Author: Kiernan2904

Story: NC 21! Und das mit Recht! Oder?? J/C auf einem Planeten. Was da wohl passieren wird?? Lest es selbst! :-)))
Disclaimer: Paramount
Von: Kiernan2904
Dedicaded to: Meike. Ohne sie hätte ich diese Geschichte nie Zuende gebracht. Danke! ;-))
Author's Note: Seid nicht zu hart mit mir, das ist erst meine zweite FanFic! FeedBack: Kiernan2904@aol.com

"Captain, wir werden gerufen!"
"Auf den Schirm!"
Ein Mann erschien auf dem Bildschirm. Er hatte dunkle Haut, schwarze Haare aber leuchtend blaue Augen. Seine Ohren waren oben auf dem Kopf, mit Haarbüscheln an der Spitze. Seine Nase bestand aus drei Höckern. Wobei jeder Höcker ein Nasenloch hatte. Seine Hände hatten sechs Finger. Er trug so etwas wie einen Umhang, der aus grauem Stoff mit bunten Stickereien bestand.
"Ich bin Captain Kathryn Janeway vom Föderationsraumschiff Voyager!" Kathryn war aufgestanden und in Richtung Bildschirm gegangen um diesen Fremden aus der Nähe zu betrachten.
"Willkommen, willkommen! Captain Janeway! Mein Name ist Inspector Bartoc. Ich freue mich, Ihnen meinen Heimatplaneten zeigen zu dürfen. Sie werden doch soviel Zeit haben?" Bartoc lachte und zeigte dabei zwei Reihen hellblauer Zähne.
*Endlich mal wieder eine friedlich Begegnung mit einer fremden Spezies.* Und Kathryn lächelte ebenfalls. "Ich nehme ihre Einladung gern an! Ich freue mich, mehr über Ihren schönen Planeten zu erfahren."

Kathryn saß in ihrem Bereitschaftsraum und sah einige PADDs durch. Immer wieder sah sie auf den nicht enden wollenden Berg PADDs. Sie seufzte und ging zum Replikator. "Kaffee, schwarz!"
Es summte und vor ihr erschien eine Tasse mit ihrem dampfenden Lebenselexier. Kathryn nahm die Tasse und setzte sich wieder an ihren Schreibtisch. Nach einem großen Schluck ging sie wieder an die Arbeit. Der Türsummer erklang. "Ja, bitte?"
Chakotay trat ein. Er trug einen weiteren Stapel PADDs. "Captain, hier sind die bisherigen Daten über den Planeten und ihre Bewohner. Dieses hier dürfte sie interessieren." Damit übergab er ihr das oberste PADD.
"Es handelt sich dabei um die Gebräuche und Gewohnheiten der... wie heißen sie noch?"
"Der Planet heißt Tuflia. Und die Bewohner heißen Tuflianer, Chakotay! Vielleicht hätten sie das PADD zuerst lesen sollen!?" *Verdammt! Warum bin ich so gereizt?*
"Ähm, Captain? Ich habe den Bericht gelesen. Mir fiel nur grad der Name nicht ein. Ich bitte um Verzeihung!" *Was ist denn jetzt schon wieder mir ihr los? So gereizt war sie schon lange nicht mehr. Vielleicht sind ihre Replikator-Rationen....nein, da steht ja eine Tasse Kaffee....*
"Chakotay! Es tut mir Leid. Ich wollte sie nicht so anfauchen, aber ich lese gerade Tuvok's Sicherheitsbericht und...naja, sie wissen ja, was ich meine."
"Ich verstehe. Da die Voyager momentan im Orbit ist, ist auf der Brücke nicht viel zu tun. Darum hätte ich Zeit, ihnen ein paar Berichte abzunehmen. Natürlich nur, wenn sie das möchten."
"Ob ich möchte? Natürlich wäre ich froh, wenn sie mir ein wenig Arbeit abnehmen würden. Chakotay, das kann ich nie wieder gut machen! Danke!"
*Oh Kathryn, natürlich könntest du das wieder gut machen. Ich wüsste auch schon, wie! Aber darauf werde ich wohl ewig warten.* Chakotay stetzte sich auf den anderen Stuhl und nahm sich ein PADD vor. Er spürte Kathryn's Blicke auf sich ruhen, doch er tat so, als ob er nichts bemerkt hätte. Verstohlen schielte er über den Rand des PADDs hinweg. Da saß sie. Seine große Liebe. So nah und doch unerreichbar. Er seufzte.
"Commander? Haben sie ein Problem?"
Er zuckte zusammen. "Ähm, nein Captain. Nur...dieser Bericht sprüht nicht grade vor Spannung."
Kathryn lachte. "Ich weiß, was sie meinen. Aber das ist nun mal das Los der Kommando-Offiziere. Und in einer Stunde müssen wir ja schon auf dem Planeten sein. Solange werden sie es doch noch aushalten, oder?"
"Natürlich Captain!"

Das Außenteam materialisierte an den vorher durchgegebenen Koordinaten. Sie blickten sich um. Niemand war zu sehen. Kathryn nahm den Tricorder zur Hand und scannte die Umgebung. Chakotay, B'Elanna und Tom taten es ihr nach.
"Außer Bäumen, Gras und niederen Tieren gibt es hier nichts zu entdecken, Captain."
"Danke, B'Elanna. Also heißt es warten. Bartoc hat uns bestimmt nicht vergessen." Plötzlich lag ein Rauschen in der Luft. Alle blickten in den purpurnen Himmel. Sie sahen drei riesige Geschöpfe am Himmel kreisen. Es erklang ein markerschütternder Schrei.
"Was war das? Schnell, wir müssen in Deckung gehen. Dort unter den Bäumen dürften wir von oben so gut wie unsichtbar sein. Schnell! Schnell!" Das Außenteam rannte in Richtung der schützenden Bäume. Die Geschöpfe flogen in großen Bögen, dabei kamen sie immer tiefer. Kurz darauf landeten sie auf der Lichtung, auf der sich das Team erst kurz zuvor materialisiert hatte. Es waren drei Vögel, ähnlich den Adlern. Nur viel größer.
"Captain Janeway! Willkommen auf Tuflia!"
Bartoc stieg zusammen mit einer Frau von einem der Vögel.
*Es sind Reittiere!* Schoß es Kathryn durch den Kopf. Nun sah sie auch die Sättel auf den Rücken der Tiere. Sie trat hervor. "Bartoc! Sie haben mir einen ganz schönen Schrecken eingejagt. Ich dachte, wir werden angegriffen."
"Aber Captain Janeway, warum so ängstlich? Darf ich ihnen meine Frau vorstellen? Das ist Mimis." Mimis trat auf Kathryn zu und streifte deren Stirn mit dem Daumen. "Willkommen Captain Janeway. Ich wünsche ihnen einen schönen Aufenthalt auf unserem Planeten."
Kathryn streifte ebenfalls die Stirn von Mimis. "Ich danke für die Einladung!" Danach stellte sie das Außenteam vor. Jeder von ihnen wurde auf die gleiche Weise begrüßt und erwiderten den Gruß ebenso.
"Nun, wo wir alle bekannt gemacht wurden, werden wir uns auf die Reise begeben. Ich habe mir erlaubt, drei Usaras zu satteln. Denn von ihrem Rücken aus kann man die Schönheit des Planeten viel besser bewundern, als durch das Fenster eines Shuttles."
Kathryn antwortete: "Danke für diese freundschaftliche Geste!" Bartoc und Mimis halfen Kathryn auf eins der Tiere. Sie fühlte sich, als ob sie auf einem Elefanten säße. Nur waren diese Usaras doppelt so groß als Elefanten. Entsprechend beschwerlich war es natürlich auch, auf diese Tiere herauf zu kommen. B'Elanna und Tom standen schon bei dem nächsten Usara und versuchten aufzusitzen. Nur Chakotay stand noch, unschlüssig, ob er einfach zum Captain heraufklettern sollte.
"Nun kommen sie schon, Chakotay." Sie klopfte hinter sich auf den Sattel. Chakotay grinste und behende kletterte er zu Kathryn hinauf.
"Sitzen alle? Dann rate ich Ihnen, sich gut festzuhalten! Der Start ist immer etwas holperig!" Damit stieß sich der Vogel von Bartoc und Mimis auch schon vom Boden ab. Kathryn suchte noch nach einem Haltegriff, als der Vogel kurz in die Knie ging, um sich dann mit einem kraftvollen Sprung in die Lüfte zu begeben. Chakotay war sich auch nicht sicher, wo er sich festhalten konnte und durfte. Kathryn saß genau vor ihm. Die beiden Körper berührten sich fast. Durch den Schwung wurden beide in den Sattel gedrückt. Kathryn spürte Chakotay direkt hinter sich. Da sie sich noch nicht festhielt, wurde sie bei dem steilen Abflug mitten in Chakotays Arme gepresst. Er seufzte *Kathryn! Jetzt halte ich dich und ich möchte dich nie wieder loslassen.* Er schlang seine Arme um ihren Körper, um sie festzuhalten. *Wie schön es sich anfühlt!*
Kathryn erschrak zuerst, doch sie fühlte sich so geborgen in seinen Armen. *Hoffentlich dauert der Flug recht lange!* dachte sie. Sie kuschelte sich in seine starken Arme und schloß die Augen. Sie hörte Tom und B'Elanna rufen und öffnete widerwillig die Augen. Dann blickte sie sich um. Sie flogen in einigen hundert Metern Höhe über einem riesigen Wald. Durch einige Lücken konnte man silbrige Bäche fließen sehen. Sie seufzte. Dies alles hier war wunderschön! Doch das Schönste war wohl, das sie in Chakotays Armen saß. Sie kuschelte sich wieder in seine Arme. Er umschlang sie fester, als wollte er sie nie wieder loslassen. Kathryn spürte seinen heißen Atem an ihrem Ohr. *Ob er weiß, was er damit verursacht? Wie gerne würde ich jetzt seine weichen Lippen spüren!*
"Und? Wie gefällt es Ihnen?" Fragte Chakotay, dabei streiften seine Lippen ihren Hals. Sie stöhnte und erwiderte: "Aufregend! Bitte nicht aufhören!"
Chakotay blickte irritiert auf. "Wie bitte? Ich meinte die Aussicht." Und blickte sie dabei fragend an.
"Oh,....ähm,...ja, klar, das meinte ich auch." Wie gut, das er hinter ihr saß, so konnte er die aufsteigende Röte in ihrem Gesicht nicht sehen. Chakotay lächelte und streifte ihre Haare vom Hals. *Ob ich es wagen kann?* Ganz langsam näherte sich sein Mund. Zuerst war es nur eine zarte Berührung, doch als Kathryn sich weiter gegen ihn lehnte, wurde sein Mund fordernder. Er erkundete ihren Hals mit seinen Lippen. Kathryn stöhnte leise auf und krallte sich in seine Beine. *Wie gut, das die Anderen vor uns fliegen, so bekommen sie nichts mit!* Doch nun sahen sie, das der erste Usara schon mit dem Sinkflug begonnen hatte. Beide seufzten und setzten sich wieder aufrecht hin.

Auf Tuflia angekommen, versuchte Kathryn, nicht mehr an den aufregenden Flug zu denken. Doch immer wieder blickte sie Chakotay verstohlen an. *Was hat er sich nur dabei gedacht?* Sie seufzte erneut und widmete ihre ganze Aufmerksamkeit dem Gespräch mit Inspector Bartoc. Denn irgendwie mußte die Voyager ihren Vorrat an Berrylium aufstocken.
"Captain Janeway! Ich möchte, dass sie und ihre Begleitung für ein paar Tage unsere Gäste sind. Bis das Berrylium auf der Voyager ist, können sie doch sowieso nichts anderes tun als warten. Warum warten sie nicht hier auf Tuflia? Das Essen wird sofort serviert." Bartoc blickte Kathryn freudig an.
"Das ist wirklich sehr großzügig von Ihnen, Inspector Bartoc. Meine Crew und ich würden uns freuen, ein paar Tage auszuspannen. Danke!" Kathryn blickte einmal mehr heimlich in Chakotays Richtung. *Ob das so eine gute Idee war? Aber der Flug war unvergesslich! Vielleicht...*
"Captain?" Chakotay sah sie an. *Verdammt! Ich muß aufhören, die ganze Zeit an ihn zu denken!*
"Ja, Commander?" Er reichte ihr seinen Arm und fragte: "Darf ich sie zum Essen geleiten?"
Kathryn lächelte und sagte: "Aber gerne!" Und hakte sich bei ihm unter.

Nach dem Essen zeigte Mimis dem Außenteam die Zimmer. Sie waren hell und freundlich eingerichtet. Alle waren froh, sich endlich ein wenig ausruhen zu dürfen. Tom und B'Elanna gingen Arm in Arm in ihr gemeinsames Zimmer. Kathryn freute sich, denn sie hatte im Badezimmer eine große Badewanne entdeckt. Als sie entspannt in der Wanne saß, kehrten ihre Erinnerungen an den Flug zurück. *Woher wußte er, was ich mir wünschte? Ob er Gedanken lesen kann? Ich muß mit ihm reden!* Sie zog sich ein luftiges Sommerkleid an und überlegte sich einen Grund für den späten Besuch bei ihrem ersten Offizier. Sie entdeckte eine Flasche Wein. *Das ist es!* Sie nahm die Flasche und ging. Nun stand sie vor Chakotays Tür und wollte anklopfen. Doch schnell zog sie die Hand zurück. *Was soll ich ihm denn sagen?* Sie überlegte. Kathryn murmelte leise vor sich hin. "Was halten sie davon, den Tag mit einem Glas Wein ausklingen zu lassen?....Nein!....Chakotay, ich bin gerade ganz zufällig....Nein! Verdammt!" Sie stampfte mit dem Fuß auf. *Warum ist das nur so schwer? Ich geh jetzt einfach rein.* Sie klopfte an. Doch die Tür sprang auf. *Nanu!?* Kathryn trat ein und schaute sich um. Doch Chakotay war nirgends zu sehen. Dann hörte sie Wasser rauschen. Sie lächelte, setzte sich auf das Sofa und wartete. Mit einem Handtuch um die Hüfte kam Chakotay ins Zimmer. Mit einem Anderen trocknete er sich die Haare.
"Oh, Verzeihung! Ich wußte nicht, das ich Besuch habe!" Er lächelte sie an. Als Kathryn seine Grübchen sah, machte ihr Herz einen Sprung. Er sprach weiter: "Sie haben eine Flasche Wein dabei? Soll ich sie öffnen?" Er nahm die Flasche, ohne auf eine Antwort zu warten. Kathryn starrte ihn nur an und war zu keiner Reaktion fähig. Er öffnete die Flasche und füllte zwei Gläser. "Bitte!" sagte er zu ihr. Sie erwachte aus der Starre und lächelte ihn dankbar an. Wassertropfen glitten seinen nackten Oberkörper hinunter. Kathryn sah jedem einzelnen Tropfen nach, bis er im Handtuch verschwand. *Wie kann ein Mann nur so unverschämt gut gebaut sein!?* Chakotay bemerkte ihren Blick und fing an, sich weiter abzutrocknen. Sie stand auf und nahm das Handtuch. "Warten sie, ich helfe ihnen beim Rücken abtrocknen." Er drehte ihr seinen muskulösen Rücken zu und sagte: "Das wäre nett!"
Ganz sanft tupfte sie die Tropfen ab. Dann ließ sie das Handtuch fallen und hauchte zarte Küsse auf seinen Rücken. Ihre Hände glitten nach vorn und streichelten seinen Oberkörper. Chakotay schloss die Augen. Er genoss ihre Hände, die jede einzelne Stelle seines Körpers erforschten. Ihr Mund wanderte weiter nach oben und fand sein Ohrläppchen, an welchem sie sanft knabberte. Er drehte sich und umschloß sie mit seinen starken Armen.Ihre Augen waren geschlossen. Langsam bewegten sich ihre Münder auf einander zu. Zuerst zaghaft aber dann immer fordender küssten sie sich und erkundeten den Körper des anderen. Chakotay hob sie hoch und legte sie auf die Couch. Er berührte sie mit seinen kräftigen, starken Händen ganz zärtlich an ihren Lippen, strich dann über ihren Hals, ihre Brust und folgte mit seinen Blicken seiner Hand. Dann folgte sein Mund den selben Weg. Kathryn streichelte über sein Tattoo, seine Lippen und ließ ihre Hand immer tiefer gleiten. Sie zog an dem störenden Handtuch, das er noch um die Hüften trug. Chakotay befreite sie von ihrem Kleid. Nun war keine Kleidung mehr zwischen ihnen. Beide spürten den Körper des anderen auf jedem Zentimeter ihrer Haut. Er setzte sich in den Schneidersitz und zog sie zu sich. Ihre Körper bebten. Chakotay nahm Kathryn ganz fest in den Arm und küsste sie. Sie glitt in seinen Schoß, da seine Beine noch etwas naß waren. Sie spürte seine Männlichkeit direkt vor ihrem Liebestempel und fing an zu stöhnen. Er küsste ihren Hals und wanderte mit seinen Händen ihren Rücken hinunter. Sie bog sich in seinen Armen zurück, so das er ihren schönen Körper bewundern konnte. Er küsste jeden Zentimeter. Sie stand unter Spannung. *Bitte, befrei mich von diesem Gefühl, dring in mich ein!* dachte sie flehend. Er umfasste ihre Hüfte und setze sie auf seinen Liebesstab. Kathryn kam wieder ganz nah zu ihm hoch und hielt Chakotay fest umschlungen. Sie stöhnte kurz auf. Ein Gedanke schoß ihr durch den Kopf. *Warum? Warum habe ich darauf sechs Jahre gewartet?* Er hielt sie an ihren Schultern und drückte sie sanft im Rhythmus tiefer auf seinen Stab. Sie stöhnte ihm ins Ohr und krallte sich in seinen Rücken. Beide liebten sich bis zur Extase. Nach dem gemeinsamen Höhepunkt fiel Kathryn erschöpft in Chakotays Arme. Sie küssten sich sanft und schliefen Arm in Arm ein.

*ENDE*