Author: Shlain

Am Abend kommt Janeway völlig erschöpft von ihrer Schicht. Und als erstes steuert sie das Badezimmer an um sich ein Bad einlaufen zu lassen. Zurück im Wohnraum entledigt sie sich erst mal ihrer Uniformjacke und will sie ich dann einen Kaffee replizieren, doch dabei fällt ihr Blick auf eine rote Rose und ein Padd das auf ihrem Schreibtisch liegt. „Das ist bestimmt von Chakotay.“
Kathryn nimmt die Rose und richt dran, sie duftet herrlich. Dann ergreift sie das Padd doch darauf ist nur keine Nachricht sondere nur eine Sounddatei.
„Was das wohl zu bedeuten hat?“ Die Kommandantin geht mit dem Padd in der Hand ins Badezimmer. Die Badewanne ist in der Zwischenzeit vollgelaufen. Sie legt das Padd kurz zur Seite um sich auszuziehen. Dann gleitet sie mit einem leisen Stöhnen in die Badewanne und nimmt wieder das Padd zur Hand. „So jetzt will ich aber wissen was Chakotay sich diesmal ausgedacht hat. Computer Sounddatei 47305 abspielen.“ „Bestätigt“ und sogleich ertönt ein Lied aus dem 21.Jhd.

Komm mit mir - DER SONNE ENTGEGEN
Hab keine Angst mit mir zu fliegen
Ich fang dich auf, wenn du vom Himmel fällst
Tue nichts, was du selber nicht willst
Flieg mit mir - DER SONNE ENTGEGEN
Lass uns gemeinsam unsere Träume leben
Ich schenk dir die Flüge , du musst dich nur trauen
Komm, flieg mit mir - DER SONNE ENTGEGEN

Du bist oft so still, völlig in sich gekehrt – Nein, du lächelst nie
Ich weiß nicht, ob du nicht willst oder kannst – Doch bitte sag mir wie
Ich in deine Seele schauen kann und erfahre, was du denkst
Wenn du mir nicht einmal ein kleines Lächeln schenkst
Ich weiß, es fällt dir schwer, deine Gedanken preiszugeben
Doch willst du wirklich ganz alleine mit deinen Ängsten leben
Deine Augen schreiben Bücher über Enttäuschungen und Schmerzen
Vertrau´ mir, wenn du mich lässt, find ich den Weg zu deinem Herzen
Gib mir nur ein Zeichen dass du mich verstehst
Dass du nicht sinnlos deinen Träumen aus dem Wege gehst
Erzähl´ mir, was es ist, das du brauchst – Egal ,ich stütze dich
Komm in meine Arme – Ich beschütze dich

Komm mit mir - DER SONNE ENTGEGEN
Hab keine Angst mit mir zu fliegen
Ich fang dich auf, wenn du vom Himmel fällst
Tue nichts, was du selber nicht willst
Flieg mit mir - DER SONNE ENTGEGEN
Lass uns gemeinsam unsere Träume leben
Ich schenk dir die Flügel, du musst dich nur trauen
Komm, flieg mit mir - DER SONNE ENTGEGEN

Du sollst der Engel, der mich zum lachen bringt
Doch wie soll ich lachen, wenn mein Engel traurig klingt
Dass glücklichsein leicht ist, hat keiner gesagt
Du musst Den Glück aufs neue suchen, jeden Tag
Jeder Tag ist wie ´ne neue Stufe auf unserem Weg von Hindernissen gepflastert
Wenn man sich´s überlegt, beginnt mit jedem Tag dein ganzes Leben von vorn
Die Zeit steht nie still, denn du bist auserkor´n
Deinem Leben die Flügel die es verdient zu verleih´n
Und dich von deinen Sorgen und Ängsten zu befreien
Vertraue mir, auch wenn du manchmal nicht weisst, wie
Flüchte nicht in deine Träume, sondern lebe sie

Komm mit mir - DER SONNE ENTGEGEN
Hab keine Angst mit mir zu fliegen
Ich fang dich auf, wenn du vom Himmel fällst
Tue nichts, was du selber nicht willst
Flieg mit mir - DER SONNE ENTGEGEN
Lass uns gemeinsam unsere Träume leben
Ich schenk dir die Flügel, du musst dich nur trauen
Komm, flieg mit mir - DER SONNE ENTGEGEN

Fang an, es ist an der Zeit, dich ernst zu nehmen
Lebe deine Träume und verträume nicht dein Leben
Gebe niemals auf, wenn Dunkelheit bei dir einbricht
Zweifle niemals zuviel an dir selbst - Sonst geht´s nicht
Wer weiß, wie sich dein Licht noch verändern wird
Vielleicht bin ich dir ein Platz in deinem Herzen wert
Denn mein größter Traum ist nur bei dir zu sein
Denn du lässt in meiner Seele die Sonne scheinen

Komm mit mir - DER SONNE ENTGEGEN
Hab keine Angst mit mir zu fliegen
Ich fang dich auf, wenn du vom Himmel fällst
Tue nichts, was du selber nicht willst
Flieg mit mir - DER SONNE ENTGEGEN
Lass uns gemeinsam unsere Träume leben
Ich schenk dir die Flügel, du musst dich nur trauen
Komm, flieg mit mir - DER SONNE ENTGEGEN

(Der Sonne entgegen>>3.Generation)

Als die letzten Takte des Liedes verklingen, läuft Kathryn eine einzelne Träne die Wange hinunter. „Oh Chakotay! Wie gerne würde ich dir dieses Zeichen geben, wie gern würde ich mit die zusammen sein, aber ich kann nicht.“
Doch dann fällt Janeway die eine Zeile des Liedes ein: „Jeder Tag ist wie ne neue Stufe auf unserm Weg von Hindernissen gepflastert.-- Ich werde versuchen die Hindernisse zu überwinden, ich werde dir ein Zeichen geben, aber wie?“
Janeway überlegt, wie sie Chakotay am besten ihre Gefühle zeigen kann, doch der Geistesblitz bleibt aus. Erst als sie später auf der Couch sitzt kommt ihr eine Idee. „Computer Musik....! Das ist es ich schicke ihm einfach auch ein Lied. Darauf hätte ich auch früher kommen können.“ „Bitte Angaben neu formulieren.“ Doch die Kommandantin achtet gar nicht auf den Computer, sondern geht zum Schreibtisch um dort nach einem passenden Lied zu suchen.
Und letzten Endes wurde sie auch fündig, es handelte sich ebenfalls um ein Lied aus der Zeit um die Jahrtausendwende. Sie beschloss es ihm heimlich in sein Quartier zu beamen, aber nun wollte sie erst mal schlafen gehen.

Als Janeway am Morgen erwacht fühlt sie sich das erstemal seit langem wieder richtig ausgeschlafen. Sie überlegt ob sie Chakotay das Padd jetzt schon ins Quartier beamen soll. „Mm.. vielleicht ist er aber auch noch da...! Computer lokalisiere Commander Chakotay“ „Commander Chakotay befindet sich auf der Brücke.“ „Perfekt.“ Janeway gibt den Befehl das Padd in sein Quartier zu beamen und löscht anschließend die Eintragungen über diesen Vorgang. Dann macht sie sich auf den weg zur Brücke.

Die Türen des Turbolifts gehen zischen auseinander. „Capitan auf der Brücke.“ Hört man Tuvoks Stimme. „Guten morgen. Weitermachen! Commander Status“
„Alles läuft in normalen Parametern.“ Sie nickt und nimmt ihren Platz neben ihm ein. Die ganze Zeit, bis sie sich mal wieder in ihren Bereitschaftsraum zurückzieht, würdigt sie ihm keinem Blick. „Was hat sie bloß? Hat sie das Padd noch nicht gefunden, oder hat es nicht das bewirk was es sollte?“ Zerbricht sich Chakotay den Kopf.

Nach der Schicht kommt Chakotay leicht deprimiert in sein Quartier. Doch dann bemerkt er ein Padd auf der Couch liegend. „Was mag das wohl sein?“ Er betrachtet es näher. „Seltsam kein Absender.- Computer hat irgend jemand während meiner Abwesenheit mein Quartier heute betreten?“ „Negativ.“ „Mmm..Wurde etwas in mein Quartier gebeamt?“ „Negativ“ „Na dann muss ich mich wohl überraschen lassen. Da ist ja gar keine Nachricht, nur eine Sounddatei. - Kathryn.“
Chakotay hat das letzte Wort nur noch geflüstert. „Computer Sounddatei 85369 abspielen.“ „Bestätigt“

Ich spür dich, in meinen Träumen,
ich schließ dich darin ein, und ich werd immer bei dir sein.
Ich halt dich, wie den Regenbogen, ganz fest am Horizont,
weil mit dir der morgen wieder kommt.

Für dich schiebe ich die Wolken weiter,
sonst siehst du den Sternenhimmel nicht.
Für dich dreh‘ ich so lang an der Erde,
bis du wieder bei mir bist.
Für dich mach ich jeden Tag unendlich,
für dich bin ich noch heller als das Licht.
Für dich wein‘ und schrei und lach und leb ich,
und das alles nur für dich.

Und wenn ich dich so vermisse, bewahr ich die Tränen auf,
für dich, du machst ein Lachen draus, für mich.
Ich hör dich ganz ohne Worte, ich fühle wo du bist,
auch wenn es noch so dunkel ist.

Für dich schiebe ich die Wolken weiter,
sonst siehst du den Sternenhimmel nicht.
Für dich dreh‘ ich so lang an der Erde,
bis du wieder bei mir bist.
Für dich mach ich jeden Tag unendlich,
für dich bin ich noch heller als das Licht.
Für dich wein‘ und schrei und lach und leb ich,
und das alles nur für dich.

Für dich schiebe ich die Wolken weiter,
sonst siehst du den Sternenhimmel nicht.
Für dich dreh‘ ich so lang an der Erde,
bis du wieder bei mir bist.
Für dich mach ich jeden Tag unendlich,
für dich bin ich noch heller als das Licht.
Für dich wein‘ und schrei und lach und leb ich,
und das alles nur für dich.

Für dich schiebe ich die Wolken weiter,
sonst siehst du den Sternenhimmel nicht.
Für dich wein und schrei und leb ich, nur für dich

(Yvonne Catterfeld> Für Dich/ Ich weiss die Angabe war eigentlich irrelevant aber alles muss ja seine Ordnung haben *g*)

Chakotay sitzt auf der Couch und weis nicht was er sagen soll, seine Kathryn.
Doch dann fast er sich und macht sie auf dem Weg zu ihrem Quartier.
Vor der Tür zögert er noch etwas „War das den überhaupt, von Kathryn?
Natürlich,, jetzt trau dich schon du Feigling“ Er betätigt den Türmelder und kurz darauf wird er herein gebeten.
Im Quartier ist sitzt sie auf der Couch und schaut ihm mit ihre tief blauen Augen an. Im ersten Moment bringt Chakotay kein Wort raus, doch dann sagt er in einem flüsterndem Ton: „Ist das wirklich wahr?“ Janeway steht auf, geht auf ihn zu und meint: „Ich werde versuchen die Hindernisse zu überwinden, doch ich kann nicht alle meine Prinzipien auf einmal über Bord werfen.“ Sie stehen sich nun ganz nah gegenüber. „Das verstehe ich.“ Er nimmt sie vorsichtig in die Arme: „Und das hier ist ein Vorgeschmack auf das was dich erwartet, wenn du es geschafft hast.“ Er zieht sie noch näher an sich heran und küsst sie vorsichtig.

Denen Tag nehmen sie eine neue Stufe auf dem zueinander, um dann den Weg gemeinsam weiter zu beschreiten.

*E N D E*