ihnen höllisch weh tun, aber es muß sein. Am besten nehmen sie meine Hand und drücken einfach zu, wenn der Schmerz zu stark wird."
*Nimmt auch schon Chakotays Hand und hält sie fest. Dann tupft sie vorsichtig an einigen Stellen in seiner Wunde herum.*
*Beißt die Zähne zusammen, aber er zieht seine Hand von ihrer zurück. Er lehnt seinen Kopf an den Stein und schließt die Augen. Als der Schmerz zu stark wird, sagt er:* "Hören Sie bitte auf Captain.*
*Überrascht hält Kathryn inne.* "Chakotay, es muß sein, oder wollen sie, daß sich die Wunde noch entzündet?" *Will weiter machen.*
*Dreht sich weg.*
"In ein paar Minuten, okay? Lassen Sie mich etwas ausruhen."

"Na schön." *legt seufzend das Tuch weg und zieht sich zurück. In einiger Entfernung entdeckt sie einen Strauch mit blauen Früchten. Sie nimmt ihren Tricorder mit und untersucht die Früchte. Als sie sich vergewissert hat, daß sie eßbar sind, kostet sie vorsichtig eine.*
'Bäh, schmeckt nach Sand und Staub.' denkt sie angewidert, `aber besser als gar nichts.' Sie pflückt eine handvoll und geht damit zu Chakotay zurück.*
"Hier, essen Sie."
"Ich bin nicht hungrig, danke." *er hat so etwas wie einen Knoten im Bauch. Er dreht sich weg und nimmt den Tricorder.*
"Wenn wir die Höhle heute noch erreichen wollen, sollten wir wieder aufbrechen, was denken Sie, Captain?" *sieht zu ihr auf.*

"Nun, wenn Sie schon 'Captain' zu mir sagen, dann essen sie jetzt besser freiwillig die Früchte, oder ich muß es Ihnen leider befehlen." *ist zutiefst verletzt über seine Feindseligkeit.*
"Und die Wunde muß ich vorher auch noch säubern."
*Ißt ein paar Beeren. `Die schmecken ja abscheulich', denkt er*
"Ich würde die Wunde gern selbst behandeln." *hat zwar keine Ahnung wie, aber er möchte nicht, daß sie ihn irgendwie berührt*

"Und wie wollen Sie das bitte machen? Sie sehen nicht mal annährend, wo die Stellen sind, die ich säubern muß. Und nun halten Sie still, sonst werde ich Ihnen ein Beruhigungsmittel verpassen!" *Ihre Stimme duldet keinen Widerspruch.*
*Seufzt und fügt sich, lehnt sich wieder an den Felsen und schließt die Augen.*
*Kathryn ist sehr vorsichtig doch sie kann nicht vermeiden, daß er manchmal vor Schmerz das Gesicht verzieht. Nach einigen Minuten ist sie fertig.*
"Eine Frage habe ich noch Chakotay, warum in Gottes Namen haben Sie bloß die Schutzhaut abgemacht?"
"Weil... weil.. ich weiß nicht." *versucht aufzustehen* "Sind sie damit fertig?"
"Es dauert noch einen Moment." *Kathryn tupft vorsichtig weiter.*
"Ich möchte, daß sie den Rest der Schutzhaut dran lassen, okay? Ich muß sowieso noch bald etwas zum desinfizieren finden, sonst entzündet sich alles noch mehr. Manche Stellen sind schon angeschwollen seit vorhin." *Ist fertig mit tupfen und packt die Sachen wieder ein. Dann tritt sie an einen Felsvorsprung, von dem aus sie die Wüste überblicken kann. Sie steht einfach nur da und guckt ins Leere. Lange kann sie diese Feindseligkeiten von ihm nicht mehr ertragen...*
"Wo müssen wir langgehen?" *bleibt wo er ist und denkt sich: `Einen Penny für Deine Gedanken...'*
*Kathryn, die völlig in Gedanken versunken ist, hört ihn nicht....*
"Captain?" *lauter.*
*Dreht sich erschreckt um.*
"Was? Haben Sie etwas gesagt Commander?" *kommt näher.*
"Ich habe gefragt, wo wir langgehen müssen." *versucht zu lächeln, was angesichts der Verletzung sein schon entstelltes Gesicht noch mehr in eine Fratze verwandelt.*
"Oh." *nimmt ihren Tricorder wieder hervor und scannt.*
"Hier müssen wir lang. Können Sie noch Laufen oder wollen Sie sich lieber noch etwas ausruhen?"
"Ich kann laufen." *geht langsam in die Richtung, in die sie zeigte.*
*Kathryn seufzt unmerklich und nimmt die beiden Jacken und das Gepäck wieder. Dann folgt sie Chakotay.

Ungefähr zwei Stunden laufen sie nun schon und Kathryn muß immer wieder an ihre Worte denken: 'Wenn Du mich wirklich liebst, hättest Du mich nicht allein gelassen.' Kathryn ist absolut unfähig sein Verhalten zu begreifen und je länger sie darüber nachdenkt, desto lächerlicher kommt ihr sein Verhalten vor. Schließlich hält sie es nicht mehr aus. Die Wut nagt schon zu lange in ihr.*
"Verdammt Chakotay! Wie kannst Du bloß sagen, daß Du mich liebst? Warum hast Du mich so verletzt?"
*Dreht sich um. Einen besseren Zeitpunkt hätte sie nicht erwischen können... `tolles timing!'*
"Ich wollte Dir diesen Anblick ersparen."

"Ach hör auf! Glaubst Du vielleicht, Dein Aussehen würde irgend etwas von meinen Gefühlen für Dich ändern? Glaubst Du das wirklich? Wenn das stimmt, dann weiß Du gar nicht, was 'lieben' bedeutet. Und dann kannst Du auch mich nicht lieben. Und überhaupt - was ist mit Seven? Kann es sein, daß Du einfach nur denkst, daß sie Dich nicht mehr lieben würde und jetzt bin ich statt dessen an der Reihe?"
*'Uh, oh... das war gemein...' denkt Kathryn sofort, doch die Worte waren ausgesprochen.*
"Ich... es tut mir leid, so meinte ich das nicht." *sagt sie schuldbewußt.*
"Aber seit Du immer mit Seven zusammen bist..." *in ihren Augen schimmern Tränen* "...ach, vergiß es. Vergiß, was ich gesagt habe, bitte." *dreht sich weg, damit er ihre Tränen nicht sieht, die sie sich verstohlen wegwischt.*
*Ist zutiefst getroffen und verletzt.*
"Ich bin nicht mit Seven zusammen, wir flirten aber das ist alles." *versucht er sich zu rechtfertigen, er geht langsam auf sie zu und sieht die Tränen*
"Du weinst?"

"Nein." *sagt sie sofort und dreht sich wieder um. Inzwischen ist sie ja schon perfekt im Unterdrücken von Gefühlen und so gelingt es ihr auch diesmal. Sie hat wieder ihre Captain Maske aufgesetzt.*
"Wenn Du mit ihr schon flirtest, muß doch noch mehr dahinter stecken. Du brauchst mir nichts vorzumachen. Ich versteh das schon. Bloß dann steh auch dazu und mach mir keine... ich meine, tisch mir keine Lügen auf." *guckt wieder in Marschrichtung.*
"Gehen wir besser weiter damit wir vor der Mittagshitze eine Höhle finden, in der wir uns ausruhen können." *will weiter gehen.*
*Stoppt sie, und nähert sein entstelltes Gesicht ihrem hübschen Gesicht, sagt nichts und küßt sie einfach auf den Mund.*
*Kathryn weiß gar nicht, wie ihr geschieht. Im ersten Augenblick erwidert sie den Kuß noch, doch dann löst sie sich von seinen Lippen.*
"Chakotay!?!" *klingt leicht verstört.*
*Daß sie seinen Kuß erwidert, verwundert ihn arg, daß sie ihn abbricht, war ihm klar.*
"Kathryn..." *seine Stimme klingt verführerisch*

"Was sollte das?" *Kathryn ist über sein Verhalten jetzt verärgert, sie kommt sich ausgenutzt vor.*
"Mit Seven flirten und mich küssen? Es reicht Chakotay, so wie Du gerade hat mich noch niemand behandelt! Ich... ich kann Dir das einfach nicht glauben."
*'Aber ich will es glauben!' schreit eine Stimme in ihr. Kathryn ist innerlich total verzweifelt, was sie nun eigentlich davon halten soll.*
*Anstatt zu antworten zieht er sie zu sich heran, hält sie fest in einer Umarmung und küßt sie erneut.*
*Kathryn wehrt sich nun.*
"Hör auf!" *schreit sie ihn an.*
*Stoppt, aber sonst: keine Reaktion.*
"Du machst mir Angst! Laß mich los!" *Sie zittert regelrecht. Sie erkennt ihren ersten Offizier nicht mehr wieder.*
*Er sieht hinunter auf seine Hände, und denkt darüber nach welche Gedanken ihm gerade durch den Kopf schossen. Wieder etwas klarer im Kopf, wird ihm bewußt, daß bei dem Unfall noch irgend etwas anderes mit ihm geschehen sein muß.*
"Scanne mich bitte, scanne mein Gehirn nach Anomalien."

*Ohne ein weiteres Wort geht Kathryn sofort nach dem medizinischen Tricorder suchen. Sofort hat sie ihn gefunden und scannt Chakotays Kopf. Sie scannt lange, doch dann schüttelt sie den Kopf.*
"Außer der Gehirnerschütterung kann ich nichts finden." *Klappt den Tricorder wieder zu und verstaut den Scanner. Guckt ihn verstört an und fragt dann:*
"Was ist denn nur in Dich gefahren?" *hält gebührend Abstand.*
*Schüttelt den Kopf.*
"Ich weiß es nicht."

"Wir... Du solltest Dich ausruhen..." *holt ihm das Wasser und einige Früchte, die sie noch eingesteckt hatte.*
"Hier." *reicht ihm beides hin.*
*Nimmt eine der Früchte und beißt hinein. Die Fruchtsäure, die ihm über die Mundwinkel läuft, brennt auf seinem Gesicht, er verzieht es leicht.*
*'Ich muß unbedingt zum Shuttle zurück und etwas zum desinfizieren besorgen.' denkt Kathryn besorgt, als sie Chakotay beobachtet. 'Heute Nacht.' beschließt sie.*
"Warte hier, ich komme gleich wieder." *sagt sie zu Chakotay und geht ein Stück weit den Weg erkunden.*
*Setzt sich nieder und denkt nach, was er angestellt hat.*
*Nach einer Weile kommt Kathryn wieder.*
"Wenn wir jetzt noch etwas marschieren, können wir die Höhle und das Wasser in knapp vier Stunden erreichen, dann kommen wir kurz vor Mittag dort an. Was meinen Sie?"
*Ist unbewußt wieder zum "Sie" übergegangen, Macht der Gewohnheit.*
"Wir sollten losgehen." *steht auf.* "Wo lang?"
"Weiter an den Felsen entlang." *Kathryn nimmt sich schweigend das Gepäck wieder und geht voran.*
"Soll ich auch etwas tragen?" *fühlt sich leicht unnütz.*
"Es geht schon, danke. Kümmern Sie sich nur darum, daß sie bei Kräften bleiben." *Verfällt wieder in Schweigen und denkt über das nach, was vor wenigen Minuten geschehen ist.
'Was hat er bloß, das war nicht Chakotay. Warum hat er das bloß getan?'*
*Folgt schweigend.*
*Sie haben schon gut dreiviertel des Weges hinter sich, als Kathryn ein leichtes Schwindelgefühl spürt.
'Mist, ich hätte gestern doch noch etwas essen sollen.' Bleibt einen Moment stehen und trinkt einen Schluck Wasser. Es hilft ihr nicht wirklich und sie muß sich kurz an die Felsen lehnen. Erschöpft schließt sie kurz die Augen.*
*Sofort ist er neben ihr.*
"Kathryn?"

"Schon gut, mir ist nur etwas zu heiß." *Nimmt alle Kraft zusammen, setzt ein entschlossenes Lächeln auf und steht schon wieder.*
"Also, gehen wir weiter, wir müßten in einer knappen Stunde angekommen sein." *Geht entschlossen weiter.*
*Folgt, ist aber besorgt und bleibt näher bei ihr als nötig.*
*Kathryn, entschlossen ihren Zustand zu ignorieren, setzt einen Fuß vor den anderen.
Zwischendurch trinkt sie immer wieder einen Schluck Wasser und vergißt dabei auch Chakotay nicht. Endlich kommt die Höhle in Sicht.*
"Da ist es!" *sagt Kathryn erschöpft und weiß später gar nicht mehr, wie sie die letzten Meter zu dem Unterstand zurückgelegt hatte. Kaum ist sie ein Stück weit in der Höhle, die mit einer Art Moos auf dem Boden und Pflanzen an den Seiten und Wänden übersät ist, fällt sie auch schon regelrecht zu Boden und bleibt erschöpft liegen.
*Rennt sofort zu ihr.*
"Kathryn!!"

"Schon gut, ich bin nur etwas müde... setzen Sie sich, ich gucke mir gleich noch mal Ihr Gesicht an." *schiebt sämtliche Gerätschaften aus ihrem näheren Umfeld, da sie sich kurz hinlegen will.*
*Setzt sich neben sie.*
*Kathryn, der Chakotays merkwürdiges Verhalten von vorhin noch im Kopf herumgeht, rückt unauffällig ein Stückchen weiter weg.*
*Realisiert es und sieht zu Boden.*
"Verzeihung..." *steht auf und geht zur gegenüberliegenden Wand und setzt sich dort hin, die Knie zum Oberkörper gezogen.*

"Nein... es ist nur... ich..." *denk.* "Es tut mir leid, ich weiß bloß nicht, was ich von alledem halten soll, es ist einfach zu viel passiert..." *versucht sie sich zu rechfertigen.*
*Winkt ab.*
"Ist okay."

*Kathryn seufzt.*
"Vielleicht sollten wir noch einmal in Ruhe darüber reden, so kann es jedenfalls auch nicht weitergehen." *sieht ihn an und wartet.*
*Lächelt, versucht es zumindest.*
"Schlafen Sie, Sie sind müde. Wir reden später." *lehnt sich an die Wand*

"Versprechen Sie mir, nicht wieder das Weite zu suchen? Ich könnte wirklich etwas Schlaf gebrauchen." *'Schließlich muß ich heute Nacht noch viel Laufen...' denkt sie und schließt die Augen, kurze Zeit später ist sie eingeschlafen.*
"Ich werde bleiben.." *Doch Kathryn ist bereits eingeschlafen, er legt sich etwas bequemer hin und ist auch binnen Minuten eingeschlafen.*
*Als Kathryn aufwacht, ist es bereits dunkel und kälter geworden. Sie beginnt zu zittern da sie nur ihr ärmelloses Shirt trägt und angelt nach ihrer Uniformjacke. Sie sieht Chakotay an der Wand gegenüber liegen und offensichtlich noch schlafen.
'Sehr gut, das erleichtert mir einiges.' denkt sie und steht leise auf. Aus dem Medkit holt sie einen Injektor, den sie mit einem Schlafmittel füllt und dann zu Chakotay geht. Vorsichtig tritt sie an ihn heran und drückt ihn das Hypospray gegen die Halsschlagader, wo es sich zischend entlädt.
*Er erwacht zwar dadurch, jedoch ist er schon schläfrig. Er sieht sie nur kurz an und flüstert fast verzweifelt.* "Warum? *schläft wieder ein.*
*'Nur zu Deinem Besten...' flüstert sie und zieht trotz der Kälte ihre Jacke wieder aus, um sie über den Schlafenden zu legen. Dann nimmt sie die Wasserflasche und das überflüssige Gepäck wieder und geht Richtung Shuttle.
'Wenn ich mich beeile, müßte ich in zwei Stunden wieder zurück sein.' überschlägt sie schnell die Zeit. Zu lange möchte sie ihn natürlich auch nicht hier liegen lassen und läuft los. Nur eine halbe Stunde später ist sie bereits wieder beim Shuttle. Sie verstaut die Gerätschaften wieder an ihrem ursprünglichen Platz und nimmt statt dessen nur zwei Tricorder, einen Phaser, eine Lampe, zwei Decken, die Wasserflasche, saubere Tücher und Alkohol mit. Alles verstaut sie in einem Rucksack und begibt sich dann wieder zu der Höhle zurück. Als sie dort wieder ankommt liegt Chakotay noch genauso da, wie sie ihn verlassen hatte.
'Sehr gut, dann kann ich gleich anfangen.' Mit der Gewißheit, daß das Schlafmittel noch einige Stunden wirkt, kniet sie sich hinter ihn, legt seinen Kopf in ihren Schoß und beginnt nun, die Wunde des Commanders zu desinfizieren.
'Gut, daß er nicht wach ist, das muß höllisch weh tun.'
Schließlich ist sie fertig und deckt mit einem weiteren sauberen Tuch seine verletzte Gesichtshälfte ab. Dann steht sie auf, nimmt sich den Tricorder und eine Lampe und geht die Höhle erkunden, nach etwas Eßbarem und Feuerholz suchen.*
*Erwacht ca. eine Stunde später vor Schmerzen, stöhnt leise.*
*Kathryn ist sofort bei ihm, ein weiteres Hypospray schon in Bereitschaft.*
"Guten Morgen." *begrüßt sie ihn und injiziert ihm ein Schmerzmittel.*
*Er versucht ihre Hand zur Seite zu stoßen.*
"Wieviel Schlafmittel wollen Sie mir eigentlich noch injizieren?" *klingt leicht bockig.*

"Das ist ein Schmerzmittel oder wollen Sie die nächste Stunde nur leiden?" *reicht ihm als nächstes Wasser und einige andere Beeren, die sie weiter hinten in der Höhle gefunden hatte.
'Leider sind es nur eine Handvoll, doch für Chakotay müßte es eigentlich reichen.' denkt sie.*
"Entschuldigung." *nimmt das Wasser und die Beeren und ißt und trinkt.*
"Schon gut, ich wäre vermutlich auch sauer, aber es war nur zu Ihrem Besten. Ach, tun Sie mir bitte einen Gefallen und lassen das Tuch diesmal auf der Wunde, okay?"
"Ok.... es tut mir leid..." *sieht sie mitleiderregend an.*
*Kathryn steht wieder auf und sieht sich seufzend um.*
"Ich muß mich auf die Suche nach etwas Eßbarem machen... die Notrationen im Shuttle werde ich auch noch holen. Sie warten hier." *ordert sie und klemmt sich einen Tricorder an ihren Gürtel.*
"Den Phaser lasse ich hier. Ich beeile mich. Fällt Ihnen noch etwas anderes ein, das wir aus dem Shuttle brauchen könnten?"
*Schüttelt den Kopf, doch plötzlich wird alles um ihn herum schwarz, er knallt auf den Boden, Gesicht voran.*
"Chakotay!" *Schreit Kathryn entsetzt auf.. Sofort ist sie mit dem Tricorder neben ihm und dreht ihn erst mal auf den Rücken. Als sie ihn scannt stellt sie eine Dehydration bei ihm fest. 'Auch das noch.' denkt sie besorgt und verflucht einmal mehr, daß der Doctor nicht hier ist. Schnell holt sie etwas Wasser und benetzt Chakotays Lippen damit.
*Ist ohnmächtig, das Gesicht dreckig und das Wasser läuft ihm am Mund herunter.*
*Kathryn sucht im Medkit nach Netinaline und findet gerade noch eine Ampulle.
'Das reicht gerade für zwei Injektionen.' stellt sie ernüchtert fest und lädt das Hypospray damit. Doch bevor sie ihn wieder aus der Bewußtlosigkeit holt, säubert sie noch einmal sein Gesicht.*
"Kommen Sie Chakotay, wachen Sie auf!" *flüstert sie und wartet darauf, daß das Netinaline seine Wirkung zeigt.*
*Erwacht langsam, doch sein Blick scheint aus einer anderen Welt zu kommen.*
*Kathryn hilf ihm in eine sitzende Position und fragt:* "Geht's wieder?"
"Was...?" *lehnt sich gegen sie, ist sich dessen aber nicht bewußt.*
"Chakotay! Kommen Sie, wachen Sie auf! Ihr Körper hat zu wenig Wasser aufgenommen, Sie müssen unbedingt etwas trinken!" *hält ihm die Wasserflache hin.*
*Nimmt die Flasche mit zitternden Händen und trinkt gierig.*
"Nicht so hastig, immer langsam, ich hole gleich noch mehr." *wartet darauf, daß er fertig ist.*
*Trinkt weiter bis sein Durst gestillt ist, dann gibt er ihr die Flasche zurück.*
"Danke."

*Kathryn nimmt die Flasche und geht zum Fluß um Neues zu holen.*
"Hier, trinken Sie langsam aber trinken Sie. Das sollte vorerst helfen. Ich muß mich jetzt auf den Weg machen, je länger ich warte, desto später finde ich etwas Eßbares und Sie brauchen dringend etwas. Kann ich Sie hier allein lassen?"
*Chakotay nickt.*
"Gut. Falls etwas ist, rufen Sie mich über den Communicator." *Damit nimmt sie nur ihren Tricorder, geht zum Fluß um selber noch einen Schluck zu trinken und geht dann Richtung Shuttle.*
*Rollt sich zusammen und versucht wieder zu schlafen, um von seinen Fluchtgedanken wegzukommen.*
*Kathryn, der die Hitze sehr zu schaffen macht da sie auch kein Wasser mitnehmen konnte, hat unterdessen einen kleinen Umweg genommen da der Tricorder wieder einige Pflanzen registriert hat.*
*Chakotay hat mittlerweile seine Sinne wiedergewonnen und beschlossen, Kathryn so gut wie möglich zu helfen. Also steht er auf und beginnt, um die Höhle herumzuwandern, auf der Suche nach Feuerholz, noch etwas zu essen und scannt die Umgebung mit dem Tricorder.*
*Kathryn hat festgestellt, daß die Wurzeln dieser unscheinbaren Pflanze wertvolle Nährstoffe enthalten und sie deshalb ausgebuddelt und eingepackt. Nun liegen vor ihr noch ungefähr drei Kilometer Weg durch glühende Wüste bis zum Shuttle.
'Wenn wir nicht auf das Wasser angewiesen wären, hätten wir das Shuttle gar nicht verlassen müssen.' denkt sie etwas säuerlich, denn dieser Fußmarsch ist nicht gerade ein Vergnügen ohne Wasser. Kathryn überlegt, wann sie das letzte Mal etwas gegessen hat und stellt fest, daß es schon bestimmt zwei Tage her ist. Sie greift nach einer Wurzel und will gerade hineinbeißen, als sie im letzten Moment die Bewegung stoppt und an Chakotay denkt.
'Nein, er braucht sie dringender als ich.' denkt sie und steckt sie wieder weg. Dann geht sie weiter.*
*Chakotay hat mittlerweile eine Sorte Beeren entdeckt, sie zwar ekelhaft aussehen, aber eine Menge Flüssigkeit enthalten. Ein paar ißt er und ein paar steckt er ein, scannt weiter und findet noch weitere Beeren.*
*Kathryn erreicht das Shuttle am späten Nachmittag. Als sie die Tür geöffnet hat, fällt sie erst mal in den nächsten Sessel. Ihr Mund ist ausgetrocknet und sie schwitzt nicht mal mehr. Eine Stimme warnt sie davor, die Augen zu schließen und einzuschlafen: 'Kathryn, Du brauchst Wasser!' doch obwohl Kathryn verdammt genau weiß, daß sie auf diese Stimme hören sollte, hat sie im Moment einfach keine Kraft mehr zum Aufstehen.*
"Nur einen Moment..." murmelt sie noch, bevor sie einschläft.*

*Nachdem Kathryn nach 5 Stunden nicht wieder aufgetaucht ist, macht sich Chakotay große Sorgen. Er versucht, sie über den Communicator zu erreichen.*
*Kathryn wacht von Chakotays Stimme auf.*
"Hm..." *Sie ist noch schläfrig und ihr Mund ist so trocken, daß sie momentan nur ein Murmeln herausbekommt.*
"Kathryn...? Wo sind sie?" *seine Stimme klingt besorgt.*
"Im... Shuttle.... alles ..in Ordnung." *flüstert sie und versucht, aufzustehen.*
"Ich habe mir Sorgen gemacht, es wird bald dunkel, sie sollten dort bleiben über Nacht.*
*Diese Aussage läßt Kathryn hochschrecken. 'Verdammt!' denkt sie.*
"Nein, ich komme zurück. Ich bin bald wieder da." *Sie denkt an Chakotay und mobilisiert ihr Kräfte um endlich die restlichen Sachen zu packen und schnell wieder zur Höhle zu kommen. 'Wenigstens ist es jetzt nicht mehr so heiß.'*
"Aber seien Sie vorsichtig!" *macht sich Sorgen um sie.*
"Natürlich. Bis später. Janeway Ende." *schließt den Comkanal und hat wenig später die Notrationen und einige Probenbehälter eingepackt und verläßt wieder das Shuttle. Ihren Körper, der regelrecht nach etwas Wasser schreit, ignoriert sie kurzerhand.*
*Bis sie wieder da ist, hat er keine Ruhe, ist mehrere Male kurz davor, den Comkanal zu öffnen, doch er möchte auch nicht nervig erscheinen.*
*Kathryn hat gut die Hälfte des Weges geschafft, als ihr die Beine den weiteren Dienst versagen und sie unangenehmen Kontakt mit dem staubigen, trockenen Boden hat.*
*In dem Moment, in dem Kathryn zu Boden fällt, hat Chakotay eine böse Ahnung, irgend etwas muß mit Kathryn sein und er öffnet den Comkanal:*
"Chakotay and Janeway."

*Kathryn tastet nach ihrem Communicator. Nach einer Ewigkeit tippt sie drauf und versucht zu sprechen:* "Janeway hier..."
"Kathryn bist Du in Ordnung?" *in seiner Stimme klingt Besorgnis mit.*
"Ja.... nur ein bißchen... müde..."
"Wo bist Du genau?"
*Er bekommt keine Antwort mehr...*
"KATHRYN...!!!!!"
*Kathryn hat die Augen geschlossen und einfach keine Kraft mehr, zu antworten.*
*Schließt den Comkanal wieder, schnappt sich seinen Tricorder und scannt nach ihren Lebenszeichen. Sie ist ca. 2 km entfernt. Sofort rennt er los.*
*Kathryn liegt unterdessen am Strand in der Sonne. In der Nähe hört sie einen Wasserfall. Schon steht sie auf, um dorthin zu gelangen, doch so lange sie auch läuft, der Wasserfall bleibt unerreichbar.*
*Chakotay hat die Strecke in Rekordzeit zurückgelegt, kniet sich an ihre Seite und schüttelt sie leicht an der Schulter.* "Kathryn??"
*Kathryn, die immer noch versucht, das Wasser zu erreichen, wird plötzlich von jemandem festgehalten. Als sie sich umdreht, steht ein bösartig aussehendes Monster vor ihr und fängt an, sie zu schütteln. Sie wehrt sich nach Kräften, aber ist dem Wesen einfach nicht gewachsen...*
*Er realisiert, daß sie im Delirium sein muß und macht sich schlimme Vorwürfe, daß er sich so gehen ließ. Er nimmt ihre Sachen (das, was sie aus den Shuttle geholt hat), hebt Kathryn langsam hoch und geht mit ihr zurück zur Höhle.*
*Kathryn wurde inzwischen von dem Monster überwältigt. Dieses trägt sie jetzt weg.*
*Obwohl er es genießt sie in seinen Armen zu halten, wird sie mit jedem Schritt schwerer. An einem schattigen Plätzchen macht er kurz Rast, legt sie sanft auf den Boden, zieht seine Jacke aus und legt sie unter ihren Kopf. Dann scannt er sie kurz und verflucht sich, daß er das Wasser in der Höhle gelassen hat.*
*Kathryn wacht auf und findet sich in völliger Dunkelheit wieder. Sie tastet etwas umher und stößt auf etwas weiches. Im nächsten Moment flammt einen Fackel auf und vor ihr liegt die aufgequollene Leiche von ihrem Vater. Kathryn schreckt panisch zurück um direkt auf der Leiche von Justin zu landen. Sie stößt einen Schrei aus.*
*Chakotay hatte sich hingesetzt, war tief in Gedanken und schreckt jetzt hoch.*
"Kathryn?"

*Kathryn steht auf um wegzurennen, doch wie aus dem Nichts steht das Monster wieder vor ihr. Es fletscht die Zähne und will sie in den Hals beißen...
Kathryn schreckt aus dem Traum hoch und nimmt das verschwommene Gesicht ihres ersten Offiziers wahr...*
*Er geht zu ihr, kniet sich nieder und berührt sie vorsichtig an der Schulter. Er ist SEHHHR besorgt!!!!!*
"Kathryn...?"

"Chakotay...." *flüstert sie, zu mehr ist sie nicht fähig.*
*Er streicht ihr sanft über das Gesicht.*
"Shhh, wir müssen zurück zur Höhle." *er nimmt die Sachen und hebt Kathryn wieder in seine Arme um den Weg fortzusetzen.*

*Kathryn bekommt noch halbwegs mit, daß Chakotay sie trägt, aber kann ihm überhaupt nicht helfen. Eigentlich müßte sie sich ja um ihn kümmern....*
*Er trägt sie im Schweiße seines Angesichts zurück zur Höhle und dankt seinem Gott dafür, daß es dunkel und etwas kühler ist. In der Höhle angekommen, legt er sie neben die Feuerstelle. Das Feuer hatte er ausgemacht, als er gegangen ist. Er macht es wieder an.*
*Kathryn ist bewußtlos.*
*Er setzt sich neben sie, nimmt die Wasserflasche und benetzt ihre Lippen.*
*Kathryns Mund öffnet sich zwar etwas, aber sonst bewegt sie sich nicht.*
*Er versucht, das Medkit zu erreichen, schafft es endlich und injiziert ihr Netinaline um sie aufzuwecken.*
*Kathryn stöhnt leise und schlägt dann die Augen auf. Sie versucht, Chakotays Namen zu sagen, bringt aber kein Wort heraus.*
"Shhhh, sprechen sie nicht." *hält ihr die Wasserflasche an den Mund.*
"Trinken Sie."

*Das meiste Wasser läuft an Kathryns Mund vorbei, da ihr Schlund durch die Trockenheit sehr eng geworden ist. Außerdem hat sie jedes Durstigkeitsgefühl verloren und nimmt nur ein paar Schlucke.*
"Sie müssen mehr trinken."
*Kathryn macht eine abwehrende Handbewegung.* "Später." *Dann schließt sie wieder die Augen. Sie will einfach nur etwas schlafen.*
"Nein jetzt, bitte."
*Sie schüttelt leicht den Kopf.* "Ich bin so müde..."
"Sie dürfen schlafen, wenn sie noch etwas getrunken haben."
"Sie sind nicht nett...." *stammelt sie,* "...ich werde Sie auch... mal vom Schlafen abhalten..." *Kathryn öffnet schwerfällig die Augen und trinkt noch einen Schluck Wasser.*
"Zufrieden?" *versucht ihren Janeway-Blick aufzusetzen, was aber nicht wirklich klappt.*
"Noch einen.*
"Ich kann nicht mehr.... ich will jetzt schlafen." *macht demonstrativ die Augen zu.*
"Von mir aus schlafen sie." *Schulterzucken.* "Aber wenn sie an Dehydration sterben, machen sie mich nicht dafür verantwortlich."
"Ist mir egal. Dann ...sterbe ich eben. Dann können Sie... Seven....für sich haben..."
*'Was soll das denn?'*
"Was soll ich mit Seven?" *denkt sich so, wenn sie wachbleibt, trinkt sie vielleicht was.*

"Na... was wohl? Gehen Sie... doch ins Bett ... mit ihr und lassen Sie... mich in Frieden sterben."
"NEIN!" *wann kapiert sie es endlich!!??*
"Sie werden nicht sterben, und wenn ich Ihnen das Wasser eigenhändig in ihre Kehle schütte!"

"Wagen Sie es nicht..." *Kathryn versucht, von ihm wegzurutschen.*
"Fordern Sie mich nicht heraus!" *derselbe Gesichtsausdruck wie in der Wüste, als er sie küßte.*
*Kathryn ignoriert ihn und rutscht weiter weg.*
*Nimmt die Wasserflasche und wirft sie ihr zu.*
"E..entschuldigung..." *Chakotay rennt aus der Höhle, bleibt aber in ihrem Blickfeld.*

*Kathryn bleibt da liegen, wo sie ist und bewegt sich nicht mehr.*
*Kehrt nach 20 Minuten zurück und findet sie so. Er greift nach dem Medkit und injiziert ihr ein Aufbaupräparat, einige Vitamine und Netinalin.*
*Kathryn wird unsanft aus ihren Träumen gerissen. Als sie die Augen öffnet, sieht sie wieder Chakotay.*
"Warum wecken Sie mich immer? Außerdem ist mir heiß." *stöhnt sie.*
"Das liegt an dem Wassermangel." *zeigt zur Wasserflasche.*
"Eher an der Uniform.... helfen Sie mir mal?" *Kathryn versucht sich ihre Jacke auszuziehen.*
"Ich würde das nicht empfehlen, nachts wird es sehr kalt hier."
"Ich schwitze aber... " *Kathryn versucht es alleine, schafft es aber nicht. Sie ist noch zu geschwächt.*
"Warum haben Sie mich aufgeweckt? Ich wollte schon immer im Schlaf sterben..." *sagt sie müde.*
"Weil ich... ach vergessen Sie's!" *hilft ihr die Jacke auszuziehen.*

"Danke. Weil Sie was?"
"Nichts."
"Ich will es aber jetzt wissen... und ich habe Durst." *klingt sehr schläfrig.*
"Da liegt die Wasserflasche." *zeigt drauf.*
"Erst will ich wissen... was Sie sagen wollten...."
"Das ist unwichtig."
"So unwichtig wie das Wasser? Dann brauche ich ja auch nichts zu trinken...." *guckt ihm tief in die Augen.*
*Guckt weg.*
"Dann gehen Sie jetzt.... lassen Sie mich allein." *schließt wieder die Augen.*
"Nein. Trinken Sie und ich sage es."
"Das ist Erpressung! Seinen Captain erpreßt man nicht!" *denkt kurz nach.* "Versprechen Sie es?"
*Er nickt und denkt sich: 'Ich muß komplett bescheuert sein.'*
*Kathryn angelt nach dem Wasser und trinkt einen Schluck.*
"Nun?"
"Trinken Sie bitte mehr.*
"Ich kann nicht so schnell trinken..." *Trinkt langsam mehr und wartet.*
"Warum denken Sie ich will was von Seven?"
"Um mich das zu fragen, haben Sie mich geweckt?" *Kathryn hat mit so einer Frage nicht gerechnet. Doch dann legt sie die Wasserflache neben sich, zuckt kurz mit den Schultern und meint:* "Das ist einfach so offensichtlich, daß es schon Thema Nummer eins auf dem Schiff ist, wußten Sie das nicht?"
*Nickt.* "Aber die Gerüchte sind falsch, Seven flirtet mit mir, nicht umgedreht."
*Kathryn guckt traurig zur Seite und sagt leise:* "Gestern haben Sie aber etwas anderes behauptet. Sie haben gesagt, sie flirten nur mit ihr, das ist alles. Sie sagten nicht, Seven flirte mit Ihnen...."
"Ich erwidere mit einem Lächeln, aber das ist alles. Ich bin nicht interessiert an ihr. Sie ist nicht mein Typ."
*Kathryn sieht ihn zweifelnd an.*
"Sie glauben mir nicht." *Schulterzucken.*
"Ich möchte Ihnen so gerne glauben... wirklich, aber ..."
"Aber...?" *sieht sie gespannt an.*
*'Verdammt. Das hätte nicht sein müssen.' denkt sich Kathryn und ihr Blick fällt auf Chakotays Gesicht.*
"Wie geht es Ihnen eigentlich Chakotay? Haben Sie noch große Schmerzen?" *berührt leicht sein Gesicht.*
"Übrigens, vielen Dank, daß Sie mich gerettet haben."
"Ich habe keine Schmerzen mehr." *lehnt sein Gesicht leicht in ihre Hand.*
"Ich würde alles für Sie tun." *Er sagt das und nachdem er es gesagt hat, bereut er es.*

*Kathryn hält ihre Hand noch weiter an seinem Gesicht und streicht leicht darüber.*
"Wirklich?" *fragt sie nun mit einem sanften Lächeln.*
*Nickt nur, die Stimme versagt bei diesem lächeln.* "A...alles...."
*Kathryn guckt ihn warmherzig an und versucht dann, aufzustehen. Ihr ist verdammt schwindlig und sie lehnt sich stöhnend gegen die nächste Wand.*
*Springt auf um sie zu stützen.*
"Bist Du okay?"

"Ooohh... ich hätte vielleicht doch etwas essen sollen..." *schließt kurz die Augen und tatsächlich läßt das Schwindelgefühl langsam nach.*
*Chakotay hält sie in seinen Armen.*
"Du solltest Dich wieder hinsetzen."

"Nein, ist schon gut. Wo sind die Sachen, die ich bei mir hatte? Ich habe einige Wurzeln gefunden, die wertvolle Nähstoffe enthalten..." *Kathryn sieht sich suchend um und entdeckt die Sachen an der gegenüberliegenden Höhlenwand. Sie stößt sich von der Wand ab und taumelt langsam auf sie zu. Die Wurzeln sind zum Glück noch da und sie drückt sie Chakotay in die Hand.* "Hier, das wird Ihnen guttun."
"Sie werden die essen." *stützt sie.* "Ich habe keinen Hunger." *Eine Lüge.*
"Fangen Sie nicht an, mir zu widersprechen, ich werde auch davon etwas essen, aber für Sie ist das wichtiger. Sie haben viel Blut verloren und brauchen deshalb diese Nährstoffe dringender als ich. Und jetzt will ich keine Diskussion hören. In der Nähe sind weitere Pflanzen und die Notration haben wir ja auch noch. Also bitte..." *Kathryn guckt ihn scharf an.*
*Nimmt zwei der drei Wurzeln und gibt ihr die eine zurück.*
"Ich esse zwei und sie die andere, okay?"

"Je mehr, desto besser." *Kathryn holt sich einen Tricorder und scannt die Umgebung.* "Na bitte, ganz in der Nähe sind noch mehr dieser Wurzeln. Ich werde sie morgen früh gleich suchen gehen. Und jetzt ist Schluß - ich habe noch genug Nährstoffe in mir und außerdem nur Durst. Sie essen die Wurzeln und ich trinke noch etwas Wasser." *holt das Wasser und trinkt ausgiebig, immer mit einem Auge auf Chakotay, ob er auch wirklich das tut, was sie ihm befohlen hat.*
*Chakotay ißt die Wurzeln.*
*Kathryn ist zufrieden. Da sie seit drei Tagen nichts gegessen hat, ist ihr Hungergefühl eh weg.*
"Na bitte, und jetzt schlage ich vor, werden wir versuchen noch etwas wach zu bleiben, damit wir in der größten Hitze ein bißchen schlafen können. Wie wäre es mit einer indianischen Legende am Feuer?"
"Wie wäre es mit einer Legende aus Indiana?" *zwinkert.*
*Kathryn lächelt.* "Bei uns gibt es keine Legenden... das wissen Sie doch. Ich muß nur immer an ihre Geschichte auf New Earth denken..." *guckt ihn gedankenverloren an.*
*Ein seufzen.* "New Earth..." *blickt ihr tief in die Augen.* "Ich..." *'Halt die Klappe', denkt er sich.*
"Ja?"
*'Was nun? was sage ich nun?' *Panik.*
*Kathryn wartet gduldig...*
*Chakotay wird hektischer.* "Sie wissen es doch."
"Was weiß ich?"
"Daß ich...." *'Mensch, sag es endlich!'* "...Sie liebe.."
*Kathryn weiß nicht recht, was sie darauf antworten soll, doch sie entschließt sich einfach für die Wahrheit.*
"Ich liebe Dich auch, aber.... aber dachte immer, Du und Seven.... ich meine, ich habe seitdem versucht, Dich nicht mehr zu lieben, aber es ging nicht und es tat mir so verdammt weh..."
*Seine Augen zeigen Freude und Unglauben in einem.*
"Ist das wahr?" *bewegt sich langsam auf sie zu, in der Angst, alles ist nur ein Traum und eine schnelle Bewegung läßt die Illusion platzen.*
"Du...du.. liebst mich?"

"Ich... ja schon... aber.. ich weiß nicht, ob ich schon wieder so weit bin alles aufzugeben. Auf New Earth war ich fast soweit, doch dann kam ja Tuvok zurück..." *Guckt ihn leicht verzweifelt an.*
*Dieser Blick triff ihn in Mark und Bein.*
"Was denn aufgeben?"

"Du weißt doch, daß ein Captain keine Beziehung mit einem Besatzungsmitglied eingehen darf... doch auf New Earth habe ich irgendwann begriffen, daß ich nicht mehr der Captain bin. Aber als Tuvok dann wieder kam... danach habe ich lange mit mir gekämpft und war dennoch bereit, alles für Dich aufzugeben. Aber dann kam Seven..." *Kathryn guckt zur Seite.*
"Ich konnte Eure Flirterei nicht länger ertragen und habe mich praktisch selbst versucht zu schützen..."
"Vergiß Seven." *er nimmt ihre Hand in seine.* "Was kann ich tun um dieses Gefühl wiederzuerwecken?" *küßt leicht ihre Hand.*
"Ich weiß es nicht, wirklich... ich hatte einfach zu lange Zeit um meine Gefühle sicher zu verschließen."
"Laß mich Dir helfen..." *küßt zärtlich jeden einzelnen Finger.*
*Kathryn sieht ihn immer noch recht zweifelnd an, doch der Widerstand in ihr beginnt bereits langsam zu bröckeln.*
"Es... wird vielleicht eine Zeit brauchen, aber ich liebe Dich wirklich. Ich habe es immer getan."
*Er legt die Hand, die er eben geküßt hat, an sein Herz.* "Fühlst du das?"
*Kathryn schließt die Augen und konzentriert sich auf seinen Herzschlag.* "Scheint normal zu sein."
"Es schlägt für Dich... nur für Dich.."
*Kathryn lächelt.* "Chakotay, Du bist hoffnungslos romantisch....*
*Er nimmt sanft ihr Gesicht in seine rechte Hand und küßt sie sanft. Es ist eigentlich kein Kuß, mehr ein leichtes berühren der Lippen.*
"Ich weiß."

*Kathryn läuft ein Schauer über den Rücken. Dieses Gefühl hatte sie lange nicht mehr. Sie ist kurz davor den Kuß zu erwidern, als plötzlich der Boden heftig bebt. Einige Steine fallen von der Decke.*
"Was zum.... Chakotay! Raus hier, schnell!"
*Er fühlt, daß sie seinen Kuß erwidern will und plötzlich bebt die Erde um ihn herum. Dies jedoch ist kein Traum, er sieht nach oben und bemerkt, daß sich Steine auf sie zu bewegen. Mit einer energischen Bewegung schubst er Kathryn zu Seite. Er sieht noch, daß sie zu Boden fällt, als der erste Stein seine Stirn triff und eine Ohnmacht auslöst. Die anderen Steine bemerkt er nicht mehr.*
*Kathryn fällt auf den Boden und sieht mit Entsetzen, daß Chakotay von einigen Steinen getroffen wird. Auch sie bekommt einige Steine ab, jedoch hat sie nur ein paar Kratzer davon abbekommen. Nach einigen Sekunden hört das Beben auf und Kathryn kriecht zu Chakotay. Sie fühlt nach seinem Puls und stellt erleichtert fest, daß er noch lebt. Sofort beginnt sie, die Steine von ihm runter zu heben und will einen Tricorder holen. Doch auch ihre Sachen wurden verschüttet und von dem Tricorder sind nur noch Einzelteile übrig.*
"Verdammt!" *flucht sie und tastet Chakotay nach Verletzungen ab. So kann sie erst einmal nichts finden und deshalb beschließt sie, ihn aus der Höhle zu bringen, bevor noch ein weiteres Beben einsetzt.
*Während sie ihn abtastet, wacht er langsam wieder auf.*
"Au... was... wo... autsch..." *berührt die Stirn, wo der Stein ihn getroffen hat.*

"Chakotay!" *ruft Kathryn erleichtert.* "Hast Du Schmerzen irgendwo? Der Tricorder ist zerstört worden."
*Schüttelt leicht den Kopf um wieder klar denken zu können.*
"Nein...." *lügt, hat Kopfweh und das rechte Bein ist verstaucht.*

*Kathryn sieht ihn prüfend an.* "Gut, und jetzt die Wahrheit?"
"Wir sollten aus dieser Höhle raus." *versucht aufzustehen, bemerkt erst jetzt den Schmerz im Bein und taumelt.*
*Kathryn hält ihn sofort fest und legt seinen Arm um ihre Schultern um ihn so stützen zu können.*
"Langsam, wenn wir draußen sind, gucke ich mir Dein Bein an." *Außerhalb der Höhle hilft sie ihm, sich hinzusetzten und betrachtete dann prüfend sein Bein.* "Scheint nur verstaucht zu sein." *stellt sie fest, als sie es vorsichtig hin und her dreht und bewegt.
*Chakotay sieht sich um.* "Sind alle Instrumente zerstört?"
"Ich fürchte ja. Aber im Shuttle sind noch einige Geräte. Vielleicht sollten wir wieder zum Shuttle zurückkehren, dort ist es vermutlich sicherer. Das Wasser und die Nahrung müssen wir halt jedes Mal holen gehen." *guckt ihn fragend an.*
"Es wird aber lange dauern, bis wir am Shuttle sind." *zeigt auf sein Bein.*
"Was sollen wir aber machen? Gehen wir in die Höhle zurück, werden wir vielleicht erschlagen, bleiben wir draußen, wird uns die Hitze schaffen...."
*Chakotay steht wieder auf und steht auf wankenden Beinen.* "Na dann los..."
"Warte, laß uns erst noch etwas trinken bevor wir losgehen." *sagt Kathryn und dirigiert ihn zum Fluß. Beide trinken noch ausgiebig und dann machen sie sich auf den Weg zum Shuttle.*
*Chakotay humpelt und bemüht sich, mit ihr Schritt zu halten.*
*Zwischendurch machen sie immer wieder eine kurze Pause, doch schließlich erreichen sie endlich das Shuttle. Kathryn öffnet die Tür und beide treten ein. Sie bringt Chakotay in den hinteren Teil und hilft ihm, sich auf ein Bett zu legen. Dann sucht sie nach einem Tricorder.*
*Chakotay legt sich dankbar auf das Bett und schließt die Augen* "Es tut mit leid..."
"Was tut Dir leid?" *fragt sie erstaunt und kommt mit einem Tricorder zurück.*
"Daß Du so viel Ärger mit mir hast."
"Unsinn. Ärger hat mir nur dieser Wirbel gemacht... und außerdem sollten wir den Standartinhalt der Medkits ändern...." *Scannt ihn.*
"Gut, nichts gebrochen, keine inneren Verletzungen." *Sie klappt den Tricorder wieder zu.*
"Bist du in Ordnung?"
*Kathryn sieht ihn erstaunt an.* "Klar. Ich gehe dann mal Wasser und etwas Eßbares besorgen. Kann ich Dich allein lassen? Vielleicht solltest Du etwas schlafen. Und wenn ich zurück bin, kümmere ich mich noch um Dein Gesicht." *geht um nach einem großen Behälter für das Wasser zu suchen.*
"Ja, aber bitte kontakte mich, wenn es Schwierigkeiten gibt." *Er rollt sich auf die Seite und schläft ein.*

Später...

Als Kathryn wieder das Shuttle betritt, schläft Chakotay immer noch. Sie sieht das als gute Gelegenheit um sein Gesicht noch einmal gründlich zu säubern. Der viele Staub der Höhle und Wüste hat seiner Verletzung bestimmt nicht gut getan. So langsam wie möglich, damit er nicht aufwacht, tupft sie sein Gesicht sauber.*
*Chakotay zuckt zusammen und erwacht langsam.* "Au....."
"Entschuldigung. Ich habe leider weder ein Schmerz- noch ein Schlafmittel mehr.... "
"Macht nichts." *ist von nun an tapfer und leise.*
"Sag mal, wann hast Du Dich eigentlich in mich verliebt?" *Kathryn denkt sich, daß das ein gutes Ablenkungsmanöver sein könnte.*
"Als ich das erste mal auf die Voyager gebeamt wurde und ihr uns so "nett" willkommen hießt." *grinst.*
"Ah so." *tupft vorsichtig weiter.* "Dann war es ja sozusagen 'Liebe auf den ersten Blick'. Außerdem: Wer hat denn auf uns gezielt?" *kleiner Schweigemoment.* "So, fertig."
"Wer hat uns denn gejagt..?" *Chakotay ist dankbar, daß sie endlich fertig ist, er hatte Schmerzen.*
"Was heißt hier gejagt? Wir brauchten Euch doch gar nicht jagen... außerdem wollte ich in erster Linie herausfinden, warum sich mein Sicherheitsoffizier nicht mehr gemeldet hat!" *Kathryn steht auf und beschließt, sich doch noch mal etwas genauer um den Transmitter zu kümmern, vielleicht kann sie ihn irgendwie zusammen flicken...*
*Seufzt:* "Müssen wir das jetzt diskutieren? Brauchst du vielleicht Hilfe?"
"War ja nicht bös' gemeint. Und nein, denn ich glaube, Du kannst mir hier gar nicht helfen. Aber danke." *vertieft sich in die Tricorderanzeigen und Trümmerstücke.*
"Ich glaub nicht, daß Du da noch was machen kannst..." *Er steht hinter ihr, hockt sich hin und berührt ihren Rücken leicht.* "Du bist verspannt."
"Vielleicht kann ich aus den Teilen irgend etwas zusammen basteln..." *Kathryn ist völlig in Gedanken versunken und guckt die Teile prüfend an.*
"Du solltest aber wissen, wann es sinnlos ist weiterzumachen." *Er nimmt das Teil, das sie grade in der Hand hat weg und guckt es an.*
"Was willst Du daraus noch machen?" *wirft es hinter sich und zeigt auf den Schrottberg.*

*Kathryn dreht sich erneut zu ihm um.* "Was soll das? Warum tust Du das? Wer weiß, welche Komponenten ich davon noch gebrauchen kann. Außerdem woher willst Du eigentlich wissen, daß ich den Transmitter nicht doch irgendwie zum laufen bringe? Du hast doch noch nicht mal richtig geprüft, wie es um das Shuttle steht!" *Kathryn, die es überhaupt nicht leiden kann, wenn jemand eine "Alles-ist-sinnlos-Laune" verbreitet, klingt gereizt.*
"Bitte, mach weiter. Du wirst schon sehen." *hockt weiter da und guckt zu.*
*Kathryn macht diese Reaktion noch wütender. Sie beschließt, ihn zu ignorieren und arbeitet statt dessen weiter.*
*Chakotay amüsiert sich bei ihren sinnlosen Versuchen.*
*Kathryns Hauptproblem ist unterdessen das passende Werkzeug, das nicht vorhanden ist. Sie ist sich eigentlich sicher, daß sie es schaffen könnte wenigstens eine Nachricht zu senden, zwar wesentlich langsamer aber es könnte klappen. Verbissen versucht sie, ein Metallstück etwas zu biegen.*
"Soll ich mal?" *errät ihre Absicht.*
"Nein danke." *zischt sie.* "Sie sind doch sowieso der Ansicht, daß das alles sinnlos ist, Commander!"
"Nun seien Sie nicht kindisch!"
*Kathryn steht auf und guckt umher um ein geeignetes Werkzeug zu finden. Schließlich nimmt sie einfach einen Probencontainer aus ihrer Tasche und benutzt ihn als Hammer. Sie bekommt das Metallstück zwar in die gewünschte Position, jedoch gleitet es ihr aus der Hand und hinterläßt einen blutenden Schnitt in ihrer Hand, der zwar nicht schlimm ist, aber schön weh tut.*
"Au!" *keucht sie und schüttelt die Hand aus. 'Na toll, ich ignorier's einfach.' beschließt sie und geht triumphierend wieder zu ihrer Bastelei zurück. Sie paßt das Teil ein und justiert nun noch an den Einstellungen herum.*
*Chakotay nimmt ihre blutende Hand.* "Das muß verbunden werden." *'blöderweise haben wir ja kein Medkit mehr.'*
*Kathryn zieht ihre Hand energisch wieder weg.* "Nein danke, das ist nur ein Kratzer, daran werde ich nicht sterben. Ich habe zu arbeiten." *Bereitet nun eine Subraumnachricht vor und aktiviert anschließend den Transmitter. Zu ihrer großen Freude sendet er tatsächlich die Nachricht ab. Dann dreht sie sich zu Chakotay mit einem "Ich-wußte-doch-daß-es-funktioniert" Gesicht um und meint dann:* "Ich denke, wir sollten in ein paar Tagen schon wieder hier wegkommen." *dann läßt sie Chakotay einfach stehen und geht zum Replikator nach hinten um sich den auch noch mal genauer anzusehen. In dem Falle glaubt sie zwar nicht, daß sie ihn wieder zum Laufen bekommt, aber die Aussicht auf eine Tasse Kaffee und der Erfolg der einen Reparatur spornen sie mächtig an.*
*Beeindruckt, aber trotzdem etwas besorgt wegen ihrer Hand, setzt sich Chakotay hin and beobachtet sie.*
*Kathryn wird das langsam lästig. Sie mag es eigentlich gar nicht, wenn man sie ständig bei der Arbeit beobachtet!*
"Haben Sie nicht was zu tun Commander? Oder gehen sie sich ausruhen von mir aus, aber ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mich nicht ständig beobachten würden."
*Chakotay mag es nicht, herumkommandiert zu werden. Ein seltsamen Gefühl steigt in ihm auf wie damals, als er sie küßte. Es ist, als ob ihn eine heiße Welle überrollt und sein Gehirn ausschaltet.*
*Kathryn sitzt nun mit dem Rücken zu ihm und bekommt von ihm gar nichts mehr mit. Sie ist viel zu sehr mit dem Replikator beschäftigt.*
*Langsam geht er auf sie zu.* "Klappt's?"
*Kathryn gibt nur eine Art Knurren von sich, das man wohl als "Nein" interpretieren könnte, arbeitet aber weiter ohne aufzusehen.*
*Chakotay kniet sich vor ihr hin und sieht sie an, kommt ihr sehr nahe.*
"Commander, würden Sie bitte etwas zur Seite gehen, ich kann so nicht arbeiten." *guckt nicht auf.*
*Er hebt ihren Kopf an und sieht ihr in die Augen.*
*Kathryn legt recht geräuschvoll ihre Werkzeuge weg und funkelt ihn böse an.*
"Commander! Ich habe Sie gebeten etwas zur Seite zu gehen! Haben Sie ein Problem mit den Ohren?" *
*Hält ihr Gesicht fest, so daß es weh tun muß.*
"Au! Chakotay! Sie tun mir weh! Lassen Sie mich los!" *versucht ihn wegzudrücken.*
*Zieht sie zu sich heran und küßt sie.*
"Kathryn reißt die Augen auf und versucht nun immer energischer, sich aus seinem Griff zu befreien."
*Was Chakotay nur noch mehr antörnt. Er stößt sie zu Boden und legt sich auf sie.*
*Kathryns Herz schlägt schneller, aber bestimmt nicht aus Liebe. Sie hat Angst. Unter seinem Gewicht bekommt sie fast keine Luft mehr.*
"Chakotay!" *keucht sie, immer noch bemüht, ihn von sich runterzustoßen.* "Runter von mir, das ist ein Befehl!"
*Chakotay lacht diabolisch, sein Gesicht erscheint dadurch noch grauenhafter, er ist nicht mehr er selbst. Er verpaßt ihr eine schallende Ohrfeige und hält ihre beiden Hände in einer von seinen und beginnt ihre Uniform aufzureißen.*
*Kathryn ist für einen Moment starr vor Entsetzen. Die Wucht seines Schlages hat ihren Kopf zur Seite gerissen und ihre Wange wird von einem Metallstück verletzt. Benommen registriert sie, was Chakotay mit ihr machen will. Mit aller Macht versucht sie, sich zu befreien, doch da sein ganzes Gewicht auf ihre Arme und Beine verteilt ist, kann sie sich praktisch gar nicht mal rühren.*
"Chakotay... hör auf, BITTE!!!!" *flüstert sie.*
*Chakotay reagiert nicht. Er hat mittlerweile ihre Jacke und ihr Oberteil komplett zerrissen und küßt sie heftig auf den Mund um sie zum schweigen zu bringen. Seine linke Hand greift nach ihrem Busen.*
*Kathryn, durch deren Körper nun kräfteweckendes Adrenalin strömt, kann ihre eine Hand befreien und tastet um sich herum verzweifelt nach einem Gegenstand, der ihr als Waffe dienen könnte. Gleichzeitig beißt sie Chakotay in die Lippe als er sie gerade küßt.*
*Nimmt ihre befreite Hand wieder in seine. Der Biß törnt ihn noch mehr an, er hält wieder ihre beiden Hände in seiner rechten und mit der linken versucht er, ihre Uniformhose herunterzuziehen.* *Kathryn, die sich nicht mehr anders zu helfen weiß, krallt ihre Fingernägel tief in seine Hände rein und kratzt ihn. Außerdem versucht sie, ihre Beine zu bewegen um ihn an seinem weiteren Tun zu hindern.*
Nach einer weiteren Ohrfeige, welche so schnell ging, daß sie sich nicht befreien konnte, dreht er sie mit einer raschen Bewegung auf den Bauch und kniet sich auf sie. Er reißt mit einer Hand ein Stück von seinem Uniformhemd ab und bindet ihre Hände zusammen.*
*Kathryn stößt einen Schmerzensschrei aus, als Chakotay ihr die Hände so fest zusammenbindet.*
"Chakotay!!!!!!!" *schreit sie verzweifelt, in der Hoffnung, ihn wieder zur Vernunft zu bringen.*
*Er dreht sie wieder auf den Rücken und genießt ihre Hilflosigkeit. Er kniet immer noch auf ihren Beinen und lehnt sich nun langsam hinunter um ihren Busen zu küssen, hungrig und gewalttätig.*
*Kathryn steigen vor Verzweiflung und auch Schmerz die Tränen hoch. Verzweifelt zerrt sie an ihren Fesseln doch sie sitzen einfach zu fest. Sie versucht ihren Oberkörper wegzudrehen.*
*Er küßt sie rauh auf den Mund und zerreißt ihre Uniformhose, zieht dann seine hinunter und dringt gewaltsam in sie ein.*
*Kathryn rollen nun die Tränen herunter. Sie kann einfach nicht fassen, was gerade passiert. Außerdem ist Chakotay sehr gewaltsam und tut ihr verdammt weh.*
"Au! Chakotay bitte hör auf!!!!!!!!!!!" *fleht sie ihn noch einmal an.*
*Er bewegt sich rauh und gewalttätig in ihr und gegen Ende beißt er sie vor Lust in ihre Brust und bleibt danach auf ihr liegen.*
*Kathryns Gesicht ist tränenüberströmt und sie zittert am ganzen Körper, als er endlich von ihr abläßt.*
"Warum?" *flüstert sie und ihre Lippen zittern dabei.*
*Er kommt langsam wieder zu sich, doch noch immer in diesem geistesabwesenden Zustand. Er küßt sie auf die tränennasse Wange.*
"Du warst wunderbar..." *dann steht er auf, zieht sich wieder an und geht.*

*Kathryn bekommt einen regelrechten Weinkrampf und bleibt so liegen.*
*Chakotay geht weg, als er plötzlich wieder so eine Welle spürt und zu Boden sinkt. Als er wieder erwacht, kann er sich an nichts erinnern und wundert sich, wie er hierher kam und warum seine Uniform zerrissen ist. Er geht zurück zum Shuttle um sich von Kathryn untersuchen zu lassen.*
*Kathryn, die sich einigermaßen wieder gefangen hat, konnte sich nicht von den Fesseln befreien und hat sich einfach nur zusammengekauert.*
*Chakotay geht um das Shuttle herum. Da er seinen Tricorder nicht dabei hat, ruft er nach ihr.*
"Kathryn, bist du hier?"

*Kathryn hört seinen Ruf und hofft, daß er sie in Ruhe läßt. Allerdings fragt sie sich schon, warum seine Stimme so klingt, als ob nichts passiert wäre...*
*Noch sieht er sie nicht, wer denkt denn auch, daß sie gefesselt am Boden liegt...*
"Kathryn?" *Kathryn bewegt sich nicht und gibt kein Geräusch von sich. Zu tief sitzt noch die Angst, ein weiteres Mal von ihm angegriffen zu werden.*
*Langsam aber sicher wird er unruhig. 'Wo ist sie nur?' Plötzlich sieht er sie am Boden liegen, ihre Sachen sind zerrissen und sie scheint gefesselt zu sein. Er rennt zu ihr und kniet sich nieder.*
"Kathryn..? was ist geschehen?"

*Kathryn sieht ihn mit großen Augen an, sagt aber nichts.*
*Er erkennt, daß ihre Hände auf dem Rücken gefesselt sind und lehnt sich hinunter um sie zu befreien.*
*Als er näher kommt, zuckt Kathryn ängstlich zusammen.*
*Chakotay lehnt sich hinunter um ihr Fesseln zu lösen, dann geht er nach hinten um eine Decke zu holen.*
*Als er die Fesseln löst, strömt das Blut wieder in ihre Hände und hinterläßt einen brennenden Schmerz. Ganz langsam bewegt sie ihre Arme, die ihr auch verdammt weh tun. Als Chakotay weg ist, krabbelt sie in einen Ecke, zieht die Beine an den Körper und schlingt ihre Arme darum. Zitternd wartet sie, was Chakotay jetzt wieder vor hat.*
*Chakotay kommt zurück mit einer Decke und kniet sich nieder um sie zuzudecken.*
*Kathryn guckt ihn ängstlich an und schließlich flüstert sie:* "Warum?"
*Guckt sie fragend an:* "Was warum?"
"Warum haben Sie das getan?"
"Was habe ich getan?"
*Kathryn wird übel. Sie guckt an sich herunter und guckt danach Chakotay vorwurfsvoll an.*
"Warum haben Sie mir das angetan? Warum?"
*Ihm kommt ein übler Gedanke aber er wischt ihn zu Seite. Das kann einfach nicht das sein, woran er grade denkt.*
"Was habe ich Ihnen angetan, Kathryn?"

"Wollen Sie mir etwa weismachen, sie wissen davon nichts?" *Kathryn klang wütend, doch jetzt verwandelt sich ihre Stimme wieder in ein Flüstern.*
"Sie... sie haben mich..." *es fällt Kathryn schwer, das Wort überhaupt auszusprechen.* "...vergewaltigt."
*'Oh nein, es ist also wahr!' Sein schlimmster Gedanke wurde wahr, er kann nur noch flüstern:* "Ich habe was....? Oh Kathryn..... *zu mehr ist er nicht in der Lage.*
*Kathryn schüttelt fast unmerklich den Kopf.* "Bitte.... lassen Sie mich in Ruhe."
*Chakotay steht auf. Mit wackligen Beinen geht er nach hinten, setzt sich auf sein Bett und denkt nach, was mit ihm geschehen ist.*
*Kathryn atmet erleichtert auf, als Chakotay geht. Sie zieht die Decke fester um sich und bleibt so sitzen. Ihr ganzer Körper schmerzt noch und in ihrem Kopf herrscht ein heilloses Chaos.*
*Chakotay hat seine Knie angezogen und sich an die Wand gelehnt. Tausend Gedanken rennen durch seinen Kopf, darüber, was mit ihm los ist, darüber, wie sehr es ihn schmerzte diese Worte von ihr zu hören, darüber, ob es vielleicht wieder passieren wird. Er geht ins Badezimmer um sein Gesicht zu waschen. Als er sich im Spiegel sieht denkt er: 'Ich sehe nicht nur aus wie ein Monster, ich bin eins.' Er faßt einen Entschluß und geht langsam nach vorn zu Kathryn.*
*Kathryn hört seine Schritte und wird unruhig. Sie kann sich einfach nicht erklären, was mit Chakotay los ist. Denn obwohl er sie so verletzt hat, glaubt ein Teil in ihr, daß er die Wahrheit sagt. 'Oder möchte ich es nur glauben?' schießt ihr auf einmal durch den Kopf. Als sie Chakotay kommen hört, ist der Gedanke sofort wieder weg und sie klammert sich unbewußt an der Decke fest.*
*Chakotay flüstert:* "Sperr mich ein."
*Kathryn sieht ihn überrascht an.*
*Er sieht zu Boden.*
"Irgend etwas stimmt nicht mit mir, ich möchte nicht, daß... so etwas noch mal passiert..."

*Obwohl Kathryn von seiner Handlung noch zutiefst geschockt ist, begrüßt sie diese Worte: 'Irgend etwas stimmt nicht mit ihm...' Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als daß es tatsächlich so ist. Doch im Moment kann sie sich überhaupt nicht entscheiden, was sie nun tun soll und bleibt erst einmal wortlos sitzen. Außerdem könnte sie im Moment noch nicht einmal aufstehen, ihre Arme kribbeln noch von der unerwarteten Blutzufuhr, ihre Sachen sind zerrissen und ihr Körper schmerzt immer noch.*
"Ich bin wieder hinten und erwarte Deine Antwort."
*Kathryn nickt ganz leicht und als Chakotay wieder weg ist, versucht sie aufzustehen. Sie braucht etwas neues zum Anziehen und ein heißes Bad. Unsicher, was sie jetzt machen soll, steht sie in der Decke eingewickelt da. Da der Replikator kaputt ist, hat sich eine neue Uniform erledigt, doch ihre anderen Sachen sind in ihrer Tasche bei Chakotay hinten. Zögernd geht sie nach hinten.*
*Chakotay sitz auf seinem Bett, steht aber auf als er sie hört.*
*Langsam kommt Kathryn zur Tür und bleibt in sicherer Entfernung stehen.* "Ich bräuchte meine Tasche."
*Er holt die Tasche und gibt sie ihr, sieht sie dabei nicht an.*
"Danke." *Kathryn geht mit der Tasche wieder nach vorne und will sich anziehen. Als sie jedoch die Decke weglegt und die Reste ihrer Uniform sieht, die nun neben ihr liegen, kommt das ganze Geschehen noch einmal in ihr hoch. Die Tränen steigen ihr erneut in die Augen und durch ihren Kopf geht das Szenario noch einmal. Sie fühlt sich hundeelend und beginnt wieder zu zittern. Irgendwann hat sie sich dann wieder soweit gefangen, daß sie ihre anderen Sachen wieder anzieht. Neue Unterwäsche und ein schlichtes, weißes Leinenkleid. Die zerfetze Uniform pack sie in die Tasche und geht dann wieder nach hinten.*
*Chakotay hat sich mittlerweile nicht bewegt, sieht sie nicht an.* "Haben Sie eine Entscheidung getroffen?"
"Ich... ich glaube, es wäre anfangs vielleicht das Beste. Aber selbst wenn ich wollte, wo könnte ich Sie einsperren? Wir haben im Shuttle keine Arrestzelle und selbst wenn, es gibt nicht genügend Energie um ein Kraftfeld zu errichten." *Kathryn schüttelt den Kopf.* "Ich würde auch lieber herausfinden wollen, was mit Ihnen los ist. Es muß etwas mit diesem Planetoiden zu tun haben, aber warum verhalte ich mich nicht anormal?"
"Ich weiß es nicht." *klingt verzweifelt* "Was passiert, wenn ich es wieder versuche?"
"Ich weiß es auch nicht, ich werde es drauf ankommen lassen müssen. Und wenn es nicht anders geht muß ich Sie dann leider mit dem Phaser betäuben... ich weiß keinen anderen Weg. Ich kann sie auch nicht die ganze Zeit gefesselt lassen. Am besten wäre es, wenn wir die Ursache finden und etwas dagegen tun."
"Am besten, Sie verschließen alle Phaser und behalten einen bei sich. Ich bestehe darauf, daß Sie mich betäuben sobald ich seltsam reagiere.*
*Kathryn gefällt diese Idee zwar nicht sonderlich, aber sie nickt zustimmend.* "Ich hoffe nur, ich finde schnell heraus, woran es liegt, ich kann Sie nicht ständig niederschießen... auf Dauer ist das gefährlich."
"Nicht so gefährlich wie das, was ich tat." *er seufzt bei dem Gedanken.* "Habe ich Ihnen sehr weh getan?"
"Ich.. ich möchte nicht darüber sprechen..." *dreht sich weg von ihm und sucht alle Phaser um sie zu verschließen. Einen behält sie, doch an ihrem Kleid kann sie ihn schlecht befestigen. Deshalb legt sie ihn kurzerhand auf den Tisch und macht sich daran, einen medizinischen Tricorder zu holen um Chakotay gründlichst zu untersuchen.*
*Chakotay präpariert den Phaser so, daß er unbrauchbar ist, dann setzt er sich auf das Bett und wartet*
*Kathryn, die ahnungslos mit einem Tricorder wiederkommt, tritt nun vor Chakotay und sammelt Daten. Nach einigen Minuten hat sie ihn nach jeder erdenklichen Prozedur untersucht und will sich nun dran machen, die Daten auszuwerten.*
"Darf ich dabei helfen?" *möchte wissen was los ist.*
*Kathryn sieht ihn bittend an.* "Nein, bleiben Sie einfach da sitzen, okay?"
"J..ja" *setzt sich wieder hin.*

*Kathryn wertet sämtliche Daten aus, doch nirgendwo kann sie etwas ungewöhnliches entdecken. Doch als sie seine DNA genauer untersucht, wird sie stutzig. Sie findet dort eine Nukleotidsequenz, die nicht wie die anderen die Aminosäuresequenz eines Proteins codiert sondern die Y-Chromosome verändert. Kathryn kann sich jedoch nicht erklären, wie diese Nukleotide in Chakotays DNA gekommen sind oder geschweige, wie sie das machen! Doch es wäre eine Erklärung, warum sie selbst nicht davon betroffen ist. Ein letztes mal überprüft sie noch mal die Daten, dann blickt sie auf.*
*Chakotay steht vor ihr, ein böses Grinsen.* "Hallo Kathy..."
*Kathryn reagiert sofort, greift nach dem Phaser und richtet ihn auf Chakotay.* "Bleiben Sie stehen Commander."
* Er lacht diabolisch.*
*Etwas in Kathryn krampft sich zusammen. Mit fester Stimme sagt sie:* "Gehen Sie zurück."
*Tut nicht so, lacht noch lauter und zieht sie mit einer kraftvollen Bewegung an den Haaren zu sich.*
*Kathryn betätigt den Auslöser, doch nichts passiert. Sie versucht es noch einmal, doch wieder passiert nichts.*
*Er nimmt den Phaser, schmeißt ihn achtlos zur Seite und küßt sie rauh und grob auf den Mund.*
*Kathryn überlegt diesmal nicht lange, reißt sich los und rammt ihn den Ellenbogen ins Gesicht. Gleichzeitig stellt sie ihren einen Fuß hinter seine Füße und Chakotay landet auf dem Boden, als er durch die Wucht der Schlages nach hinten stolpert. Kathryn nutzt die Gelegenheit um schnellstens zu flüchten und an einen anderen Phaser zu gelangen.*
*Chakotay greift blitzschnell nach vorne und erwischt ihren Fuß. Sie fällt der Länge nach hin.*
*Noch im Fallen tritt ihr anderer Fuß nach Chakotay und erwischt ihn am Kopf. Sein Griff lockert sich und Kathryn tritt ein weiteres Mal zu. Schnell zieht sie ihren Fuß weg und will aufstehen.*
*Beim zweiten Mal hat sie ihn nur leicht erwischt, aber sie entkommt seinem Griff. Mit einem Schrei steht er auf. Sein Gesicht ist blutverschmiert von einer Platzwunde. Er zerrt sie nach oben und drückt sie mit aller Gewalt gegen eine Wand.*
*Kathryn weiß sich nicht anders zu helfen und rammt ihm ihr Knie in den Schritt.*
*Chakotay wird kreideweiß und die Augen treten hervor. Er fällt nach hinten und bleibt, sich vor Schmerzen krümmend, liegen und flucht böse, ganz böse Worte.*
*Kathryn rennt schnellstens nach hinten, um einen neuen Phaser zu holen.*
"Chakotay liegt immer noch am Boden und stöhnt vor Schmerzen.*
*Kathryn sieht Chakotay am Boden liegen und richtet den Phaser auf ihn.* "Bleiben Sie liegen Chakotay, sonst werde ich schießen."
"Ich habe Schmerzen." *flüstert er in der Hoffnung, ihr Mitleid zu erwecken.* *Kathryn sieht in entschuldigend an.* "Tut mir leid, aber anders konnte ich Sie nicht aufhalten."
"Ich hab es wieder getan?" *bewegt sich langsam*
*Kathryn ist sich noch unsicher, ob Chakotay wieder normal ist, daher wahrt sie einen Sicherheitsabstand und zielt weiterhin mit dem Phaser auf ihn.* "Stop. Bleiben Sie da."
*'Mist!'* "Haben Sie etwas gegen die Schmerzen? *krümmt sich.*
*Kathryn guckt ihn zweifelnd an. Ohne ihn aus den Augen zu lassen, geht sie ein paar Schritte weiter um im Medkit nachzusehen.*
Chakotay grinst als sie sich wegdreht und guckt wieder leidend als sie zurückkommt.*
"Tut mir leid, es ist nichts mehr da. Aber wenn Sie ruhig bleiben, ist es bald wieder vorbei."
*Kathryn setzt sich in einen Sessel, den Phaser jetzt zwar nach unten gerichtet, aber immer noch sofort schußbereit, fall er eine falsche Bewegung macht.*
*Ein letztes Stöhnen und seine Augen rollen sich nach oben. Er wird "ohnmächtig."*
*Kathryn steht erschreckt auf und nähert sich ihm langsam, den Phaser noch immer im Anschlag. Ganz vorsichtig tastet sie nach seinem Puls.*
*Mit einer schnellen Bewegung schleudert er ihr den Phaser aus der Hand und eh sie es sich versieht liegt er auf ihr.*
*'Nein, nicht noch einmal!' schreit eine Stimme in ihr. Kathryn versucht ruhig zu bleiben. Letztes Mal hatte er sie geschlagen, als sie sich gewehrt hatte. Wenn sie nun ruhig bliebe, könnte sie ihn vielleicht überraschen.*
*Chakotay liegt mit seinem gesamten Gewicht auf ihr, küßt ihren Hals entlang und sieht dann zu ihr auf.* "Genießt du es?"
*In Kathryn sträubt sich alles, doch sie sieht nur noch eine Chance - mitzuspielen. Deshalb flüstert sie:* "Ja."
"Zieh Dein Kleid aus.."
*Kathryn nimmt langsam ihre Hände zu den Knöpfen und unendlich langsam beginnt sie, ihr Kleid auszuziehen.*
"Schneller!"
*Kathryn läßt sich nicht beirren und macht nur langsam weiter. Blitzschnell checkt sie ihre Möglichkeiten ab. Ihre Beine kann sie keinen Millimeter bewegen, doch ihre Arme und der Oberkörper sind frei. Sie überlegt, wo sich Chakotay am besten treffen kann und entscheidet sich dann für seine eh schon verletzte Gesichtshälfte. Geschickt zieht sie ihren rechten Arm so elegant zurück, daß es ihm nicht weiter auffallen sollte und sie genug Platz zum Ausholen hat. Und dann schlägt sie mit aller Kraft zu.*
*Hält ihren Arm in der letzten Sekunde zurück.*
"Du Schlampe!" *reißt ihr nun doch das Kleid vom Körper.*

"Nein, bitte nicht schon wieder Chakotay." *doch genauso wie beim ersten Mal hilft ihr Flehen nichts.*
*Er nutzt einen Teil des Kleides um ihre Arme zu fesseln.*
*Kathryn wehrt sich verzweifelt und beißt nach Chakotays Händen.*
*Fesselt ihre Hände trotzdem.*
*Als Chakotay ihre Hände wieder einmal gefesselt hat, zerrt sie mit den Zähnen am Knoten herum. Mit Erfolg, er beginnt bereits, sich zu lockern.*
*Chakotay schägt sie brutal ins Gesicht und dreht ihr die Arme auf den Rücken.*
"Aaaaaah!!!" *Das hatte verdammt weh getan. Kathryn ist benommen von dem gewaltigen Schlag und wehrt sich nicht mehr.*
*Chakotay vergewaltigt sie ein weiteres Mal.*
*Kathryn liegt nur stumm da und verzieht vor Schmerzen das Gesicht.*
"Sag, daß Du mich liebst!"
*Kathryn schweigt.*
*Ohrfeige.* "Sag es!"
*Kathryn ist inzwischen an einem Punkt, an dem ihr Körper nichts mehr registriert. Sie starrt geistesabwesend an die Wand.*
*Plötzlich ein weißer Blitz und Chakotay ist wieder der alte. Entgeistert schaut er an sich herunter.*
"Oh mein Gott!" *er rollt sich von Kathryn herunter und kauert sich in eine Ecke.*

*Kathryn, die immer noch benommen ist, bekommt nur mit, daß er nicht mehr auf ihr liegt. Ganz langsam dreht sie den Kopf in seine Richtung.*
"Chakotay? Alles in Ordnung?" *fragt sie leise.*
*Keine Antwort, er zittert.*
*Kathryn dreht ihm ihre gefesselten Hände hin.* "Bitte, machen Sie mich wieder los."
*Er sieht nach unten auf ihre Hände und bindet sie los, bemüht sich, sie dabei nicht zu berühren.*
*Ohne ein weiteres Wort greift Kathryn nach ihrem Kleid und zieht es sich an. Es ist nur unten zerrissen bedeckt noch ihre Blöße. Sie steht auf und geht nach hinten.*
*Chakotay zieht sich seine Hose wieder hoch und verläßt stolpernd das Shuttle.*
*Kathryn sucht in ihrer Tasche nach einem neuen Kleidungsstück und stellt fest, daß sie nur noch den Bikini zum anziehen hat. 'Besser als gar nichts.' denkt sie und zieht in an. Darüber trägt sie wieder das zerrissene Kleid, das sie geschickt mit einem improvisierten Gürtel am Platz hält.*
*Chakotay stolpert aus dem Shuttle und sieht sich wild um. Er läuft ohne nachzudenken in die Richtung des Wassers. Als er es endlich erreicht, läuft er hinein und versucht, alles abzuwaschen.*
*Kathryn, die nicht mitbekommen hatte, daß Chakotay das Shuttle verlassen hat, sitzt nachdenklich auf dem Bett.* "Er kann nichts dafür, es ist diese verdammte Nukleotidsequenz... er kann nichts dafür..." *murmelt sie leise vor sich hin. Zum größten Teil kann sie sich selber davon überzeugen doch irgendwo in ihr flüstert eine Stimme ständig: 'Er hätte es nicht machen müssen, er wollte es tun...' Kathryn schüttelt den Kopf. Sie will auf diese Stimme nciht hören, sie will einfach nicht. Sie möchte nur eins auf der Welt - Chakotay helfen. Schließlich steht sie auf und ruft:* "Chakotay?"
*Dieser ist mitsamt seinen Sachen im Wasser und versucht, all das schlechte, was ihn zu dieser Tat trieb, von sich abzuwaschen.*
*Als Kathryn keine Antwort bekommt, nimmt sie ihren Phaser und geht vorsichtig nach vorne. Chakotay ist jedoch nicht da. Sie geht wieder nach hinten, holt einen Tricorder und ihren Communicator. Schnell hat sie ihn bei der Höhle ausgemacht und tippt auf ihre Com-Badge.* "Janeway an Chakotay."
"Cha....kotay hier..." *steht immer noch im Wasser, welches kalt ist.*
"Alles in Ordnung?" *Kathryn klingt sehr besorgt.*
"Das muß ich Sie fragen." *kommt die leise Antwort.*
"Ich... es geht mir gut. Bitte kommen Sie wieder zurück, ich muß Sie noch weiter untersuchen um Ihnen helfen zu können."
*Hoffnung erwacht in ihm.*
"Haben Sie etwas herausgefunden?"

"Ich denke schon.... ich habe eine... nein, ich erkläre es später, kommen Sie erst einmal zurück. Janeway Ende." *Kathryn setzt sich wieder an den Tisch und arbeitet weiter. Wenn Chakotay zurück ist, will sie schon eine Lösung parat haben.*
*In der Hoffnung, daß sie ihm helfen könne, rennt er los. Er erreicht das Shuttle und stolpert hinein, naß, voller Sand und außer Puste.*
*Kathryn, die ihn schon von weitem gehört hat, hat vorsichtshalber den Phaser in Reichweite.*
"Langsam Chakotay." *bremst sie ihn. "Ich bin noch nicht ganz fertig."
*Er sieht den Phaser, geht langsam in eine Ecke, setzt sich dort hin und wartet.*
*Kathryn bemerkt es und guckt ihn entschuldigend an.*
"Wollen Sie sich vielleicht erst einmal etwas anderes anziehen? Sie sind ja ganz naß. Was macht Ihre Verletzung?"
*Schüttelt den Kopf.*
"Nein, es ist okay. Was machen ihre Nachforschungen?"

*Kathryn erklärt ihm, was sie herausgefunden hat und sagt zum Schluß aber:*
"Aber ich weiß nicht, wie ich die Sequenz wieder von ihrer DNA selektieren kann. Ich fürchte, das kann nur der Doctor an Bord der Voyager." *guckt ihn verzweifelt an.*
"Was soll nun geschehen?" *ebenfalls verzweifelt* "Können sie mich nicht betäubt lassen bis Rettung kommt?"
*Kathryn schüttelt den Kopf.* "Das kann ich nicht, sie müssen erstens Nahrung und Wasser zu sich nehmen und zweitens kann ich Sie nicht ständig betäuben. Nein, wir müssen uns etwas anderes einfallen lassen." *Kathryn denkt bereits nach.*
"Haben sie eine Ahnung? Ich nicht." *steht auf und geht nach hinten um seine Sachen zu wechseln.*
"Es wäre gut zu wissen, ob Ihre... hm, 'andere Persönlichkeit' nach einem gewissen Schema auftaucht. Merken Sie denn irgendeine Veränderung vorher?"
"Es ist wie ein Blitz.... aber dann ist es zu spät........." *schlüpft in eine andere Uniform.*
*'Nicht gut.' denkt Kathryn und reibt sich müde die Augen. *Na toll, was passiert eigentlich, wenn ich mal schlafen muß?' fällt ihr auf einmal ein.*
"Nein, es muß doch eine Möglichkeit geben..." *murmelt sie.*
"Ich werde die Nächte außerhalb des Shuttles verbringen." *schlägt er vor.* "Wenn ich das Shuttle ohne ihre Erlaubnis betrete, schießen sie auf mich, okay?"
"Sie können doch nicht draußen schlafen! Es wird zu kalt! Die einzige Möglichkeit, die mir noch einfällt ist sie zu fesseln wenn ich wirklich schlafen muß." *Kathryn sieht ihn betreten an und wartet auf eine Reaktion.*
"Ich werde draußen schlafen. Vergessen sie nicht, daß ich Indianer bin, ich bin das gewöhnt." *grinst.*
"Chakotay, seien Sie nicht so leichtfertig. Außerdem wer garantiert mir, daß sie nicht einfach ins Shuttle zurückkehren, wenn ich schlafe?"
"Schließen Sie die Tür mit einem Sicherheitscode."
*Kathryn sieht ihn etwas vorwurfsvoll an.* "Wenn ich das könnte, könnte ich sie auch im Quartier hinten einsperren. Commander, der Sicherheitscode funktioniert auch nur mit Energie und die haben wir leider nicht!"
"Dann mit einem Ast oder was auch immer!" *klingt verzweifelt* "Ich möchte nicht, daß ich das noch einmal tue!"
*Kathryn massiert sich die Stirn.* "Und wie sollte ich die Tür bitte mit einem Ast oder sonst was verriegeln? Das hätte vielleicht im 20 Jahrhundert noch funktioniert, aber heute? Nein, sie bleiben drin. Ich werde noch einmal versuchen, ob ich wenigstens für eine Tür Energie bekomme." *Macht sich an die Arbeit.*
"Soll ich helfen?"
"Lieber nicht, wir wissen beide nicht, wann Sie das nächste Mal sich wieder verändern. Am besten Sie gehen nach hinten und ruhen sich aus, okay?"
*Chakotay ist mittlerweile eingeschlafen und hat Albträume.*

*Nach drei Stunden weiterer Arbeit an den Konsolen und den Plasmaleitungen ist Kathryn wütend und verdammt müde.
'Dieses Shuttle ist nur noch als Ersatzteillager zu gebrauchen, wenn überhaupt.' Sie steht auf und geht nach hinten um nach Chakotay zu sehen. Als sie feststellt, daß er schläft, geht sie wieder nach vorne und überlegt, wie sie sich am besten wach halten kann, denn sie möchte ihn nicht wecken.*
*Chakotay erwacht langsam. Er hat Hunger, geht nach vorne aber er warnt sie schon vor.* "Kathryn? Darf ich vorkommen?"
*Kathryn nimmt den Phaser zur Hand und hält ihn bereit.* "Ja." *sagt sie und wartet.*
*Chakotay nickt.* "Wir bleiben über Communicator in Kontakt?"
"Gute Idee. Ich werde dann mal losgehen." *Kathryn nimmt ihre Sachen mit und verläßt das Shuttle.*
*Chakotay legt sich wieder schlafen doch er erwacht 2 Stunden später wieder durch einen weißen Blitz. Wie in Trance beginnt er, die Phaser zu entladen und sie zurückzupacken. Er legt sich einige Schnüre zum Kathryn fesseln im ganzen Shuttle verteilt, so daß es zufällig aussieht. Alle anderen scharfen Gegenstände wie Messer und Gläser verbuddelt er draußen, dann geht er wieder in das Shuttle und legt sich auf das Bett.*
*Katrhyn hat unterdessen noch reichlich Wurzeln gefunden, Beeren und auch wieder Wasser aufgefüllt. Sie tippt auf ihren Communicator:* "Janeway an Chakotay, ich komme jetzt wieder zurück. Würden Sie bitte aus dem Shuttle kommen, damit ich sie sehen kann?"
"Aber natürlich...." *geht langsam mit erhobenen Händen aus dem Shuttle.*
*Kathryn hat den Phaser nach unten gerichtet und guckt Chakotay prüfend an. Sie geht weiter auf ihn zu und fällt dann plötzlich hin. Mit schmerzverzerrtem Gesicht hält sie sich den rechten Knöchel.* "Au, verflucht, ich hab mir den Knöchel verstaucht."
*Mit einer unmenschlichen Schnelligkeit rennt er auf sie zu und tritt wie aus Versehen den Phaser weg von ihr, dann kniet er sich nieder und spielt den Besorgten.*
"Was ist los?" *guckt, aha, der Phaser ist weeeeeeeeeit weg!!!!*

"Oh, helfen Sie mir bitte auf Chakotay?" *fragt Kathryn bittend.*
*Er legt seine Arme um sie und unter ihre Beine, hebt sie auf und will sie in das Shuttle tragen.*
"Danke Chakotay, aber lassen Sie mich bitte lieber wieder runter. Stützten Sie mich einfach nur, okay? Ich muß den Fuß belasten, ehe er anschwillt."
"Okay." *Er legt seinen Arm um ihre Hüften und hilft ihr, wobei er eher an was anderes denkt....*
*Kathryn steht stöhnend zu ihrem Knöchel gebeugt, holt plötzlich aus dem gebückten Zustand aus und schafft es, Chakotay so gut zu treffen, daß er das Gleichgewicht verliert. Im selben Augenblick sprintet sie nach dem Phaser. Sie ist sich sicher, daß Chakotay nicht er selbst ist.*
*Der Phaser liegt viel zu weit weg, als daß sie ihn erreiche könne und außerdem hält Chakotay sie nun gemeinerweise am wehtuenden Knöchel fest.*
"Vergiß es!"

*Das war der Beweis für Kathryn und diesmal war sie auf so eine Reaktion vorbereitet. Sie tritt nach seiner Hand und springt wieder auf. Der Phaser ist nun unmittelbar in ihrer Reichweite. Den verstauchten Knöchel hatte sie nur vorgespielt um Chakotays Reaktion zu testen.*
"KATHRYN!!" *brüllt er vor Wut und versucht sie zu greifen. Er greift aber ins Leere.*
*Kathryn schnappt sich den Phaser, wirbelt herum und schießt. Doch zu ihrem Entsetzen verfehlt sie Chakotay um wenige Millimeter.*
*Er greift ihre Hände mit seinen und kämpft um den Phaser, den letzten der noch funktioniert. Er versucht, sie in die Knie zu zwingen und ihre Hände zu ihr zu drehen.*
*Kathryn merkt, was er vorhat und bemüht sich mit aller Kraft, den Phaser von ihr weg zu drücken. Doch Chakotay ist einfach zu stark, immer weiter richtet sich der Phaser nun gegen sie.*
*Grinst diabolisch und drückt ab als der Phaser auf sie zeigt....*
*Kathryn spürt ein Brennen und dann wird um sie herum alles dunkel.*
*Chaktoay trägt Kathryn in das Shuttle, legt sie auf das Bett, fesselt ihre Arme auf dem Rücken und an das Bett und ihre Beine spreizt er und fixiert sie ebenfalls am Bett. Alles andere hat er aus diesem Raum entfernt. Dann geht er nach draußen um einige der Wurzeln zu essen.* *Als er fertig ist mit essen und trinken geht er zurück um sich Kathryn anzusehen, als ihn plötzlich eine unkontrollierbare Lust überkommt. Langsam, fast zärtlich, entblößt er ihre Brüste um sie zu küssen, ihre Sachen läßt er dabei ganz. Er zieht ihr den Bikini aus und schiebt das Kleid zur Seite. Genüßlich zieht er ihre restlichen Sachen aus um sie zu betrachten. Er streicht langsam über ihren Körper um irgendeine Reaktion bei ihr zu beobachten.*
*Kathryn erlangt das Bewußtsein zwar nicht wieder, aber ihr Körper reagiert trotzdem auf Chakotays Berührungen. Sie erzittert leicht und eine Gänsehaut bildet sich. Als Chakotay wieder über ihre Brüste streichelt, verhärten sich außerdem die Brustwarzen vor Erregung. Sie stöhnt leise.*
*Ihr leises Stöhnen erregt Chakotay noch mehr, zu sehr wünscht er jetzt mit ihr zu schlafen, aber er setzt seine Berührungen fort. Seine Hand wandert langsam zwischen ihre Beine. Er berührt ihre Scheide zärtlich und streichelt sie.*
*Kathryns Körper reagiert darauf noch stärker und Chakotay merkt, daß sie feucht wird.*
*Langsam dringt er mit seinem Zeigefinger in sie ein, während sein Penis steif wird.
Er dringt nun mit 2 Fingern in sie ein und ihr leises, doch verführerischen Stöhnen macht ihn noch wahnsinnig. Er entledigt sich seiner Kleidung und klettert auf das Bett zu ihr. Er küßt sie lange, als er in sie eindringt und nach einigen heftigen Stößen hat er seinen Orgasmus und legt sich befriedigt neben sie, streichelt sie aber immer noch leicht, in der Hoffnung, daß sie aufwacht, da es so mehr Spaß macht.*

*Nach weiteren 20 Minuten intensiven Streichelns beginnt sie endlich sich zu bewegen...*
*Das erste, was Kathryn merkt als sie langsam wieder zu sich kommt, sind die hämmernden Kopfschmerzen. Sie stöhnt leise und will mit der einen Hand nach ihrer Stirn fassen. Doch sie kann sie nicht bewegen. Mühsam versucht sie, ihre Augen zu öffnen und sieht Chakotay neben sich, der sie angrinst.*
"Hallo meine schlafende Schönheit..." *seine Stimme klingt ekelhaft süß.*
*Kathryn reißt ihre Augen auf, was ihrem Kopf nicht besonders gut tut. Schlagartig fallen ihr die letzten Minuten ein, bevor es dunkel wurde. Sie versucht aufzustehen, doch dann bemerkt sie, daß sie am Bett gefesselt ist und er ihr Kleid geöffnet hat.* "Was... was haben Sie getan?"
*Chakotay grinst.* "Ich habe deinen Körper zum erbeben gebracht..."
"Bitte, lassen Sie mich frei Chakotay." *zerrt verzweifelt an ihren Fesseln.*
"Warum denn so stürmisch? Wir haben alle Zeit der Welt..." *fieses Grinsen, als er aufsteht um sie seinen nackten Körper betrachten zu lassen.*
*Kathryn schließt sie Augen und wünscht sich, daß dieser Albtraum endlich endet. Sie betet, daß die Voyager ihre Hilferuf schnellstmöglich empfängt und schon unterwegs ist.*
*Das macht Chakotay wütend. Er greift ihr Gesicht und zwingt sie, ihn anzusehen.*
"Sieh mich an, wenn ich mit Dir rede!"

*Kathryn öffnet die Augen wieder und fixiert nur Chakotays Augen.*
"Gutes Mädchen. Weißt Du Kathryn, daß du im Bett einfach Klasse bist? Wobei ich es bevorzuge, wenn du Dich wehrst, das macht mir und sicher auch Dir noch mehr Spaß." *ekelhaftes Grinsen und ein ekelhafter Ton*
*Kathryn wird ganz anderes als sie ihn so reden hört. Angewidert schließt sie erneut die Augen in der festen Absicht, sie zuzulassen. Wieder jedoch dringt eine innere Stimme an ihr Ohr: 'Er kann nichts dafür.'*
"Träumst Du davon, was ich mit Dir als nächstes anstellen werde? Laß mich Dich überraschen, meine Liebste..." *immer noch der ekelhafte Ton, den er ab jetzt immer drauf haben wird*
*Um Kathryns Herz klammert sich eine eiskalte Hand. Zumindest hat sie so ein Gefühl. Verzweifelt überlegt sie, wie sie sich am besten befreien kann und dann Chakotay ausschalten.*
*Langsam und verführerisch, so denkt er zumindest, geht er nach vorne um etwas Wasser zu holen. Er kommt wieder nach hinten.* "Etwas zu trinken, mein Schatzi?"
"Ich bin nicht Ihr Schatzi, Commander." *sagt Kathryn kalt. "Und ja, ich habe Durst."
"Liebe macht durstig. Soll ich dir helfen, SCHATZI?"
"Lassen Sie ihre Finger von mir, Commander. Binden Sie mich los und ich kann selber trinken." *Kathryn, die auch böse sein kann, zaubert ein grimmiges Lächeln auf ihre Lippen und meint:* "Aber wahrscheinlich haben sie viel zu viel Angst um mich zu befreien, nicht wahr?"
*Chakotay lacht laut und böse.* "Der Trick funktioniert nicht. Aber wenn Du weiterhin böse bist, gibt's halt nichts zu trinken." *Er trinkt demonstrativ und seeeeehr langsam.* "Ahhh, lecker."
"Lieber verdurste ich, als mich von Ihnen mißbrauchen zu lassen." *sagt Kathryn, und meint es damit todernst. Sie ignoriert ihn kurzerhand und schließt wieder die Augen.*
*Chakotay nimmt etwas Wasser in den Mund und öffnet ihren Mund gewaltsam mit der Hand. Dann läßt er das Wasser aus seinem Mund in ihren fließen.*
*Kathryn, angewidert von seinem Tun, spuckt es ihm ins Gesicht.*
*Wischt es sich aus dem Gesicht.*
"Dann eben nicht!" *in dem Moment bemerkt er, daß sein Finger noch immer nach ihr riecht. Eine Weile ergötzt er sich an diesem Geruch bis er wieder sexuell erregt ist.*

*Kathryn, die ihn beobachtet hat, versucht einmal mehr, ihre Fesseln zu lösen. Als sie seinen Gesichtsausdruck sieht, ahnt sie, was er mit ihr wieder vorhat.*
*Langsam umrundet er das Bett und legt sich wieder zu ihr, sein steifes Glied streichelt ihre Seite fast zärtlich, als er beginnt, ihren Busen leicht zu massieren.*
*Kathryn kann nicht verhindern, daß ihr eine Gänsehaut über den Rücken läuft. Da er so zärtlich ist, genießt sie es schon fast. Denn egal, was er mit ihr anstellen würde in seinem Zustand - Kathryn ist sich immer bewußt, daß er nicht er selbst ist und außerdem liebt sie ihn trotz allem mehr als ihr Leben.*
*Chakotay lehnt sich langsam hinunter um ihren Hals zu küssen. Er hat ihre Gänsehaut bemerkt und freut sich, daß sie nun doch Spaß zu haben scheint.*
*Kathryn versucht, ihre Körperreaktionen unter Kontrolle zu bringen. Auf keinen Fall darf er merken, wie sie auf ihn reagiert.*
*Langsam küßt er ihren Hals, während er mit seiner Hand ihre Brustwarzen zärtlich und genüßlich massiert.*
*Kathryn kann einfach nicht verhindern, daß ihr ein leises Stöhnen entfährt. Zu lange hatte sie sich nach so einem Augenblick gesehnt. Sie wünscht sie im Moment jedoch lieber, daß er sie grob behandeln würde.*
*Er grinst fast triumphierend zu ihr auf und beginnt, ihre Brustwarzen mit seiner Zunge zu massieren, während seine Hand an ihre Scheide wandert, jedoch nur dort verweilt, noch nichts weiter tut.*
*Kathryn zuckt leicht zusammen, als sie seine Hand an ihrer Scheide fühlt. 'Kathryn, tu was, es ist nicht richtig so...' Sagt wieder diese Stimme. Und Kathryn weiß, daß sie nur zu recht hat. Sie hat sich ihrem eigentlichen Verlangen hingegeben und ihn damit in seinem Tun verstärkt. Genau das Gegenteil von dem, was sie erreichen wollte. Plötzlich unterbricht ein leises Piepsen und ein Rauschen ihre Gedanken.* "P...s an Ca...i... Ja...way .... ...kotay." *Kathryn Herz schlägt schneller.* "Tom!" *ruft sie!*
*Wütend klettert Chakotay von dem Bett runter und schmeißt den Communicator an die Wand. Er bricht auseinander und ist kaputt.*
"Nein! Nicht!" *ruft Kathryn noch, aber zu spät. Doch Tom's Stimme zu hören war wie ein Rettungsanker für sie und sie zerrte in weiteres mal energisch an ihren Fesseln und tatsächlich wird der eine Strick etwas loser.*
*Chakotay zerstört auch noch den zweiten Communicator und wendet sich dann wieder Kathryn zu. Sein Gesicht ist vom Zorn entstellt, er greift nach dem Strick, den sie gelockert hat und zieht ihn wieder fest. Er zieht alle Stricke fester, so daß ihre Gelenke kaum noch durchblutet werden.* "Denk nicht mal im Traum daran, mir zu entkommen!"
*Kathryn keucht vor Schmerzen:* "Hören Sie auf Commander!. Die Voyager wird gleich hier sein und da wir nicht antworten, werden sie uns suchen kommen." *sie sieht ihn eindringlich an.* "Es ist vorbei."
"Nichts ist vorbei! Ich will Dich und ich werde Dich noch ein weiteres Mal haben, ob es Dir paßt oder nicht!" *Er klettert auf das Bett und legt sich gewaltsam zwischen ihren gespreizten Beine.*
*Kathryn kann nur ruhig liegen bleiben, denn bei der kleinsten Bewegung schneiden ihr die Stricke tiefer ins Fleisch.*
*Voller Wut und Haß vergewaltigt er sie ein weiteres Mal. Die Wut über ihr Verhalten, daß sie ihm vorgespielt hat, sie würde es genießen, macht ihn so wütend, daß er alles um sich herum vergißt.*
*Kathryn schreit auf und stöhnt vor Schmerzen. Lange kann sie das nicht mehr aushalten.*
"Sei still!" *als sie jedoch nicht aufhört zu schreien, wird er noch wütender und schlägt sie ein paar Mal mit der linken Faust ins Gesicht.*
*Die Schläge sind zuviel für Kathryn. Als er sie am Kopf trifft, wird sie bewußtlos.*
*Voller Panik beginnt Chakotay alles wieder einigermaßen herzurichten. Er zieht seine Uniform wieder an und zieht auch Kathryn wieder an. Die Fesseln bleiben, er hat schon eine gute Erklärung dafür. Dann holt er alle Instrumente, die er draußen verbuddelt hat und stellt sie an den vorgesehenen Platz. Die kaputten Communicatoren versteckt er an einem sicheren Ort, dann bastelt er an seiner Erklärung, die den Doctor, Tom und vor allem Tuvok überzeugt, da er nicht wieder der alte Chakotay sein möchte.*
*Er hat nicht mehr viel Zeit zum Überlegen, denn schon bald schimmern sechs Energiesäulen außerhalb des Shuttles. Tom, Tuvok, B'Elanna, der Doctor, Ayala und Andrews stehen mit schußbereiten Phasern da und der Doctor holt seinen Tricorder raus. Tom sieht das Shuttle und macht in Gedanken auf seiner Liste "Chakotays Bruchlandungen" einen Strich mehr.*
"Doctor?" *hört er Tuvoks nüchterne Stimme.*
*Der Doctor dreht sich zu Tuvok.* "Sie sind im Shuttle, aber ein Lebenszeichen ist sehr schwach."
"Können Sie sonstige Lebenszeichen orten Doctor?" *hakt Tuvok nach und bedeutet Ayala und Andrews das Shuttle zu sichern. Beide gehen vorsichtig an die Tür, die anderen folgen.*
"Nein, das sind alle." *folgt, besorgt um beide.*
*Tuvok nickt den andern zu und bis auf Ayala und Andrews stecken sie ihre Phaser weg.*
"Captain, Commander, sind Sie in Ordnung?" *ruft Tom schon von draußen. Ayala ist inzwischen ins Shuttle getreten und sieht als erstes einen übel zugerichteten und vor allem gefesselten Captain in einem zerrissenen Kleid da liegen.* "Doctor!" ruft er sofort.*
*Chakotay versucht, seine Rolle zu spielen:* "Doctor! Endlich!! Helfen sie Kathryn!!"
Der Doctor betritt das Shuttle und kriegt bei dem Anblick von Chakotays Gesicht erst mal einen Schock, wendet sich dann aber dem Captain zu, scannt sie und stellt keine schweren Verletzungen fest. Dann dreht er sich zu Chakotay und fragt:* "Warum ist sie gefesselt und was ist passiert?"
*Chakotay holt tief Luft.* "Wir waren in einer Höhle, als plötzlich ein Erdbeben losging. Wir konnten uns grade noch retten aber danach versuchte der Captain mich anzugreifen. Ich wußte mir nicht anders zu helfen... sobald sie aufwachte, beschimpfte sie mich und einmal gelang es ihr, meine Konsole zu überladen." *zeigt auf sein Gesicht.
Der Doctor scannt Chakotays Gesicht.* "Das kriegen wir wieder hin." *versucht er ihn zu beruhigen.*
"Ich muß den Captain aber losbinden um sie an Bord zu beamen, helfen sie mir!"
*Chakotay nickt und beide binden Kathryn los, dabei kontakted der Doc die Voyager.*
"Beamen sie den Captain in die Krankenstation und errichten sie ein Ebene 3 Kraftfeld um sie herum. Doctor Ende."

"Warten Sie...." *ertönt plötzlich Kathryns leise Stimme. Durch die Berührungen der beiden Männer ist sie wieder aufgewacht und hat den letzten Satz des Doctors mitgehört. Ayala und Andrews, die natürlich alles mitgehört hatten, richteten die Phaser auf Kathryn. Tuvok widerruft vorerst den Befehl des Doctors und wartet. Kathryn, die immer noch etwas benommen ist, versucht zu sprechen.* "Tuvok, Sie... müssen den Commander in Gewahrsam nehmen, er ist nicht mehr ... er selbst."
"Chakotay sieht den Doctor an.* "Sehen Sie!"
"Was soll ich sehen..?" *verwirrt aber erleichtert, daß der Captain aufgewacht ist.*
*Tuvok sagt:* "Wir beamen beide an Board, auf die Krankenstation in separate Kraftfelder." *Der Doctor verdreht die Augen.*

*Kathryn nickt zustimmend.* "Doctor, ich kann es beweisen. Bitte sehen sie sich die Daten an, die ich in dem Tricorder von seiner DNA gesammelt habe. Sie werden dort eine Nucleotidsequenz finden, die sein anormales Verhalten erklären wird."
*Diese lange Rede war zu anstrengend für Kathryn und sie schließt wieder die Augen. Tom geht zum Tisch, findet den Tricorder und reicht ihn dem EMH.*
*Chakotay nimmt den Tricorder.* "Die Daten sind gefälscht."
*Wer soll ihm das glauben?*

"Commander." *sagt Tuvok ruhig,* "bitte geben Sie dem Doctor den Tricorder. Wenn die Daten wirklich gefälscht sind, wird es der Doctor herausfinden."
*Chakotay läßt den Tricorder wie aus Versehen fallen, so daß er entzweibricht.*
"Oh, das tut mir leid." *heuchelt er.*

*Dieses 'Versehen' kommt den anderen aber doch sehr seltsam vor. Tuvok zieht seinen Phaser und richtet ihn auf Chakotay. B'Elanna hebt den Tricorder auf, sieht ihn sich genau an und meint: "Ich denke, ich kann die Daten retten, aber es wird etwas dauern." *Tuvok nickt ihr zu.* "Gut. Machen sie sich gleich an die Arbeit. Mr. Paris, sie bleiben vorerst hier und sehen sich das Shuttle an. Wir werden Sie dann in den Hangar beamen. Sehen Sie nach, ob noch etwas außerhalb des Shuttles finden."
Tom nickt und geht los. Tuvok tippt auf seinen Communicator.*
"Tuvok an Voyager, beamen Sie uns direkt in die Krankenstation und errichten Sie ein Ebene Drei Kraftfeld um die Krankenstation."
*Kurze Zeit später werden sie vom Transporter erfaßt und hochgebeamt.*
*Chakotay versucht so ruhig wie möglich zu bleiben, was ihm aber immer schwerer gelingt. Der Doctor beginnt sofort mit der Untersuchung des Captains, behandelt ihre Wunden mit einem Hautregenerator und gibt ihr dann ein Mittel zum aufwachen. Chakotay wird immer nervöser.*
*Kathryn erwacht, kaum daß der Doctor ihr das Mittel injiziert hat. Sie fühlt sich gleich etwas besser, als sie merkt, daß sie auf der Krankenstation der Voyager liegt.*
"Doctor? Wie geht es ihm?" *fragt sie.*
"Meinen Sie Chakotay? Ich habe erst mal Sie behandelt." *wendet sich Chakotay zu und untersucht sein Gesicht*
"Das wird eine aufwendige Operation" *meint er.* "Hoffentlich kann B'Elanna den Tricorder retten, ich brauche diese Daten um Gewißheit zu haben." *spricht mehr zu sich als zu den beiden. Chakotay funkelt böse.*
"Ich werde Sie jetzt in Narkose legen damit ich Ihr Gesicht operieren kann."
"Nein!" *Chakotay springt auf aus Angst, sie haben entdeckt was mit ihm nicht stimmt.*

*Das EMH versucht Chakotay zurückzuhalten. Als Chakotay ihn einfach zur Seite stößt, holt er ein Hypospray, lädt es und will ihm es injizieren.*
*Chakotay schlägt seine Hand weg.* "Verschwinden Sie!"
*Doch der Doctor läßt sich nicht abschrecken, schließlich ist er viel stärker als Chakotay. Unbeirrt startet er einen weiteren Versuch.*
*Chakotay schnappt sich ein Laserskalpell und hält es Kathryn an den Hals.*
*Kathryn kann im Moment nur daliegen, das Skalpell ruht viel zu dicht an ihrem Hals, eine kleine Bewegung nur und er würde sie verletzen. Hilfeflehend sieht sie den Doctor an.*
"Commander, nehmen Sie das Skalpell weg." *sagt dieser nun.* "Ich glaube nicht, daß Sie den Captain verletzen oder töten würden!" *sagt der Doctor und geht langsam näher.*
"Bleiben Sie, wo Sie sind!" *Chakotays Gesichtsausdruck läßt keinen Zweifel an seinem Geisteszustand offen.*
*Der Doctor bleibt stehen und Tuvok, den Chakotay ganz vergessen hat, schießt auf ihn.*
*Chakotay fällt um.*
*Sofort ist der Doctor bei ihm. Tuvok eilt ebenfalls herbei und genauso Ayala. Zu dritt heben sie Chakotay auf ein Biobett wo ihn der Doctor sofort untersucht.*
"Sehr gut Tuvok. Ich glaube, Sie können mich jetzt mit meinen Patienten allein lassen. Sie können sicher sein, daß ich den Commander nicht eher wecke, bis ich die Ursache für sein Verhalten herausgefunden habe." *sagt er grimmig.*
"Wie Sie meinen." *Tuvok steckt seinen Phaser weg und bedeutet Ayala, in der Krankenstation zu bleiben. Dieser stellt sich in einiger Entfernung an die Wand und läßt Chakotay nicht mehr aus den Augen.*
*Chakotay ist ohnmächtig. Der Doc injiziert ihm ein Betäubungsmittel und beginnt mit der Operation.* *Kathryn sieht ihm schweigend zu und betet, daß Chakotay wieder ganz normal wird.*
*Die Operation ist beendet und der Doctor kontakted B'Elanna:* "Wie kommen Sie mit dem Tricorder voran?"
"Perfektes timing Doctor, ich bin gerade fertig und auf dem Weg zu Ihnen." *antwortet B'Elanna und eine Minute später geht schon die Tür auf und sie betritt die Krankenstation. In der Hand hält sie ein Padd, das sie dem EMH triumphierend überreicht.* "Ich konnte alle Daten retten."
*Der Doctor geht die Daten durch und erkennt, daß Kathryn recht hatte. Er wendet sich nun ihr zu.* "Danke für Ihre Hilfe."
*Kathryn nickt.* "Können Sie ihm helfen?" *fragt sie.*
"Ich denke schon, es wird nur eine Weile dauern.... darf ich fragen was auf dem Planeten passiert ist? Ich meine, wir kennen Chakotays Version....."
*Kathryn blickt B'Elanna bittend an und diese reagiert sofort.*
"Gut, ich werde dann mal wieder an die Arbeit gehen." *Sie dreht sich um und geht zur Tür. 'Oh Chakotay, was haben Sie da nur angestellt?' denkt sie seufzend und dann ist sie weg.
Kathryn guckt auf ihre Decke.* "Er... hat mich mehrmals geschlagen, dann... gefesselt und dann...." 'nein, ich kann nicht.' geht es ihr durch den Kopf.* "Ich... ich will darüber nicht sprechen." *schließt die Augen und versucht, die Bilder von Chakotay aus ihrem Kopf zu verbannen, was ihr jedoch nicht gelingt.*
*Der Doc nickt verständnisvoll, er kann sich nur das Schlimmste vorstellen.*
"Wenn sie darüber reden möchten, ich bin hier für Sie. Ich geh dann mal ein Gegenmittel für Chakotay finden. Ich bin in meinem Büro. Schlafen Sie etwas." *drückt ihre Hand und geht dann.*

*Kathryn antwortet nicht sondern will versuchen das zu tun, was der Doctor ihr gerade geraten hat. Nach einer Weile ist sie tatsächlich eingeschlafen, aber es ist ein unruhiger Schlaf und sie wirft sich ständig von einer Seite auf die andere...*
*Der Doctor bastelt und analysiert, erforscht und probt während Chakotay schläft. Eine Kunsthaut bedeckt sein Gesicht.*
*Kathryn erlebt unterdessen die ganzen Geschehnisse ein weiteres Mal und schließlich wacht sie mit einem Schrei auf.* "Nein!!!!!!" *Ihr Puls rast und ihr Herz klopft wild, sie ist naß geschwitzt.*
*Der Doctor springt auf.* "Captain, sind sie okay?"
*Kathryn massiert sich stöhnend die Stirn und beruhigt sich allmählich wieder.* "Ja.. ja ich denke schon... verzeihen Sie, ich habe nur... schlecht geträumt."
"Sie haben geschrieen." *runzelt die Stirn.*
"Was ist pasiert?" *kann es sich denken...*

"Ist schon gut..." *bekommt plötzlich eine Gänsehaut.*
"Doctor, kann ich nicht in mein Quartier gehen?" *fragt sie bittend.*
"Ich würde Sie gern noch hierbehalten...."
*Kathryn seufzt fast unmerklich.* "Warum? Ich fühle mich hervorragend, etwas Schlaf und ein heißes Bad..." *setzt ein überzeugendes Lächeln auf.*
"Weil...." *'vielleicht ist es so besser', denkt er.* "Wenn etwas ist, kontakten Sie mich bitte sofort."
"Natürlich. Vielen Dank." *Kathryn steht auf und bemerkt, daß sie noch immer ihr zerrissenes Kleid trägt. Daher ordert sie einen Side-to-side Transport und geht als erstes zum Replikator.*
"Kaffee, schwarz." *Wie lange hatte sie auf ihren geliebten Kaffee verzichten müssen... jetzt gab ihr das Aroma sogar Trost und für einen Moment konnte sie vergessen.*

*Der Doctor forscht noch mehrere Stunden, bis er endlich ein Gegenmittel gefunden hat.*
"Doctor an Janeway, ich hab es!"

"Verstanden, ich bin unterwegs." *Kathryn begibt sich auf dem schnellsten Wege zur Krakenstation.*
*Checkt noch mal und ist sich sicher. 'Das ist es! Man, bin ich genial!' denkt er sich.*
*Die Türen gehen auf und Kathryn betritt dien Raum. Sie hat wieder ihre Uniform an und ist ganz der Captain.*
"Doctor? Wie lange wird die Behandlung dauern?"
*Sieht sie an.* "Ein paar Injektionen sind notwendig und in ca. 2 Tagen ist er wieder der alte."
*Kathryn guckt auf ihren ersten Offizier. Ihr ist unwohl zumute, denn irgendwann würden sich Chakotay und sie auseinandersetzen müssen über das, was passierte. Bloß hat Kathryn absolut kein Verlangen danach. Sie möchte alles nur schnell vergessen können...*
"Sehr gut, lassen Sie mich wissen, wenn er wieder auf den Beinen ist. Ich bin auf der Brücke." *verläßt die Krankenstation.*
*Der Doctor beginnt mit Chakotays Behandlung.*

...Zwei Tage später...

*Doctor an Janeway, möchten Sie dabei sein, wenn ich ihn wecke?*
"Ja, ich komme gleich. Janeway Ende."
Als sie den Comkanal schließt, wird Kathryn etwas schwindelig. 'Jetzt ist es nun soweit.' denkt sie und erschaudert leicht. Die letzten zwei Tage waren schlimm für Kathryn. Tagsüber ging es ja noch, aber nachts - die Albträume ließen sie ständig naßgeschwitzt aus dem Schlaf erwachen... sie fühlte sich kaputt und litt unter Kopfschmerzen, was sie aber verschwieg. Viel zu schnell erreicht sie die Krankenstation, wo der Doctor schon wartet.*
"Ah, Captain, dann wecke ich ihn jetzt auf." Das EMH injiziert Chakotay eine Dosis Netinaline und Kathryn und er warten gespannt, ob die Behandlung auch erfolgreich war.*
*Chakotay erwacht langsam mit Kopfschmerzen. Das Licht ist viel zu grell und ihm ist schlecht. Er hat Durst und Hunger.* "I... ah..oh...autsch..."
*Kathryn und der Doctor geben Chakotay einen Moment, um sich zu orientieren, dann fragt der Doctor:* "Commander? Wie fühlen Sie sich?"
*'Ich bin an Bord der Voyager, aha.'*
"K...Kopfschm...merzen..."

*Das EMH greift nach einem Hypospray und injiziert Chakotay ein Schmerzmittel.*
"Das ist verständlich Commander, ich mußte Sie fast drei Tage bewußtlos halten und Ihr Körper hat ganz schön etwas durchmachen müssen, als er die DNA Stränge neu schreiben mußte... aber keine Sorge, in ein paar Stunden fühlen Sie sich wieder topfit."
*Der Kopfschmerz verschwindet, aber nun kommt das extrem schlechte Gewissen. Er sieht sich um und seine Augen treffen Kathryns Blick. Sofort senkt er seinen Blick zu Boden.*
*Kathryn versucht zu lächeln.* "Ist bei Ihnen wieder alles in Ordnung Chakotay? Ich habe mir furchtbare Sorgen gemacht..." *legt eine Hand auf seinen Arm.*
*Sieht ihre Hand voller Unglauben an.*
"Ich ich ich... ja, danke, es geht mir gut... Doctor, wann kann ich die Krankenstation verlassen?" *ihre Hand auf seinem Arm wird immer schwerer so scheint es ihm.*

"In ein paar Stunden, ich möchte Sie noch etwas unter Beobachtung hierbehalten." *sagt der Doctor und läßt die beiden erst mal allein um an seinem Computer weiterzuarbeiten. Kathryn bemerkt natürlich seine Unruhe, sie spürt sie ebenfalls in sich.*
"Wenn der Doctor Sie entlassen hat, nehmen Sie sich erst mal den Rest der Woche frei, ich denke, das wäre gut für Sie." 'Und für mich.' *fügt sie in Gedanken hinzu.*
*Chakotay kann sie nicht ansehen.* "Danke Captain..." *seine Stimme ist leise.*
*Kathryn dreht sich um und geht wieder auf die Brücke.*
'Hoffentlich sind so viele Berichte zu lesen, daß ich eine ganze Woche damit beschäftigt bin.' *hofft sie im Stillen noch. Dann wird ihr klar, daß sie Chakotay gerade zum nachdenken verurteilt hat, genau also das, was sie nicht machen möchte. Seufzend bleibt sie stehen und überlegt, ob ihre Worte wirklich die richtigen waren. Schließlich tippt sie entschlossen auf ihren Communicator.* "Janeway an den Doctor."
"Ja?"
"Doctor, ich mache mir Sorgen um Chakotay. Was passiert, wenn er alleine ist? Er... ich... ich bin sicher, es wäre gut, wenn Sie ihn vielleicht überwachen würden." *Kathryn versucht verzweifelt, um den heißen Brei zu reden.*
"Warum? Er ist geheilt, ich werde ihn Morgen entlassen..."
'Warum soll ich ihn bewachen?' *denkt er sich.*

"Nun, sein Körper mag vielleicht geheilt sein..." *fängt Kathryn an.* Himmel, ist der so doof oder tut er nur so?' *überlegt sie.*
*Er ist so doof..* "Aber...?" *seine Stimme klingt fordernd.*
*Kathryn seufzt verärgert.* "Ich würde Ihnen empfehlen, den Zustand des Commanders noch etwas weiter zu überwachen. Janeway Ende."
*Runzelt die Stirn und geht wieder zum Commander.*
"Wie fühlen Sie sich?"
*Chakotay sieht auf:* "Besser, wann darf ich in mein Quartier?"

"Bald. Am besten, Sie ruhen sich jetzt noch etwas aus während ich noch ein paar Scans untersuche." *damit verschwindet der Doc in seinem Büro.*
"Wie bald ist bald?" *die Krankenstation nervt ihn, er möchte in die Ruhe seines Quartiers zurückkehren.*
"So lange, wie ich noch brauche. Und wenn Sie mich nicht dauernd unterbrechen würde, ginge es viel schneller."
*Legt sich wieder hin und denkt nach, wie er je wieder Kathryn unter die Augen treten soll.*

*Nach ein paar Stunden ist der Doc sicher, daß Chakotay wieder völlig in Ordnung ist. Gut gelaunt kommt er aus dem Büro.* "Commander, wenn Sie möchten, dürfen Sie nun in ihr Quartier gehen." *entläßt er ihn.*
"Danke." *steht auf und geht in sein Quartier um erst mal `ne Runde zu beten.*
Kathryn, deren Schicht inzwischen zu Ende ist, beschließt erst einmal ein heißes Bad zu nehmen.
In einem Padd versunken läuft sie zu ihrem Quartier um an der letzten Ecke vor ihrer Tür mit Chakotay zusammen zu stoßen.
"Au! Können Sie nicht aufpassen?" *Kathryn, der festen Überzeugung sie wurde gerade von einem Ensign überrannt, guckt das Crewmitglied böse an und verstummt, als sie Chakotay erkennt.* "Oh, Comm... Chakotay... verzeihen Sie, ich dachte, sie wären jemand anderes." *sagt sie entschuldigend.* "Ent..." *Stimme versagt, er rennt weg.*
"Warten Sie!" *ruft Kathryn ihm hinterher.*
*Stoppt und lehnt sich an eine Wand. Leise sagt er:* "Ja, Captain?"
*Kathryn bleibt einen Moment zögern stehen, dann sieht sie sich nach beiden Korridorseiten um. Es ist niemand zu sehen. Sie tritt an Chakotay heran und sagt leise:* "Wir sollten darüber reden."
*Er kann nur nicken, er kann sie nicht mal ansehen.*
"Kommen Sie, wir gehen in mein Quartier." *schlägt sie vor.*
*Sein Herz schlägt schneller.*
"Denken sie, das ist eine gute Idee?" *er spricht leise.*

"Wenn wir darüber nicht in aller Öffentlichkeit reden wollen, müssen wir wohl oder übel entweder in mein Quartier oder in ihres. Oder ziehen Sie die Brücke vor?"
"Das Casino?" *will nicht alleine mit ihr sein, hat zuviel Angst, daß es wieder passiert.*
*Kathryn sieht Chakotay prüfend an und hat so eine Ahnung, was in ihm vorgeht. Leise, immer in der Vorsicht, es könnte jemand vorbei kommen, sagt sie:* "Chakotay, Sie waren nicht Sie selbst, doch das ist jetzt vorbei. Der Doctor hat Sie geheilt, es wird nichts mehr passieren, ich weiß es weil... weil..." *schweig.*
"Weil was?"
*Kathryns Stimme ist kaum mehr zu hören, als sie ihren Satz beendet:* "Weil Sie sagten, daß Sie mich lieben. Und ich glaube es. Sie würden mir nie absichtlich weh tun. Oder?" *beim letzten Wort sieht sie ihm hoffnungsvoll in die braunen Augen.*
*Auch Chakotays Stimme versagt den Dienst.*
"Ja, ich liebe Sie, aber ich hasse mich für das, was ich Ihnen antat." *hält ihren Blick nicht mehr aus und rennt einfach stolpernd weg.*

'Oh nein, diesmal nicht.' *denkt Kathryn.* "Janeway an Chakotay, kommen Sie bitte zurück, wir können uns nicht ewig aus dem Weg gehen! Wir haben eine große Verantwortung zu tragen und müssen diese Angelegenheit klären. Und wenn Sie nicht in genau 5 Minuten wieder bei mir auftauchen, werde ich wohl noch einmal mit dem Doctor über Sie reden müssen!"
'Das reicht hoffentlich als Warnung.'
"Sie drohen mir?" *irgendwie klingt seine Stimme enttäuscht.*
"Es kann so nicht weitergehen. Sie sind der erste Offizier des Schiffes, ich der Captain. Wir müssen es jetzt klären." *antwortet Kathryn mit fester und bestimmter Stimme.*
"Ich werde um 5 Uhr in Ihrem Quartier sein, CAPTAIN." *schließt den Comkanal.*
*Kathryn seufzt und geht dann in ihr Quartier.*
"Wenigstens ist es nicht mehr lange bis 17.00 Uhr, diese Warterei macht mich ganz fertig." *murmelt sie und beschließt, noch schnell unter die Dusche zu schlüpfen.*
*Auch Chakotay duscht sich und ist Punkt 17:00 Uhr vor Kathryns Quartier und betätigt den Türmelder.
"Herein."
*Tritt nach einem tiefen Atemzug ein. Er trägt seine Uniform, fühlt sich sicher in ihr als wäre sie ein Schutz gegen seine Gefühle.*
*Kathryn hat mit Absicht nicht ihre Uniform angezogen, sie trägt eine beigefarbene Hose und eine blaue Bluse. Das Haar hat sie sich geschickt hochgesteckt. Sie möchte, daß Chakotay begreift, daß sie ihm verziehen hat. Die kleinen stichelnden Bemerkungen, die bis vor kurzem noch in ihrem Kopf spukten, hat sie ganz nach innen verbannt.*
"Nehmen Sie Platz, möchten Sie etwas trinken?" *fragt sie und deutet auf die Couch.*
*Etwas wortkarg setzt er sich hin, hatte etwas anderes erwartet.*
"Ein Mineralwasser bitte."

*Kathryn geht zum Replikator und bringt das gewünschte. Sie hat natürlich eine Tasse Kaffee vor sich. Chakotay stellt sie das Mineralwasser auf den kleinen Couchtisch und sie selber setzt sich in einen Sessel.*
*Nimmt das Glas in die Hand, zittert leicht.*
"Sie..." *räuspert sich* "..Sie wollten reden..."

*Kathryn hat ihre Beine in dem Sessel angewinkelt und guckt ihn traurig an. Sie hatte eigentlich gehofft, daß es für ihn genauso ein Bedürfnis ist für sie, doch anscheinend hatte sie sich getäuscht.*
"Chakotay... ich... ich möchte daß Sie wissen, daß ich Sie nicht etwa hasse oder sonstige derartige Gefühle für Sie hege." *wartet gespannt ab, wie er ihre Worte aufnimmt.*
*Hat nach unten gesehen als sie sprach, nun sieht er sie voller Unglauben an.*
"Warum... warum nicht?"

*Kathryn trinkt seufzend einen Schluck ihres Lebenselixiers.* 'Ja, gute Frage, warum eigentlich nicht?' *denkt sie und weiß im selben Moment die Antwort, vor der sie sich aber sträubt, sie auszusprechen.*
"Sie sind mein erster Offizier, mein Freund und Berater. All die Jahre haben Sie mir geholfen und standen hinter mir. Ich könnte Sie nie hassen Chakotay, dafür...." *Kathryn beißt sich unbemerkt auf die Lippen* "...dafür ist unsere Freundschaft einfach zu tief. Ich würde vielleicht anders denken, wenn Sie mit voller Absicht so gehandelt hätten aber das haben Sie nicht. Und nur darauf kommt es an. Ich... ich vertraue Ihnen noch immer, Chakotay."
*guckt ihn zögernd an und hofft, daß er die wahre Antwort nicht unterschwellig bemerkt hat.*
*Er steht auf.*
"Ich verstehe Sie nicht. Wie können Sie das sagen? Nach allem was ich getan habe? Ich selbst kann mir nicht vergeben was ich ihnen antat...! Ich.. ich... ich..." *stellt das Glas auf den Tisch und will das Zimmer verlassen.*

"Nein, laufen Sie nicht schon wieder weg." *Kathryn ist ebenfalls aufgestanden und hält ihn am Arm zurück. Sie ist recht verzweifelt, da sie gar nicht weiß, wie sie Chakotay noch helfen kann. Im Moment hat sie sogar Angst um ihn.*
"Ich würde einfach sagen, vergessen Sie, was geschehen ist, aber ich weiß, daß Sie das nicht können. Wie kann ich Ihnen bloß helfen?" *Die letzte Frage ist mehr an sie selbst gerichtet.*
"Sie wollen vergessen? Kathryn, ICH kann es nicht vergessen! Ich kann nicht!" *schreit, sein Gesicht ist rot.*
"Ich habe sie gedemütigt, benutzt, geschlagen, vergewaltigt! Dabei war alles was ich wollte, Sie zu lieben...." *rennt aus dem Zimmer, stolpert dabei mehrmals über seine Beine.*

*Kathryn steht da und muß sich arg zusammenreißen um ihre Tränen zurückzuhalten. Sie sinkt wieder in den Sessel und spürt eine unglaublich starke Verzweiflung in ihr, die sich sogar physisch bei ihr auswirkt, sie bekommt heftige Magenschmerzen.*
*Chakotay rennt über mehrere Korridore, rennt dabei mehrere Crewmitglieder über den Haufen und kommt schließlich in seinem Quartier an. Er läßt sich in den Sessel fallen.*
*Kathryn, die sich die größten Sorgen macht, überlegt immer noch, was sie tun kann.* 'Ich muß ihm vielleicht etwas Zeit lassen um mit sich ins Reine zu kommen.' *überlegt sie und entschließt, es dabei zu belassen. Ihre Empfindungen kann sie natürlich trotzdem nicht abstellen und so beschließt sie ins Bett zu gehen um sich etwas Schlaf zu gönnen.*
*Chakotay wollte eigentlich auch ins Bett, aber auf dem Weg zum Bett rennt er gegen den Tisch und die Vase fällt zu Boden. Er betrachtet die Splitter. Langsam setzt er sich auf den Boden und nimmt den größten Splitter in die Hand, schneidet sich dabei und sieht das Blut laufen. Da er aber keinen Schmerz fühlt, schneidet er sich ein paar mal in die Hand die schon blutet, den Arm hinauf, dann den anderen Arm. Es sind immer nur kleine Schnitte, aber es blutet unschön. Dann setzt er den Splitter an sein Gesicht und mit einem wilden Schrei zerschneidet er sich das Gesicht immer und immer wieder.*
*Kathryn ist nach einer ganzen Weile endlich eingeschlafen, doch wieder einmal plagen sie heftige Albträume. Zitternd schreckt sie aus dem Schlaf. Ihr ist verdammt übel und so steht sie auf um einen Schluck Wasser zu trinken. Doch leider hilft das auch nicht und Kathryn beschließt, auf's Holodeck zu gehen.* *Chakotay liegt ohnmächtig in seinem Quartier.*
*Kathryn, die auf dem Weg zum Holodeck ist, kommt an Chakotays Quartier vorbei. Zögernd bleibt sie davor stehen und überlegt, ob sie nicht doch noch mal mit ihm sprechen soll.*
"Computer, schläft Commander Chakotay oder ist er wach?"
"Commander Chakotays schläft."
*Kathryn geht weiter und beschließt, auf dem Rückweg noch einmal zu fragen.*
*Chakotay ist immer noch ohnmächtig.*
*Auf dem Holodeck angekommen entschließt sich Kathryn für eine Kampfsimulation, was sie sonst eigentlich nie tut. Doch B'Elanna hatte ihr eines mal gezeigt und so schlecht fand sie es nicht. Genau das richtige für sie im Moment.*
"Computer, Sicherheitsprotokolle deaktivieren."
"Warnung, das deaktivieren der Sicherheitsprotokolle birgt extreme Risiken."
"Überbrücken."
"Sicherheitsprotokolle außer Funktion."
"Computer, aktiviere das Programm."
Im nächsten Augenblick tauchten drei Cardassianer vor Kathryn auf und greifen an. Etwa eine Stunde dauert die Schlacht, dann ist Kathryn mit einigen Blessuren und leichten Verletzungen Siegerin. Und sie fühlt sich besser.*
"Computer, Programm beenden." *sagt sie und verläßt das Holodeck. Sie schaut an sich hinunter, die Sachen sind etwas zerrissen und an einigen Stellen blutet sie.*
'Oje, hoffentlich sieht mich jetzt keiner.' *denkt sie und beschließt, die Krankenstation aufzusuchen.
Dort angekommen ist das EMH inaktiv, was Kathryn nur Recht sein kann. Mit einem Hautregenerator läßt sie ihre Kampfspuren wieder verschwinden und da sie schon mal hier ist beschließt sie, mit dem Doctor doch einmal über Chakotay zu reden.*
"Computer, EMH aktivieren."
"Bitte nennen Sie die art des medizinischen Notfalls."
"Ich wollte mit Ihnen noch einmal über Chakotay sprechen. Sind Sie meiner Bitte nachgekommen und überwachen ihn?"
"Nicht permanent."
"Würden Sie bitte einmal nachschauen? Ich mache mir doch große Sorgen um ihn." *bittet Kathryn ihn.*
"Computer, überprüfe Commander Chakotays Zustand."
"Commander Chakotay ist bewußtlos."
*Durch Kathryn fährt auf einmal ein Adrenalinstoß.* "Doctor!!!"
*Der Doctor schnappt sich ein Notfallkit und den mobilen Emitter und macht sich auf den Weg zu Chakotays Quartier.*
*Kathryn folgt ihm im Laufschritt.* "Computer, öffne die Tür, Autorisation Janeway pi drei sechs." *ruft sie und Sekunden später öffnet sich die Tür. Es ist stockfinster.*
"Computer, Licht!" *befiehlt das EMH und als das Licht angeht, bleibt Janeway vor Schreck der Mund offen. Chakotay liegt blutüberströmt auf dem Boden, eine Scherbe noch in der Hand.*
*Das EMH scannt Chakotay und stellt keine tiefen Verletzungen fest. Also beginnt er die Schnitte mit einem Hautregenerator zu behandeln.*
"Doctor?" *Kathryn wartet sorgenvoll auf eine Diagnose.*
*Sieht nicht auf.*
"Es ist nichts ernstes, zumindest körperlich, aber psychisch..." *schüttelt den Kopf.* "...er scheint arge Probleme zu haben..."

"Ich weiß.... aber ich weiß nicht, wie ich ihm helfen kann oder sonst jemand!" *klingt sehr verzweifelt.*
*Der Doctor kratzt sich am Kopf.*
"Ich würde sagen er braucht einen Counselor, aber wir haben ja keinen... es würde mir helfen wenn ich wüßte, was auf dem Planeten geschah." *bohrt er weiter.*

*Kathryns Mundwinkel zucken. Sie sieht den Doctor nicht an als sie schließlich leise sagt:* "Er hat mich..." *Kathryn muß schlucken, holt tief Luft und flüstert nur noch:* "...vergewaltigt. Mehrmals." *Sie kniet sich neben Chakotay und legt seinen Kopf in ihren Schoß. Sacht streicht sie ihm durch's Haar.*
*Der Doctor ist etwas arg konfus, das hat er nun nicht erwartet.*
"Er..? Sie...? Oh... ähem... und sie ..." *zeigt auf Chakotays Kopf auf ihrem Schoß und ihre zärtlichen Gesten.* "...lieben ihn trotzdem....?
*Chakotay stöhnt leise, als Kathryn ihn bewegt.*

"Er war nicht er selbst, er wußte nicht, was er tut." *sie sieht den Doctor an.* "Das wissen Sie doch."
"Ja...aber.." *seufzt, versteht sie nicht* "Wenn mir jemand so etwas antäte, ob er er selbst war oder nicht, könnte ich ihn nicht mehr berühren...."
*Kathryn seufzt.* "Ich... ich kämpfe auch mit mir, aber trotz allem möchte ich ihn nicht verlieren. Uns verbindet etwas, das man durch nichts zerstören kann..."
'Wenn ich gesagt hätte, daß ich ihn einfach nur liebe, wäre es einfacher, aber das geht nicht...' *denkt sie noch.*
"Es muß etwas sehr starkes sein, was sie verbindet..." *während er das sagt, kapiert er es endlich!!!!* "Oh... ich verstehe...."
*Kathryn rollt die Augen.* "Doctor, würden Sie sich bitte um Chakotay kümmern anstatt hier über Dinge nachzugrübeln, die niemals sein werden? Was sollen wir machen?"
"Chakotay schläft wie ein Baby, ich werde mich um ihn kümmern wenn er erwacht ist..." *lächelt sie aufmunternd an* "Was kann nie sein, Captain?"
"Wollen Sie ihn auf dem Boden liegen lassen?" *Ignoriert seine Frage.*
"Warum nicht? Er liegt doch ganz gut."
*Kathryn guckt ihn mit ihrem gefürchteten Janeway-Blick an und sagt:* "Helfen Sie mir."
*Der Blick saß.* "Ja, Captain." *steht auf.*
*Gemeinsam legen sie Chakotay auf sein Bett.* Kathryn deckt ihn noch zu und geht dann mit den Worten:* "Ich möchte wissen, was sie zu seiner Heilung beitragen und wann er aufwacht, verstanden?" *Dann hat sie auch schon das Quartier verlassen.
In ihrem eigenen angekommen läßt sie sich auf ihr Bett fallen und vergräbt den Kopf in den Armen. Jetzt erst begreift sie langsam, was Chaktoay eigentlich vorhatte, wie verzweifelt er sein mußte...* 'Was soll ich bloß machen?' *denkt sie verzweifelt und eine Träne fällt auf ihr Kissen.* "Au..." *entfährt ihr ein Stöhnen, als sich einmal mehr ihr Magen arg zusammenkrampft. Ihre Nerven liegen blank...*
*Der Doctor hat Chakotay einen cortical Monitor verpaßt und ist in die Krankenstation zurückgekehrt. Chakotay liegt noch im Bett, ist jedoch dabei zu erwachen.*
*Kathryn plagen momentan heftige Magenschmerzen und sie überlegt zum x-ten Male, den Doctor zu rufen, entscheidet sich aber immer dagegen. Wenn Sie Chakotay doch nur helfen könnte....*
*Der Doctor ist auf dem Weg zu Chakotays Quartier da er mitbekommen hat, daß er aufwacht. Er betritt das Quartier.*
*Chakotay:* "W... wo... was????"

"Ah Commander, willkommen unter den Lebenden."
"Mist!" *schlägt mit der Faust auf das Bett.*
*Der Doctor zieht ungläubig eine Augenbraue in die Höhe.*
"Wie meinten Sie bitte? War das ihr ernst?" *fragt er streng.*
"N..nichts." *dreht sich weg.*
"Commander!" *sagt das EMH bestimmt.* "Reden Sie mit mir!"
"Lassen sich mich in Ruhe, okay?!" *bocking, weil sein Selbstmordversuch gescheitert ist* "Und sagen sie Kath... dem Captain nichts."
"Dazu ist es wohl etwas zu spät, sie weiß es schon. Haben Sie eigentlich eine Ahnung, was Sie ihr damit angetan haben? Nein, wie können Sie..." *der Doctor klingt nun etwas verächtlich.* "Sie haben sie nicht gesehen, wie verzweifelt sie war, während Sie nur an sich selbst dachten. Es würde mich nicht wundern, wenn der Captain bald zusammenbricht!" 'Hm, hoffentlich war das jetzt nicht zuviel...' *denkt das EMH ohne zu ahnen, daß er gar nicht so übertrieben hat...*
*Chakotay setzt sich auf, obwohl im schwindlig wird.* "Sie weiß es..?" 'Mist.' *denkt er.* "Ich..ich muß zu ihr..."
"Warum? Was wollen Sie ihr sagen? Wollen Sie ihr eine billige Entschuldigung auftischen und dann so weitermachen? Ich denke, das wäre keine so gute Idee... bevor Sie sich um den Captain kümmern, sollten Sie erst mal mit sich selber wieder ins Reine kommen." *Der Doctor sieht Chakotay an.*
"Der... Captain hat mir erzählt, was passiert ist." *sagt er nun etwas sanfter. "Sie wissen, daß Sie es nicht tun wollten und der Captain weiß es auch. So wie ich sie verstanden habe, trägt Sie ihnen nichts nach. Aber Sie, Sie quälen sie weiter. Hören Sie auf damit! Es ist nun mal passiert und keiner konnte etwas dafür! Die Beweise dafür habe ich in der medizinischen Datenbank. Hören Sie auf mit den Selbstvorwürfen Commander! Sie machen alles nur noch schlimmer!"
*Chakotay schreit nun.* "Haben sie eine Ahnung, wie ich mich fühle? Ich... ich... ich habe das Schlimmste getan, was ein Mann einer Frau antun kann, verstehen sie das?"
"Ja!" *der Doctor wird nun auch wütend.* "Und was wollen Sie jetzt machen? Der Captain versucht alles, um Ihnen zu helfen doch Sie, Sie ziehen sich in ihr Schneckenhaus zurück und baden im Selbstmitleid! Sperren Sie doch mal die Ohren auf und erfassen Sie auch den Inhalt der Worte, die der Captain für sie hat! Reden Sie mit ihr darüber verdammt!" *der Doctor guckt ihn äußerst grimmig an.*
*Chakotay dreht sich weg.*
*Der Doctor hat nun genug von seinem Verhalten, packt ihn am Arm und dreht ihn zu sich herum.*
"Genau das meinte ich Commander, sie kriegen überhaupt nichts mehr um sich herum mit. Wir alle wollen Ihnen helfen doch Sie WOLLEN sich nicht helfen lassen!" *das EMH läßt ihn wieder los und seufzt. Wieder etwas ruhiger:* "Chakotay, trotz einiger Differenzen habe ich Sie immer auch als meinen Freund und Kollegen betrachtet. Ich bitte Sie nun, als Freund: Lassen Sie uns darüber sprechen."
*Als der Doctor ihn herumdreht funkelt Chakotay wütend, beruhigt sich jedoch wieder.*
"Was soll ich machen? Ich kann ihr nicht unter die Augen treten." *bietet dem EMH einen Stuhl an.*
"Nehmen Sie Platz, bitte."

*Der Doctor seufzt innerlich erleichtert und setzt sich.*
"Sie können. Wenn der Captain von Ihnen nichts mehr wissen wollte, würde Sie sich nicht ständig nach Ihnen erkundigen. Und glauben Sie nicht, daß es für sie auch schwer ist? Doch sie sucht den Kontakt zu Ihnen, oder?"
*Nickt nur, denkt über des Doctors Worte nach.*
*Der Doctor sieht das als gutes Zeichen und gewährt Chakotay die Ruhe.*
*Nach einer langen Weile:* "Ich sollte mit ihr reden, was meinen Sie?"
*Auf dem Gesicht des Doctors erscheint ein Grinsen. Er nickt.* "Ich denke, das sollten Sie tun."
*Chakotay steht auf, mit wackligen Beinen* "Ich werde zu ihr gehen, jetzt... " 'bevor ich den Mut verliere.'
"Eine gute Idee. Soll ich Sie begleiten?"
"Nein, danke." *lächelt* "das muß ich allein machen."
*Der Doctor nickt.* "Okay, falls Sie mich brauchen, ich bin auf der Krankenstation." *Läßt ihn allein.*
*Chakotay zieht sich ein weißes Hemd und eine schwarze Hose an, kämmt seine Haare, repliziert eine weiße Rose und macht sich auf den Weg zum Quartier des Captains.*
*Der Doctor überlegt, ob er dem Captain noch vorher Bescheid geben soll, schließlich hatte sie ihm ja befohlen sie zu benachrichtigen, sobald Chakotay aufwacht. Doch angesichts der Tatsache, daß Chakotay nun bereit ist mir ihr zu reden, läßt er es lieber drauf ankommen.*

*Chakotay steht vor Kathryns Tür, zögert und drückt dann den Türmelder.*
*Kathryn liegt auf ihrem Bett und krümmt sich vor Schmerzen. Sie beschließt, den Türmelder zu ignorieren, so kann sie momentan keinem unter die Augen treten.*
*Wundert sich und drückt den Türmelder erneut.*
*Er bekommt trotzdem keine Antwort.*
"Chakotay and Janeway."
'Chakotay?' *Kathryn zuckt zusammen und bemüht sich, normal zu klingen.* "Ja?"
"Wo sind Sie, ich muß mit Ihnen reden."
'Perfektes Timing.' *denkt sie und versucht sich aufzusetzen. Ihr ist verdammt schlecht und am liebsten würde sie sich wieder hinlegen.* "Chakotay... ich.. ich kann jetzt nicht. Es geht mir nicht gut." *stößt sie verzweifelt hervor.*
"Soll ich den Doctor informieren?"
"Nein... es geht schon..." *In dem Moment bekommt sie wieder einen Krampf und sie stöhnt mitleiderregend.*
"Kathryn??" *Panik in seiner Stimme.*
*Kathryn kommen die Tränen. Die psychischen Strapazen der letzten Tage waren einfach zu viel für sie.*
"Chakotay... es tut mir leid, können wir das morgen besprechen?" *will nicht, daß er sie so sieht.*
*Ihre Stimme bereitet ihm fast physische Schmerzen.* "Ich hole den Doctor, okay?"
"Nein... da ist nicht nötig... es geht schon. Au!" *Kathryn hat sich inzwischen wieder hingelegt und die Beine angewinkelt.*
*Chakotay hat mittlerweile durch den Computer herausgefunden, daß sie in ihrem Quartier ist und den Doctor herzitiert.* "Der Doctor ist auf dem Weg..."
*Kathryn hat sich in eine Decke eingewickelt und zittert vor Kälte. Sie denkt immer noch über Chakotay nach.*
*Chakotay wird das Quartier nicht betreten. Der Doctor kommt an und betritt Kathryns Quartier.* "Was ist los?"
"Mir.. ist kalt, das ist alles." *meint Kathryn und verzieht das Gesicht als sich ihr Magen wieder bemerkbar macht.* "Wie geht es Chakotay?" *fragt sie.*
"Er macht sich Sorgen um Sie." *scannt sie.* "Sie müssen auf die Krankenstation."
"Warum? Nur weil mir etwas kalt ist? Ich mache mir Sorgen um Chakotay, wo ist er?" *fragt sie.*
*Chakotay betritt das Quartier nach dem Doctor.*
"Mir geht es gut, was ist mit Dir?" *ist mit drei Schritten bei ihr und guckt ganz besorgt, der Doctor hebt eine Augenbraue.*

*Als Kathryn Chakotay sieht, fühlt sie sich gleich etwas besser.* "Warum hast Du das getan?" *zittert immer noch und liegt zusammengerollt da.*
*Ignoriert ihre Frage.*
"Was stimmt nicht mit Dir?" *zum Doc:* "Was stimmt nicht mit ihr?"

"Ich fürchte, ich habe vorhin doch nicht so übertrieben, als ich sagte, der Captain würde irgendwann zusammenbrechen. Sie leidet unter extremem psychischen Streß der sich bei ihr sogar jetzt physisch auswirkt." *erklärt er.*
*Chakotays Stimme schwankt leicht. Er weiß, daß alles seine Schuld ist.*
"Sie muß auf die Krankenstation!"

"Nein, mir geht es gut." *schwindelt Kathryn. Sie würde dem Doctor am liebsten den holografischen Hals umdrehen, ihr ist klar, daß sich Chakotay jetzt noch größere Vorwürfe macht.* "Nein Chakotay, es ist alles in Ordnung mit mir."
*Der Doctor protestiert.* "Sie hat erhöhte Temperatur und Magenkrämpfe, ich möchte sie näher untersuchen."
*Kathryn blickt den Doctor warnend an um im nächsten Augenblick wieder vor Schmerzen zu stöhnen.* "Lassen Sie uns allein Doctor, bitte."
*Der Doctor drückt Chakotay einen Injektor mit Schmerzmittel in die Hand.* "Geben Sie ihr das, ich scheine unerwünscht zu sein." *geht beleidigt, da sich mal wieder der Captain nicht an seine Anweisungen hält.
Chakotay geht langsam zu Kathryn und hält ihr den Injektor hin.* "Denken Sie es war weise, nicht zur Krankenstation zu gehen?"

*Kathryn nickt.* "Wahrscheinlich nicht, aber der Doctor ist immer so anstrengend und die Krankenstation so ... steril... ich mag das nicht. Au!" *entfährt es ihr und sie vergräbt ihr Gesicht in dem Kissen.*
*Chakotay kniet sich hin und berührt ihre Schulter.* "Soll ich Dir das Schmerzmittel geben?"
*Kathryn schüttelt den Kopf.* "Nein, ich brauche jetzt keinen vernebelten Kopf." *sie sieht ihm tief in die Augen. Warum Chakotay? Warum kann es nicht mehr wie früher sein?" *fragt sie verzweifelt und ihre Augen fangen an zu glänzen.*
"Du brauchst Ruhe...." *er spricht leise und sanft.* "Früher... früher.. da waren wir Freunde und nun bereiten wir uns Schmerzen..." *er seufzt.* "Ich wünschte wir könnten noch mal anfangen.."
*Kathryn schüttelt den Kopf.* "Nein. Früher haben wir uns auch gegenseitig Schmerzen bereitet. Wir waren nie Freunde Chakotay, wir waren schon immer mehr. Du bist für mich weit mehr als ein Freund. Nun habe ich Angst Dich zu verlieren. Bitte, versprich mir daß Du immer bei mir bleibst, was jetzt auch kommen mag."
*Er legt den Injektor auf ihren Nachttisch und nimmt ihre Hände in seine. Ihre Worte klingen noch immer in seinen Ohren. Er kann nicht glauben, was sie ihm sagte, daß sie ihn bittet bei ihr zu bleiben... er küßt ihre Hände sanft und flüstert:* "Ich kann Dich nicht verlassen..."
*Kathryn schließt ihre Augen. Sie merkt, wie sich ihre Sorgen langsam auflösen und spürt nun eine angenehme Müdigkeit in ihr. Ihr ist jetzt zwar heiß und die Krämpfe haben auch noch nicht aufgehört aber Chakotay hat ihr gesagt, daß er sie nie verlassen könnte. Ein Lächeln schleicht auf ihre Lippen.* "Chakotay... ich bin so müde... "
"Soll ich bleiben?"
"Bitte... darf ich etwas schlafen?"
*Chakotay nickt langsam, holt sich einen Stuhl, setzt sich zu ihr an das Bett und nimmt ihre Hand.*
*Kathryn ist auch schon eingeschlafen. Zum ersten Mal seit langer Zeit schläft sie fast schon entspannt.*
*Er beobachtet sie im Schlaf und küßt ihre Hand von Zeit zu Zeit, denkt sich, daß er sie nicht verdient hat.*
"Doctor an Janeway und Chakotay. Leben Sie beide noch?" *kommt mit einem Mal die leicht säuerlich klingende Stimme des Doctors.*
"Doctor, Ruhe sie schläft!!" *Chakotay springt fast auf.*
"Kein Grund zu schreien Commander. Wie geht es ihr? Ihre Temperatur macht mir noch Sorgen. Am besten, ich werde noch einmal vorbeischaun."
"Bitte, lassen Sie ihr etwas Ruhe." *aufdringlicher Vogel!*
"Dann überprüfen Sie noch einmal ihren Zustand und ich lasse sie beide in Ruhe. Vorerst."

*Chakotay fühlt ihre Stirn, sie ist heiß.* "Sie ist okay." *Lüge, hau wieder ab!*
"Commander!" *kommt die Stimme vorwurfsvoll.* "Wenn Sie glauben, daß es mit dem altmodischen Hand-auf-die-Stirn-legen-und-schätzen getan ist, irren sie sich gewaltig. Ich möchte genaue Daten haben sonst komme ich doch noch mal. Nehmen Sie bitte einen medizinischen Tricorder und scannen sie, dann übermitteln Sie mir die Daten in die Krankenstation."
'Himmel, der nervt!!!!!!' *Er nimmt den Tricorder und tut wie befohlen.*
*Kathryn wacht durch den ganzen Rummel wieder auf.* "Hmm... Chakotay?" *flüstert sie.* "Was machen Sie da?" *fragt sie dann, als sie den Tricorder in seiner Hand sieht.*
*Chakotay runzelt die Stirn.* "Befehl des Doctors."
*Kathryn zieht eine Grimasse und läßt Chakotay scannen. Irgendwie wird ihr immer heißer.* "Mir ist so heiß!" *stöhnt sie und setzt sich langsam auf. Die Bettdecke hat sie schon von sich weg genommen.*
*Chakotay scannt und liest die Werte genau wissend, daß der Doctor sofort herkommt.* "Ich schicke die Werte an den Doctor und wette, daß er binnen zwei Minuten hier ist."
"Warum sollte er?" *fragt Kathryn und will nichts lieber als ihre Sachen ausziehen und in einer Wanne mit kaltem Wasser baden.*
"Weil sie hohes Fieber haben." *der Doctor kommt.* "Sie müssen auf die Krankenstation!"
*Kathryn stöhnt und läßt sich wieder in die Kissen fallen.* "Warum kann ich nicht einfach etwas hier schlafen?"
"Weil sie hohes Fieber haben..." *überlegt*
"Wie hoch, werde ich dran sterben?" *fragt sie schnippisch.*
*Der Doctor verdreht die Augen.* "Entschuldigung, daß ich mir Sorgen mache, bin ja "nur" der Doctor." *legt etwas Medizin auf den Tisch und verschwindet mit der Bemerkung:* "Chakotay, kurieren Sie sie!"
*Kathryn guckt nun etwas schuldbewußt aber ist froh, daß sie in ihrem Quartier bleiben kann. Sie steht mühsam auf und will ins Badezimmer. Sie hat ja noch immer ihr Kleid an und will dieses nun wenigstens gegen ihr Seidennachthemd austauschen, das hoffentlich etwas kühler ist.*
*Chakotay geht sofort zu ihr um sie zu stützen.*
"Danke, ich will nur aus diesem Kleid raus und eine kalte Dusche nehmen."
"Bitte sei vorsichtig."
"Moment mal, Du willst was..?"

"Mir ist heiß. Ich brauche was kaltes."
"Ich lege Dir ein kaltes Tuch auf die Stirn, eine Dusche wäre das falscheste, was Du tun kannst."
"Warum nicht wenigstens eine nasse, kalte Decke?" *Kathryn verschwindet im Badezimmer um sich umzuziehen. Als sie das Kleid ausgezogen hat überlegt sie, nicht einfach so zu bleiben... doch letztendlich zieht sie sich ihr Nachthemd über und geht erst einmal zum Waschbecken, trinkt etwas Wasser und spült ihr Gesicht kalt ab.*
*Chakotay wartet.*
'Wenigstens sind die Magenkrämpfe halbwegs verschwunden.' *denkt sie und taumelt zur Tür. Diese öffnet sich und Kathryn lehnt ihren Kopf an das kalte Metall.*
*Er eilt zu ihr und stützt sie vorsichtig.* "Leg Dich hin, bitte."
"Die Tür ist so schön kalt..." *Kathryn rutscht an der Tür runter um sich auf den Boden zu legen und dagegen zu lehnen.*
'Na was denn?' *Er geht zu ihr und hebt sie auf, legt sie auf das Bett und geht ins Bad um ein Handtuch mit kalten Wasser zu holen.*
*Kathryn wirft sich unruhig von einer Seite auf die andere. Ihr ist jetzt so heiß, daß sie verrückt werden könnte.*
*Er legt ihr vorsichtig das Handtuch auf die Stirn und sieht zu den Medikamenten, die der Doctor daließ. Er geht hinüber und nimmt den Injektor.*
"Ich injiziere Dir ein fiebersenkendes Mittel." *sprach's und tat's.*

*Kathryn fällt in einen unruhigen Schlaf in dem sie hin und wieder leise Chaktoays Namen ruft.*
*Chakotay flüstert, als er sich wieder auf den Stuhl setzt:* "Ich bin hier Kath." *nimmt wieder ihre Hand.*

*Als Kathryn nach einigen Stunden wieder erwacht, fühlt sie sich wesentlich besser. Neben ihr sieht sie Chakotay sitzen, der auf dem Stuhl eingeschlafen ist. Ihre Hand hält er noch immer fest. Sie drückt seine Hand mustert sein Gesicht eingehend.*
*Er schläft.*
*Vorsichtig zieht sie ihre Hand weg um ihn zuzudecken. Etwas schwach fühlt sie sich noch und deshalb legt sie sich auch noch einmal hin.*
*Chakotay wacht auf, als sie ihre Hand zurückzieht.* "Wie..." *gähnt* "..Entschuldigung.. geht es Dir?"
"Viel besser, danke. Hast Du die ganze Nacht bei mir verbracht?" *schaut ihn liebevoll an.*
*Nickt.* "Ja, Du hast mich doch darum gebeten..." *lächelt sie an.* "Möchtest Du Frühstück?"
*Kathryn lächelt ihn warmherzlig an.* "Nein danke, ich habe keinen Hunger. Möchtest Du wieder in Dein Quartier und etwas schlafen? Ich denke, der Doctor wird sich sowieso bald wieder melden."
"Wenn Du mich darum bittest, gehe ich..."
"Nein, so was das nicht gemeint, Du hast nur die ganze Zeit hier gesessen und ich dachte, Du wolltest Dich nun selber etwas ausruhen... nachdem ich Dir solchen Kummer bereitet habe..."
Er steht auf.* "Ich würde mir gern das Gesicht waschen, darf ich? Außerdem würde ich sehr gern bleiben..."
*Kathryn lächelt.* "Natürlich, ich werde mich inzwischen anziehen."
Chakotay runzelt die Stirn.* "Wirst du heute wieder auf der Brücke sein?"
*Kathryn seufzt.* "Da ich wieder topfit bin, werde ich wohl müssen." 'Stimmt zwar nicht ganz, aber Captain bleibt Captain.' *denkt sie und wartet, daß Chakotay ins Badezimmer geht.*
"Wenn Du topfit bist, warum bist Du dann kreidebleich?"
"Ach, das ist nur das Licht hier drin... mir geht's bestens. Was ist mit Dir eigentlich?" *Ablenkungsmanöver.*
"Mit mir? Ich hab heute noch frei und geplant, meinen Tag auf dem Holodeck zu verbringen..." *grinst.*
"Ah so, dann scheint es Dir ja wieder blendend zu gehen. Welches Programm?"
"Nichts besonderes, etwas zu Relaxen... mit Begleitung wäre es natürlich viel schöner..." *zwinkert.*
*Kathryn hebt eine Augenbraue und seufzt.* "Du weißt doch, ein Captain gehört der Crew und auf die Brücke. Der Doctor wird mich bestimmt wieder für diensttauglich halten."
"Mit dem Doctor kann man reden, Kathryn, bitte"
"Du weißt doch, daß ich noch viel Arbeit habe... die ganzen Berichte von einer Woche liegen noch rum und warten darauf, gelesen zu werden, die Inspektionen der einzelnen Sektionen sind wieder fällig und... und..." *Kathryn sieht Chakotays enttäuschten Gesichtsausdruck.* "Paß auf, wenn der Doctor sagt, ich soll noch ausspannen mache ich das auch, okay?"
Er nickt, IDEE!!* "Ich brauch etwas aus meinem Quartier, ich bin gleich wieder da, okay?" *ist auch schon zur Tür raus.*
*Kathryn sieht ihm etwas verblüfft nach, aber nutzt die Zeit um kurz zu Duschen und sich dann die Uniform anzuziehen. Dann kontaktet sie den Doctor.*
"Janeway an den Doctor."
*Chakotay hat den Doktor in der Zwischenzeit ebenfalls kontaktet und ihn gebeten, Kathryn heute noch freizustellen, damit beide etwas Zeit miteinander verbringen können. Der Doctor, der alte Romantiker, war natürlich dafür.*
"Doctor hier."

"Doctor, ich nehme an, eine Nachuntersuchung ist nicht notwendig, ihr Mittel hat geholfen. Ich gehe wieder auf die Brücke."
"Kommen Sie bitte trotzdem her? Ich habe etwas gefunden."
*Kathryn wird unruhig.* "Geht es um Chakotay? Was haben Sie gefunden?"
"Es geht um Sie, das Mittel hat nicht 100% geholfen. Ich möchte Ihnen ein anderes Mittel verabreichen und sie heute noch beobachten."
"Woher wollen Sie das wissen? Sie haben mich doch noch gar nicht untersucht!" *Kathryn wird mißtrauisch.*
"Durch Tests."
"Was für Tests haben Sie denn wann gemacht bitte schön?"
"Können sie nicht einfach herkommen, anstatt rumzudiskutieren? Doctor Ende." *schließt die Comverbindung.*
*Kathryn ist ärgerlich.* 'Na, der kann sich auf was gefaßt machen!' *denkt sie wütend und geht zur Krankenstation.*
"Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind Doctor?" *giftet sie, kaum daß sie die Krankenstation betreten hat.*
Das EMH dreht sich grinsend um.* "Wenn Sie nicht so stur wären... hören sie zu, setzen sie sich hin!"
"Was geht hier vor?" *fragt sie scharf und bleibt stehen.*
"Ich habe noch viel Arbeit vor mir."
*War klar.* "Gehen Sie um 10 Uhr auf das Holodeck, Sie werden dort erwartet. Eine Einladung bekommen sie auch noch, tun Sie überrascht. Ich wollte es Ihnen ja nicht sagen, aber Madame muß ja stur sein!"
*Kathryn reibt sich die Stirn.* "Doctor, das ist sehr nett, aber ich kann hier nicht einfach nach belieben Urlaub machen, ich bin der CAPTAIN! Also, wenn ich nicht wirklich noch krank bin, dann gehöre ich auf die Brücke."
'Wie kann frau nur so stur sein?' "Wollen sie Chakotay oder nicht?"
*Kathryn klappt die Kinnlade runter.* "Wie bitte? Ob ich Chakotay WILL? Was soll das heißen? Und was geht Sie das überhaupt an?"
"Ja oder nein? Wenn ja, Holodeck 10 Uhr, wenn nein, Brücke." *deaktiviert sich einfach.*
*Kathryn bekommt ihren Mund gar nicht mehr zu. Sie kann einfach nicht glauben, was hier passiert.* 'Bin ich denn hier nur von Irren umgeben? Arbeitet hier überhaupt noch jemand?' *denkt sie wütend.* "Janeway an Chakotay."
*Selbiger hat ja offiziell frei, ist aber schon auf dem Holodeck und programmiert.* "Ja?" *Er war ganz in Gedanken.*
"Chakotay, stecken Sie mit dem Doctor unter einer Decke?" *fragt sie entrüstet.*
'Mist verdammter!' "Was hat er gesagt?"
"Daß ich mich zwischen Ihnen und meiner Pflicht entschieden muß und das kann ich nicht, das wissen Sie. Ich bin in erster Linie gegenüber dem Schiff verpflichtet. Das ist nun mal das Schicksal eines Captains."
"Aber auf der Brücke ist alles okay, hab es selbst gecheckt und außerdem sind wir immer in Reichweite." *Wenn sie jetzt nicht auf das Holodeck kommt, bockt er sehr lange.*
*Kathryn denkt einen Moment nach.* 'Oh man, was mache ich bloß? Wenn ich nicht auf's Holodeck komme ist Chakotay furchtbar enttäuscht und das kann er jetzt wohl wirklich nicht gebrauchen nach alledem, was geschehen ist. Aber wo kämen wir denn hin, wenn sich einfach jeder mal eben auf's Holodeck verzieht, wenn's ihm gerade paßt? Gerade ich darf kein schlechtes Beispiel sein...' *Kathryn kämpft hart mit sich und schließlich sagt sie:* "Na gut Commander, aber ich komme nur, damit sie nicht wieder irgendwelche Dummheiten anstellen, verstanden?"
"Danke." *Ist zwar enttäuscht, daß sie nur deswegen kommt aber immerhin, er hat seinen Willen, wenn auch mit viel Theater.*
*Kathryn erscheint pünktlich vor dem Holodeck. "Computer, ist das Programm aktiv?"
"Positiv, Sie können eintreten."
Kurz darauf öffnen sich die Türen und Kathryn betritt das Holodeck.
Kathryn sieht einen Strand und Chakotay in Shorts und Hemd. Die Sonne ist am untergehen und es ist ein Tisch mit Essen am Wasser aufgebaut, sanfte Balalaikaklänge erklingen.*
"Chakotay?" *fragt Kathryn und geht auf ihn zu.* "Das.. das ist wirklich sehr nett hier, aber ich kann doch jetzt unmöglich mit Ihnen essen..."
"Warum denn nicht? Es ist so ein schöner Tag und wir beide haben frei... " *mehr oder weniger.*
*Kathryn läßt sich auf einen Stuhl fallen.* "Ach Chakotay, was bin ich denn für ein Captain wenn ich hier einfach meinem Privatvergnügen nachgehe? Stellen Sie sich doch mal vor, das würde jeder machen! Wer kümmert sich noch um das Schiff?" *sie macht eine kurze Pause.* "Glauben Sie mir, manchmal wünschte ich mir nichts sehnlicher als ein Ensign zu sein oder noch besser: Eine Zivilistin, dann hätte ich Zeit für so etwas und könnte auch mit jedem ausgehen, mit dem ich will, aber ich DARF nicht, verstehen Sie das nicht? Sie machen es mir und Ihnen nur noch schwerer...."
"Wenn Sie nicht wollen, dann gehen Sie." 'Aber dann ist alles aus.' "Wenn Sie bleiben wollen, bleiben Sie."
"Ach, darum geht es doch nicht!" *ruft Kathryn ärgerlich und merkt mit entsetzen, daß ihre Magenschmerzen wiederkehren.* 'Nicht schon wieder!' *betet sie. Verzweifelt sieht sie Chakotay an.* "Chakotay, glauben Sie mir, ich möchte so gerne bleiben, bei Ihnen, aber Sie müssen doch verstehen, daß gerade ich mir so etwas nicht erlauben darf. Ich muß 24 Stunden für das Schiff da sein und die Crew." *Kathryn beginnt sich wieder Sorgen zu machen...*
"Gehöre ich nicht zur Crew?"
"Doch, natürlich, aber ..." *Kathryn ist leicht verzweifelt und ärgerlich über die Uneinsicht ihres ersten Offiziers.*
"Aber Sie haben dienstfrei, Sie dürfen das hier machen."
"Sie auch, laut dem Doctor."
"Der Doctor hat mich nicht dienstuntauglich geschrieben." 'AU!' *Sie stöhnt kurz auf, hat wieder Magenschmerzen.*
"Sollen wir zum Doctor gehen?" *besorgt.*
*Kathryn antwortet nicht. Stumm sitzt sie da und denkt nach.* 'Warum haben wir uns nicht unter anderen Umständen getroffen? Dann wäre alles nicht so furchtbar kompliziert...' *denkt sie und fühlt, wie in ihr die Tränen aufsteigen.*
"Kathryn??"
*Kathryn merkt wieder eine Hitzewelle in ihr aufsteigen. Verzweifelt schüttelt sie den Kopf in der Hoffnung, es möge schnell wieder vorbei gehen.* 'Was ist nur los mit mir?' *denkt sie.*
*Chakotay geht in die Knie.* "Kathryn?" *schüttelt sie leicht an der Schulter.*
*Verschränkt die Arme vor dem Bauch und läßt ihren Kopf an seine Schulter sinken.* "Was ist nur los mit mir Chakotay?" *flüstert sie.*
"Du bist nicht so gesund wie du gern wärst, du mußt Dir Zeit geben." *kontaktet den Doctor.*
"Was gibt es Commander?" *fragt das EMH.*
"Es geht Kathryn nicht gut."
"Ich habe so etwas befürchtet, egal was sie jetzt sagt, können Sie sie herbringen?"
"Das mache ich." *ohne ein weiteres Wort hebt Chakotay den Captain hoch und trägt sie zur Krankenstation.*
"Chakotay, bringen Sie mich bitte in mein Quartier okay?" *bittet sie ihn.*
"Nein, ich bringe Dich zur Krankenstation. Es ist besser so." *trägt sie weiterhin, obwohl einige Crewmitglieder dumm gucken.*
"Nein bitte, ich möchte nicht. Ich muß zur Brücke..."
Chakotay trägt sie bis zur Krankenstation, der Doctor hat schon alles vorbereitet.* "Legen Sie sie auf das Biobett Commander." *Chakotay tut es.*
"Nette Shorts Commander.* " *hetzt das EMH, doch bevor Chakotay antworten kann, meint das EMH:* "Ich kontakte Sie, sobald ich etwas weiß, bitte gehen Sie jetzt." *Chakotay geht, aber er ist erstaunt. Noch nie wurde er so unhöflich aus der Krankenstation geworfen.*

"Nein, Chakotay, bleiben Sie bitte!" *ruft Kathryn ihm hinterher.*
"Zu spät! Haben Sie wieder Magenschmerzen?"
*Kathryn nickt.*
"Ich werde Sie gründlich untersuchen. Was haben Sie gefrühstückt?"
"Noch nichts, ich... aah... hatte keine Zeit und keinen Hunger. Und bis eben war noch alles in Ordnung."
"Sie werden erst mal frühstücken! Was möchten Sie?"
"Ich habe wirklich keinen Hunger." *sagt Kathryn stöhnend.* "Haben Sie ein Decke? Mir ist kalt... und heiß..."
*Holt eine Decke und deckt Kathryn zu, fängt an sie zu scannen.*
"Danke..." *fängt an zu zittern.*
"Ich gebe Ihnen was zur Beruhigung." *bevor sie protestieren kann, schläft sie auch schon. Der Doctor macht sich an die Auswertung der Scans und nach 2 Stunden kontaktet er Chakotay:* "Doctor an Commander Chakotay."
"Ja?"

"Kommen Sie bitte auf die Krankenstation."
*Macht sich sofort auf den Weg.*
*Das EMH wartet.*
"Was ist los mit ihr?" *Chakotay betritt die Krankenstation mit eben diesem Satz.*
"Immer noch dasselbe wie gestern Nacht. Sie ist emotional zu aufgewühlt und kann die Dinge nicht richtig verarbeiten würde ich jetzt mal vermuten. Daher die ständigen Hochs und Tiefs. Mit anderen Worten, sobald sie sich über etwas große Sorgen macht oder ein größeres Problem ansteht, manifestieren sich diese Sorgen und Probleme in physischen Schmerz." *Der Doctor seufzt.* "Einmal mehr wünschte ich jetzt, daß wir einen Counselor an Bord hätten... Ein Wunder übrigens, daß Sie davon nicht betroffen sind, Commander."
"Wie kann ich oder können Sie ihr helfen?"
"Ich wünschte, ich wüßte es." *Der Doctor mustert Kathryn einen Moment.* "Reden, reden und nochmals reden ist vielleicht das Beste. Haben Sie beide sich denn überhaupt schon richtig über das "Erlebte" unterhalten?" *fragt er.*
*Chakotay schüttelt den Kopf.* "Immer wenn wir anfangen wollen, bekommt Sie diese Schmerzen." *guckt ganz verzweifelt.*
"Dann steht es vielleicht noch weitaus schlimmer mit ihr, als ich dachte." *murmelt er mehr zu sich als zu Chakotay.* "Ich kann ihr höchstens hohe Dosen an Schmerzmitteln verabreichen und das Fieber senken, aber gegen die Ursache kann nur sie selber etwas tun. Ich werde sie vorerst hierbehalten und Ihnen beiden dann mindestens eine Woche Urlaub verschreiben damit sie genug Zeit haben um einen Anfang zu finden."
"Soll ich hierbleiben?"
"Wie Sie möchten, doch im Moment könne Sie hier eh nichts erreichen, sie wird noch eine Weile schlafen."
"Ich wäre gern hier, wenn sie aufwacht." *setzt sich an Kathryns Bett.*
"Wie Sie möchten. Mich müssen Sie bitte entschuldigen, ich habe noch zu Arbeiten." *damit läßt er Chaktoay an Kathryns Seite allein und verschwindet in seinem Büro.*
*Kathryn merkt als erstes die Hitze und ihren trockenen Hals. Langsam öffnet sie die Augen.*
*Chakotay steht auf.* "Hallo.." *zum Doc:* "Sie ist wach!"
"Durst...heiß..." *kann Kathryn noch flüstern, bevor ihr die Stimme versagt.*
*Chakotay holt ihr ein Glas Wasser und hilft ihr beim Trinken.*
*Der Doctor kommt an und untersucht Kathryn noch einmal. Besorgt stellt er fest, daß sie fast 40°C Fieber hat.* "Was macht ihr Magen?" *fragt er zur Ablenkung und lädt ein Hypospray.*
"Tut weh..." *bringt sie gequält heraus....* "Mit ist so heiß..."
*Chakotay bringt das Glas wieder weg und beobachtet den Doctor.*
*Der Doctor hält Kathryn das Hypospray an den Hals und es entlädt sich mit einem leisen Zischen.* "Das wird das Fieber senken, hoffentlich. Versuchen Sie, noch etwas zu schlafen. Gegen ihre Magenschmerzen gebe ich Ihnen auch gleich etwas." *wirft im Vorbeigehen Chaktoay einen besorgten Blick zu.*
*Chakotay guckt zu Boden, betreten.*
*Kathryn tastet nach Chaktoays Hand.* "Ich möchte in mein Bett, bitte."
*Er nimmt ihre Hand.* "Darf sie in ihr Quartier, Doctor?" *beide gucken bittend, bettelnd, flehend.*
*Das EMH runzelt die Stirn.* "Sehr ungerne, das Fieber muß erst fallen, dann überlege ich es mir vielleicht, im Moment ist sie hier besser aufgehoben." *als er die Blicke sieht fügt er noch hinzu:* "Wenn das Fieber in den nächsten Minuten fällt, gebe ich die Erlaubnis aber mit der Auflage, daß Sie ständig bei ihr bleiben Commander. Ich werde alle Stunde vorbeikommen."
*Chakotay fügt sich und lächelt Kathryn an.* "Das ist doch ein Angebot oder?"
*Kathryn nickt dankbar und nur eine halbe Stunden später befinden sich beide bereits in Kathryns Quartier.*
*Chakotay sitzt wieder auf dem Stuhl neben ihr.*
*Vom Doctor hat er noch ausreichend Medikamente bekommen falls es Kathryn wieder schlechter gehen sollte. Dieser geht es aber nun etwas besser und sie kann auch wieder einigermaßen sprechen.*
"Chakotay, was ist los mit mir?" *fragt sie.*
"Willst Du des Doctors Erklärung hören?"
"Ja. Aber so, daß ich es auch verstehe."
*Grinst.* "Hm, das wird schwierig.... Du hast psychische Probleme, wegen dem was passiert ist, und da wir nicht darüber reden, manifestieren sie sich in körperlichem Schmerz." *guckt sie an.* 'Kapiert?'
*Kathryn starrt ihn an, doch schließlich nickt sie.* "Vielleicht solten wir dann darüber reden, oder?"
"Scheint so." *schluckt.*
*Kathryn guckt auch etwas betreten zur Seite.* "Willst... Du anfangen?"
*Kratzt sich am Kopf.* "Ich... weiß nicht... Ich... was soll ich sagen? Es tut mir leid?" *guckt hilflos.*
*Kathryn tastet wieder nach Chaktoays Hand.* "Das weiß ich doch und ich sage Dir noch einmal, daß Du nicht Du selbst warst. Und... ich sage mir das auch immer wieder selbst und doch habe ich ... immer noch diese Albträume. Ich... ich bin einfach zerrissen Chakotay. Ich liebe Dich über alles, doch was auf dem Planeten passiert ist..." *Kathryn umklammert seine Hand.* "Ich habe immer von diesem Moment geträumt, daß wir beide mal miteinander... Du weißt schon... aber... aber..." *macht eine kurze Pause.* "Ich weiß auch nicht, was ich noch sagen soll. Weißt Du, da ist ein kleiner Teil in mir, der mir keine Ruhe läßt und mich gegen Dich aufhetzt, aber ich weiß doch ganz genau, daß Du mir nie weh tun würdest. Bitte hilf mir, diese Stimme zum Schweigen zu bringen." *sie sieht ihn mit glänzenden Augen an.*
*Er hört mit einer Mischung aus Freude und Verzweiflung.* "Wie kann ich diese Stimme zum Schweigen bringen? Sag mir wie und ich tue es.. ich tue alles für Dich." *geht auf die Knie vor Verzweiflung.*
"Ich... ich .... küß mich, bitte."
*Langsam beugt er sich nach vorne und umfaßt ihre Schultern mit seinen Händen. Er zieht sie zu sich und als ihr Gesicht nahe an seinem ist, schließt er die Augen und drückt seine Lippen vorsichtig auf ihre.*
*Kathryn schließ ebenfalls ihre Augen und als sie seine Lippen auf ihren spürt hat sie dieses Gefühl, daß diesmal alles richtig ist. Vorsichitg erwidert sie den Kuß.* *Er legt seine Arme um sie und umarmt sie zärtlich.*
*Kathryn fühlt sich wohl und schmiegt sich in seine Arme.*
*Chakotay setzt sich auf das Bett und hält sie.*
"Jetzt sage mir noch bitte, was ich mit dem Captain in mir mache? Laut Vorschrift darf ich das gar nicht tun, was ich hier schon getan habe." *klingt wieder verzweifelt.*
"Gib dem Captain den Befehl, ihrem Herzen zu folgen..."
*Kathryn seufzt tief.* "Glaub mir, wenn das so einfach wäre... ich kann doch die Vorschirften nicht einfach außer Kraft setzen nur damit ich mich besser fühle... was soll ich nur machen?"
Schüttelt den Kopf. "Kann ein Befehl verbieten zu lieben? Das werde ich nie verstehen. Wie sollst du da glücklich werden, wenn du deine Gefühle verleugnest?"
"Das hier ist eben keine normal Situation.... keiner hätte damit rechnen können, daß es uns auf die andere seite der Galaxie verschlägt... Starfleet hatte gute Gründe für diese Klausel."
"Wären wir im Alphaquadranten, würde es dann glücklich enden für uns? Nein, ich wäre im Gefängnis und Du ein Captain, wir hätten uns nie getroffen Kathryn." *küßt ihre Nase.*
*Kathryn weiß einfach nciht mehr, was sie noch sagen oder machen soll. Sie legt ihren Kopf an seine Brust und fühlt wieder diese Verzweiflung in ihr hochsteigen.*
*Wiegt sie wie ein kleines Kind.*
*Kaum daß ihre Magenschmerzen für einen Moment weg waren, kommen sie auch schon wieder und Kathryn kauert sich in Chaktoays Armen zusammen.*
"Wieder Schmerzen?" *drückt sie näher an sich und streicht ihr sanft über den Bauch.*
*Kathryn nickt.* "Ich wünschte, jemand würde diese Regel einfach aus dem Regelment löschen." *murmelt sie.*
"Aber wir haben schon so viele Regeln ignoriert oder besser angepasst, warum dann nicht auch diese?"
"Weil diese Regel nicht zwingend notwendig ist um das Überleben der Crew oder Schiffes zu gewährleisten, das gilt nur für eine Person und das bin in dem Falle ich."
"Aber diese Regel bereitet Dir Schmerzen. Und so können wir sie ja außer Kraft setzen, da sie ja Dein Wohl gefährdet..."
*Kathryn lächelt ihn an für einen Moment, doch dann sagt sie:* "Darf ich mein Wohl wirklich über das aller anderen stellen? Was ist, wenn die Crew damit nicht einverstanden wäre, wenn ich mit dem ersten Offizier des Schiffes eine Beziehung eingehen würde?"
"Wer sollte dagegen sein?"
"Das weiß ich nicht, aber was ist, wenn es einer ist?" *antwortet sie.*
"Das sollten wir herausfinden und dann entscheiden, meinst du nicht?"
"Aber.. Du kannst doch nicht einfach die gesamte Besatzung fragen, ob sie damit einverstanden ist daß wir.... zusammen sind!"
"Wie denn sonst?"
*Kathryn schweigt. Ganz unrecht hat er ja nicht, trotzdem ist Kathryn nicht ganz wohl bei der Geschichte.*
"Also.... also gut, dann fragen wir halt. Meinst Du, Neelix würde das übernehmen?" *kann jetzt schon wieder etwas lächeln und der Magen beruhigt sich allmählich wieder.*
"Meinst du nicht, das sollten wir beide machen, mein Schatz?" *glaubt sich in einem Traum*
"Nein, ich will eine ehrlich Meinung der Crew hören, wenn wir sie fragen, wollen sie vielleicht nur höflich sein. Neelix soll am besten eine anonyme Umfrage machen, ob ich die Regel brechen darf."
"Wenn du das so möchtest. Geht es wieder?" *seine Hand liegt immer noch auf ihrem Bauch*
"Besser. Ich kann nicht glauben, daß mein Körper so stark auf meine Gefühle reagiert, das war bisher noch nie so.. Hoffentlich passiert so was nicht noch einmal."
*Kathryn legt ihre Hand auf seine und guckt ihm dann in die Augen.*
"Ich werde dafür sorgen, daß das nicht nochmal passiert." *lächelt sie verliebt an.*
"Ich liebe Dich." *sagt sie als Antwort.*
*Er lehnt sich hinunter um sie zu küssen.*
*Kathryn kommt ihm entgegen und küßt ihn zärtlich.*
"Bleib heute bei mir, okay? Ich möchte nicht mehr allein sein..." *flüstert sie.*
*Nickt, ohne den Kuß zu unterbrechen.*
"Doctor an Chaktoay. Wie geht es dem Captain?" *kommt mal weider genau im richtigen Moment die Stimme des Doctors.*
*Chakotay verdreht die Augen.* "Sie stören" *beendet die Comverbindung und küßt sie wieder.*
"Also das ist doch....." *meckert wie ein Droschkenkutscher.* "Muß ich mir das bieten lassen!?" *ist sehr wütend. Ein Ensign betritt die Krankenstation.*
"Doctor...?"
*Das EMH dreht sich um.* "WEHE, ES IST NICHT WICHTIG!!"
*Der Ensign dreht sich auf dem Absatz um und verschwindet wieder. Der Doctor schimpft weiter und macht sich daran seine Proben zu sortieren, er ist grade in der richtigen Laune dazu.* "Die spinnen, die Menschen!"

Eine Woche später...

"Ich bin so nervös Chakotay, was ist, wenn die Crew nicht einverstanden ist mit uns?" *nervös tastet Kathryn nach Chakotays Hand und drückt sie. Neelix hatte ihnen soeben mitgeteilt, daß die Umfrage abgeschlossen sei, er sich nun an die Auswertung machen würde und ihnen das Ergebnis unmittelbar danach mitteilen würde...*
*Küßt ihre Hand.* "Beruhige Dich..."
"Ich kann nicht... am liebsten würde ich jetzt sterben..." *stöhnt sie.*
"Und mich alleine lassen? Bitte nicht!"
*Kathryn knufft ihm in die Seite.* "Du weißt, wie ich das meine..."
"Neelix an Janeway und Chakotay. Ich bin fertig." *tönt es auf einmal.*
"Autsch.." *sieht Kathryn verliebt an, als Neelix Stimme ertönt.* "Na dann los..."
*Kathryn muß sich setzen, die nächsten Worte werden über ihre Zukunft mit Chakotay entscheiden...*
"Also, Captain Janeway und Commander Chaktoay.... es tut mir sehr leid für sie beide, daß es jetzt so hart kommt..." *Kathryn sieht Chaktoay entsetzt an.* "... aber die Umfrage ist Einstimmig ausgefallen. Ich zitiere: 'Endlich. Das wurde aber auch Zeit. Hat ja lange genug gedauert. Wenn Sie nicht zusammenbleiben, werden Sie von uns öffentlich gehängt. Herzlichen Glückwunsch. usw, usw...." *brabbelt Neelix noch, doch das kriegen Katrhyn und Chakotay schon gar nicht mehr mit. Kathryn liegt gerade in Chaktoays Armen und schluchzt vor Glück.*
*Chakotay hält sie zärtlich, sieht aber Neelix in Gedanken verspielt böse an, weil er ihnen einen solchen Schrecken eingejagt hat.*
*Der Talxianer grinst. Es kann sich vorstellen, was die beiden jetzt gerade tun. Daher wünscht er selber noch einmal alles Gute und beendet dann die Comverbindung.
Kathryn will Chakotay am liebsten gar nicht mehr loslassen.*
*Chakotay hebt Kathryn hoch und lacht.* "Wir sollten unserer Crew danken."
"Gute Idee. Was wollen wir machen? Eine Message schreiben und eine Party schmeißen?"
"Wie wäre eine Ansprache?"
"Laß uns lieber ein Message schicken, die Ansprache halten wir dann bei unserer Hochzeit..." *Kathryn grinst.* "Vorausgesetzt natürlich, Du willst mich irgendwann mal heiraten."
"Was immer du willst.." *grinst.* "Wird schwierig, wenn der 1. Offizier und der Captain heiraten, wer hält dann die Rede...?"
"Das werden wir dann entscheiden, wenn es mal soweit sein sollte..."
"W.. würdest du mich denn heiraten?"
"Wenn Du mir einen Antrag machst? Aber noch nicht jetzt... jetzt will ich erst mal die Zeit mit Dir genießen, schließlich haben wir uns 'gerade kennengelernt'." *schmunzelt sie.*
"Chakotay, ich möchte Dich spüren, aber ich weiß nicht, ob ich schon ganz dazu bereit bin... bitte sei nachsichtig mit mir, okay?" *sagt Kathryn und wartet etwas sorgenvoll auf seine Antwort.*
*Er hebt sie hoch, trägt sie langsam zum Bett und legt sie hin.* "Ich tue nichts, was Du nicht möchtest..." *setzt sich auf das Bett.*
*Kathryn lächelt und beginnt dann, seine Uniform zu öffnen. Gleichzeitig zieht sie ihn zu sich auf das Bett, so daß er neben ihr liegt. Zärtlich tastet sie unter sein Uniformshirt...*
Er schließt seine Augen kurz als er ihre Finger fühlt, und beginnt nun seinerseits ihre Uniform zu öffnen. Langsam. Er öffnet seine Augen wieder um in ihre zu blicken um ihr okay zu bekommen.*
*Kathryn lächelt ihn an und zieht ihm geschickt sein Shirt aus, so daß er nun mit nacktem Oberkörper neben ihr liegt. Zärtlich streichelt sie über seinen Oberkörper und bedeckt ihn mit sanften Küssen.*
Er stöhnt leise auf und zieht ihre Uniformjacke aus, wirft sie auchtlos auf den Boden, dann folgt ihr Uniformshirt. Er legt sich langsam auf sie, küßt sie zärtlich auf den Mund und dann ihren Hals entlang zu ihren noch bedeckten Brüsten.*
*Ihre Arme hat sie um ihn geschlungen und macht sich nun an seiner Hose zu schaffen, die er auch dann nicht mehr lange anhat. Sie hat inzwischen ihre Stiefel und Strümpfe abgestreift und läßt ihre Finger zärtlich kleine Kreise auf seinem Rücken zeichnen.*
Er drückt seinen Körper nahe an ihren und umarmt sie. Mit einer plötzlichen Bewegung zieht er sie auf sich und sieht sie an, seine Hände wandern über ihren Rücken und öffnen ihren BH.*
*Kathryn stöhnt genüßlich, als sie seine Hände auf ihrem nackten Rücken spürt. Sie will jeden Moment genießen. Sie küßt ihn leidenschaftlich auf den Mund und wartet, daß er sie wieder losläßt.*
Seine Hände wandern langsam zu ihren Schulter und ziehen ihr den BH aus, dann läßt er seine Hände zwischen ihre Körper gleiten und berührt ihre Brüste zärtlich, er unterbricht jedoch nie ihren Kuß.*
*Kathryn erforscht mit ihrer Zunge unterdessen seinen Mund und mit ihren Händen zieht sie ihm das letzte störende Kleidungsstück aus.*
Während Chakotay nun nackt ist, hat Kathryn noch ihren Slip an. Chakotay legt seine Hände an ihre Hüften und sieht sie an, unterbricht ihren Kuß.* "Bist du sicher?"
*Kathryn zögert zwar im ersten Moment, doch dann nickt sie.* "Ja, und wenn nicht, dann sag ich Dir schon Bescheid. Bitte mach weiter..."
Langsam zieht er ihren Slip aus und weidet seine Augen an ihrer Schönheit. Er legt sie auf ihren Rücken und beginnt ihre Brüste sanft zu küssen.*
*Kathryn schließt genußvoll die Augen.* "Oh.. Chakotay, ich liebe Dich so sehr..." *raunt sie ihm ins Ohr und ihre Hände tasten nach seinem Oberkörper um ihn dort zu verwöhnen.*
Seine Hände beginnen ihre Brüste sanft zu kneten, während er mit seiner Zunge mit ihren Brustwarzen spielt, sie zärtlich leckt und daran saugt.*
*Kathryns Körper bäumt sich leicht auf bei seinen Liebkosungen und sie merkt, wie bereits ihre Scheide feucht wird.* "Chakotay..."
Er lächelt sie an.* "Ich liebe es, wie Du meinen Namen sagst..." *langsam küßt er ihren Bauch, läßt seine Zunge mit dem Bauchnabel spielen.*
*Kathryn lächelt glücklich und eine Gänsehaut läuft ihr über den Rücken. Sie zieht Chaktoay näher an sich heran und preßt ihren Körper dicht an seinen. Sie spreizt etwas die Beine um ihm zu signalisieren, daß sie ihn jetzt in ihr spüren möchte.*
Auch Chakotay möchte Kathryn, sein Körper signalisiert es ganz deutlich, dennoch läßt er sich Zeit und küßt noch etwas tiefer, zwischen ihre Beine.*
*Kathryn krallt ihre Fingernägel in seinen Rücken vor Ekstase und atmet schneller.*
"Ooooooooooh... Chakotay!!!!!!" *stöhnt sie und ist sich nicht sicher, ob sie alles nur träumt, das ist zu schön um wahr zu sein...*
*Vorsichtig küßt er ihre Scheide und ihre Klitoris. Ihre Fingernägel auf seinem Rücken bereiten ihm einen angenehmen Schmerz.*
"Chaktoay, hör auf, oder es ist gleich vorbei... Ich will Dich spüren!!!!!!"
*Chakotay flüstert verführerisch:* "Laß Dich gehen..."
*Kathryn entspannt sich und läßt Chaktoay gewähren. Sie ist kurz vor ihrem Höhepunkt...*
Er streckt sein Hände nach den ihren aus und nimmt sie in seine, dann beginnt er erneut ihre Klitoris zu küssen, diesmal jedoch wilder, hungriger.*
*Kathryn spreizt ihre Beine so weit wie möglich und ihr Körper erbebt als sie ihren Orgasmus bekommt. Sie stöhnt laut auf, rutscht etwas weg und flüstert seinen Namen bevor sie erschöpft in die Kissen sinkt.* "Sag mir, daß das kein Traum war..." *stöhnt sie.*
*Langsam küsst er sich von ihren gespreizten Beinen wieder nach oben zu ihren Mund und küßt sie, während er sich zwischen ihre Beine legt.* "Es war kein Traum, oder ich träume dasselbe..." *flüstert er zwischen den Küssen.*
*Kathryn erwidert hungrig seine Küsse und meint:* "Gib mir einen Moment Zeit um mich zu erholen, okay?" *küßt ihn weiter und beginnt nun ihrerseits mit ihrer Zunge an seinen Brustwarzen zu spielen.*
*Nickt und stöhnt auf.*
"Kathryn knabbert, küßt und saugt zärtlich an seiner Brust weiter während ihre Hände nach seinem Glied tasten und ihn dort massieren.*
*Er stützt sich auf dem Bett ab, legt seinen Kopf in den Nacken und stöhnt leise ihren Namen.*
*Kathryn hört kurze Zeit später auf, sie ist wieder bereit für ihn. Langsam führt sie sein Glied in ihre Scheide und schlingt dann ihre Beine um ihn.*
*Chakotay stöhnt ihren Namen immer lauter und lehnt sich hinunter um ihren Mund hungrig zu küssen, er dringt dabei immer tiefer in sie ein.*
*Kathryn paßt sich seinen Bewegungen an und erwidert seine Küsse ebenso hungrig.*
*Er küßt entlang ihren Hals zu ihren Brüsten, seine Bewegungen werden schneller und schneller und nach einigen Sekunden hat er bereits seinen Höhepunkt erreicht. Er schreit ihren Namen, bevor er sich vorsichtig auf sie legt, zitternd, flüsternd:* "Ich liebe Dich, Kathryn."
*Kathryn schmiegt sich glücklich an ihn und sagt:* "Und das habe ich uns sieben Jahre verwehrt, unser Glück. Es tut mir so leid... ich liebe Dich doch so sehr... ich habe Dich immer geliebt."

Ein Jahr später....

Tom steuerte die Voyager geschickt unter der Golden Gate Bridge hindurch und flog sie anschließend dem Feuerwerk entgegen. Sie waren endlich zu Hause.
Einige Tage später saß sie mit ihrem Mann in den Bergen von Indiana bei einem wohlverdienten Urlaub. Die Sonne war gerade am untergehen und Kathryn hatte sich behaglich an Chaktoay gelehnt.*
"Chakotay?"
*Er hält sie zärtlich und küßt ihr Haar.* "Ja mein Schatz?"
"Admiral Paris hat mir angeboten mit der Voyager und unserer alten Besatzung wieder auf eine Mission zu gehen. Ich... war auf der Voyager schon immer zu Hause und möchte wieder ins All. Begleitest Du uns beide?"
"B... beide???" *guckt relativ sprachlos.* "H..heißt das...?" *verstummt, ist zu keinem Wort mehr fähig.*
*Kathryn nickt.* "Ich bin schwanger."
*Er steht langsam auf und zieht sie mit sich, mit einer plötzlichen Bewegung hebt er sie hoch und wirbelt sie herum.*
"Ich nehme an, Du freust Dich darüber?" *sagt sie lachend.*
"Ich bin der glücklichste Mann der Welt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!" *Er läßt sie wieder hinunter und sieht ihr in die Augen.*
"Und ich habe mir den besten Mann im ganzen Universum geangelt. Wollen wir mit unserer Crew noch einige Abenteuer erleben?"
"Aber natürlich, Du mußt mir nur versprechen, vorsichtig zu sein!
"Ich verspreche es." *Sie küßt ihn noch einmal innig, dann nimmt sie seine Hand.* "Komm, unser Schiff wartet schon auf uns."

E-N-D-E