Author: Stefanie

Author's Note: Ähmm...Ich weiß echt nicht, was diese Story hier für einen Inhalt, geschweige denn Sinn haben soll. Warum ich sie dann geschrieben habe? Ehrlich gesagt: Keine Ahnung. Noch eine Warnung: Ich finde die Geschichte echt mittelmäßig bis schlecht...
Dedictation: Für Empi. Irgendwie ist das hier so sinnlos, das es glatt von ihr sein könnte *g*


Eng kuschelte sich Kathryn an Chakotay. Sie standen an dem großen Panoramafenster im Quartier des Captains und betrachteten gemeinsam die Sterne. Es war so viel geschehen in letzte Zeit, dass sie sich kaum noch hatten sehen können. Erst als sie endlich wieder etwas Zeit für sich alleine hatten und er sie küsste, hatte Kathryn gespürt, wie sehr sie ihn eigentlich vermisst hatte.
Chakotay strich ihr über das weiche Haar, das ihr offen über die Schultern fiel. Er genoss es ihren Kopf an seiner Schulter, ihren warmen Atem zu fühlen. Viel zu selten waren solche Augenblicke der Zweisamkeit geworden...
Sie hob den Kopf und sah ihn an. Ihre Augen glitzerten im Licht der vorbeiziehenden Sterne. Ein sanfte lächeln umspielte ihre Mundwinkel. Chakotay konnte nicht anders. Unwillkürlich küsste er sie. Dabei war er sich im vollen Bewusstsein, dass diese Frau ihn irgendwann noch um den Verstand bringen würde. Schließlich schaffte er es mit Mühe sich zu beherrschte und sah ihr fest in die Augen.
"Du hast solange gegen deine Gefühle gekämpft...warum hast du es dir schließlich doch anders überlegt?" Diese Frage spukte ihm schon eine ganze Weile im Kopf herum. Eigentlich war sie unerheblich, und doch jetzt wollte er die Antwort wissen. Kathryn sah ihn erstaunt an. "Weil ich dich liebe", erwiderte sie nach einem kurzen Zögern.
Chakotay hob eine Hand und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Dabei fuhren seine Finger sanft über ihre weiche Haut und Kathryn seufzte leise auf. Chakotay überlegte einen Moment. "Und was war mit deinem Prinzipien?", fragte er dann. "Chakotay, wir sind mindestens 73 Jahre von der Erde entfernt. Keiner kann von uns verlangen, dass wir unsere Leben lang allein bleiben, nur weil es jemand in Regeln geschrieben hat, die hier draußen teilweise sinnlos sind. Und außerdem...", Kathryn schwieg und lehnte sich wieder an ihn.
"Und was außerdem?", harkte Chakotay nach.
Sie ließ sich Zeit mit der Antwort. "Und außerdem bin ich auch nur eine normale Frau...mit normalen Gefühlen. Jeder, der schon einmal geliebt hat weiß, dass es sinnlos ist sie zu leugnen."
Chakotay zog sie fester an sich. So eine Antwort hatte er nicht erwartet. Seine Hand glitt ihren Rücken hinunter. Er spürte durch den Stoff ihrer Uniform die Wärme ihrer Haut.
Kathryn schloss die Augen. Sie genoss jede seiner Berührungen, als wäre es die letzte, schließlich konnte man ja nie wissen, ob sie sich nicht schon wieder in der nächsten Sekunde wegen irgendeines Alarmes trennen musste.
"Das habe ich aber schon vor dir gemerkt", versuchte er sie aufzuziehen, während seine Finger ihre Wirbelsäule nachzeichneten. "Nur du wolltest es ja nicht glauben."
"Ich habe einfach Angst gehabt..." Kathryns Stimme war plötzlich leise und unsicher. "Ich habe schließlich große Verantwortung hier. Die Crew, das Schiff..."
"...Du selbst", beendete Chakotay ihren Satz, obwohl er genau wusste, dass sie das nie gesagt hätte. Sie selbst war die letzte Person um die sich Kathryn kümmerte. Nur Chakotay und dem Doktor hatte sie es zu verdanken, dass sie nicht regelmäßig wegen Überarbeitung zusammenbrach. Kathryn wusste das genau und trotzdem war sie viel zu stolz es zu zugeben.
Sie schwieg, sah ihn jetzt wieder an. Langsam hob sie die rechte Hand und zeichnete liebevoll das Tattoo über seiner Augenbraue nach. Chakotay lief ein wohliger Schauer über den Rücken. Er liebte die Art, wie sie ihn berührte. Wenn er genau darüber nachdachte liebte er so ziemlich alles an ihr. Na ja, fast alles, wie er sich schmunzelnd eingestehen musste. Kathryn hielt in ihrer Bewegung inne, als sich das Lächeln auf seinem Gesicht abzeichnete.
"Was ist?", ihre Stimme war jetzt beinahe herausfordernd. "Lachst du etwa über mich?"
Chakotay beschloss das Spiel mitzuspielen. "Und wenn?" Sein Lächeln wurde schelmisch.
Kathryn versuchte einen strengen Gesichtsausdruck zu zeigen, doch innerlich lächelte sie ebenfalls, denn sie wusste das er log. "Dann muss ich dich leider degradieren."
"Das wagst du nicht."
"Wetten doch? Schließlich bin ich der Captain!" Sie wand sich demonstrativ aus seiner Umarmung.
"Hey", beschwerte Chakotay sich. Er umfasste ihr Handgelenk und zog sie wieder an sich. Sie wehrte sich nicht, drückte sich nur wieder fester an ihn. Er konnte ihre Rundungen an seinem Körper spüren und er fühlte wie sich sein Pulsschlag beschleunigte. Auch ihr Atem ging plötzlich schneller. Kathryn hob den Kopf und er küsste sie voller Verlangen. Willig öffnete sie ihre Lippen und er begann ihren Mund langsam mit seiner Zunge zu erkunden. Seine Hände suchten den Verschluss ihrer Uniformjacke und streiften sie ihr schließlich ab. Ohne den Kuss zu lösen, entledigter er sich mit ihrer Hilfe seiner Jacke, dann hob er sie auf seine Arme. Sie schien ihm fast so leicht wie eine Feder zu sein. Er trug sie quer durch ihr dunkles Quartier und setzte sie auf dem Bett ab. Dann beugte er sich wieder über sie, um sie erneut zu küssen.

Viel später in dieser Nacht lag Kathryn wach in Chakotays Armen. Sie lauschte seinem ruhigen Atem neben ihrem Kopf. Immer wieder sah sie sich nach im um, um sich zu vergewissern, dass er noch da war. Aus einem unerfindlichem Grund, hatte sie Angst, dass er jetzt wo sie sich endlich ihren Gefühlen hingaben, einfach so verschwand. Warum hatte er sie plötzlich nach den Gründen für ihr Verhalten gefragt? Bis jetzt hatte er es doch auch schweigend hingenommen. Insgeheim verfluchte sie ihn dafür, dass er ihr einen Gedankenanstoß beschert hatte, der sie schlaflos machte. Kathryn fragte sich, was die wirkliche, ehrliche Antwort auf seine Frage war. Er hatte vielleicht die, die sie gegeben hatte akzeptiert, aber doch spürte Kathryn das sie nicht alles war. Aber was war es dann? Sie seufzte und gähnte verhalten. War die Antwort wirklich so wichtig? Kathryn beschloss sich darüber nicht länger den Kopf zu zerbrechen. Das einzige was für sie noch zählte war das hier und jetzt. Warum also das Vergangene unterfragen? Dann, endlich nahm die Welt des Schlafes auch Kathryn gefangen.

-Ende-