Vorgeschichte (sollte man zum Verständnis des Anfangs der story lesen):
Auf diese Weise ist wohl noch nie eine Fanfiction story entstanden. Eigentlich fing alles damit an, daß ich eine kleine Meinungsverschiedenheit mit einem Regal von Höffner hatte und als Resultat an beiden Armen mehrere heftige Blutergüsse. Meinen linken Arm hat es besonders schwer erwischt. Abends dann konnte ich endlich online gehen und kurz darauf öffnete sich schon ein Chatfenster von Christine. Sie begrüßte mich mit "Captain", was ich meinem Namen nach auch bin und ich antwortete mit "Ensing! Lieutenant!" und klagte ihr wenig später mein Leid. Zu der Zeit hatte ich dann schon einen Kühlakku auf meinen Bluterguß gepackt, fröstelte so vor mich hin und schrieb, daß mir die Arme richtig gut weh tun würden. Ja, und dann, aus einem Zufall heraus, fingen wir mit einem kleinen Rollenspiel an, in dem Christine vorerst den Doctor übernahm, der meine Arme behandeln sollte und ich spielte Kathryn Janeway, die gerade mit einem Regal eine Meinungsverschiedenheit hatte. Und so entstand folgende story: (die kursiven Sätze sind von Christine, die normalen von mir)

"Oh soll ich das MHN aktivieren, Captain?"
"Ja! Bitte!" *schmerz*
"Computer MHN aktivieren."
*Erscheint* "Bitte nennen Sie die Art des medizinischen Notfalls."

"Können Sie sich nicht mal ein anderes Standart-Begrüßungsprogramm zulegen? Diesen Satz sagen Sie jetzt schon seit 7 Jahren..." *groll*
"Ich bin schwer verletzt! Sehen Sie das nicht?"
*Geht zu ihr.* "Dann programmieren Sie mich doch um. Bitte nehmen Sie Platz."
"Zu Befehl." *Der Captain nimmt auf einem Biobett platz.*
"Tun Sie endlich was, ich habe Schmerzen!!!!"
*Geht, um den Injektor mit einem Sedativum zu holen.* "Was machen Sie da?"
*Der Captain wird mißtrauisch.*
"Ich hole etwas gegen Ihre Schmerzen."
"Und wie lange wirkt das Zeugs? Und was machen Sie gegen meine riesigen Blutergüsse? Nachher denkt Chakotay wieder, ich hätte mich auf dem Holodeck geprügelt!"
Das "ZEUGS" wirkt so lange Sie Schmerzen haben." *hebt die Augenbraue* "Und warum ist Ihnen Mr. Chakotays Meinung so wichtig?"
*Der Captain wird feuerrot im Gesicht.*
"Öhm, ist sie eigentlich gar nicht... ich hätte auch Tom statt Chakotay sagen können...."
"Darum werden Sie auch feuerrot!" *böses Grinsen des Doktors*
"Doktor!" *Janeway ist sauer auf sich und ihre verräterische Gesichtsfarbe.* "Sie müssen, glaube ich, mal Ihre optischen Sensoren überprüfen - sie sind farbenblind! Ich habe immer noch Schmerzen, tun sie doch endlich mal was!"
"Auch ihr Blutdruck stieg and und ihre Pupillen erweiterten sich, also selbst wenn ich farbenblind seien sollte, was nicht der Fall ist," *hebt den Zeigefinger* "sind die Anzeichen eindeutig." *Hände in den Hüften.*
"Woher wollen Sie das ohne Tricorder wissen?" *triumphierend*
"Ich bin Teil des Computers, schon vergessen? Ich benötige keinen Tricorder."
*Janeway gibt sich seufzend geschlagen.*
"Und meine Arme?"
*Triumphiert, mal wieder* "Was haben Sie eigentlich wieder angestellt?"
"Eine Regalwand hat mich geschlagen! Mehrmals! War wohl 'n Wiederholungstäter!"
"Eine Regalwand? Captain, Sie verblüffen mich." *Holt den Hautregenerator, behält aber den Injektor mit dem Sedativum bei sich.*
"Was haben Sie jetzt vor? Meine Arme bringen mich um! Tun Sie endlich was!"
"Ich werde ihre blauen Flecke verschwinden lassen und da sie so "nett " zu mir waren, werde ich mir das Schmerzmittel verkneifen."
*Janeway schäumt vor Wut und muß sich auf die Zunge beißen, um einen Kommentar zurückzuhalten.*
"Wie immer sind sie außerordentlich freundlich zu den armen, leidenden Wesen, die sie aufsuchen müssen!" *fauch, zisch, spei. Janeway denkt: `Na warte, meine Rache wird furchtbar!'*
"Warum hantieren Sie auch mit Regalwänden? Sie hätten ja Chakotay fragen können..." *Konnte sich den letzten Kommentar nicht verkneifen.*
*Janeway wird wieder feuerrot, aber diesmal vor Zorn. Dieses mal kann sie ihre Zunge nicht im Zaum halten.*
"Wenn Sie nicht langsam mal etwas zurückhaltender und charmanter werden, dann wird das nie was mit Seven!" *Sie faucht den Satz regelrecht.*
"Und überhaupt - wie kommen sie auf Chakotay?" *Entrüstung.*
*Hätte er rot werden können, wäre er es jetzt geworden.* "Ehhh.... Sie fingen mit Chakotay an. Und warum kommen Sie jetzt auf Seven?"
"Im Gegensatz zu Ihnen brauche ich keinen Tricorder um festzustellen, wie Seven auf sie wirkt." *`Das saß! Die Rache ist mein!'*
"Wie lange brauchen Sie denn noch mit meinen Verletzungen?"
"Wenigstens werde ich nicht knallrot. Und übrigens merkt man auch ohne Tricorder, wie sehr unser Commander Sie fasziniert, fragen Sie Tom........" *Dreht sich grinsend weg.*
"Das reicht. Mit sofortiger Wirkung werde ich Sie zum Abschrubben der Außenhülle abkommandieren. Sie nehmen dafür eine Zahnbürste und wehe, ich entdecke auf der Hülle nur ein einziges Weltraumstäubchen! Und Mr. Paris darf Ihnen gleich Gesellschaft leisten."
*Janeway ist nun nicht mehr zu halten, steht von der Liege auf und geht drohend auf den Doctor zu. Die schmerzenden Arme ignoriert sie kurzerhand.*
"Oh dieser Wutausbruch macht alles nur viel schlimmer. Als erstes geben Sie ja praktisch alles zu und zweitens sind Sie mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert."
*Janeway baut sich in voller Größe vor ihm auf und betont jedes Wort einzeln.*
"Was haben Sie gesagt? Wagen Sie es nicht! Noch ein Wort von Ihnen und ich werde Ihr Programm LÖSCHEN!"
*schnaub*
"So einfach kann ich nicht gelöscht werden." *Macht seinen Logbucheintrag, in dem er Janeway vom Dienst suspendiert.*
"Und nun erst recht nicht mehr." *Hände in die Hüften auf Janeway-Art.*

"Janeway an Sicherheit. Der Doctor steht ab sofort unter Arrest. Er scheint an einer gemeingefährlichen Fehlfunktion zu leiden." *'Na warte.'*
"Janeway an Seven. Bitte deaktivieren Sie den Doctor - er verweigert einen direkten Befehl!"
*Janeway hat ihren gefürchteten "Janeway-Blick" drauf.*
"Doctor an Sicherheit: Janeways Anweisungen sind zu ignorieren, weitere Details entnehmen Sie dem Logbuch. Doctor an Seven: Janeways Anweisungen ignorieren." *Sie stehen sich nun gegenüber und funkeln sich böse an.*
"Janeway an Sicherheit und Seven of Nine. Sie haben gerade den Beweis dafür gehört, daß der Doctor nicht mehr er selbst ist. Ich gebe Ihnen einen direkten Befehl."
*Janeway ist kurz davor, den Doctor aus einer Luftschleuse werfen zu lassen, doch ihr fällt ein, daß er ja nur ein Hologramm ist. Sie denkt nun daran, das Programm auf der Stelle zu löschen.*
*Was ja nicht möglich ist, da sie keine Kommandogewalt mehr hat.*
"Doctor an Seven und Sicherheit: Lesen Sie meinen Logbucheintrag. Doctor an Chakotay: Kommen Sie zur Krankenstation."
*Triumphierender Blick.*

*Janeway kann nicht weiter an sich halten und geht dem Doctor an die Gurgel.*
"Janeway an Chakotay - schalten sie sofort das Programm des Doctors ab! Der Logbucheintrag wurde vorgenommen, als das MHN schon nicht mehr es selbst war."
*Janeway ballt die Fäuste und ist so sauer über das Vorhaben des Doctors, daß sie alle nur erdenkliche Kraft zusammennehmen muß, um nicht wieder die Kontrolle zu verlieren.*
"Doctor - ich warne Sie, wenn wir zu Hause sind lasse ich sie vor ein Kriegsgericht stellen...!" *knurr.*
"Doctor an Chakotay: Hilfe, Sie erwürgt mich."
"Chakotay an Doctor: Ich bin unterwegs."

"Chakotay - der Doctor schnappt über - ich könnte ihn doch gar nicht erwürgen! Helfen Sie mir, er dreht völlig durch!"
"Doctor an Chakotay: Das weiß ich auch, aber sie anscheinend nicht mehr, immerhin macht sie den Versuch mich zu erwürgen."
"Chakotay an Doctor und Captain: Bin unterwegs."

*Janeway klappt der Kiefer runter. So eine Ungeheuerlichkeit hat sie sich noch nicht bieten lassen müssen.*
"Ihnen ist aber klar, daß Ihre Karriere gerade hier und jetzt geendet hat, oder? Damit kommen Sie nicht durch Doctor, denn sie können keinen triftigen Grund für eine Suspendierung angeben."
"Außer daß sie an meine holografische Kehle gingen, keinen."
"Das haben Sie sich nur eingebildet. Außerdem ist im Logbuch der Zeitpunkt des Eintrags vermerkt. Wie wollen sie glaubhaft erklären, daß der angebliche Grund für meine Suspendierung 10 Minuten nach der Suspendierung passierte?"
*ha! Got'cha!*
*Schulterzucken:* "Das war nur der Beweis der Richtigkeit meiner Entscheidung, auch ihr Wutausbruch zuvor wurde vermerkt." *Chakotay betritt die Krankenstation.* "Wutausbruch?"
"Chakotay! Bitte helfen Sie mir, das Programm des Doctors ist völlig durcheinander! Ich kam hierher damit er meine
Blutergüsse behandelt und auf einmal will er mich so mir nichts dir nichts suspendieren!"
*Janeway wirft Chakotay einen Blick zu, der ihm durch Mark und Bein geht. Seine Knie fangen an zu zittern bei ihrem Anblick*
*Chakotay wirft dem Doctor einen Blick zu, der ihn töten würde, wäre er am Leben.*
"Können Sie mir das erklären?"

*Janeway grinst hämisch in sich hinein. Sie wußte genau, daß dieser Blick Chakotay auf ihre Seite ziehen würde. Gespannt wartet sie auf die Erklärung des Doctors.*
"Der Captain hatte einen Wutausbruch nachdem wir uns unterhalten hatten, sie ging auf mich los und drohte mir und Lt. Paris eine unzumutbare Strafarbeit an."
*Böser Blick zu Janeway als wolle er sagen: nun erklär ihm DAS mal.*

*Janeway wird sehr ärgerlich.*
"Das Verhalten des Doctors ließ mir keine andere Wahl als ihn zu dieser Strafarbeit zu verdonnern."
*So, contra - jetzt mach was draus.*
*Chakotay sieht erst zum Doctor und dann zu ihr, irgendwie versteht er nur Bahnhof.*
"Wie hat er sich denn verhalten?"

*Oh nein, wieso mußt Du DAS ausgerechnet fragen!!!!! Janeway wird verlegen.*
"Das MHN hat sich ausgesprochen ungebührlich gegenüber seinem Captain verhalten. Außerdem hat er nicht seine Arbeit gemacht."
*Janeway hält Chakotay den Arm mit dem am größten sichtbaren Bluterguß hin. Es sieht wirklich übel aus. Chakotay möchte Kathryn am liebsten tröstend in die Arme nehmen. Janeway setzt noch eins drauf:*
"Und es tut schrecklich weh, nicht mal ein Sedativum hat er mir gegeben..."
*Chakotay wird böse, daß das unverschämte MHN seine Kathryn hat leiden lassen.*
"Doctor?" *seine Stimme klingt wie ein Dolchstoß.*
"Wenn sie nicht soviel rumgezappelt hätte, hätte ich ihr ja eins gegeben, ist nur schwierig ein Sedativum zu verabreichen, wenn auf einen losgegangen wird."
*Wird nun zunehmend bockiger, warum hackt Chakotay eigentlich auf ihm rum? Es sei denn... denk, denk, kombinier... und dann GRINS:*

"Was grinsen Sie, Doctor? Allmählich glaube ich auch, daß mit ihrem Programm etwas nicht stimmt."
"Außerdem war ich ganz ruhig, er hat mir das Mittel verweigert! Er wollte mich leiden lassen!"
*faucht Kathryn.*
*Böses Grinsen:* "Was wäre Captain, wenn wir ihm die Sensoraufzeichnungen zeigen, um meine Unschuld zu beweisen?"
*Janeway wird bleich im Gesicht.*
"Das wagen sie nicht, Doctor! Mein Gesundheitszustand geht den Commander gar nichts an!"
*versucht sie sich zu retten.*
"Sie sind an die ärztliche Schweigepflicht gebunden!" *wettert sie.*
*Chakotay kommen Zweifel...*
*Unschuldig:* "Immerhin werde ich angeklagt." *Wendet sich an den Commander.*
"Und habe ich nicht ein Recht, Beweisstücke vorzubringen?"
*So unschuldig, daß es Janeway garantiert auf die Palme bringt.*

*Janeway bringt es auf die Palme*
"Sie haben nicht das RECHT Informationen über meinen Gesundheitszustand durchs Schiff zu posaunen!"
*Janeway hat wieder die Fäuste geballt und bebt vor Zorn und Angst.*
*Der Doctor triumphiert, zu Chakotay:* "Sehen Sie..."
"Was soll er denn sehen? Wie respektlos und redselig Sie sind? Sie wollen hier vertrauliche Informationen preisgeben, das beweist nur, daß ihr Programm eine Fehlfunktion hat. Ich werde das hier und jetzt beenden."
*Wutentbrannt stapft Janeway zu einer Konsole und arbeitet an ihr. Das Projektionsbild des MHN flackert kurz.*
*Verzweifelt:* "Commander!!!!!!!!!!" *Chakotay geht zu Kathryn und nimmt ihre zarten Hände in seine.*
"Was stimmt nicht mit...... Dir?"

*Kathryn hält inne. Die Berührung seiner Hände läßt ihr eine Gänsehaut über den Rücken fahren. Doch sie reißt sich zusammen.*
"Mit mir? Mit mir ist alles bestens, COMMANDER!" *sie betont den Rang.*
"Sie sollten sich lieber Gedanken um das Programm des Doktors machen!" *zischt sie ihn an und arbeitet weiter.
Der Doctor wird nun langsam immer durchsichtiger.*
*Verzweifelt immer mehr.* "Könnten Sie ihre amourösen Annäherungen lassen und mich retten, Commander?"
*Janeway hält wieder kurz inne und funkelt das MHN wütend an.*
"Ich sollte ihre Sprachsubroutinen deaktivieren!" *macht sich an die Arbeit. Nach einigen Sekunden kann der Doctor nicht mehr reden.*
"Captain Janeway!" *Chakotays schneidende Stimme reißt sie aus ihrer 'Arbeit'.*
"Was machen Sie da? Hören Sie auf, oder ICH suspendiere Sie!"

"Halten sie sich hier raus, Commander. Oder ICH suspendiere SIE wegen Meuterei!"
*Janeway ist zu wütend und arbeitet munter weiter.*
"Sie sind ja paranoid! Was versuchen Sie zu verbergen?" *Er geht zu einer anderen Konsole und blockiert die Konsole an der sie arbeitet. Der Doctor ist mittlerweile sehr durchsichtig und flackert eifrig vor sich hin, während er ab und zu auf seine Kehle deutet. Chakotay ignoriert den Doctor jedoch und geht zurück zu Kathryn und versucht sie von der Konsole wegzubewegen.*
"Was fällt Ihnen ein Commander? Lassen sie mich SOFORT los! Hiermit suspendiere ich sie vom Dienst!"
*Janeway will gerade nach ihrem Communicator tappen und die Sicherheit rufen.*
*Chakotay läßt sie natürlich nicht los und stoppt ihre Hand indem er sie in seine nimmt und ihr tief in die hübschen Augen schaut."
*Janeway funkelt ihn zornig an, ist aber einer Ohnmacht nahe in diesem Moment. Ihre Knie werden weich, SO nah war er das letzte Mal auf New Earth. Eine innere Stimme warnt: Kathryn Janeway, Du bist Captain und nur Deiner Crew und dem Schiff verpflichtet! Doch ihr Widerstand schwindet langsam und ihre Stimme klingt nicht so scharf wie beabsichtigt:*
"Commander, Sie sind suspendiert. Machen Sie es nicht noch schlimmer und addieren zu "Insubordination" auch noch "Angriff auf den Captain"."
*Lächelt nur:* "Ich hab Sie zuerst suspendiert und der Doctor auch."
*Was den Doctor vor Janeways Nase erscheinen läßt, böse guckend und auf seine Kehle deutend.*

"Computer, MHN deaktivieren!" *sagt Chakotay. Kathryn muß grinsen.*
"Vielleicht sollte ich sein Gedächtnisspeicher der letzten halben Stunden löschen."
*überlegt sie laut.*
*Der Doctor verschwindet, böse guckend und stumm protestierend. Chakotay lacht.*
"Und der Logbucheintrag? Captain Sie machen sich da strafbar..."

"So? Aber wir wissen doch nun, daß das Programm des Doctors eine Fehlfunktion hatte, oder?"
*Kathryn zwinkert Chakotay schelmisch zu.*
*Grinst und zwinkert zurück - `clever, clever und außerdem noch so hübsch', er beginnt sich in einem Tagtraum zu verlieren.*
*Kathryn ist etwas verwirrt, als ihr erster Offizier sie verträumt anblickt und er nicht mehr reagiert...*
"Chakotay! Alles in Ordnung?"
*Ops, wie peinlich, mittlerweile dürfte er die Farbe einer terranischen Tomate angenommen haben, antwortet etwas zu schnell:* "Ja Capt... Kathryn..."
"Sicher? Sie waren gerade weggetreten... woran haben Sie gedacht?"
*Mittlerweile kann er nicht noch röter werden.* "Nichts."
*Toll, als ob sie nichts wäre, verflucht sich schon wieder selbst, daß er einfach nicht den Mut hat ihr zu antworten.*

*Kathryn verliert in dem Moment sämtliche Hoffnung.
'Nichts', denkt sie und beschließt, bevor sie etwas sagen könnte was ihr hinterher leid tut, zu gehen. Vorsichtig löst sie sich aus Chakotays Umklammerung und streicht eine Haarsträhne zur Seite, die ihr widerspenstig vor den Augen hängt.*
"Ich werde Seven Bescheid geben, daß sie sich das Programm des MHN mal anschaut."
*Schwermütig geht sie Richtung Ausgang. Die Schmerzen in den Armen werden ihr wieder bewußt und sie verzieht eine Miene.*
"Vielen Dank für ihre Hilfe nochmals, Commander."
*Könnte sich selbst in den Hintern treten, aber...*
"Was ist mit Ihren Armen? Einen Hautregenerator kann ich zur Not auch bedienen."
*Ein besänftigendes Lächeln.*

*Kathryn bleibt zögernd stehen. Sie weiß nicht recht, was sie jetzt davon halten soll, entschließt sich aber dann, das Angebot anzunehmen ohne jeden Hintergedanken.*
"Danke." *Sagt sie, er hätte genauso Tom oder sonst jemandem aus der Crew geholfen, meldet sich wieder diese Stimme in ihr. Seufzend setzt sie sich auf ein Biobett und schiebt vorsichtig ihre Ärmel hoch. Das Hämatom ist inzwischen noch größer geworden.*
"Oh das sieht aber böse aus." *Guckt ganz betroffen.*
"Was haben Sie denn gemacht, Captain?" *Würde sie zwar gern Kathryn nennen, aber irgendwie ist das nun nicht mehr angebracht.*

"Würden Sie mir ja doch nicht glauben, ist auch egal."
*sagt sie matt und schweigt dann. Chakotay hält nun mit seiner Hand sacht ihren Unterarm fest und läßt den Hautregenerator darüber kreisen. Wieder dieses Kribbeln, denkt er.*
"Warum sollte ich Ihnen nicht glauben?" *Sieht ihr wieder in die Augen in der Hoffnung, sie sieht seine leicht zitternden Hände nicht.*
"Weil es einfach zu blöd ist. Vergessen Sie's einfach." *Kathryn beobachtet seine Arbeit. Weniger aus dem Grunde, daß sie Zweifel an seinen Heilmethoden hätte, mehr aus dem Grunde, weil sie ihm nicht in die Augen sehen will. Schließlich ist er fertig und Kathryn hält ihm den anderen Arm hin.*
*Muß sich zusammenreißen um nicht zu arg zu zittern.*
"Der Arm auch? Haben sie eine Holodeckschlacht hinter sich?" *grinsgrins*

"Ja genau, nur schade, daß ich sie überlebt habe." *sagt sie ohne nachzudenken und beißt sich verärgert auf die Lippen als ihr klar wird, was sie gerade gesagt hat.*
*Stoppt mit dem Hautregenerator and sieht sie erstaunt an.* "Wie bitte?"
"Ach nichts, vergessen Sie's. Sind Sie fertig?" *guckt sich ihren Arm an, der schon fast wieder normal aussieht.*
"Vielen Dank, ich denke, das reicht. Der Rest wird schon irgendwann von alleine wieder in Ordnung kommen."
*Sie zieht die Ärmel wieder gerade und macht gerade Anstalten, sich vom Bio-Bett zu erheben.*
*Hält sie fest, vorsichtig, um ihr nicht noch mehr weh zu tun.*
"Kathryn..... rede mit mir, was war hier los....? Die Wahrheit." *Kommt ihr ziemlich nahe mit seinem Gesicht.*

"Was ich schon sagte, ich kam hierher um meine Blutergüsse los zu werden. Daß der Doctor auf einmal anfängt zu spinnen und mich suspendieren zu wollen, dafür kann ich auch nichts."
*Kathryn ist seine Nähe gar nicht angenehm, zuviel könnte in diesem Augenblick passieren. Flink wie ein Aal wendet sie sich aus Chakotays Griff und bevor die Tür hinter ihr schließt, hört er noch ein:*
"Danke für Ihre Behandlung."
*Chakotay kann nicht glauben, daß sie ihm die Wahrheit gesagt hat und auch nicht, daß sie so einfach die Krankenstation verlassen hat. Doch plötzlich kommt ihm eine Idee, die der Doctor schon vorher hatte um seine Unschuld zu beweisen. Ganz wohl ist ihm nicht bei der Sache aber Kathryns Satz gibt ihm doch schwer zu denken.*
*Also beginnt er den Doctor zu reaktivieren, welcher nach 5 Minuten protestierend erscheint.*
"Bitte nennen... ach Sie, sind Sie nun fertig mit Ihrem Abenteuer?"

"Eigentlich fängt es gerade erst an. Doctor, bitte sagen Sie mir, was nun eigentlich passiert ist. Ich glaube nicht, daß der Captain mir die Wahrheit gesagt hat. Sie sprachen von Sensoraufzeichnungen, kann ich sie sehen?"
*Chakotay ist entschlossen herauszufinden, was mit Kathryn los ist.*
"Ach auf einmal?" *Sarkastisch, da ja nun er die Kontrolle wieder hat.*
"Sparen sie sich bitte ihren Sarkasmus Doctor, ich glaube ernsthaft, daß der Captain..." *ja was eigentlich? Sich umbringen will, deprimiert ist oder was?* "...gerade nicht gut drauf ist."
*Kann nicht glauben, daß Chakotay es einfach nicht kapiert, sucht die Sensoraufzeichnungen.*
"Hier sind sie, wollen Sie sie sehen?

"Zum dritten mal, ja!" *Ist nun leicht ungeduldig. Das MHN wirft ihm einen beleidigten Blick zu und spielt die Aufzeichnungen ab.*
*Beobachtet triumphierend Chakotays Gesicht.*
*Chakotay wird rot während er die Aufzeichnung sieht.*
"Genau das passierte auch beim Captain." *beschließ der Doctor nachzuhelfen, falls Chakotay es immer noch nicht begreift.*
"Anscheinend die gleichen Symptome." *Triumphierend, hat er es nun endlich kapiert?*
*Ohne ein weiteres Wort zu verlieren verläßt Chakotay die Krankenstation. Im Flur tippt er auf seinen Communicator:*
"Computer, wo befindet sich Captain Janeway?"
"Captain Janeway befindet sich auf der Brücke."
*Chakotay überlegt, ob er bis Schichtende warten soll, oder ob er sie sofort zu einem Gespräch bittet.*
*Während Janeway auf der Brücke vor Nervosität fast stirbt, in der Hoffnung, Chakotay möge nicht die Sensorlogbücher ansehen.*
*Schließlich hält sie es nicht länger aus und verschwindet in ihren Bereitschaftsraum. Gerade, als sie sich einen Kaffee repliziert hat, ertönt der Türmelder.*
"Herein." *es kann eigentlich nur Tuvok sein, denkt sie. Doch sie erstarrt in der Bewegung, als sie erkennt, wer sie da aufsucht.*
"Cha-Chakotay, was machen Sie denn hier?" *stottert sie.
"Ich muß mit Dir reden Kathryn und ich möchte diesmal die ganze Wahrheit von Dir hören." *Er verschweigt, daß er sie schon kennt.*
*Der Captain dreht sich wieder weg um den Kaffe zu nehmen, sie versucht ruhig zu bleiben, doch sie zittert.*
"Welche Wahrheit?" *versucht unschuldig zu klingen.*

"Die Wahrheit, was in der Krankenstation wirklich passiert ist - ich glaube nämlich langsam, daß der Doctor keine
Fehlfunktion hat und ich glaube... Du weißt das auch Kathryn."
*Er wartet gespannt ab, wie sie reagieren wird.*
*Verflucht den Doctor innerlich, immerhin ist das ja wohl privat und wenn, dann soll Chakotay das schon von ihr erfahren und nicht von einem Hologramm*
"Hat er IHNEN die Sensorlogbücher gezeigt?" *Versucht Haltung zu bewahren, setzt aber den Kaffee, der sie nun am wenigsten interessiert ab, um ihn mit ihren zitternden Händen nicht völlig zu verschütten*

"Nein, ich habe ihm befohlen, sie mir zu zeigen." *'Der Doctor hat schon genug Ärger, nachher löscht sie wirklich noch sein Programm...'*
*Ein Stein fällt ihr vom Herzen, sie hätte sein Programm gelöscht, hundert prozentig.*
"Also, was hat er Ihnen denn erzählt? Welche Wahrheit?" *schlendert zu ihrem Sofa und nimmt Platz, innerlich zitternd.*
"Bitte nehmen Sie auch Platz."

*Langsam durchquert Chakotay den Raum und setzt sich auf die Couch, allerdings hält er gebührend Abstand. Er überlegt, wie er jetzt anfangen soll.*
"Nun Commander? Was wollen Sie nun hören?" *ihre Frage klingt leicht vorwurfsvoll.*
*Hätte er nicht etwas näher rücken können? Sie mag den Duft seines Aftershaves. `Himmel, Kathryn, reiß dich zusammen!'*
*Der Commander faltet seine Hände, hat immer noch keine Ahnung wie er anfangen soll*
"Commander?!" *Mensch rede mit mir, dieses Gewarte macht mich wahnsinnig!*
*IDEE!!!!!* "Kathryn.... erinnerst du dich an New Earth?"
*Wie könnte ich die je vergessen!!, denkt sie*

"Das könnte ich nie vergessen. Aber was hat das mit dem Doctor und mir zu tun?" *Wird nervös als Chakotay New Earth
anspricht. In Chakotay tobt ein Kampf. Er möchte ihr sagen, was er für sie empfindet aber der erste Offizier in ihm verbietet es. Seine Gesichtszüge wirken gequält. Kathryn zerreißt es fast das Herz als er sie traurig, sehnsüchtig und schmerzvoll ansieht. Sacht legt sie ihre Hand auf seinen Arm.*
"Was ist los Chakotay? Was haben sie vom Doktor mitbekommen?"
*Ihre Hand auf seinem Arm macht ihm die Sache nicht gerade leichter. Außerdem kann er sie nicht mehr ansehen, sein Herz sehnt sich danach sie zu küssen, sie in den Arm zu nehmen und zu sagen, daß er sie liebt und wenn er noch ein Sekunde länger in ihre Augen schaut, könnte genau das passieren.*
*Auch in Kathryn tobt ein Kampf der Gefühle, die Erinnerung an New Earth ist wieder hochgekommen in ihr, die Bilder schwirren durch ihren Kopf, langsam rutscht sie auf der Couch näher zu Chakotay.*

*Chakotay hält es nicht länger aus als sie noch näher kommt und sämtliche Prinzipien der Sternenflotte wirft er für diesen Augenblick über Bord. Er ist nur noch Chakotay, nicht der erste Offizier. Chakotay, der Kathryn über alles liebt. Jetzt oder nie, denkt er, greift nach Kathryns Händen und sagt:*
*Seine Stimme wird übertont von dem Schrillen des roten Alarms, Harrys Stimme erklingt aus dem Intercom*
"Captain auf die Brücke!"

*Die Stimmung zerplatz wie eine Seifenblase und Kathryn springt regelrecht von der Couch auf und eilt auf die Brücke.
Chakotay kann es nicht fassen und ihm schleicht ein kurzer Gedanke durch den Kopf: 'Es soll eben nicht sein.' Doch der erste Offizier kommt nun wieder an die Oberfläche und kurz nach Kathryn betritt er die Brücke.*
"Bericht." *Janeway ist nervös und gespannt, was nun wieder los ist. Chakotay und das Gespräch hat sie momentan völlig verdrängt. Sie ist nur noch der unerschütterliche Captain.*
*Harry deutet auf die Sensoranzeigen*
"Wir haben einen Notruf erhalten"

"Auf den Schirm." *Kathryns ganze Aufmerksamkeit ist nun auf den Wandschirm gerichtet.*
*Chakotay stellt sich an ihre Seite. Harry spielt den Notruf ab, es ist ein ihnen unbekanntes Volk soweit sie erkennen können. Die Nachricht ist verzerrt und es sind nur Wortfetzen zu verstehen.*
"Koordinaten des Notrufs?"
*Harry nennt sie ihr und sie weist Tom Paris an, dorthin zu fliegen.
Dann setzt sie sich in ihren Sessel und schaut Chakotay an, der immer noch wie in Gedanken auf der Brücke steht.*

"Tom, wann werden wir ankommen?"
"Bei Maximalgeschwindigkeit in einer Stunde." *Tom mustert Chakotay und Kathryn und merkt sofort, daß etwas nicht stimmt.
Aber was soll er schon tun? Seufzend wendet er sich wieder der Conn zu. Janeway ist inzwischen aufgestanden und steht bei Harry an der Station.*
"Mr. Kim, ich möchte, daß Sie diesen Notruf genauestens analysieren. Vielleicht finden sie noch etwas." *Kathryn will wieder zu ihrem Sessel und in diesem Moment bemerkt sie wieder Chakotay, der sich nicht gerührt hat und ihr den Rücken zukehrt.*
*'Ein schöner Rücken... immerhin haben wir eine Stunde Zeit' denkt sie 'wir könnten ja das Gespräch fortsetzen'.*
"Commander Chakotay?"
*Selbiger dreht sich um und meint:*
"Bitte entschuldigen Sie mich, Captain. Ich muß auf die Krankenstation." *um den Doctor um Rat zu fragen..*
*Der Captain wirkt besorgt.*
"Geht es Ihnen nicht gut?"*
*Harry und Tom werfen sich verstohlene Blicke zu, welche Janeway folgendermaßen kommentiert:*
"Haben die Herrn Paris und Kim nichts zu tun? Ich dachte, Sie haben Ihre Aufgaben!"
*Beide drehen sich wieder zu ihren Stationen, grinsend.*
*Chakotay lächelt* "Ich möchte die Fehlfunktion des Doctors beheben." *geht zum Turbolift und verschwindet. Janeway setzt sich wieder in ihren Sessel und denkt nach. Eigentlich wollte sie ja auch zum Doctor, was ja nun nicht mehr geht.*

*Tuvoks Stimme holt sie aus ihren Gedanken.* Captain, ein fremdes Schiff befindet sich in unserer Flugbahn."
"Tom?" *Wo ist das Problem, dann weichen wir eben aus.*
"Das Schiff paßt sich den Kursänderungen an, wir müssen unter Warp gehen oder wir werden kollidieren." *Was soll das? überlegt Kathryn.*
"Tun Sie's, Mr. Paris."
*Die Voyager geht unter Lichtgeschwindigkeit und das Schiff ist nun auf dem Wandschirm zu sehen.*
"Ruf..." *Janeway kann den Satz nicht beenden, Tuvoks Stimme schneidet ihr den Satz ab.*
"Sie feuern auf uns!"
"Schilde hoch!" *ruft Kathryn, doch zu spät. Um sie herum explodiert die Brücke und etwas trifft sie am Kopf. Es wird dunkel.*
*Chakotay und der Doctor befreien sich aus einer nicht ganz freiwilligen Umarmung und stehen auf.*
"Chakotay an Brücke, was ist passiert?!"
*Tuvok antwortet und erklärt ihm die Situation und daß der Captain verletzt ist. Chakotay verfällt in leichte Panik. Der Doctor liest die anderen Verletztenberichte, die ersten Verletzten treffen ein. Der Doctor kümmert sich um sie, versorgt sie erst einmal mit Sedativen und weist einen Fähnrich an, alle weiteren Verletzten mit soundsoviel Milligramm des Sedativums zu behandeln, dann legt er seinen tragbaren Emitter an and folgt Chakotay auf die Brücke. Die Turbolifte sind ausgefallen, deshalb krabbeln sie durch die Jeffreysröhren und unterhalten sich dabei*
"Haben sie mit dem Captain geredet, Chakotay?"

"Nicht direkt, der rote Alarm kam uns dazwischen."
*Sie kommen auf der Brücke an und Chakotay stürmt sofort zu Kathryn, die unter diversen Trümmerstücken vergraben ist. Harry räumt schon eifrig Trümmerteile zur Seite während Tom und Tuvok sich um das gegnerische Schiff kümmern.
Chakotay sieht Kathryns blutverschmierten Arm unter den Trümmern hervorragen und prüft den Pulsschlag. Er ist fast nicht zu spüren.*
"Nein! Kathryn!" *ruft er und fängt wie wild an, Harry zu helfen.
`Bitte tu mir das nicht noch einmal an!' denkt er und erinnert sich an den Shuttleabsturz auf den kleinen Planetoiden, der Kathryn fast das Leben gekostet hätte.*
*Harry und Chakotay legen Kathryns Körper frei, ihre Uniform ist an mehreren Stellen zerrissen. Der Doctor verabreicht ihr eine Stimulanz, doch sie reagiert nicht darauf. Die Sensoranzeigen des Doctors werden immer schwächer.*
"Tun sie was!" *Chakotay schnappt sich den Doctor und schüttelt ihn, Harry weicht zur Seite. Er weiß, daß er nichts mehr hier tun kann und hilft Tuvok und Tom. Der Doctor befreit sich aus Chakotays Griff und studiert die Anzeigen.*
"Es ist nichts gebrochen, bitte bringen Sie sie in ihren Bereitschaftsraum. Chakotay sieht ihn an als wolle er sagen: Sind sie sicher? aber er tut es, es fühlt sich wundervoll an Kathryn in seinen Armen zu halten aber es hat sehr viel Angst sie zu verlieren, eine Träne rollt seine Wange herunter als er sie auf die Couch legt auf der sie beide einige Minuten zuvor noch saßen.*

*Der Doctor schnappt sich ein Med Kit und macht sich an die Behandlung. Chakotay schaut zweifelnd zu.*
"Was ist mit ihr Doctor?"
*Ohne die Arbeit zu unterbrechen antwortet er:*
"Sie hat innere Verletzungen, aber sie wird es schaffen. Vorerst kann sie hier bleiben, eine Operation ist zum Glück nicht nötig. Bleiben Sie bei ihr Commander, ich muß mich noch um andere Patienten kümmern. Sobald sie aufwacht möchte ich Bescheid wissen. Geben Sie ihr das geben die Schmerzen wenn sie wach ist."
*Der Doktor drückt Chakotay ein Hypospray in die Hand und verläßt dann den Bereitschaftsraum. Chakotay kniet sich neben Kathryn und streichelt ihr übers Gesicht.*
*Kathryn ist für eine Weile ohnmächtig, was Chakotay etwas Zeit gibt sich seine Worte genau zu überlegen. Seine Finger verweilen auf ihrem Gesicht, er streichelt sie eine ganze Weile, vergessen alles um sich herum und daß er eigentlich ein Schiff zu führen hat.*
*In seiner anderen Hand liegt nun ihre und er hält sie so fest als ob er Angst hätte, Kathryn würde weglaufen, wenn er sie losließe.*
"Kathryn!" *flüstert er in ihr Ohr.* "Ich liebe Dich! Bitte verlaß mich nicht!"
*Sie erwacht langsam und sieht ihn an, sie hat seine Worte gehört und auch verstanden aber ist sich unsicher ob es nicht nur ein zu schöner Traum war und versucht sich aufzurichten*
"Was...? Was hast Du gesagt?" fragt sie und ein kleiner Schmerzensschrei entfährt ihr. Chakotay drückt sie sacht wieder auf die Couch.*
"Shsh... Du darfst Dich noch nicht bewegen Kathryn. Warte, ich gebe Dir was gegen die Schmerzen." *Chakotay drückt ihr das Hypospray gegen die Halsschlagader und es entlädt sich mit einem leisen zischen. Doch Kathryn interessiert das im Moment weniger und sie fragt noch einmal:*
"Bitte Chakotay, was hast Du gerade gesagt? Ich muß es wissen!"
*Ein weiterer Stoß erschüttert das Schiff, Chakotay fällt etwas näher zu Kathryn, sein Gesicht nahe, sehr nahe, zu nahe bei ihrem.*
"Ich liebe Dich." *nur ein Flüstern.*

*Kathryn kommen vor Erleichterung einige Tränen und sie sagt:*
"Ich liebe Dich doch auch Chakotay, mehr als alles andere!"
*Und während Tom Ausweichmanöver fliegt, Tuvok die Waffen zur Verteidigung abfeuert und Harry nach Schwachpunkten am feindlichen Schiff sucht, versinken Kathryn und Chakotay in einem langen, unendlich zarten und doch leidenschaftlichen Kuß.*

*In der Zwischenzeit auf der Brücke versuchen Tuvok, Tom und Kim ihr bestes als ein heller Energieblitz auf die Voyager zurast.*
"Mr. Kim, Analyse!" *bellt Tuvok.*
"Es ist definitiv kein Phaserstrahl oder ähnliches, es handelt sich..." *Kim kann den Satz nicht beenden, denn just in dem Moment trifft der Energieblitz die Voyager. Alle sind geblendet und ein Schwindelgefühl kommt über jeden. Die gesamte Brückencrew geht zu Boden. Nach ein paar Sekunden ist jedoch alles wieder vorbei und Harry steht schon wieder an seiner Konsole.*
"Der Strahl bestand aus Chronotonen, zum Glück hat er nicht die Brücke direkt getroffen, wer weiß... oh mein Gott, er hat genau den Bereitschaftsraum getroffen."
*Kim wird schlagartig die Tragweite seiner Aussage bewußt. Tuvok tippt auf seinen Communicator:*
"Tuvok an Janeway und Chakotay."
*Keine Antwort*
*Tuvok geht zur Tür des Bereitschaftsraums, doch sie öffnet sich nicht.*
"Computer, öffne die Türen, Genehmigung Tuvok pi eins gamma vier."
*Die Türen öffnen sich und Tuvok betritt einen leeren Raum.*
*Kim und Tom folgen, das fremde Schiff hat sich zurückgezogen, Tom sagt:
"Wo zum Kuckuck sind die beiden?"

"Die Frage lautet Mr. Paris: Wann sind sie?" *berichtigt Tuvok Toms Frage.*
"Soll das heißen, dieser Strahl hat sie in einen andere Zeit versetzt?"
"Das ist sehr wahrscheinlich. Wir müssen herausfinden, wo sie sind."
"Und wie sollen wir das machen?" *Harry klingt leicht verzweifelt.*
"Wir sollten diejenigen fragen, die für diese Tat verantwortlich waren." *Tuvok sieht verdammt ernst aus und Harry ist gar nicht wohl bei dem Gedanken daran, das Angreiferschiff noch verfolgen zu müssen.*

*Währenddessen im Jahre 1881...
Kathryn erwacht auf einer Couch liegend, sie versucht sich aufzurichten.*
"Chakotay?"
"Entschuldigen Sie." *ertönt die volltönende Stimme einer jungen Frau, die sich besorgt über sie beugt.*

"Wer sind Sie und wo ist Chakotay?" *Kathryn will sich aufrichten, ihr tut immer noch alles weh.*
*Christine versucht, den ihr unbekannten Namen zu wiederholen*
"Chako...? Jemand dieses Namens ist mir nicht bekannt, verzeihen Sie bitte."

*In Kathryn steigt Panik auf, sie nimmt ihre ganze Kraft zusammen und steht mühsam auf.*
"Wo bin ich überhaupt?" *fragt sie verwirrt, als sie die junge Frau sieht, die ein langes, altmodisches Gewand trägt.*
*Christine geht zu ihr.*
"Sie dürfen sich nicht bewegen, bitte. Sie fielen die Treppe hinunter." *Sie hockt sich hin um die Frau näher zu betrachten, ihr Haar ihre Kleidung, alles erscheint ihr wie ein Kostüm.* "Sie sind in der Oper..." *murmelt sie vor sich hin.*

"In der Oper? Habe ich das richtig verstanden?" *Kathryn ignoriert kurzerhand Christines Bitte und humpelt zur Wand an der sie sich nach Luft ringend abstützt.*
"Janeway an Chakotay." *versucht sie es über ihren Communicator. Es rauscht kurz, doch dann hört sie seine Stimme:*
"Chakotay hier, Kathryn wo bist du?"
*Christine sieht sich erstaunt um, sie hat Kathryn ohne Protest zur Wand humpeln lassen, etwas in dem Verhalten der Frau macht ihr Angst.*
"Engel..........." *flüstert Christine wie in Trance*

"Chakotay! Dem Himmel sei dank! Ist alles in Ordnung bei Dir?"
"Ja, aber ich weiß nicht, wo ich bin. Es ist dunkel hier und ich sehe, wenn überhaupt, nur Säulen. Was ist passiert, und wo bist Du?" *Chakotays Stimme klingt erleichtert, da Kathryn anscheinend nichts passiert ist.
Kathryn wendet sich an Christine:*
"Wo könnte Chakotay sich befinden, wo ist es dunkel und es gibt viele Säulen?"
*Christine sieht sie wie in Trance an, sie versteht die Welt nicht mehr, sie antwortet nicht.
Aus Kathryns Communicator klingt folgende Konversation:*
Chakotay: "Wer sind sie und wo bin ich?"
Phantom: "Wie kommen sie hierher? Dies ist mein Haus, verlassen sie es!"
*Christine erwacht aus ihrer Trance als sie die Stimme des Phantoms hört.*
"Engel...."
Chakotay: "Lassen sie mich gehen."
Phantom: "Wie fanden sie den Weg?"
Chakotay: "Ich war auf einmal hier."
Phantom: Lügner!"
Chakotay: "Hmph hmph hilf............" *Seine Stimme verklingt.*

"Chakotay!" *ruft Kathryn panisch. Sie will sofort losstürmen um Chakotay zu suchen, doch Christine hält sie zurück.*
"Warten Sie! Sie werden ihn nicht finden, niemand wird ihn finden. Er ist im Labyrinth und nur der Engel kennt den Weg."
"Was? Welcher Engel? Wo ist dieses Labyrinth, ich muß Chakotay retten!" *Kathryn ist den Tränen nahe. Christine leidet mit ihr doch weiß, daß sie Chakotay niemals finden können außer der Engel würde sie führen.*
"Madame, bitte nehmen Sie wieder Platz." *bringt sie zurück zum Sofa, Kathryn will erst protestieren aber sie fügt sich, zu sehr schmerzt ihr Kopf. Sie setzt sich nieder.*
"Können sie den Engel rufen? Ich muß zu Chakotay, bitte!" *fast flehend nimmt sie Christines Hand, Christine schreckt zurück, den Engel rufen?*
"Er ist nun viel zu wütend." *sagt sie leise*
"Ich rufe ihn wenn Sie sich etwas erholt haben."

*Kathryn ist viel zu ungeduldig sieht jedoch ein, daß sie in ihrer Verfassung keine Rettungsaktion starten kann. Sie beschließt, erst mal einige Antworten zu bekommen.*
"Ich bin Captain Kathryn Janeway vom Raumschiff Voyager." *beginnt sie.*
"Wer sind Sie und wo genau befinden wir uns?"
"Raumschiff.......?" *Christine wirkt nun wie ein unschuldiges kleines Kind*
"Wir sind in der Oper..." *wiederholt sie.*

"Auf welchem Planeten?" *Kathryn ist völlig verwirrt, doch dann beschleicht sie eine Ahnung.*
"Welches Jahr haben wir?"
*Christine sieht sie verwundert an*
"Wir schreiben das Jahr 1881, Madame...."

*Kathryn klappt die Kinnlade herunter.* "Was?" *haucht sie.* "Wie ist das nur möglich?"
*Christine wird zunehmend nervöser und konfuser* "Wie ist was möglich?"
*Kathryn steht schweigend auf. 'Das helle Licht im Bereitschaftsraum, das muß es gewesen sein.' denkt sie. Auf einmal wird sie sich Christines Nervosität bewußt und will sie beruhigen*:
"Verzeihen Sie mir, als ich die... Treppe hinunter fiel, muß wohl mein Kopf mehr abbekommen haben, als ich dachte. Bitte sagen sie mir, wie ich meinen Partner retten kann." *mit einem stummen Flehen in den Augen sieht sie Christine an.*
"Dieser Chakotay..... ist das Ihr Gatte?" *neugierig wie sie nun mal ist, konnte sie sich diese Frage nicht verkneifen.*
*Kathryn wird rot.* "Nein." *sagt sie. 'Nein, noch nicht.' fügt sie in Gedanken hinzu.* "Aber er ist mir sehr wichtig, verstehen Sie? Sie werden bestimmt auch jemanden haben, der Ihnen sehr am Herzen liegt und für den sie alles erdenkliche tun würden, um ihn zu retten, oder?"
*Kathryn lächelt sie sanft an.*
*'Oh ja den gibt es' denkt Christine und wundert sich, warum die Frau vor ihr so rot wird.*
"Ich verstehe Sie." *sagt sie und senkt den Kopf* "Ich weiß aber nicht, wie ich Ihnen helfen kann...."

"Bitte, zeigen Sie mir nur einfach, wie ich in die Gewölbe komme, mehr verlange ich gar nicht." *Kathryn sieht sie hoffnungsvoll an.*
*Schüttelt den Kopf.* "Er wünscht niemanden dort unten. Es ist nicht erlaubt dorthin zu gehen, der Engel verbietet es.
Bitte Madame, gehen Sie nicht dort hinunter!" *sie hebt ihre Stimme etwas doch dann beruhigt sie sich wieder und sieht zur Seite.*

"Warum nicht, warum haben sie solche Angst? Wer ist dieser 'Engel'?" *Kathryn wird langsam ungeduldig und denkt: 'Wenn sie mir nicht hilft, muß ich eben alleine einen Weg da hinunter finden.'*
"Der Engel der Lieder." *Sie flüstert.*
"Er wird sehr streng, wenn jemand seine Anweisungen mißachtet. Bitte, wenn Sie dort hinunter gehen wird er wissen, daß ich es Ihnen sagte und mich bestrafen. Lassen Sie ihn sich erst beruhigen." *Ihre Augen füllen sich mit Tränen.*

*Kathryn weiß nicht warum aber sie spürt, daß sie auf diese Warnung doch hören sollte. Außerdem möchte sie der Frau nicht weh tun.* "Also gut, aber ich bitte Sie, unternehmen sie etwas. Ich... ich mache mir furchtbare Sorgen um Chakotay. Was glauben sie, will ihr 'Engel' von ihm?"
"Was wollte Ihr..... Bekannter von ihm?" *flüstert sie*
"Er war in seinen Gemächern, niemand darf dort sein, niemand, oder es geschieht ein Unglück." *Verbirgt ihr Gesicht in den Händen und weint, sie fühlt mit Kathryn, weiß aber auch, daß Chakotay in großer Gefahr ist.*

"Chakotay ist bestimmt nicht mit Absicht dorthin gekommen, er..." *Himmel, was sage ich nur?* "...er wurde entführt und dort unten vermutlich eingeschlossen." *schwindelt sie. Sie wollte Christine bestimmt nicht anlügen, aber wie hätte sie ihr erklären sollen, daß sie aus dem 24. Jahrhundert kommt?*
"Bitte, lassen Sie mich mit Ihrem 'Engel' reden und ich erkläre ihm alles. Hat er eigentlich einen Namen?"
*Mit dem Engel reden?* "Er hat keinen Namen, er ist ein Engel......"
*Langsam aber sicher wird Kathryn ungeduldig. Sie hat das Gefühl, als rede sie gegen eine Wand. Sie beschließt, alleine nach Chakotay zu suchen.*
"Na gut, dann nennen wir ihn weiterhin Engel." *Sie fängt an, sich die Stirn zu massieren.*
"Kann ich mich vielleicht irgendwo in Ruhe hinlegen? Mir ist etwas schwindelig." *Schon wieder eine Unwahrheit, aber Kathryn hält es nicht länger aus.*
*Besorgnis klingt in Christines Stimme.*
"Bitte, das einzige, was ich Ihnen anbieten kann, ist mein Sofa."

*Kathryn verzieht unmerklich die Mundwinkel.*
"Danke, stört es sie auch nicht, wenn ich hier einfach in ihrem Zimmer bleibe? Hatten Sie jetzt etwas vor?"
*Christine lächelt sie an* "Ich wollte lediglich mein Gewand ändern und dann auf meinen Lehrer warten..." *'welcher heute nicht erscheinen wird', denkt sie und dieser Gedanke erfüllt sie mir Traurigkeit.*
"Oh." *Verdammt.* "Ähm, haben Sie vielleicht einen Schluck Wasser? Oder können Sie mir sagen, wo ich etwas Wasser finden kann?" *macht Kathryn den nächsten Versuch.*
*Ein Krug mit Wasser steht auf ihrem Tisch. Sie geht hinüber und gibt Kathryn ein Glas, setzt sich neben sie auf die Couch.* "Bitte legen Sie sich hin, Sie sind sehr blaß und Ihre Hände zittern." *Sie klingt sehr besorgt*
*Kathryn nimmt das Glas dankbar entgegen und ärgert sich maßlos über ihre zitternden Hände.*
"Danke." *sagt sie und trinkt einen kleinen Schluck. Sie gibt Christine das Glas wieder zurück und schließt die Augen - doch sie schläft nicht. Christine ist nach einer Weile davon überzeugt, daß ihr ungewöhnlicher Gast eingeschlafen ist. Leise geht sie in die andere Ecke ihres 'Zimmers' und fängt an, ihr Kleid auszubessern. Kathryn unterdessen hat gemerkt, daß Christine nicht mehr in ihrer unmittelbaren Nähe ist und sieht sich ganz genau im Raum um. Jede Tür und jeder Durchlaß wird von ihr registriert und schließlich entscheidet sie sich, durch eine halb angelehnte Tür zu schlüpfen. Christine merkt nicht, daß Kathryn auf einmal verschwunden ist.*
*Nach einer Weile beschließt sie jedoch, noch einmal nach Kathryn zu sehen und findet den Raum verlassen vor. Sie ärgert sich über sich selbst und weiß genau, wo sie Kathryn zu suchen hat. Als sie ihren Mantel nimmt um ihr zu folgen, hört sie die Stimme des Phantoms. Beide 'unterhalten' sich über ihre ungewöhnlichen Gäste, als das Phantom plötzlich die Alarmglocke hört, die er installiert hat. Er entschuldigt sich bei Christine:
"Mademoiselle, leider muß ich gehen, jemand scheint mein Haus zu betreten."
*Christine überzeugt das Phantom nach einer Weile sie mitzunehmen. Nach langem Zögern willigt er ein, versetzt sie aber in Trance, damit sie sich den Weg nicht merkt. Während das Phantom Christine über den See rudert, hat Kathryn die Wohnung des Phantoms betreten.*

"Chakotay?" *ruft sie leise.*
"Kathryn?" *hört sie auf einmal eine sehr leise und schwach klingende Stimme. Kathryn stürmt in die Richtung, aus der sie Chakotays Stimme gehört hat. Schließlich findet sie ihn in einem großen Käfig auf dem Boden liegend. Seine Arme und Beine sind gefesselt und seine Augen verbunden.*
"Chakotay!" *schnell untersucht sie das Schloß vor der Tür und bemerkt, daß sie es leicht öffnen kann. Sie schiebt den Riegel auf und befreit Chakotay aus seiner ungemütlichen Lage.*
"Oh Chakotay, ich habe mir solche Sorgen um Dich gemacht. Ist alles in Ordnung?"
"Es geht, etwas benommen vielleicht." *antwortet er und versucht mit Kathryns Hilfe, langsam wieder auf die Beine zu kommen. Als sie gerade auf dem Weg zur großen Treppe sind, stellt sich ihnen ein schwarzer Schatten in den Weg.*
"Wohin des Weges, die Herrschaften?" *Diese Stimme scheint den ganzen Raum zu erfüllen, Christine steht zwar neben dem Phantom aber irgendwie ist sie nicht sie selbst. Kathryn versucht mit Christine zu reden aber diese reagiert nicht. Mit einer schnellen Handbewegung des Phantoms legt sie die Schlinge des Punjablassos um Chakotays Hals, in dieser Schrecksekunde schnappt sich das Phantom Kathryn und betäubt sie mit Chloroform, legt sie sanft, fast zärtlich auf dem Diwan nieder und wendet sich Christine zu, die immer noch wie in Trance dasteht. Christine geht zu Kathryn und setzt sich nieder, Chakotay starrt das Phantom böse an.* "Lassen sie uns gehen!"
"Niemand, der diese Gewölbe ohne meine Erlaubnis betritt, darf wieder gehen." *Die Stimme des Phantoms klingt kalt und ruhig. Das Punjablasso sitzt fest um Chakotays Hals und er hat bereits Mühe beim Atmen.*
"Wir sind nicht mit Absicht hierher gelangt." *sagt Chakotay mühsam und versucht, sich zu Kathryn zu bewegen, deren Kopf inzwischen auf Christines Schoß liegt. Das Phantom bemerkt wohl seinen Versuch und er zieht Chakotay zu sich heran. Diesem wird langsam schwindelig. Doch bevor er auf die Stufen sinkt, flüstert er noch mit letzter Anstrengung:*
"Kathryn, tun... Sie ihr....bitte...nichts." *Dann sackt er in sich zusammen und verliert das Bewußtsein.*
*Das Phantom zieht Chakotay zurück in den Käfig und verschließt ihn diesmal besser, er verschnürt Chakotay nicht, aber der Käfig läßt sich nur noch mit einem speziellen Trick öffnen, den nur er kennt. Dann geht er hinüber zu Christine, welche sich um Kathryn kümmert.*
"Danke, aber sie wird es überleben." *Seine Stimme wird kalt*
"Warum brachtest du sie her, warum Christine?" *Sie antwortet nicht, sie ist viel zu erschreckt von ihrem Engel, der sich als maskierter Mann herausgestellt hat. Alles, was sie sich nun wünscht ist, daß Kathryn oder Chakotay aufwachen mögen, sie möchte nicht mit ihm alleine sein, als sich Kathryn plötzlich zu bewegen beginnt.*

"Chakotay?" *ihr flüstern ist kaum zu hören. Christine ist nicht mehr ganz so angespannt, denn scheinbar hat ihr Engel Kathryn nicht verletzt. Bittend sieht sie das Phantom an, doch dieses packt Kathryn nur unsanft am Arm und zerrt sie auf die Beine. Seine Hand schließt sich wie eine Schraubzwinge um ihren Hals und drückt ihr die Luftröhre zu.*
*Christine springt entsetzt auf und sieht das Phantom bittend und flehend an.* "Engel.." *flüstert sie verwirrt, nie zuvor hätte sie gedacht er würde einer Frau etwas zu leide tun. Das Phantom zerrt Kathryn zu dem Käfig in dem Chakotay steckt und sperrt sie zu ihm.*
*Kathryn jappst nach Luft und kriecht zu Chakotay um ihn kurz zu untersuchen. Zu Ihrer Erleichterung schlägt sein Herz ruhig und regelmäßig. Sie schaut dem Phantom noch nach, wie er Christine mit sich zerrt. Dann ist sie allein.*
*Alles ist ruhig, was im Nebenraum passiert erfahren die beiden nicht, aber als Christine schläft, kehrt das Phantom zurück. Er ist tief in seinen Gedanken, als er die beiden sieht. Seine Wut wurde schon durch Christine besänftigt, er beobachtet Kathryn, wie sie sich um Chakotay kümmert*
"Du liebst ihn!" *eigentlich keine Frage mehr eine Feststellung.*

*Kathryn dreht sich erschrocken herum. Das Phantom steht dicht vor den Gitterstäben und sieht sie an.
"Ja, ich liebe ihn. Und ich würde alles für ihn tun, um ihn zu retten." *Zärtlich streichelt sie Chakotay über sein Haar.
"Bitte lassen sie ihn wenigstens frei." *bittet sie.*
"Haben Sie niemanden, den sie lieben?" *fragt sie einen Moment später.*
*Genau das war die Frage, die das Phantom zwar erwartet hatte, aber er haßt diese Frage.*
"Ich werde weder ihn noch Dich freilassen. Ihr seid in MEIN Gebiet eingedrungen uns müßt nun die Konsequenzen tragen." *Seine Stimme ist kalt, doch streckt er seine Hand aus um Kathryn zu berühren. Kathryn schreckt zurück, seine Stimme erschreckt sie. Das Phantom zieht seine Hand zurück*
"Ja es gibt jemanden den ich liebe..." *es ist mehr ein Flüstern.*

*Kathryn sieht ihm einen Moment tief in die Augen und weiß, wen das Phantom liebt.*
"Warum machen Sie ihr dann Angst? Merken Sie es denn nicht? Als Christine sich um mich gekümmert hat, hat sie eher Angst vor Ihnen gehabt. " *Das Phantom schaut sie auf einmal böse an und schreit:*
"Seien Sie still! Sparen Sie sich ihre Worte, Sie wissen gar nichts!" *Kathryn schreckt zurück und das Phantom funkelt sie noch einen Moment wütend an, dann wendet es sich zum Gehen.*
"Sie tun mir leid." *hört es Kathryns Stimme noch.*
"Sie wissen nichts von der wahren Liebe."
*Er kehrt zurück.*
"Kennen Sie die wahre Liebe? Ich kenne sie." *Seine Augen sind voller Traurigkeit und eine Träne schimmert.*
"Warum mußten Sie herkommen? Ich hatte einen Plan, der sie für immer mein machen sollte, aber SIE!!!! haben ihn zerstört, dafür werden Sie bezahlen, alle beide, langsam und schmerzhaft." *lacht diabolisch.*

"Jetzt weiß ich, daß Sie davon keine Ahnung haben! Sie kennen nur Zorn und wahrscheinlich wollen Sie sich rächen, warum tragen Sie eine Maske?" *ruft Kathryn nun etwas wütend.*
"DAS GEHT SIE NICHTS AN!" *schreit das Phantom*
"Sie können mir nur Leid tun und was immer Sie mit uns machen, Christine wird es erfahren und ich bin mir sicher, sie würde nur noch von Ihnen weg wollen!" *Kathryns Stimme zittert denn sie weiß, daß sie sich gerade auf gefährlichem Terrain bewegt. Für einen Moment scheint es, als ob das Phantom sie sofort töten wird, aber dann verläßt es schweigend den Raum. Kathryns Herzschlag beruhigt sich langsam und sie wendet sich wieder Chakotay zu. Dieser ist noch immer ohne Bewußtsein und an seinem Hals sind rote Striemen. Kathryn beschließt, noch einmal die Verriegelung zu untersuchen und schließlich fällt ihr der Communicator ein, den sie notfalls auseinandernehmen kann. Vielleicht würde sie damit den Riegel öffnen können.*
*Da Christine noch schläft, macht sich das Phantom daran, seine Oper weiter zu komponieren. Der Gedanke daran, daß er Christine in seinen Armen hielt, inspiriert ihn ungemein und läßt ihn alles um sich herum vergessen.
Christine erwacht etwas später und setzt sich verwundert auf, sie weiß nicht genau wo sie ist und erinnert sich nur schemenhaft and die Ereignisse der vergangenen Stunden. Als ihre Erinnerung zurückkehrt steht sie auf und läuft ziellos im Zimmer umher. Als sie auf das Phantom trifft, welches immer noch in seine Kompositionen vertieft ist, zieht sie sich zurück und ruft leise nach Kathryn. Instinktive vertraut sie ihr*
"Kathryn...?"

*Kathryn hört auf an dem Schloß zu arbeiten und horcht. Ihr ist, als hätte sie gerade eben ihren Namen gehört.*
"Kathryn?" *Diesmal erkennt sie Christines Stimme und sie antwortet. Christine kommt an die Gitterstäbe heran und sieht sie mitleidig an.*
"Ist mit Ihnen alles in Ordnung?" *fragt Kathryn besorgt. Christine sieht sehr blaß aus und etwas verwirrt. *
"Ich möchte nicht hier sein." *flüstert Christine und versucht ihrerseits das Schloß zu öffnen, was aber mißlingt, dann sieht sie zu Chakotay* "Wie geht es ihm?" *fragt sie besorgt.*
*Er ist noch bewußtlos, aber ich glaube, es geht ihm soweit gut. Allerdings weiß ich nicht, wie lange seine Luftzufuhr unterbrochen war, ich hoffe, er hat keine bleibenden Schäden." *Kathryn sieht natürlich Christines Versuche, das Schloß zu öffnen.* "Können Sie mir den Verriegelungsmechanismus beschreiben?" *fragt Kathryn und versucht auch weiterhin, das Schloß zu öffnen. Christine verneint jedoch ihre Frage und hofft, daß es Kathryn selber schaffen wird, das Schloß zu öffnen.* "Erzählen Sie mir ihre Geschichte?" *fragt Kathryn während ihren Bemühungen.*
"Wie haben Sie das Phantom kennengelernt und warum dürfen Sie in seinen Gemächern sich frei bewegen?"
"... das Phantom...." *Dieses Wort verärgert Christine etwas doch sie läßt es sich nicht anmerken.*
"Mein Vater sprach immer von dem Engel der Lieder..." *sie setzt sich auf den Boden, was anhand ihren Kleides ein leichtes Problem darstellt, aber sie managt es bravourös.*
"... eines Abends sang der Engel der Lieder zu mir, er unterrichtete mich, er beschützte mich, er führte mich zu einem grandiosen Triumph, doch dann wurde er sehr wütend." *sie schaut zur Seite*
"Erst als sie erschienen, trat er wieder in Kontakt mit mir. Ich weiß nicht, warum er mich hier hinunter läßt, aber ich...." *flüstert* "...möchte nicht hier sein. Er macht mir Angst...."

"Schon als sie mich fanden hatten Sie Angst vor ihm, warum haben Sie die Oper nicht verlassen? Sie hätten doch jederzeit woanders ein Engagement finden können. Warum blieben Sie bei ihm?" *Kathryn fummelt eifrig an dem Schloß weiter herum.* "Ich kann nicht, er wäre überall." *Ängstlich sieht sie sich um.*
"Aber bitte erzählen Sie mir mehr über sich." *Sie versucht das Thema zu ändern.*

*Kathryn überlegt einen Moment. Sie kann ihr auf keinen Fall die Wahrheit über sich und Chakotay erzählen, das würde vielleicht die Geschichte ändern.*
"Wir wurden auf dem Weg in die Stadt überfallen und mein Gefährte entführt, wie ich ja schon sagte. Ich habe seine Spur bis hierher verfolgt und den Rest kennen sie." *Kathryns Gesicht wird etwas rot, doch bevor Christine etwas sagen kann, hören sie beide ein leises Stöhnen.*
"Chakotay!" *ruft Kathryn erleichtert und ist sofort bei ihm. Chakotay öffnet langsam die Augen und muß husten. Kathryn wendet sich an Christine und sagt:* "Können Sie mir vielleicht etwas Wasser für ihn besorgen?"
*Panik erscheint in Christines Augen, sie hat keine Ahnung, woher sie Wasser bekommen soll* "Ich werde es versuchen." *Sie steht auf und verläßt den Raum um in die Arme des Phantoms zu laufen. Erschreckt schreit sie auf und rennt zurück zu Kathryn. Sie versteckt sich hinter dem Käfig, das Phantom folgt ihr.*
"Christine, komm zu mir, diese Leute sind kein Umgang für Dich." *Mit gesenktem Haupt kommt Christine aus ihrem Versteck und geht zu dem Phantom, nimmt seine Hand und läßt sich von ihm aus dem Raum führen. Das Phantom kehrt zurück.*
"Lassen Sie sie in Ruhe!"

"Merken Sie denn nicht, daß Sie alles nur schlimmer machen? Ich hatte sie nur um etwas Wasser für Chakotay gebeten, sind sie wirklich so grausam uns selbst etwas Wasser zu versagen? So werden Sie nie ihr Herz gewinnen!" *In Kathryn beginnt die Verzweifelung hoch zu steigen.*
"Wenn Sie uns sowieso nicht mehr freilassen, warum töten Sie uns nicht lieber gleich?" *den letzten Teil des Satzes schreit sie nun.*
"Kathryn, laß es gut sein. Hauptsache, wir sind zusammen." *hört sie auf einmal Chakotays Stimme. Mit einigen Tränen in den Augen wendet sie sich ab und kniet sich neben Chakotay.*
"Ich liebe Dich." *haucht sie und küßt ihn.*
*Bang, das saß. Ohne ein Wort dreht sich das Phantom um und geht. Nach einigen Sekunden kehrt er wieder zurück und gibt Kathryn ein Glas Wasser.*
*Kathryn kommt an die Gitterstäbe und nimmt das Wasser entgegen. Sanft sagt sie nun:*
"Vielen Dank." *und gibt Chakotay das Wasser zu Trinken. Das Phantom steht einfach vor dem Käfig und sieht den beiden zu. Es ist eifersüchtig auf das Glück der beiden, die trotz ihrer Gefangenschaft und ohne Hoffnung auf Rettung sich ihre Liebe gestehen. Als Chakotay das Glas geleert hat, gibt es Kathryn dem Phantom zurück. Ihre Hände berühren sich bei der Übergabe kurz und Kathryn fragt versöhnlich:*
"Haben Sie auch einen Namen?"
"....Erik...." *Nimmt das Glas und stellt es ab, er beobachtet die beiden.*
"Wie fühlt es sich an geküßt zu werden?" *fragt er schüchtern, fast wie ein Kind.*

*Kathryn ist etwas perplex. Mit einer Antwort und solch einer Frage hatte sie nun nicht gerechnet.*
"Es... es ist als ob tausend Schmetterlinge in meinem Bauch fliegen und ein Kuß schmeckt süßlich, wie ein warmer
Frühlingstag." *Sie findet ihre Erklärung etwas unbeholfen, doch besser kann sie es nicht beschreiben.*
"Erik, das ist ein schöner Name. Leben sie schon immer hier unten?" *versucht sie ein Gespräch anzufangen.*
"..ein Frühlingstag..." *Er wiederholt ihre Worte und schaut sie dabei an, ein Gedanke rast ihm durch den Kopf doch er verdrängt ihn sehr schnell wieder.*
"Ich lebe hier unten seit sehr langer Zeit. Wünschen Sie noch etwas?" *Er möchte nicht mit ihr reden, er empfindet sie als störend und lästig. Sie stören seine 'Romanze' mit Christine.*

"Eine Decke wäre nicht schlecht, es ist etwas kalt hier." Wortlos geht Erik in einen anderen Raum und kommt nach ein paar Minuten mit einer Decke zurück, die er Kathryn durch die Gitterstäbe zwängt.*
"Was werden Sie jetzt mit Christine machen?" *fragt sie, während sie die Decke zu sich herein zieht.*
"Werden Sie sie auch hier unten einsperren?"
*Schüttelt den Kopf.* "Ich könnte sie nie einsperren, ich liebe sie." *Er könnte sich auf die Zunge beißen.*
"Aber genau das tun sie doch, oder? Sie sperren sie ein, sie kann nicht dahin gehen, wohin sie will. Vorhin sagte sie mir, sie würden sie überall finden. Wenn Sie sie wirklich lieben, wie sie sagen, dann lassen Sie sie selbst entscheiden!" *sagt Kathryn eindringlich.*
"Fragen Sie doch Christine einmal was SIE möchte!"

*Das Phantom bewegt sich gefährlich nahe auf Kathryn zu.*
"Sie möchte weg, aber ich kann sie nicht aufgeben, ich kann nicht. Sie kann gehen wohin sie will, sie ist frei. Aber ich werde immer bei ihr sein. Verstehen sie das nicht? Ich kann sie nicht vergessen!"

*Kathryn weicht einen Schritt zurück.*
"Sie sollen Sie ja auch weder vergessen noch aufgeben. Aber mit Zwang erreichen Sie gar nichts. Was ist Ihnen lieber: Eine
Gefangene, die zwar bei Ihnen bleibt, aber todunglücklich ist oder eine Christine, die aus freien Stücken zu Ihnen
kommt?"
*Chakotay ist unbemerkt von Kathryn hinter sie getreten und legt nun seine Arme auf ihre Schultern. Kathryn dreht sich
lächelnd um und dankt ihm stumm, daß er einfach nur in ihrer Nähe ist.
"Lassen Sie wenigstens Christine frei." *bittet nun auch Chakotay.*
"Sie wird nie zurückkommen!" *Eifersüchtig beobachtet er die beiden, dann dreht er sich um und geht einfach.*
"Wie können Sie da sicher sein, wenn Sie ihr nicht einmal die Chance dazu geben?" *ruft Chakotay noch hinter ihm her. Erik verschwindet hinter einer Tür, die krachend ins Schloß fällt. Chakotay schaut Kathryn an und sagt:*
"Ich bin froh, daß Du bei mir bist." *er küßt sie.*
*Erik geht hinüber zu Christine und sieht sie lange an, dann befreit er sie aus der Trance und geht wieder komponieren.
Christine kommt zu sich und sieht ihn noch verschwinden. Auf leisen Sohlen folgt sie ihm und beobachtet ihn eine Weile beim komponieren, dann geht sie zu ihm und nimmt ihm die Maske ab.
Erik dreht sich mit einem Wutschrei um, Christine sieht sein Gesicht und schreit. Voller Panik rennt sie wieder in das Zimmer wo Kathryn und Chakotay sind, sie hält die Maske in ihren Händen.*
"Helfen sie mir bitte..." *flüstert sie und versteckt sich hinter einem Vorhang. Das Phantom betritt den Raum mit einem Wutschrei.* "Wo ist sie?"

*Als Kathryn Eriks Gesicht sieht, wird ihr schlecht, doch sie reißt sich zusammen. Chakotay starrt Erik nur an. Kathryn ist es schließlich, die ihm antwortet:*
"Sie ist hinaus zu dieser Tür gerannt." *Und deutet auf die angelehnte Tür.*
"Bitte, tun Sie ihr nichts! Sie lieben Sie doch!" *ruft Kathryn ihm noch hinterher und wird sich jetzt erst bewußt, daß Christine, die sich hinter dem Vorhang versteckt, ihren letzten Satz gehört habe muß.*
*Christine fällt in Ohnmacht, die Maske rollt hinter dem Vorhang hervor. Das Phantom hechtet dorthin und setzt sich die Maske wieder auf. Dann hebt er Christine auf und trägt sie zu einem Bett, was sich im Raum befindet und legt sie nieder. Er nimmt ihre Hand und hält sie, er spricht leise zu Kathryn:*
"Mußten Sie das sagen?"

*Kathryn weiß darauf keine Antwort.*
"Es tut mir leid." *murmelt sie nur und sinkt in Chakotays Arme. Chakotay streichelt ihr beruhigend über die Haare und beobachtet das Phantom aus den Augenwinkeln.*
"Sie wird mich verlassen und nie wiederkommen, ich weiß es, nun erst recht." *Er küßt Christines Hand, geht zu dem Käfig und öffnet ihn.*
"Geht."

*Kathryn und Chakotay blicken sich überrascht an und kommen aus ihrem Gefängnis. Kathryn ist aber noch nicht bereit, Erik und Christine einfach so zu verlassen, ebensowenig wie Chakotay.*
"Nein, wir werden nicht so einfach gehen. Was passiert jetzt mit Christine? Was wird aus Ihnen?"
"Ich lasse Christine gehen. Und was mich betrifft, wie sie gesehen haben, gehöre ich hier runter." *Etwas verwirrt über die beiden, noch nie hat sich jemand Sorgen um ihn gemacht.*
*Christine erwacht aus ihrer Ohnmacht und setzt sich auf. Erik will eigentlich zu ihr aber es geht nicht. Er blickt Kathryn an.*
"Würden sie bitte...?"

*Kathryn bleibt stehen.*
"Ich glaube es wäre besser, wenn Sie zu ihr hingehen würden." *zu Christine gerichtet:*
"Es ist alles in Ordnung Christine, hören Sie ihn an." *Sie nickt Chakotay zu und beide gehen etwas außer Sichtweite, um den beiden etwas Privatsphäre zu gönnen.*
"Wir warten hier." *ruft Kathryn noch und hofft, daß Erik seine Chance nun ergreift.*
*Christine steht auf und geht auf Erik zu.*
"Ist es wahr?" *fragt sie ihn. Erik wünscht sich, ganz woanders zu sein, fast hilfesuchend blickt er zu Kathryn und Chakotay welche ihm aufmunternd zunicken. Er nickt, unfähig ein weiteres Wort zu sagen. Christines Augen werden immer größer als sie es begreift, doch das Gesicht, was sie sah macht ihr zuviel Angst, als daß sie eine rationale Entscheidung treffen könnte. Langsam geht sie rückwärts bis sie an eine Wand trifft, dort geht sie zu Boden und weint. Erik verläßt fast fluchtartig den Raum, nachdem er einen bösen Blick auf Kathryn und Chakotay geworfen hat.*

*Kathryn geht auf Christine zu, kniet sich neben sie und umarmt sie. Nach einer Weile hilft sie ihr hoch und Chakotay und sie führen sie wieder die Stufen hinauf. Nach einer ganzen Weile kommen sie an eine Tür, die zu einem Keller der Oper führt, in dem viele Requisiten stehen.*
"Endlich sind wir wieder oben." *seufzt Kathryn und dann bringen sie Christine, mit deren Hilfe, in ihr Zimmer. Sie legen sie auf die Couch, auf der schon Kathryn lag und Kathryn nimmt sich einen Stuhl, setzt sich neben sie und hält ihre Hand.*
"Wußten Sie wirklich nicht, daß Ihr Engel Sie liebt?" *fragt Kathryn, als sich Christine etwas beruhigt hat.*
*Christine schüttelt den Kopf.*
"Nein, nie im Leben wäre ich darauf gekommen." *Verzweifelt blickt sie Kathryn an.*
"Was soll ich nur tun?"

"Das kann ich Ihnen nicht beantworten, das kann Ihnen nur Ihr Herz sagen." *Kathryn lächelt sie aufmunternd an.*
"Fragen Sie ihr Herz, was es Ihnen rät."
*Christine umarmt Kathryn urplötzlich und weint noch stärker.*
*Kathryn drückt Christine tröstend an sich und fragt:*
"Shh, was ist denn los?" *streichelt dabei Christine über den Rücken.*
*Christine weint eine ganze Weile, dann beruhigt sie sich.*
"Erinnern sie sich, daß ich Ihnen sagte, der Engel wäre böse auf mich?"
*Kathryn nickt.*
"Es gibt jemanden in meinem Leben von dem ich dachte, ich liebe ihn, aber nun...." *Erneut rollen Tränen über Christines Wangen.*
*Kathryn ist etwas verwirrt.*
"Heißt das, sie lieben jemand anderen? Oder meinen sie Erik?"
"Raoul........, sein Name ist Raoul. Er ist ein Freund, ein Jugendfreund." *Verwirrt.*
"Wer ist Erik?"

"Erik... so heißt der Engel wirklich. Sie sagten gerade, sie dachten, sie würden jemanden lieben, aber jetzt hört es sich nicht mehr danach an. Christine, was fühlen Sie tief in sich?"
"Ich weiß es nicht." *Schüttelt den Kopf.*
"Ich habe Angst vor dem Engel, aber zuletzt da war er so... verletzlich... so... menschlich. Erik... ein schöner Name, finden Sie nicht?"

"Ein sehr schöner Name." *Kathryn ist sich inzwischen eigentlich sicher, daß auch Christine Erik liebt.*
"Er liebt sie wirklich Christine. Ich bin mir sicher, er würde Ihnen nie etwas antun und er hat uns sogar alle gehen lassen, obwohl wir nun sein Geheimnis kennen. Sollten Sie noch Zweifel an ihm haben - ich habe keine mehr. Ich glaube auch Sie wissen, was Sie jetzt tun sollten, oder?" *Kathryn lächelt sie an.*
*Raoul betritt den Raum und blickt Chakotay und Kathryn an.*
"Wer bitte sind sie?" *eilt zu Christine.*
"Geht es dir gut? Wo warst du?"

*Kathryn und Chakotay gucken sich an. 'Auch das noch', denkt Kathryn. Inzwischen antwortet Christine:*
"Raoul!" *Sie umarmt ihn und schluchzt in seinen Armen, doch etwas ist anders. Diese Arme sind nicht so zärtlich wie die des Engels und die Berührungen ebenso. Verwirrt weicht Christine wieder zurück und Raoul guckt sie verständnislos an.*
"Christine, was ist passiert? Und wer ist das?" *deutet auf Kathryn und Chakotay.*
*Kathryn denkt nach, was soll sie Raoul sagen?*
"Mein Name ist Kathryn und das ist mein Begleiter Chakotay." *Chakotay verbeugt sich leicht.*
"Wir wurden überfallen und Christine hat uns gefunden und geholfen." *Raoul geht zu Christine und nimmt ihre Hand in seine*
"Sie ist sehr hilfsbereit nicht wahr?" *sieht sie verliebt an. Christine nimmt ihre Hand wieder weg und geht zu Kathryn. Kathryn erwidert:*
"Ja, das ist sie." *etwas verwundert über Christines Verhalten, auch Raoul ist verwundert.*
"Wann wirst Du mir sagen, wo Du warst?" *Christine sieht Kathryn mit flehenden Augen an, Kathryn antwortet für sie.*
"Sie war mit uns im Krankenhaus."
*Raoul ist verwirrt.*
"Ohne mir bescheid zu sagen?" *Christine wird leicht wütend und flüstert:*
"Muß ich dir über alles Rechenschaft ablegen, Raoul?" *Christine ist erschrocken über ihre Worte, Kathryn und Chakotay schauen sich nur an und Raoul klappt die Kinnlade runter.*

"Christine, was soll das?" *fragt er, als er sich wieder gefangen hat.*
"Ich... bitte laß mich jetzt allein, Raoul. Es gibt einige Dinge, über die ich mir klar werden muß." *sagt Christine und wendet sich ab von ihm. Raoul ist in seiner Ehre verletzt, dreht sich wütend um und verläßt nicht gerade leise das Zimmer. Kathryn zuckt etwas zusammen, als die Tür krachend ins Schloß fällt.*
"Jetzt habe ich ihn gekränkt." *flüstert Christine leise und hat das Gefühl, daß sie Raoul und Erik für immer verloren hat. Kathryn legt tröstend eine Hand auf ihre Schulter und sagt:*
"Sie sollten etwas nachdenken über ihre Gefühle. Chakotay und ich werden uns das Opernhaus etwas angucken und werden später wieder kommen." *Kathryn nickt Chakotay zu und beide verlassen leise das Zimmer.*
*Christine möchte nicht, daß Kathryn geht und läuft ihr hinterher.*
"Kathryn???"

*Kathryn dreht sich an der Schwelle zur Tür um, lächelt sie warmherzig an und sagt:*
"Es ist alles in Ordnung. Wir bleiben in der Nähe. Wenn etwas ist, rufen Sie uns."
*Dann gehen sie und Chakotay den Gang entlang, bis sie aus Christines Blickfeld verschwunden sind.*
*Folgt immer noch.* "Ich möchte mit Ihnen allein reden." *schüchterner Blick auf Chakotay.*
*Kathryn und Chakotay sind stehengeblieben und Kathryn sieht Chakotay fragend an. Doch dieser sagt:*
"Ist schon gut, ich werde mich alleine etwas umsehen und falls die Damen meine Hilfe brauchen..." *Er deutet auf seinen
Communicator. Kathryn nickt und dann nimmt sie Christine bei der Hand, geht mit ihr etwas durch die langen Gänge des Gebäudes und wartet darauf, daß Christine anfängt.*
*Christine weiß nicht so recht, wie sie anfangen soll.*
"Woher.... woher wissen sie, daß sie Chakotay lieben?"

*Kathryn fühlt sich etwas überrollt. Sie war noch nie gut darin, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Sie weiß nicht recht, wie sie anfangen soll.*
"Na ja, es ist ein Gefühl als ob... also, ich weiß nicht recht, wie ich es beschreiben soll. Ich fühle mich einfach am wohlsten, wenn Chakotay in meiner Nähe ist, wir verstehen uns ohne Worte, ich bekomme jedes mal eine Gänsehaut, wenn er mich berührt und wenn er mich anlächelt, flattern 1000 Schmetterlinge in mir...." *Kathryn ist stehengeblieben und mit ihrer Erklärung gar nicht zufrieden.*
"Ich kann und will mir mein Leben ohne ihn gar nicht vorstellen, es ist, als ob er die fehlende Hälfte von mir wäre, ohne ihn wäre mein Leben nicht erfüllt." *Kathryn sieht Christine etwas verzweifelt an.*
"Verstehen Sie, was ich meine?"
*Christine hat ehrlich gesagt, nur Bahnhof verstanden, aber irgendwie......*
"Wie, wenn der Engel da war.... " *flüstert sie.*
"Aber nun......" *Ihre Augen füllen sich mit Tränen.*

*'Hä?'*
"Was bitte sagten Sie gerade?" *Diesmal hat Kathryn nur Bahnhof verstanden.*
*Christine bleibt stehen.*
"Der Engel war für mich so etwas wie meine zweite Hälfte wie sie sagten, aber seit dem ich dort unten war und er so.....
wütend war..... er macht mir Angst! Ich mache mir Angst!"

*Kathryn seufzt innerlich. Ein weiteres mal in diesen Minuten verflucht sie ihr mangelndes Einfühlungsvermögen in Sachen Liebe...*
"Hören Sie Christine, jeder wird einmal wütend, auch Chakotay war schon einmal so wütend, daß er mir Angst gemacht hat, aber ich wußte immer ganz genau, daß er mir nie - nie etwas antun könnte. Und ich bin sicher, bei Erik ist es genauso. Hat er Ihnen jemals weh getan?"
*Christine schweigt nachdenklich. Kathryn fährt fort:*
"Und denken Sie daran, daß er sein ganzes Leben lang in diesen Gewölben verbracht hat. Er hat Angst entdeckt zu werden. Sie haben sein Gesicht gesehen. Versetzten Sie sich in seine Lage. Einen größeren Beweis seiner Liebe zu Ihnen hätte er nicht bringen können als uns alle frei zu lassen - unbeschadet." *sagte Kathryn eindringlich.*
*Kathryns Worte haben einen großen Einfluß auf Christine.*
"Was wird mit Raoul?" *flüstert sie zu sich selbst.*

*Kathryn hört diese Frage und antwortet:*
"Er wird damit fertig werden. Es gibt so viele hübsche Frauen auf der Welt und so wie ich ihn einschätze ist er sowieso ein Casanova. Machen Sie sich keine Sorgen um ihn, denken Sie einmal an sich und Erik - was glauben Sie, wie Erik in diesem Moment leidet weil er denkt, er hätte Sie für immer verloren? Ich könnte den GEDANKEN nicht mal ertragen, Chakotay zu verlieren. Ich glaube, ich könnte ohne ihn nicht weiterleben." *Zum Ende ihrer kleinen Rede wird Kathryn immer leiser und der letzte Teil ist eigentlich nur noch für sie selbst bestimmt.
'Wie dumm war ich nur, daß ich mich all die Jahre selber gequält habe und ihn auch.' denkt sie wütend auf sich.*
*Plötzlich, auch durch Kathryns Hilfe, erkennt Christine die Wahrheit.*
"Ich muß zu ihm!" *wieder etwas schüchtern:* "Könnten sie mich begleiten?*

*Kathryn fällt ein Stein vom Herzen. Endlich hatte Christine erkannt, was sie zu tun hatte. Kathryn lächelt sie an.*
"Natürlich werde ich Sie begleiten. Wo geht's lang?"
"Das wollte ich sie grade fragen." *ein Lächeln.*
*'Das ist nicht gut.' denkt Kathryn, denn sie hat leider auch keine Ahnung mehr, wo es hinunter zu den Gewölben geht.*
"Von ihrem Zimmer muß es einen Weg geben, kommen Sie." *Kathryn nimmt Christines Hand und läuft mir ihr im Eilschritt zurück in ihr Gemach.
Sie überlegt, wie sie in den Keller gelangte, als sie nach Chakotay gesucht hat, doch sie weiß es nicht mehr.*
"Chakotay weiß es vielleicht, ich werde ihn fragen." *und schon stürmt Kathryn aus der Tür, klopf um die Ecke auf ihren Communicator und bestellt ihn zu Christines Zimmer. Chakotay ist ein paar Minuten später da und hat nicht bemerkt, daß ein paar eifersüchtige Augen ihn beobachteten und ihm nun folgen.*
*Christine wartet ungeduldig auf Chakotays Eintreffen.*
*Als er endlich ankommt, findet er recht schnell den Zugang hinter dem Spiegel in den Keller und dann durch eine versteckte Tür in die Gewölbe. Ahnungslos gehen die drei die dunklen Stufen hinunter auf der Suche nach der Behausung Eriks.
Nach einer Weile stoßen sie auf das Zimmer, in dem Erik Kathryn und Chakotay gefangen hielt. Raoul, der Ihnen den ganzen Weg gefolgt ist, versteckt sich schnell hinter dem Vorhang als die drei sich suchend umgucken.*
*Christine hält es nicht mehr aus, sie läuft von einem Zimmer ins andere und kehrt verzweifelt wieder.*
"Er ist nicht mehr hier!" *Sie bricht weinend in Kathryns Armen zusammen.*

*Kathryn streichelt sie beruhigend und gibt Chakotay stumm ein Zeichen, er möge doch mal nach Erik suchen. Chakotay nickt zurück und durchsucht die Zimmer nach einer anderen Tür. Schließlich kommt er zu den beiden Frauen zurück.*
"Ich habe eine kleine Tür gefunden, sie ist nur angelehnt. Vielleicht finden wir ihn dort."
*Von neuer Hoffnung erfüllt rennt Christine regelrecht hinter Chakotay her und stößt die Tür auf. Zum Vorschein kommt ein kleiner Wald. Als die Drei tiefer hineingehen, sehen sie auf einmal einen Mann mit einem Umhang auf einer Anhöhe stehen. Er kehrt ihnen den Rücken zu und scheint sie noch nicht bemerkt zu haben.*
*Christine sieht zu Kathryn, diese lächelt sie aufmunternd an, dann geht Christine auf den Mann zu, langsam obwohl sie am liebsten rennen würde. Als sie dicht bei ihm ist, flüstert sie:*
"Erik?"
*Erik dreht sich um und taumelt etwas, er hatte nicht erwartet, Christine wiederzusehen. Christine streckt ihre Hand aus um ihn zu halten. Kathryn kuschelt sich in Chakotays Arme und beobachtet die beiden. Chakotay legt seine Arme um sie und flüstert:*
"Ob sie sich heute noch küssen?" *Kathryn blickt ihn spielerisch böse an.*
"Nicht so ungeduldig, Commander." *Aber auch sie kann die Stimmung nicht mehr aushalten, als sich nach einer Weile Christine und Erik küssen, kann auch sie ein Träne nicht zurückhalten und kuschelt sich noch näher an Chakotay. Erik kann immer noch nicht glauben, daß Christine ihm gesagt hatte sie wolle bei ihm bleiben. Fast schüchtern lehnt er sich hinunter um sie zu küssen. Zu seiner grenzenlosen Freude und Überraschung erwidert Christine den Kuß. Als er seinen Arm um sie legt und sie endlich in seinen Armen hält, kann er sein Glück nicht fassen.
Das alles war zuviel für Raoul, der in seinem Versteck alles beobachtet hat. Er plant seine Rache und verläßt das Zimmer unbemerkt von den Vieren.*

*Raoul ist außer sich vor Wut. In dem Zimmer, in dem die Orgel steht, findet er einen Degen. Wütend packt er ihn und schleicht zurück in den kleinen Wald. Die Bäume geben ihm eine perfekte Tarnung und er kann sich unbemerkt an Kathryn heranschleichen, die seiner Meinung nach Verantwortlich für sein Unglück ist. Dann geht alles sehr schnell. Raoul sticht mit dem Degen nach Chakotays Arm, der mit einem lauten Schmerzensschrei gleichzeitig zur Seite gestoßen wird, in der Zeit schnappt sich Raoul Kathryn, verdreht ihr einen Arm hinter den Rücken und hält die blitzende Klinge dicht an ihren Hals. Kathryn ist zu erschrocken um zu reagieren und jetzt schneidet sich bei jedem Atemzug die Klinge etwas in ihren Hals. Chakotay hält sich den blutenden Arm, zum Glück ist die Wunde nicht allzu tief doch es hat genügt um ihn wehrlos zu machen. Als Raoul Kathryn den Degen an den Hals hält, schreit Christine erschreckt auf und Erik stellt sich schützend vor sie.*
"Raoul!" *ruft Christine entsetzt.
"Bitte laß Kathryn in Ruhe, bitte!"
*Raoul denkt nicht dran und verpaßt Kathryn eine kleine Wunde am Hals, nicht tief aber es blutet unschön. Christine tritt hinter Erik hervor und rennt auf Raoul zu.*
"Was tust Du? Du tötest sie!"
*Erik folgt ihr und hält sie zurück, bevor etwas schlimmeres geschehen kann, aber zu spät - Raoul läßt Kathryn einfach fallen und greift sich Christine, hält ihr nun die Klinge an den Hals.*
*Kathryn rappelt sich auf und wankt zu Chakotay, welcher seinen Arm nicht mehr bewegen kann. Sie schnappt sich einen Kerzenhalter und krabbelt aus Raouls Sicht, während Erik sich drohend vor ihm aufbaut, zum Teil um ihm zu drohen, zum Teil um seine Aufmerksamkeit von Kathryn abzulenken, deren Plan er erraten hat.*
"Lassen Sie sie gehen, Monsieur, bitte."
*Christine streckt hilfesuchend ihre Hand nach Erik aus, was Raoul noch wütender macht. Er hebt das Schwert an Christines Wange und schneidet sie dort ganz leicht. Christine schreit auf, so auch Erik, aber in diesem Moment springt Kathryn zu Raoul und haut ihm den Kerzenleuchter über den Schädel so daß Raoul nur noch Sterne sieht und nach vorne fällt. Erik kann Christine gerade noch retten und sie zu sich ziehen, dann klatscht Raoul wie ein nasser Sack auf den Boden.*

*Erik sieht Kathryn dankbar an doch diese kümmert sich sofort um Chakotay.*
"Chakotay, laß mich mal sehen." *Kathryn ist beruhigt, daß die Wunde nicht lebensbedrohlich ist und so reißt sie ein Stück von ihrer Uniformjacke ab und bindet es Chakotay um den Arm. Erik und Christine, die sich inzwischen wieder etwas beruhigt hat, kommen Kathryn und Chakotay zu Hilfe. Erik sieht sich Kathryns Hals an und macht sich doch etwas Sorgen, der Schnitt ist tiefer als er gedacht hat und hört nicht auf zu bluten. Doch Erik versteht sich auf die Kunst der Heilkräuter und schnell findet er einige Pflanzen, die er auf Kathryns Wunde preßt.*
"Halte das drauf, dann hört es bald auf zu bluten."
*Kathryn nickt dankbar und Erik bedeutet den Dreien schon den Wald zu verlassen.*
"Was haben Sie mit ihm vor?" *fragt Chakotay und deutete auf Raoul.*
"Keine Sorge, ihm wird kein Haar gekrümmt. Ich werde ihn nur sicherheitshalber gut verschnüren und ihn dann oben abliefern." *antwortet Erik und Christine meint, ein Grinsen in seinem Gesicht zu sehen.*
"Erik, bitte versprich mir, daß ihm nichts geschieht" *flüstert sie.*
"Ich verspreche es Dir." *wendet sich wieder Kathryn zu.*
"Folge mir, ich mache Dir einen Verband." *Kathryn will eigentlich protestieren aber sie fügt sich und folgt ihm. Beide verschwinden, nachdem sie noch einen Blick auf ihre Liebsten geworfen haben. Christine fühlt sich nicht wohl in Chakotays Nähe und wird leicht nervös. Chakotay versucht sie zu beruhigen.*
"Alles wird gut, vertrauen sie uns." *Sie nickt und schaut auf Raoul, welcher anfängt aufzuwachen. Er stöhnt und als er die Fesseln bemerkt versucht er sich zu befreien. Er schreit Christine an:*
"Mach mich los!" *Christine rennt erschrocken in Chakotays Arm, welcher ihr über den Rücken streichelt.*

"Ein Gentlemen sollte sich in Gegenwart einer Dame aber bedeutend anderes benehmen." *sagt Chakotay ruhig und stellt sich schützend vor Christine, obwohl diese eigentlich keine Angst zu haben braucht. Erik hat Raoul so gut verschnürt, daß nicht mal Chakotay sich mit einem seiner indianischen Tricks hätte befreien können. Endlich kommen Kathryn und Erik wieder. Erik zerrt Raoul weg, während Kathryn mit den anderen in das große Zimmer von Erik geht und dort warten soll. Christine sitzt zitternd auf dem Bett während Kathryn und Chakotay sich etwas zurückgezogen haben und langsam anfangen darüber nachzudenken, wie sie eigentlich wieder zur Voyager kommen sollen.*
"Ich sehe keine Möglichkeit, daß wir alleine hier wegkommen." *sagt Chakotay und hält sich seinen schmerzenden Arm.*
"Ich hoffe nur, Tuvok und die anderen finden einen Weg um uns wieder zurück zu holen." *flüstert Kathryn und nimmt vorsichtig den Verband von Chakotays Arm. Der Arm um den Einstich ist extrem angeschwollen und rot. Von Chakotays Uniform hatte Raoul mit dem Degen auch einige Stoffreste in die Wunde gestoßen. Jetzt hatte sich die Wunde entzündet. Kathryn fühlt Chakotays Kopf, er war bereits heiß.*
"Du hast Fieber, Du glühst richtig." *Kathryn hält ungeduldig nach Erik Ausschau. Wenn einer Chakotay helfen konnte, dann er. Doch es dauert noch eine ganze Weile, bis Erik wieder kommt. Als er in die Tür tritt, fällt ihm Christine um den Hals.*
"Was geschieht mit ihm?" flüstert sie.*
"Er wird gefunden werden und uns hoffentlich in Ruhe lassen."
*Christine schluchzt leise in seinen Armen, bis ein Träne die Wunde auf ihrer Wange berührt, da schreckt sie zusammen. Erik schaut Kathryn und Chakotay vorwurfsvoll and, da sie sich nicht um Christine gekümmert haben. Er führt sie leise in einen anderen Raum, um sich um ihre Wunde zu kümmern. Er hofft nur, daß keine Narbe in ihrem hübschen Gesicht zurückbleibt.*

*Chakotay muß sich hinlegen, ihm ist ganz schwindelig. Kathryn hilft ihm auf ein Bett.*
"Du mußt Deine Jacke ausziehen, sonst können wir die Wunde nicht versorgen." *sagt sie und hilft ihm vorsichtig aus dem Oberteil. Chakotay stöhnt schmerzvoll auf und sinkt danach kraftlos in die Kissen. Endlich kommen auch Erik und Christine zurück. Christines Wange hat Erik bestmöglichst versorgt, es wird alles verheilen. Als er Chakotay auf dem Bett liegen sieht, eilt er schnell zu ihm.*
*Er untersucht die Wunde vorsichtig und nimmt dann Kathryn zur Seite.*
"Es sieht nicht gut aus, er hat Fieber und fantasiert, ich brauche einige Kräuter die ich nicht im Hause habe. Heute Nacht werde ich sie holen, doch zunächst mache ich ihm einen Umschlag der das Fieber senkt und die Entzündung etwas hemmt."

*Kathryn ist voller Sorge:*
"Wird... wird er wieder gesund?" *fragt sie stockend.
Erik sieht sieh ernst an:* "Wenn ich die Kräuter schnell finde kann ich es noch rechtzeitig schaffen, sonst..." *er führt den Satz nicht zu Ende. Kathryn guckt erst ihn entsetzt an, dann Chakotay, der in einen von Fieberträumen geprägten Schlaf
gefallen ist.*
*Kathryn eilt wieder an Chakotays Seite, während Erik die Verbände vorbereit. Christine geht zu Kathryn und legt ihr die Hand auf den Rücken um sie zu beruhigen.*
"Er wird ihn heilen." *flüstert sie.*

"Ich hoffe es, ich könnte ohne ihn nicht mehr leben." *Sie spricht eigentlich mehr zu sich selbst. Sie nimmt Chakotays Hand in ihre und drückt sie verzweifelt.*
*Christine kniet sich nieder und flüstert.*
"Er liebt Sie wirklich sehr, ich sah es in seinen Augen. Als Raoul Sie hatte, er war so verzweifelt......" *Sie nimmt Kathryns Hand, die Chakotays hält, und hält sie nun in ihrer Hand.*

*Kathryn ist für Christines Führsorge sehr dankbar und hält drückt auch ihre Hand.... Als es endlich Nacht wird, macht sich Erik auf die Suche nach den Kräutern, die Chakotay retten können. Kathryn hat ununterbrochen an seinem Bett gewacht und seine Stirn mit kalten Umschlägen gekühlt. Endlich hören Sie ein Geräusch hinter der Tür und erwarten, daß Erik von seiner Suche zurück ist. Doch als die Tür aufgeht steht nicht Erik davor...*
*Es ist natürlich mal wieder die Nervensäge Raoul, der sich auf Christien stürzen will, doch Kathryn geht dazwischen. Aber Raoul zerrt Kathryn zur Seite und sie fällt unglücklich auf ihre rechte Hand. Ihr Communicator fällt vor Christines Füße, sie bückt sich und weicht so Raouls Angriff aus, der hinfällt. Erik erscheint und sieht die Situation, in dem Moment tönt Tuvoks Stimme aus dem Communicator.*
"Tuvok an den Captain." *Christine erschreckt sich zwar zu Tode, drückt aber aus Versehen den Communicator.
Kathryn ruft ihr zu:*
"Kommen sie beide her!" *Erik und Christine sehen sich an, und gehen zu ihr. Raoul zückt seine Waffe und zielt auf Erik. Kathryn ruft in den Communicator:*
"Vier Personen zum beamen!" *und nimmt Christines Hand, die Eriks hält. Kurz bevor sie gebeamt werden, schießt Raoul und trifft Erik in den Bauch. Als sie im Transporterraum materialisieren, fällt Christine in Ohnmacht, Erik wegen des Schusses auch. Chakotay ist sowieso ohnmächtig und Kathryn hat eine gebrochene Hand.*

*Als Kathryn die vertraute Umgebung wiedererkennt, zögert sie nicht lange und befiehlt dem Transporterchief:*
"Beamen Sie uns direkt auf die Krankenstation!" *Ensign Lang nickt nur kurz und betätigt erneut die Kontrollen. Wenige Sekunden später rematerialisieren sie auf der Krankenstation. Der Doctor dreht sich erstaunt um und kommt sofort angelaufen um Kathryn zu helfen, die als einzige noch bei Bewußtsein ist.*
"Doctor an Paris, melden Sie sich umgehend auf der Krankenstation!" *ruft das MHN und hebt zusammen mit Kathryn zuerst Chakotay und dann Erik und Christine auf ein Biobett. Kathryn stöhnt schmerzvoll auf, das gebrochene Handgelenk zu belasten, war keine gute Idee, doch um sich macht sie sich am wenigsten Sorgen. Inzwischen hat der Doctor einen Tricorder zur Hand genommen und scannt alle drei Patienten. Schließlich entscheidet er sich, erst Erik zu behandeln, da dieser schon auf der Schwelle zum Tod steht. Gerade rechtzeitig öffnet sich die Tür zur Krankenstation und Tom kommt hereingestürmt. Schnell erfaßt er die Lage und assistiert dem Doctor. Kathryn geht den beiden aus dem Weg, Erik kann sie sowieso nicht helfen. Sie geht zu Chakotay und beobachtet besorgt seine stetig fallenden Biowerte.*
*Der Doctor hat die Kugel aus Eriks Bauch entfernt und kümmert sich nun um Chakotays Arm. Da er Kathryn böse anguckt, da sie im Weg steht, geht diese zu Christine, welche anfängt zu erwachen*
"Wo...?"

"Ganz ruhig, jetzt ist wirklich alles in Ordnung, wir sind wieder auf der Voyager. Raoul kann uns nichts mehr tun." *Kathryn wirf immer wieder scharfe Blicke zum Doctor, ob dieser auch Chakotay richtig behandelt.
Christine setzt sich unterdessen verwirrt auf und betrachtet mit ungläubigem Blick ihre Umgebung. Als sie zur Seite schaut, fällt ihr Blick auf Erik, der bewegungslos auf einem Bett liegt.*
"Erik!" *schreit sie entsetzt auf und will zu ihm hin laufen.
Doch Kathryn hält sie sanft zurück - ein Fehler, wie sie schnell bemerkt, denn sie hat ihr Handgelenk völlig vergessen und schreit nun auf.*
*Christine rennt trotzdem zu Erik, auch wenn sie Kathryns Schrei hörte und ihr diese Umgebung so unnatürlich erscheint. Sie nimmt sanft Eriks Hand und küßt sie.*
"Verlaß mich nicht, mein Engel." *flüstert sie und beginnt leise zu singen.*

*Der Doctor hält einen Moment mit Chakotays Behandlung inne und ist von ihrer Stimme ganz entzückt. 'Die Dame hat Talent, vielleicht sollte ich mit ihr ein Duett einstudieren.' überlegt er kurz, bevor er sich wieder Chakotay zuwendet. Ihm ist natürlich auch nicht Kathryns Schrei entgangen und als er Chakotay stabilisiert hat, wendet er sich dem Captain zu, die ihm entgegen läuft, allerdings nicht, um sich behandeln zu lassen. Ihr Ziel ist Chakotay, doch der Doctor hält sie energisch fest und komplementiert sie zu einem freien Bett.*
*Kathryn befreit sich und rennt erst mal zu Chakotay*
"Geht es ihm gut?" *fragt sie ängstlich.*
"Ja er ist stabil, darf ich mir nun Ihre Hand ansehen und könnten Sie mir mal sagen wer die beiden sind?" *bringt sie wieder zu dem Biobett und untersucht ihre Hand.*

"Wenn's sein muß." *streckt ihm ihre Hand hin. Während der Doctor den Bruch heilt, sagt Kathryn zu Tom und zu ihm:*
"Das sind Christine und Erik." *Genausogut hätte sie sagen können: 'das sind die neuen Crewmitglieder Matthews und Hetford', Tom und das MHN hätten auch nur antworten können:*
"Aha."
*Als Kathryn keine weitere Erklärung abgibt, sagt der Doctor leise zu ihr:*
"Was ist mit seinem Gesicht passiert?"
*Kathryn antwortet:* "Ich habe keine Ahnung, ich glaube aber, daß er schon von Geburt an so aussah." *Ihre Mine erhellt sich.*
"Doctor, können Sie sein Gesicht nicht wieder herstellen?" *fragt sie ihn bittend mit einem hoffnungsvollen Seitenblick auf Erik.*
*Christine hat die letzten beiden Sätze mitbekommen und sieht sie an.*
"Kann er das?" *dann zum MHN*
"Können Sie das?" *Das MHN wirft sich voller Stolz in die Brust und verkündet:*
"Natürlich kann ich das, aber will er es auch?"
*Christine sieht Kathryn an.*
"Das kann nur er entscheiden."

*Christine hat zum ersten Mal seit langer Zeit wieder Hoffnung geschöpft.*
"Wie geht es Erik, Doctor? Können Sie ihn wecken?" *fragt nun auch Kathryn und tritt neben sein Bett. Der Doctor nickt nur kurz, holt ein Hypospray und sagt:*
"Aber Sie können nur kurz mit ihm reden. Er braucht Ruhe." *injiziert ihm eine Stimulanz. Erik öffnet langsam die Augen.* *Das erste was er sieht ist Christine. Er versucht aufzustehen was natürlich nicht klappt. Christine drückt ihn sanft wieder auf das Bett zurück.*
"Wo sind wir? Wo ist Raoul? Wie geht es dir?" *Seine Stimme ist leise, so unglaublich leise.*
"Wir sind sicher, Raoul ist nicht hier, mir geht es gut, jetzt da Du aufgewacht bist." *Erik versucht sich umzusehen, doch der Doctor versperrt ihm die Sicht.*
"Schlafen sie etwas." *Erik weigert sich zwar doch er schließt die Augen wieder und schläft ein. Christine bleibt bei ihm.*

*Der Doctor untersucht indessen noch Kathryns Wunde am Hals und ist erstaunt, wie gut die Kräuter, die ihr jemand
provisorisch raufgelegt hatte, geholfen haben. Mit dem Hautregenerator ist es natürlich kein Problem, die Wunde vollständig verschwinden zu lassen. Kathryn, die es eigentlich überhaupt nicht leiden kann, wenn der Doctor es mit seiner Behandlung nun so 'übertreibt', wird langsam ziemlich ungeduldig, denn sie will zu Chakotay.*
"Doctor, das ist nur ein Kratzer, das heilt von allein." *macht Anstalten, aufzustehen.*
"Ich muß zu Chakotay!" *sagt Kathryn. Tom ist unterdessen auch nicht untätig und erstellt einen vollständigen Scan von Eriks Gesicht, so daß der Doctor sie Daten nur noch auszuwerten braucht. Er muß heimlich über Kathryns Bemühungen, einerseits dem Doctor zu entwischen und andererseits zu Chakotay zu gelangen, grinsen. Außerdem ist ihm in diesem Moment natürlich klar geworden, daß zwischen den beiden Offizieren nun endlich eine offizielle Beziehung anfängt und er die Wette 17 gewinnen wird.*
*Christine beäugt Tom vorsichtig, als er das Gesicht scannt.*
"Was machen Sie da?"

"Ich sammle Daten, damit der Doctor weiß, wie er sein Gesicht wiederherstellen kann." *antwortet Tom.
Der Doctor überlegt währenddessen, ob er den Captain mit einem Sedativum ruhigstellen soll...*
"Und wenn er nicht möchte?"
*Christine hält ihre Hand über den Scanner und betrachtet das komische Teil ganz genau.* "Bitte lassen Sie das, bitte!" *Tom sieht den Doctor fast hilfesuchend an.*
"Ähhhh, Doctooor?"

*Stirnrunzelnd läßt der Doctor von Janeway ab, was diese natürlich sofort nutzt und zu Chakotay geht.
Das MHN führt Christine wieder zu einem Biobett und versucht sie zu beruhigen.*
"Ich garantiere Ihnen, das Instrument verursacht absolut keine Schäden oder etwa Schmerzen. Er merkt nicht mal, daß Mr. Paris ihn scannt. Ich habe den Captain auch mit diesem Gerät untersucht..." *dreht sich zu Janeway um und sieht etwas ärgerlich aus, als er sie bei Chakotay entdeckt*
"... fragen Sie den Captain, wenn Sie mir nicht glauben."
"Aber.. aber..." *versucht Christine zu protestieren.
Kathryn dreht sich kurz zu ihr.*
"Vertrauen sie ihm."
*Christine nickt und sieht den Doctor an, der nun ihre Wange untersuchen will, sich aber kurz wegdreht. Christine nutzt diese Sekunde um zu Erik zu laufen. Der Doktor holt tief Luft und beginnt mit seiner Schimpftirade:*
"Könnten die Damen vielleicht mal auf IHREN Betten bleiben? ich möchte sie noch untersuchen!" *Kathryn und Christine sehen sich sprachlos an und gehen wortlos zu ihren Betten zurück. Der Doctor untersucht Christine, welche zwar zurückzuckt aber als sie fühlt, daß sich die Wunde schließt, verwirrt ihre Hand and die Wange hält und flüstert:*
"Das würde auch bei Erik passieren?"

"Na ja, so in etwa. Mit einem Hautregenerator allein ist es bei ihm wahrscheinlich nicht getan, aber das Ergebnis einer Behandlung wäre dasselbe." *Der Doctor nimmt den Tricorder, mit dem Tom Erik gescannt hat, geht an eine Konsole und tippt einige Befehle ein. Kurz darauf sagt er zu Christine und Kathryn:*
"Kommen Sie beide bitte her." *Beide Frauen kommen an die Konsole heran, auf der nun das Gesicht eines Mannes zu sehen ist. Christine starrt die Augen des Bildes an und erkennt Erik darin. Atemlos flüstert sie:*
"Ist... ist das Erik?"
*Das MHN nickt.*
"So oder so ähnlich würde er aussehen. Christine streicht langsam über das Gesicht auf dem Bildschirm, eine Träne rinnt über ihre Wange, sie flüstert:*
"Das ist nicht Erik." *Dann dreht sie sich von der Konsole weg, und geht wieder zu dem immer noch schlafenden Erik.*

*Der Captain und das MHN werfen sich einen überraschten Blick zu, sagen aber vorerst nichts weiter. Sie beobachten Christine, die Eriks Hand genommen hat und liebevoll streichelt. Kathryn ist es schließlich, die an Christine herantritt. Sanft legt sie ihr eine Hand auf die Schulter und sagt:*
"Die Entscheidung sollte ganz allein bei Erik liegen, finden Sie nicht auch?"
*Christine nickt.* "Ich weiß, aber das ist nicht der Mann, der hier liegt..... *Sie weint weiter.*
*Kathryn wirft dem Doctor einen Blick zu und dieser kommt zu ihr. Gemeinsam mit Kathryn führen sie Christine wieder zu einem Biobett, auf dem sie rasch einschläft. Dann wendet Kathryn sich wieder Erik zu, betrachtet sein Gesicht und murmelt:*
"Sie hat Recht, er würde sich verändern."
"Wie bitte?" fragt das MHN, das den Satz nicht verstanden hatte.*
"Ach nichts Doctor." *antwortet Kathryn.*
"Wann können wir mit Erik sprechen?" *fragt sie schließlich.*
"Ich denke, zwei Tage sollte er noch Ruhe bekommen, dann ist seine Verletzung wieder gut verheilt." *sagt das MHN mit einem schätzenden Blick auf Erik. Kathryn atmet tief ein und wendet sich dann wieder Chakotay zu.*
"Wie geht es dem Commander?"
"Ihm wird es in einigen Stunden wieder gut gehen, die Wunde war nicht sehr tief, aber nun bitte sagen sie mir wer die beiden sind." *Das MHN ist einfach zu neugierig.*
"Sagen wir, zwei Besucher aus der Vergangenheit. Bitte entschuldigen Sie mich nun, Doctor, ich muß wieder auf die Brücke. Geben Sie mir unverzüglich Bescheid, wenn etwas ist." *Und ohne abzuwarten, ob der Doctor sie überhaupt diensttauglich hält, ist Kathryn auch schon aus der Krankenstation geflohen.*

Einige Stunden später....

*Erik und Christine schlafen beide noch auf ihren Biobetten. Der Doctor hat seine Aufzeichnungen gemacht, als Chakotay beginnt aufzuwachen*
"Doctor...????????" *sehr erstaunt wieder auf der Voyager zu sein.*
"In der Tat, ich bin es." *Freut sich das MHN. Chakotay versucht aufzustehen, doch der Doctor hält ihn zurück. Es gelingt ihm aber nicht und Chakotay verläßt mit wankenden Schritten die Krankenstation um sich auf die Brücke zu Kathryn zu begeben.*
"Doctor an Captain. Chakotay ist erwacht und auf dem Weg zu Ihnen." *Der Doctor grinst hämisch bei dem letzten Satz.*

"Verstanden." *antwortet Kathryn und wartet ungeduldig auf Chakotay.
Als dieser endlich auf der Brücke ankommt, kommt ihm Kathryn sofort entgegen. 'Er sieht noch sehr mitgenommen aus.' findet Kathryn und versucht ihn so unauffällig wie möglich zu stützen, bis er in seinem Sessel Platz nehmen kann.*
"Chakotay, alles wieder in Ordnung?" *flüstert Kathryn ihm zu.*
"Ja, ich bin wieder ganz okay." *schwindelt er und gibt ich allergrößte Mühe, in Topform wie immer auszusehen.
Kathryn, die ihn natürlich sofort durchschaut hat, kann sich ein Grinsen nicht verkneifen.*
"Commander, nach Schichtende werden wir ein Meeting abhalten, bis dahin befehle ich Ihnen, in Ihr Quartier zu gehen und sich noch etwas auszuruhen." *sagt Kathryn nun etwas lauter. Chakotay fängt an zu protestieren:*
"Captain, mir geht es wirklich ausgezeichnet..." *Doch dann sieht er Kathryns Blick, der keinen Widerspruch duldet.*
"Commander, lassen sie mich nicht den Doctor rufen müssen." *sagt sie nun wieder etwas leiser und zwinkert ihm schelmisch zu. Chakotay gibt sich geschlagen.*
"Yes Ma'am." *sagt er und verläßt langsam die Brücke.*
*Mittlerweile ist nun auch Christine wieder erwacht und sieht sich um. Sie läuft erneut zu Erik, etwas verärgert, daß sie eingeschlafen ist. Sie nimmt erneut seine Hand und küßt sie zärtlich. Das MHN erscheint ohne ein Geräusch hinter ihr.*
"Er wird wieder gesund."
*Christine schreit leise auf, da sie sich erschreckt hat.*

"Verzeihung, ich wollte Sie nicht erschrecken." *entschuldigt sich der Doctor.*
"Sie sind gerade zur richtigen Zeit aufgewacht, in 20 Minuten findet ein Meeting statt, bei dem der Captain Sie gerne dabei hätte." *Er schaut Christine an.*
"Vielleicht möchten Sie auch noch schnell duschen und neue Kleidung haben." *sagt er als er feststellt, daß Christines Kleid an mehreren Stellen zerrissen ist.*
*Christine hatte nicht sehr viel wert darauf gelegt wie sie aussieht, sie schaut an sich hinunter.*
"Ich möchte ihn nicht allein lassen."

"Sie können unmöglich zwei Tage auf der Krankenstation verbringen. Machen Sie sich keine Sorgen, er ist hier in den besten Händen und sollte er aufwachen, rufe ich Sie sofort." *Damit tippt er auf seinen Communicator.*
"Doctor an Captain Janeway, meine Patientin ist erwacht und ich empfehle ihr eine heiße Dusche. Könnte Sie ihr bitte ein Quartier zeigen?"
"Ich in gleich da." *Kommt Janeways Stimme aus dem Communicator und wenig später betritt sie die Krankenstation. Christine weigert sich anfänglich, Erik allein zu lassen, Kathryn kann sie jedoch überzeugen, daß sie ihm jetzt sowieso nicht helfen kann und geht mit ihr in ein leeres Quartier.
Sie zeigt ihr, wie die Ultraschalldusche funktioniert und repliziert ihr etwas sauberes zum Anziehen.*
*Kathryn repliziert Christine ein einfaches Kleid (so bätisch), legt es auf den Stuhl und verläßt sie mit der Bemerkung:*
"Ich bin in 30 Minuten wieder da um Sie abzuholen."
*Christine nickt und entkleidet sich dann um eine Dusche zu nehmen. Dann kleidet sie sich wieder an, kämmt ihr Haar um trägt es nun offen, was sie noch zierlicher erscheinen läßt. Es sind noch 5 Minuten Zeit, bis zu Kathryns Rückkehr und so setzt sie sich nieder und blickt sich im Zimmer um.*

*Ihr Blick fällt auf ein Fenster und die vorbeiziehenden Lichtpunkte. Völlig gebannt von diesem Anblick geht sie zum Fenster und schaut hinaus. Der Anblick verschlägt ihr die Sprache. Sie hatte die Sterne bisher nur aus sehr weiter Entfernung erblickt. Jetzt war sie mitten zwischen Ihnen. Christines Vorstellungsvermögen ist damit etwas überfordert, sie kann sich nicht annährend vorstellen, wie so etwas möglich ist.*
"Ich liebe auch den Blick aus den Fenstern." *sagt plötzlich eine Stimme hinter ihr.
Christine dreht sich um und sieht Kathryn in der Tür stehen, die gekommen ist, um sie abzuholen.*
"Es... es ist unglaublich." *In Christines Stimme liegt eine unglaubliche Ehrfurcht.*
*Kathryn nickt.* "Sollen wir gehen?" *Sie deutet zur Tür doch Christine rührt sich nicht.*
"Wie kann das möglich sein?" *fragt sie mit großen Augen.*
"Wo sind wir?"

"Im Delta Quadranten." *antwortet Kathryn. Nach einem kurzen Moment fügt sie hinzu:*
"Im Weltraum auf einem Raumschiff. Haben Sie schon mal den Roman von Jules Verne 'Die Reise zum Mond' gelesen?"
*Christine nickt ungläubig.*
"Stellen Sie sich unser Raumschiff etwas moderner vor. Es heißt übrigens 'Voyager'."
*Christine kann den Stolz in Kathryns Stimme hören, als diese den Namen 'Voyager' sagt.*
"So, da wären wir."
*Kathryn und Christine treten in den Konferenzraum, in dem schon alle übrigen Führungsoffiziere versammelt sind. Kathryn führt Christine zu einem Sessel und nimmt dann selber am Kopf des Tisches Platz. Chakotay, dem die zwei Stunden Ruhe anscheinend gut getan haben, sitzt neben ihr und lächelt. Christine sieht sich verstohlen die anderen Personen an. Die eine Frau in Silber macht ihr etwas Angst, denn sie guckt so ernst und die andere Frau in der gelb-schwarzen Uniform scheint auch mit einer Mißbildung ihrer Stirn geboren zu sein, doch seltsamerweise scheint es niemanden hier zu stören.*
*Sie mustert unauffällig Tuvoks Ohren und sieht dann zu Kathryn.*
"Wie geht es Erik?"

*Die Offizier gucken sich verständnislos an.*
"Darf ich vorstellen?" *Wendet nun Kathryn ein.*
"Das ist unsere Besucherin aus der Vergangenheit, Christine. Ihr Begleiter heißt Erik und befindet sich momentan auf der Krankenstation. Beide haben Chakotay und mich gerettet, nachdem wir im Paris des 19. Jahrhunderts gelandet sind."
*Die Offiziere nicken freundlich, woraufhin sich Christine etwas wohler fühlt.*
"Erik wurde angeschossen, aber er wird wieder gesund werden. Wir sollten aber jetzt besprechen, was mit unseren Gästen passieren soll. Ich hoffe nur, wir haben kein Paradoxon verursacht. Mr. Tuvok, Sie und Harry werden versuchen etwas über Christine herauszubekommen."
*Tuvok und Harry nicken.*
"Solange wir über das Problem nachdenken, werden der Doctor und ich uns um unsere Gäste kümmern. Außerdem erwarte ich einen vollen Bericht, wie sie es geschafft haben, uns in der Vergangenheit zu finden und zurück zu bringen. Hat jemand noch Fragen?"
*Schweigen.*
"Wegtreten."
"Paradoxon?" *Vorsichtig wiederholt Christine das ihr unbekannte Wort, als alle anderen den Raum verlassen haben.*
"Sagen wir so: Sollten Sie z.B. Kinder gehabt haben, werden diese natürlich jetzt nie in ihrer Zeit geboren und leben, worauf sich zukünftige Ereignisse auswirken können. Vielleicht wird eine historisch wichtige Figur niemals geboren werden, weil Sie beide nun aus der Zeit verschwunden sind, verstehen sie das in etwa?"
*Kathryn haßt Zeitreisen und die daraus resultierenden Konsequenzen.*
*Christine errötet bei dem Gedanken an Kinder aber den Rest versteht sie nicht, so schüttelt sie den Kopf.*
*Kathryn seufzt. Sie hat eigentlich nicht erwartet, daß Christine ihre doch recht komplizierte Erklärung verstehen würde.*
"Was möchten Sie jetzt tun?" *fragt Kathryn und mustert Christine.*
"Wo würden Sie gerne leben wollen?"
"Ich möchte da sein, wo Erik ist."
"Gut, aber sie müssen sich überlegen, ob sie auf der Voyager bleiben wollen, auf einem anderen Planeten leben wollen oder vielleicht lieber wieder in ihre Zeit zurückkehren wollen."
*'Falls das möglich ist.' fügt Kathryn noch in Gedanken hinzu.*
"Ich möchte zu Erik" *flüstert Christine*
"Kommen Sie."
*Sagt sie und wenig später befinden sie sich wieder auf der Krankenstation.*
*Christine versucht sich den Weg zur Krankenstation zu merken, gibt es aber auf. Kaum auf der Krankenstation angekommen, umrundet sie sofort den Doctor, der ihn in den Weg tritt und läuft zu Erik, der noch schläft. Der Doctor schaut mißbilligend zum Captain.*
"Sie sollte nicht hier sein, sie stört meine Arbeit."

"Glauben Sie mir, Doctor, ich weiß langsam auch nicht mehr, was ich machen soll. Wie soll ich ihr bloß ihre Lage begreiflich machen." *Sagt sie leise, so daß nur der Doctor sie hören kann.* "Ich muß mit Erik sprechen, von Christine werde ich wohl nichts erfahren. Können Sie ihn schon aufwecken? Ich brauche nur ein paar Minuten und am Anfang ohne Christine." *Kathryn massiert sich die Stirn. Diese ganze Geschichte bereitet ihr Kopfschmerzen.*
"Brauchen Sie etwas gegen Kopfschmerzen?" *Das MHN runzelt die Stirn.*
"Ich bezweifle, daß Sie Christine hier wieder wegbekommen." *zeigt zu Christine, welche an Eriks Bett steht, seine Hand zärtlich hält und sie küßt.*

"Wenn Sie mich so fragen... mit Kopfschmerzen denkt es sich nicht so gut." *antwortet Kathryn und der Doctor geht an einen Tisch und lädt ein Hypospray. Kathryn sieht inzwischen nachdenklich Christine an.*
"Ich werde Tom bitten, ihr das Schiff zu zeigen, in der Zwischenzeit kann ich vielleicht etwas von Erik erfahren. Ah!"
*Kathryn zuckt erschreckt zurück, als sie das kalte Metall des Hyposprays an ihrem Hals fühlt. Doch es tut immerhin seine Wirkung und Kathryns Kopfschmerzen werden nur noch zu einem dumpfen, fernen Klopfen.*
"Christine, ich glaube sie sollten jetzt einmal etwas ausspannen. Das ist ein Befehl."
*Kathryn hatte sofort bemerkt, daß Christine protestieren wollte, deshalb war sie auch bereit, etwas drastischer zu sein. Bei Christine schien das zu wirken.*
"Janeway an Paris, melden Sie sich bitte auf der Krankenstation."
*Tom trifft nach einigen Minuten ein und Kathryn bittet ihn, Christine etwas durchs Schiff zu führen. Schweren Herzens aber auch etwas getröstet durch Toms Charme und Fürsorge machen sie sich auf zu einer Besichtigungstour. Kathryn atmet erleichtert auf, als sie mit dem Doctor und Erik alleine ist. Sie nickt dem Doctor zu und dieser tritt an Erik heran und injiziert ihm ein Mittel. Kurz darauf öffnet Erik die Augen.*
*Erik öffnet nach einer Weile die Augen und sieht sich um, er sieht den Doctor und setzt sich auf, ihm ist zwar schwindlig aber er bleibt sitzen.*
"Wer sind Sie?" *herrscht er den Doctor an. Da Erik sich so abrupt aufgesetzt hat, ist die Decke von seinem Oberkörper heruntergerutscht und hat seinen Oberkörper entblößt. Die Narben seiner Vergangenheit sind nun auch für Kathryn sichtbar, das ist Erik natürlich höllisch peinlich.*
"Und wo sind meine Sachen?" *fragt er etwas ungläubig. Der Doc gibt ihm neue Sachen.*
"Ihre alten Sachen waren mit Blut durchtränkt, wir haben sie entsorgt. Ich bin übrigens der Doctor."
*Der Doctor dreht sich um und bugsiert Kathryn in sein Büro damit Erik sich umziehen kann.*
"Haben sie die Narben gesehen?" *flüstert Kathryn*
"Ja habe ich." *erwidert das MHN.*

"Ich möchte nicht wissen, was er alles durchgemacht haben muß." *fügt Kathryn hinzu.
Der Doctor schaut inzwischen nach Erik, der sich gerade wieder angezogen hat. Er gibt Kathryn ein Zeichen, daß sie wieder kommen kann.*
"Wo bin ich? Wo ist Christine?" *fragt Erik leicht zornig.*
"Christine wird gleich wieder kommen, aber vorher muß ich mit Ihnen etwas besprechen."
*Kathryn muß überlegen, wie sie ihm die Situation erklärt.*
"Sie... befinden sich nicht mehr in Paris im 19. Jahrhundert." *beginnt sie schließlich.*
"Sie sind jetzt auf einem Raumschiff im 24. Jahrhundert. Unsere Medizin ist weit der Ihren voraus, wenn Sie möchten könnte der Doctor Ihr Gesicht wiederherstellen."
*Kathryn geht zu der Konsole, an der auch schon Christine Eriks Bild sah und zeigt Erik nun sein 'wahres' Gesicht.*
*Er sieht das Gesicht auf der Konsole an und sieht zurück zu Kathryn.*
"Sie haben meine Maske entfernt!" *Es ist keine Frage, nur eine wütende und enttäuschte Feststellung. Kathryn nickt zögernd, während der Doctor ein Hypospray bereit macht um Erik wieder zu betäuben.*
"Warten sie." *ruft Kathryn zum MHN.*
"Ich kann es ihnen erklären. Möchten Sie denn nicht so aussehen?" *sie zeigt erneut zu dem Bild auf der Konsole.*
"Wie soll das möglich sein?" *fragt Erik*
"Und warum brachten Sie uns hierher ins 24. Jahrhundert? Und können Sie uns zurückbringen?"

"Wie ich schon sagte, die Medizin ist sehr weit fortgeschritten, der Doctor könnte Ihnen sogar ein völlig anderes Gesicht geben, wenn Sie es wollten. Und in unsere Zeit sind Sie nur durch ein Zufall geraten, so wir auch wir in ihre Zeit durch einen Zufall gerieten. Ich weiß nicht ob es möglich sein wird, sie zurückzubringen."
*Kathryn spricht hastig, denn Erik sieht noch immer bedrohlich aus. Doch als sie mit ihren Erklärungen fertig ist, entspannt er sich wieder ein wenig. Der Doctor läßt das Hypospray wieder sinken. Erik sieht sich noch einmal das Bild dieses für ihn so fremden Mannes an.*
"Ich möchte mit Christine darüber sprechen." *sagt er kalt.
Kathryn nickt und verständigt Tom, daß er mit Christine wieder auf die Krankenstation kommen soll.*
*Tom erwidert Kathryns Ruf und muß sich dann sputen, um Christine zu folgen. Er bringt sie zur Krankenstation und Christine rennt in Eriks Arme.*
"Wie geht es Dir, bist Du in Ordnung?" *wispert sie atemlos.*
"Es geht mir wunderbar, nun da Du wieder da bist, aber es gibt da etwas, was ich mit Dir besprechen muß." *sieht zu Kathryn.*
"Wo können wir ungestört reden?"

"Ich bringe Sie in ein Quartier, kommen Sie."
*Kathryn schaut noch einmal zum MHN, doch das nickt nur. Dann führt sie die beiden in das Quartier, das sie schon Christine zugeteilt hatte und läßt die beiden dann mit den Worten "Falls Sie Fragen haben, rufen Sie mich einfach über Intercom." allein. Vorher allerdings zeigt sie ihnen noch, wie sie sie erreichen können.*
*Christine und Erik diskutieren über 2 Stunden miteinander bis sie Captain Janeway rufen.*
*Kathryn erscheint nach einigen Minuten im Quartier und setzt sich erwartungsvoll auf die Couch.*
*Christine hält sich im Hintergrund während Erik die Konversation mit ihr führt. Er bleibt jedoch stehen.*
"Wir haben uns entschieden." *Er holt tief Luft.* "Ich möchte nicht, daß Ihr Doctor mein Gesicht wiederherstellt."
*Sieht sie nur an, keine Regung im Gesicht. Christine bleibt still, nickt jedoch.*

*Kathryn steht auf und blickt Erik tief in die Augen.*
"Sind sie sich da auch absolut sicher? So eine Chance werden Sie vielleicht nie wieder bekommen." *sagt sie eindringlich, doch Erik und Christine bleiben stumm.*
"Also gut." *sagt Kathryn und setzt sich wieder hin. Sie sieht die beiden an.*
"Dürfte ich aber vielleicht den Grund für Ihren Entschluß erfahren?"
*Erik geht zu Christine*
"Es gibt keinen Grund. Ich wünsche es nicht, und wünsche nicht weiter darüber zu reden!"
*Christines Augen sehen Kathryn flehend an, sie möge nicht weiterfragen*

*Kathryn bemerkt Christines Blick und respektiert Eriks Wunsch.*
"In Ordnung. Jetzt bleibt bloß die Frage offen, was mit Ihnen passieren wird? Haben Sie sich darüber vielleicht auch schon Gedanken gemacht?"
*'Ich hoffe nur, wir müssen die beiden nicht zurückbringen, das könnte ich ihnen nicht antun.' Bevor einer der beiden antworten kann, tippt Kathryn auf ihren Communicator.*
"Janeway an Tuvok und Kim, haben sie über unsere Besucher schon etwas herausgefunden?"
*Von den beiden erfährt sie, daß noch keine Informationen vorliegen. Erik und Christine sehen sich an, als Christine sich aus Eriks Umarmung löst und zu Kathryn geht. Schüchtern fragt sie:*
"Ist es noch immer das Privileg des Captains Paare zu trauen?"

*Kathryn ist überrascht.*
"Ja." *sagt sie dann.*
"Ja, das ist es." *nach einem Moment:*
"Möchten Sie an Bord dieses Schiffes getraut werden?"
*Christine lächelt*
"Ja bitte."
*Erik erscheint hinter ihr und umarmt sie*
"Es wäre uns eine Ehre."

*Kathryn lächelt nun.*
"Es wäre mir eine Ehre. Wann soll die Zeremonie stattfinden?"
"So schnell wie es möglich ist." *antworten Erik und Christine zeitgleich.*
*Kathryn überlegt, ob sie die beiden so einfach trauen darf. Vielleicht wären sie in der Vergangenheit nie zusammen gekommen, wären sie und Chakotay nicht gewesen. Doch jetzt hatte sie es schon versprochen und sie gönnte es einfach den beiden.*
"Wie wäre es in zwei Stunden auf dem Holodeck? Wer soll alles dazu kommen?"
"Ihr Freund Chakotay und der Doctor und Tom. Wer sind denn noch ihre Freunde hier auf dem Schiff?"
*Christine ist sehr aufgeregt.*

"Die Crew ist wie eine Familie, aber meine Offiziere sind gleichzeitig auch meine vertrautesten Bezugspersonen." *Kathryn wollte eigentlich gerne 'Freunde' sagen, doch das wäre unangemessen. Ein Captain hat auf einem Schiff keine Freunde, er ist nur Captain.*
"B'Elanna, Seven, Tuvok, Harry und Neelix gehören dazu. Aber das überlasse ich Ihnen."
*Beide sehen sich an, Erik meint:*
"Von mir aus gern. Es wäre mir eine Ehre, Ihre Kollegen kennenzulernen."
"Mir auch." *fällt Christine ein.*
"Und was ist mit mir?" *hören wir Q's ach so nervige Stimme aus dem Hintergrund.*

*Alle drei wirbeln erstaunt herum.*
"Q!!!" *Kathryn klingt doch recht ärgerlich.*
"Was wollen Sie nun schon wieder?"
*Christine hat sich ja mittlerweile an vieles gewöhnt, doch daß Personen einfach so erscheinen ist zuviel für sie und sie fällt ohnmächtig in Eriks Arme. Erik fängt sie auf und legt sie auf die Couch, dann geht er auf Q los. Q schnippt seine Maske weg und meint:*
"Hoppla, sind wir aber hübsch."
*Das macht Erik rasend und er geht auf Q los, welcher verschwindet. Erik schnappt sich die Maske, die am Boden liegt und dreht sich wieder zu Kathryn.*
"Wer ist das? Und warum spielen sie diese Spielchen mit uns?"

"Q! Hören Sie auf damit!" *ruft Kathryn wütend in den Raum. Q erscheint wieder und sieht kopfschüttelnd auf Kathryn....*
"Oh Kathryn, Sie sind so schön, wenn Sie wütend sind!"
*Erik hat sich in der Zwischenzeit seine Maske wieder aufgesetzt und will gerade wutschnaubend auf Q los, doch Kathryn hält ihm ihren Arm vors Gesicht. Erik bleibt stehen und Kathryn sagt:*
"Das ist Q, ein allmächtiges Wesen, das sich einen Spaß daraus macht, unschuldige Wesen zu quälen. Na los Q, sagen Sie schon, weshalb Sie diesmal hier sind!"
"Um zu sagen, daß du einen Fehler machst, Kathy! Die beiden dürfen nicht heiraten!"
*Christine, Erik und Kathryn gucken sich entgeistert an.*
"Und wieso nicht?" *fragt Christine leise.*

*Q ignoriert Christine und zieht Kathryn in eine andere Ecke des Raumes.*
"Sie muß diesen komischen Raoul heiraten! Aus dieser Beziehung geht ein Kind hervor, was die Musikwelt verändert. Wird dieses Kind nicht geboren... Kathy, Du weißt doch, Du sollst Dich nicht in die Zeit einmischen, böses Mädchen!"

*Kathryn guckt entsetzt zu Christine und Erik. Sie kann sich nur zu gut an Raoul erinnern und jetzt soll Christine wieder zu ihm zurück?*
"Aber sie liebt ihn nicht, Q!" *zischt sie leise, so daß die beiden es nicht hören können.*
"Außerdem, was wird aus Erik?"
"Er wird wahnsinnig und stirbt." *Schulterzucken.*
"Durch Dein Einmischen hast du alles verändert Kathy, aber dieses Kind muß geboren werden!"

*Kathryn würde Q am liebsten den Hals umdrehen und ihn zum Teufel schicken (wenn er mal nicht selbst der Teufel ist) doch ihr Verstand sagt ihr, daß Q recht hat.
'Was soll ich bloß machen?' überlegt sie. Eine Weile steht sie einfach nur ratlos da, dann sagt sie zu Q:*
"Könnten Sie sie zurückbringen und Ihnen die Erinnerungen an unser unfreiwilliges Auftauchen löschen? Das wäre zumindest noch human. Ich könnte Christine nie zwingen einen Mann zu heiraten von dem sie weiß, daß er zu töten bereit wäre."
*Sie blickt Q bittend an.*
*Erik steht auf und geht zu den beiden. Er wirft Q einen tödlichen Blick zu und fragt Kathryn:*
"Sie reden über uns, haben wir nicht ein Recht dabei zu sein?"

*Kathryn und Q blicken ihn beide stumm an, schließlich sagt Kathryn:*
"Ja, sie haben recht, es tut mir leid. Aber ich möchte Ihnen dies eigentlich ersparen. Bitte gestatten sie mir nur noch zwei Minuten mit diesem..." *sie überlegt fieberhaft nach einem besseren Wort als 'Störenfried'* "...Herrn unter vier Augen reden. Ich verspreche Ihnen, ich werde Ihnen alles erzählen."
Kathryn sieht Erik bittend an. Dieser zögert zwar einen Moment, gewährt ihr aber schließlich die Bitte und geht zu Christine zurück.*
"Also Q, können sie das machen oder nicht?" *fragt Kathryn noch einmal.*
"Kann ich, aber warum muß immer ICH deine Fehler korrigieren, Kathy?"
*Kathryn ringt hart um ihre Selbstbeherrschung.*
"Q, es war bestimmt nicht meine Idee ins 19. Jahrhundert gebracht zu werden!" *faucht sie. Dann versucht sie sich ein Lächeln abzuringen.*
"Sie würden mir einen großen..." *'igitt' Kathryn wird schlecht.* "...persönlichen Gefallen tun, wenn Sie die kleine Scharte für uns ausbügeln würden." *Sie blickt Q verführerisch an.*
*Q hat einfach keinen Bock dazu und verschwindet mit den Worten:*
"Sieh zu, wie Du das ausbügelst, meine Süße, ich bleib in der Nähe!"

*Der Captain kocht und zischt ihm wütend nach:*
"Ich bin NICHT Ihre Süße, kapiert?"
"Was hat der Herr denn nun gesagt?" *fragt Erik*
*Kathryn hatte diese Frage befürchtet. Sie beißt auf ihre Lippe und setzt sich dann auf die Couch.*
"Sie müssen wissen, daß dieser Herr allmächtig ist, das sagte ich ja bereits. Er hat die Fähigkeit in Vergangenheit, durch Raum und Zeit und somit auch in die Zukunft zu reisen. Und er sagte mir gerade, daß..." *'Himmel, vielleicht sollte ich Chakotay rufen, bevor Erik mich erwürgt' überlegt sie noch kurz, doch schließlich hat es keinen Sinn die Wahrheit noch länger zu verbergen.*
"...wenn Christine nicht Raoul heiratet, wird ein bedeutender Musiker niemals geboren und die gesamte Geschichte wird sich ändern. Und dann haben wir ein Zeitparadoxon."
"Ich werde nicht zulassen, daß Christine Raoul heiratet. Sie haben gesehen, wie er sich benommen hat. Soll sie so einen Mann heiraten?"
"Ich weiß, und glauben sie mir, es liegt mir nichts ferner als Christine und sie ins Unglück zu stürzen. Doch ich habe einfach keine andere Wahl, verstehen sie das? Ich darf die Geschichte nicht ändern, wer weiß, was sich dadurch alles ändern würde." *Kathryn sieht die beiden mitleidig an.*
"Ich werde Q bitten, Ihnen die Erinnerung an das erlebte zu nehmen, das wird leichter für sie beide."
*'Wenn Q nicht immer nur seine Launen hätte, was um Himmels Willen will er wieder?'*
"Sie wollen uns die Erinnerung nehmen?" *Erik ist verzweifelt.*
"Bitte tun Sie das nicht....."

"Aber könnten sie so weiterleben? Christine, wie sollen sie Raoul jemals lieben mit diesen Erinnerungen?"
*'Und wie soll ich Q dazu bringen, das zu tun?' Kathryn entschließt sich, sofort etwas zu unternehmen.*
"Q!" *ruft sie.* "Wo sind sie?"
*Q ist nicht da, Erik dreht sich zu Christine, welche weinend auf der Couch sitzt. Er geht zu ihr, verzweifelt.*
"Bitte nicht, ich möchte sie nicht verlieren." *Beide sehen Kathryn mit großen Hundeaugen an.*

*Kathryn muß alle Willenskraft zusammen nehmen, die sie noch hat um zu sagen:*
"Es tut mir leid." *Dann verläßt sich den Raum um die Offiziere zu informieren.*
*Q erscheint wieder und zwinkert den beiden zu.*
"Das Spiel wird lustig!" *Bevor die beiden etwas sagen können verschwindet er wieder und wartet auf Kathy auf ihrem Stuhl im Bereitschaftsraum.*

*Kaum auf der Brücke angekommen bedeutet sie Chakotay, ihr in den Bereitschaftsraum zu folgen. Als sie eintritt, grinst sie Q an.*
"Q!" *Chakotay verschlägt es glatt die Sprache.*
"Ah, Kathy, haben sie es endlich geschafft das Herz Ihren ersten Offiziers Chuckles zu gewinnen?" *Q grinst hämisch.*
"Hören Sie Q, was verlangen Sie von mir? Soll ich erst auf Knien darum betteln, daß Sie uns helfen?" *Kathryn klingt leicht verzweifelt.*
"Welch netter Gedanke, nicht wahr Chuckles? Kathryn auf Knien?" *Zwinkert ihn an.*
*Chakotay wird sauer.*
"Hören Sie auf Q, warum sagen Sie uns nicht einfach, was Sie wollen und lassen uns dann in Ruhe?"
*Kathryn hebt beschwichtigend eine Hand.
"Q, entweder, Sie helfen uns oder sie verschwinden. Wenn Sie uns eh nicht helfen wollen, warum sind Sie dann noch hier?"
*fragt Kathryn.*
"Sie würden also wirklich das Glück der beiden aufs Spiel setzen, nur weil ich sagte, sie dürfen nicht heiraten! Sie haben eine sehr hohe Meinung von mir." *baut sich vor den beiden auf und grinst so sehr, daß sich Chakotay und Janeway zusammenreißen müssen um ihm nicht eine zu verpassen.*
"Ich hab Sie REINGELEGT!!!!!!!!!" *lacht sich tot.*

"Q - Sie sind einfach nur W-I-D-E-R-L-I-C-H!" *faucht Kathryn.
Q lacht immer weiter, ihm laufen schon die Tränen runter. Kathryn ist jetzt soweit, etwas zu tun, das sie sonst NIE tun würde. Sie geht zum Replikator und Sekunden später steht sie wieder vor Q. Der hat die Augen geschlossen und kann sich kaum noch auf den Beinen halten. Kathryn klatscht ihm die Torte mitten ins Gesicht.*
"Ich hoffe, sie schmeckt nicht!" *Q hört auf zu lachen und ist fassungslos. Chakotay klappt der Unterkiefer runter, doch dann muß er anfangen zu grinsen.*
*Q ist nun bockig und setzt sich auf den Boden.*
"Du verstehst keinen Spaß, Kathy."

"Oh, und ob ich Spaß verstehe... ich habe im Moment sehr großen Spaß, Q!" *Kathryn setzt nun so ein hämisches Grinsen auf, daß Chakotay sich nicht mehr halten kann und einen Lachanfall bekommt.*
*Der bockige Q schnippt sich die Torte aus dem Gesicht und funkelt Kathryn an.*
"Trau die beiden, Kathy und ich bringe sie zurück. Happy End, Tadaa!"

"Q, wenn Sie mich noch einmal anlügen, werd ich Ihnen vor der gesamten Crew noch eine Torte ins Gesicht klatschen, verstanden?" *Kathryn ist immer noch wütend und Q, allmächtig oder nicht, hat vor einer wütenden Kathryn Janeway doch mächtigen Respekt. Er nickt beschwichtigend.*
"Okay okay, versprochen!"
*Q verabschiedet sich mit den Worten:*
"Ich kehre zur Trauung zurück" *Dann verschwindet er und Kathryn und Chakotay sehen sich an.
Kathryn meint nur:* "Das er so was macht, hätte ich nie gedacht."
*Chakotay grinst immer noch. Kathryn grinst zurück.*
"Und hör auf zu Lachen, ich kann mich nicht konzentrieren!"

*Nur wenig später nach Q's Besuch kehrt Kathryn in das Quartier von Christine und dem Phantom zurück um ihnen die gute Nachricht zu überbringen. Sie betätigt den Türmelder, doch sie bekommt keine Antwort. Schließlich gibt sie ihren Überbrückungscode ein und tritt in ein leeres Quartier. Erik und Christine sind verschwunden.*
"Janeway an Tuvok, unsere Gäste sind verschwunden."
"Tuvok hier, ich versuche sie zu lokalisieren." *was ohne Communicator nicht richtig funktioniert.*
"Captain, ich kann sie nicht lokalisieren." *meldet Tuvok eine Minute später.*

*'Verdammt.' denkt Kathryn und sie verläßt schnellen Schrittes das Quartier.*
"Janeway an den Doctor."
"Sprechen Sie."
"Haben Sie Christine und Erik gesehen? Sie sind verschwunden."
"Nein, hier waren sie nicht."
"Danke Doctor, versuchen Sie irgendeinen Anhaltspunkt zu finden, damit Tuvok sie mit den internen Sensoren finden kann."
"Verstanden."
Kathryn läuft Richtung Shuttlerampe. Als sie den Hangar betritt, sieht sie den zuständigen Offizier auf dem Boden liegen. Sie untersucht ihn rasch und stellt fest, daß er nur bewußtlos ist.*
"Christine? Erik?" ruft sie laut. Plötzlich wird sie von hinten gepackt.*
"Ich werde nie zulassen, daß Christine zu Raoul zurück muß - NIE!" *zischt Erik und drückt ihr die Luft ab.*
"Erik, Erik hören Sie mich an!" *die Luft wird knapp.*
"Q hat nur gespielt, es war ein Spiel für ihn, er wollte sehen, wie Sie reagieren!" *glaubt ihr nicht und drückt zu bis sie ohnmächtig ist, Christine jedoch hat Kathryn in die Augen gesehen als sie es sagte und glaubt ihr.*
"Wir sollten ihr glauben, bitte Erik!" *in diesem Moment ertönt des Doctors Stimme aus dem Communicator:*
"Doctor an Janeway, es gibt einen Weg, Erik zu lokalisieren."
*Keine Antwort.*
"Captain....?"
*Christine, die Janeway in ihrem Umkleideraum beobachtet hat, wie der Communicator funktioniert, drückt auf den Communicator und flüstert:*
"Doctor?"
"Christine? Wo ist der Captain?"
"Sie ist hier, ohnmächtig. Kommen Sie bitte schnell."
"Ich bin auf dem Weg." *Kontaktiert noch schnell Chakotay und macht sich auf den Weg.*

*Chakotay und der Doctor treffen zur selben Zeit im Hangar ein, Chakotay hat seinen Phaser gezogen und der Doctor hat schon den Tricorder in der Hand. Doch als sie den Hangar betreten, finden sie nur Ensign Mulcahey. Der Doctor untersucht ihn kurz und verabreicht ihm dann eine Stimulanz. Chakotay unterdessen ist auf der Suche nach Kathryn. Plötzlich hört er Eriks Stimme.*
"Keinen Schritt weiter, oder Ihre geliebte Kathryn stirbt." *Chakotay bleibt sofort stehen, er weiß, daß mit Erik nicht zu spaßen ist.*
"Erik, bitte, Q hat uns zum Narren gehalten, er macht so etwas öfters. Bitte, sie müssen mir glauben." *steckt seinen Phaser weg und macht einen langsamen Schritt vorwärts.*
*Es ist nur Eriks Stimme zu hören, zu sehen sind alle drei nicht.*
"Kommen Sie nicht näher." *Christine fügt hinzu:*
"Bitte...... Monsieur. Wir möchten nur zusammen sein."
"Geben Sie uns einen Beweis, daß wir Ihnen trauen können." *meint Erik.*

*Chakotay bleibt wieder stehen und denkt fieberhaft nach. Wie soll er bloß beweisen, daß Q gelogen hatte? Schließlich sagt er:* "Ich habe sie noch nie angelogen und tue es auch jetzt nicht. Ich verspreche Ihnen, daß Sie selber entscheiden können, wohin Sie wollen. Bitte vertrauen Sie Kathryn und mir nur noch dieses eine Mal!"
*Schweigen.*
"Kathryn war so wütend über Q's Lüge, daß sie ihm sogar eine Torte ins Gesicht geklatscht hat!" *versucht er sie zu überzeugen.*
"Ich möchte zurück zur Oper, nach Paris, mit meiner Gattin." *Er überlegt eine Weile und beratschlagt sich mit Christine. Christine versucht ihn zu überzeugen, in der Zwischenzeit, während beide diskutieren, erwacht Kathryn.*
"Ohhhhhhhhhh!" *Christine dreht sich zu ihr.*

*Sie hilft Kathryn in eine sitzende Position.*
"Kathryn, wir möchten wieder zurück - aber als Ehepaar." *sagt sie schnell. Kathryn lächelt sie beide an.*
"Dann sollten wir schleunigst mit der Hochzeit beginnen, Q wird Sie dann nach Hause bringen." *Christine hilf ihr hoch und alle drei treten hinter dem Shuttle hervor. Chakotay geht sofort zu Kathryn um zu sehen, ob mit ihr alles in Ordnung ist. Der Doctor scannt sie kurz und stellt eine Quetschung am Hals fest, die er aber schnell behandeln kann. Und dann, zwei Stunden später ist es endlich soweit.*
*Kathryn hat Christine ein Kleid nach Eriks Anweisungen repliziert und Erik trägt seinen Frack. Sie treffen sich auf dem Holodeck, welches eine alte Kirche darstellt. Alle sind da, Erik und Chakotay stehen am Altar, Christine und Kathryn bereiten sich darauf vor, die Kirche zu betreten. Christine hat darauf bestanden, daß Kathryn sie zum Altar führt. Eine von Erik komponierte Musik erklingt, Kathryn, die ihre Galauniform trägt, führt Christine in die Kirche. Erik bleibt bei Christines Anblick der Atem weg. Als sie bei Erik ankommen, nimmt Christine seine Hand, Kathryn betritt die Kanzel und beginnt mit der Zeremonie.*
"Wir haben uns heute hier versammelt, nicht als Starfleet Offiziere, sondern als Freunde und Familie, um diese beiden Menschen in den heiligen Stand der Ehe zu begleiten. Als Captain ist mir die Ehre zuteil geworden, diese Beiden zu trauen. Und so frage ich Dich, Erik, willst Du Christine zu Deiner rechtmäßig angetrauten Ehefrau nehmen, willst Du sie lieben und ehren, bis daß der Tod Euch scheidet, so antworte mit 'Ja'."
*Erik holt tief Luft.*
*Erik sieht Christine tief in ihre hübschen Augen und sagt:*
"Ja, ich will."
*Kathryn wendet sich nun Christine zu:*
"Und so frage ich auch Dich, Christine, willst Du Erik zu Deinem rechtmäßig angetrauten Ehemann nehmen, willst Du ihn lieben und ehren, bis daß der Tod Euch scheidet, so antworte mit 'Ja'."
*Wieder holt Erik tief Luft und betet insgeheim, daß diese ihm so unreal erscheinende Situation nicht nur ein Traum sein möge.*
*Christine sieht Erik an.*
"Ja, ich will."
*Erik traut seinen Ohren nicht, soll es wirklich wahr sein, daß dieses engelsgleiche Wesen 'Ja' zu ihm gesagt hat?* *Chakotay tritt nun vor und hält Erik das kleine Kästchen mit den Ringen drin hin. Erik nimmt Christines Ring heraus und während er ihn an ihren Finger steckt sagt er:
"Möge dieses Ring das Symbol unser ewigen Liebe sein, mein Engel."
*Dann nimmt Christine den anderen Ring und steckt ihn Erik an den Finger.*
"Möge dieses Ring das Symbol unser ewigen Liebe sein, mein Engel der Lieder."
*Kathryn wendet sich nun wieder an beide:*
"Erik. Christine. Mit der mir gegebenen Befugnis von Starfleet Command und der vereinten Föderation der Planeten erkläre ich Euch nun zu Mann und Frau."
*Erik und Christine versinken in einem langen und zärtlichen Kuß, während Chakotay Kathryn einen verheißungsvollen Blick zuwirft.*
*Kathryn bemerkt Chakotays Blick natürlich und schaut etwas scheu zur Seite. Plötzlich ertönt aus einer Ecke ein lautes Klatschen.*
"Bravo!" *hören alle Q's verächtliche Stimme.*
"Wir lieben uns ja alle!"
*und mit einem Schnipp steht er nun zwischen dem jungen Brautpaar und Kathryn, die Q verärgert ansieht.*
"Q, ich hatte Ihr Wort, daß Sie die beiden zurückbringen."
"Aber gewiß Kathy... sofort?" *Kathryn sieht Christine und Erik an.
*Christine sieht Kathryn an und dann zurück zu Erik, beide beratschlagen sich leise, werde aber von Q belauscht, was Erik mit einem bösen Blick quittiert. Q zieht sich zurück, erntet aber auch noch einen bösen Blick von Kathryn. Christine steigt zu Kathryn auf die Kanzel und fragt sie leise ins Ohr.*
"Was wird aus Ihnen und Chakotay?"

"Wie bitte? Was meinen Sie damit? Wir bleiben natürlich hier, wir haben ein Schiff zu führen." *'Vielleicht klappt's ja.' denkt sie und seufzt angesichts dieser schlechten Ausrede. 'Ja, und was ist mit uns?' das war eine verdammt gute Frage, Kathryn sah sich jedoch außerstande, sie zu beantworten. 'Wahrscheinlich würde sich nichts ändern, wir blieben Kollegen und vielleicht finden wir irgendwann nach Hause.' Kathryns Blick trübt sich.*
"Oh. Darf ich sagen, daß sie beiden ein bezauberndes Paar sind? *Q muß natürlich lauschen*
"Ja, Kathy ihr beide seid knuddelig!!" *erntet von Kathryn, Chakotay, Christine und Erik bitterböse Blicke und zieht sich beschwichtigend zurück*
"Wollte ja nur helfen."

"Q, wenn Sie uns helfen wollen, dann bringen Sie die beiden zurück und verschwinden dann für immer!"
*Kathryn ist leicht verärgert über diese Bloßstellung.*
*Tom und Harry tauschen vielsagende Blicke, und auch der Doctor und Neelix grinsen.*
"Wie wäre es Kathy, wenn Du Deinen Chuckles hier und jetzt heiratest?" *plappert Q munter weiter.*

*Kathryn wünscht sich in diesem Augenblick nichts sehnlicher als eine weitere Torte, die sie Q ins Gesicht klatschen kann. Doch so tritt sie dicht an ihn heran und zischt ihm ins Ohr:*
"Q, sie sind widerlich. Verschwinden sie endlich. Ich..." *Kathryn unterbricht überrascht ihre Schimpftirade, denn jemand hat sanft ihren Ellenbogen gepackt.*
*Es ist Christine, die ihr ins Ohr flüstert.*
"Er hat recht, Kathryn."
*Währenddessen versucht Erik, Chakotay davon abzuhalten auf Q loszugehen. Er redet mit ihm über die Idee.*
"Warum denn nicht, Chakotay? Du liebst sie doch, oder?"

*Chakotay wispert zurück:*
"Natürlich liebe ich sie, aber eine Verbindung zwischen uns ist nicht so einfach, laut Vorschrift darf der Captain mit einem Mitglied seiner Besatzung keine Beziehung eingehen."
*Kathryn erzählt Christine unterdessen ungefähr dasselbe.*
*Während Christine betreten schweigt und keine Antwort weiß, überlegt Erik und zeigt auf Q.*
"Kann er euch nicht nach Hause bringen?"

"Er KÖNNTE schon, aber er macht es nicht." *antwortet Chakotay.
Q, der mitbekommen hat, daß Erik auf ihn deutete, kommt näher.*
"Mr. Face, was haben wir denn für Probleme?"
*Erik kann Q zwar nicht leiden und der "nette" Spitzname tut noch seinen Teil dazu, aber er reißt sich zusammen.*
"Wir haben darüber diskutiert, wie er und Kathryn heiraten könnten. Es würde ihre Hilfe beinhalten."
*Christine geht zu Erik und er nimmt sie in seine Arme, sie hat die letzten Worte mitbekommen.*
"Können Sie das tun?"

*Q lacht verächtlich.*
"Oh sicher, ich werde alles tun, was in meiner Macht steht. Das bedeutet, ich werde Sie beide nach Hause bringen und der Captain und ihr geliebter Chuckles müssen selber sehen, wie sie weiterkommen. Selbst ich darf mich nicht in den natürlichen Lauf der Dinge mischen. Also, sind Sie beide nun endlich fertig? Ich habe heute noch was anderes vor!"
"Warum sind sie so gemein zu den beiden?" *faucht Christine ihn an.*
*Q grinst Christine höhnisch an.*
"Mein Kind, es gibt Dinge, die auch ich nicht tun darf, obwohl ich allmächtig bin. Ich bin nicht gemein zu den beiden, wenn ich Chuckles verschwinden lassen würde, das wäre gemein, aber über ihr Schicksal müssen sie alleine entscheiden. Da kann ich auch nichts machen."
*kurzes Schweigen.*
"Können wir dann endlich los?" *fragt Q genervt.*
*Erik flüstert zu Christine.*
"Es nützt nichts, er will einfach nicht." *Christine will zwar protestieren, aber Q redet dazwischen.*
"Ich will schon, Mr. Face, was denkst Du, wie lange das mit den beiden schon so geht? *verdreht die Augen.*
"Dieses Geschmachte und Geziere, es ist zum Kotzen. Nichts läge mir näher, als die beiden in Hochzeitssachen zu stecken."
*schnippt und es geschieht, Kathryn trägt ein weißes Brautkleid, Chakotay einen Frack.*
"Und einen Priester herzuholen."
*schnippt und ein Priester steht da.*
"Aber meine süße kleine Christine.. " *Erik guckt sehr böse* "..es geht nicht."
*schnippt und alles ist wieder weg.*

*Kathryn und Chakotay sehen sich verblüfft an. 'Was würde ich dafür geben, Dich noch mal in so einem Kleid zu sehen.' denkt Chakotay und verfällt in einen Tagtraum. Kathryn bemerkt das natürlich und wird in dem Moment auf Q mächtig sauer.*
"Q!!!!!!!!!" *zischt sie und hätte ihn fast am Kragen gepackt.*
"Das reicht jetzt. WANN wir heiraten, ist unsere Sache und glauben sie mir, wir werden es garantiert nicht tun, wenn SIE dabei sind!"
*'Oh oh.' kommt es Kathryn siedend heiß in den Sinn. Jetzt hatte sie sich eindeutig verplappert. Chakotay schaut sie entgeistert an, und Tom und den anderen Gästen, einschließlich Q fällt die Kinnlade runter. Kathryn wird rot und wendet sich zum Gehen. Doch gerade als die Holodecktüren sich öffnen, wird sie erneut festgehalten. Sie dreht sich verärgert um und schaut direkt in Chakotays tiefbraune, strahlende Augen.*
"Du würdest mich also heiraten?" *flüstert er.
Erik und Christine, die gefolgt sind, nicken, um sie aufzumuntern.
Auch Q steht nur da und guckt sie an.*
"Mensch, sag endlich JA! Ich verschwinde auch während der Zeremonie."

*Kathryn guckt sich hilflos um. Ihre Offiziere lächeln sie aufmunternd an, Tom nickt ihr zu und grinst breit.*
"Ich..." *'Nein, das habe ich nur gesagt, um Q loszuwerden.' kommt ihr die erste Ausrede in den Kopf, doch sie weiß, wenn sie DAS sagen würde, hätte sich Chakotay für immer verloren. In ihr entbrennt ein harter Kampf zwischen dem Captain und Kathryn, Pflichtbewußtsein und Verlangen. Chakotay wird langsam nervös doch schließlich sagt Kathryn:*
"Ja. Ich liebe Dich seitdem wir uns das erst mal gegenüber standen."
*Chakotay glaubt, sich verhört zu haben, zwar hatte sie ihm schon gesagt, daß sie ihn lieben würde, aber noch nie vor den gesamten Offizieren! Und schon gar nicht, daß sie ihn heiraten würde! Chakotay nimmt Kathryn bei den Hand und geht auf Q zu. "Q, ich bitte sie darum, die Szenerie von vorhin wieder zu erschaffen. Mit einer Ausnahme: Tuvok müßte als 'Pfarrer' agieren."
*Sieht Tuvok an, der nickt.*
*Q grinst.*
"Und wenn ich nun nicht mehr will?!" *Alle Offiziere, inklusive Erik und Christine gehen bedrohlich auf Q zu.*
"Ist ja gut, das war ein Scherz...."
*schnippt das Brautkleid und den Frack zurück und schnippt Tuvok in eine altmodische Pfarrertracht.
Tuvok guckt relativ ungläubig zum Captain.*
"Captain, das ist albern."
*Kathryn sieht Q an und selbiger schnippt Tuvoks normale Sachen zurück und verschwindet.*

*Chakotay führt Kathryn vor den Altar und Tuvok fängt an zu sprechen:*
"Da der Captain die Trauung nicht selber durchführen kann, bin ich befugt, die Zeremonie durchzuführen." *wendet sich an Chakotay:*
"Commander Chakotay, sind sie gewillt, Captain Kathryn Janeway zu ihrer gesetzlich angetrauten Ehefrau zu nehmen? Wollen Sie sie lieben und ehren, bis daß der Tod Sie scheidet?"
*Chakotay sieht Kathryn tief in die Augen und flüstert.*
"Ja ich will."
*Tuvok nickt und wendet sich an Kathryn.*
"Captain Janeway, sind Sie gewillt, Commander Chakotay zu ihrem gesetzlich angetrauten Ehemann zu nehmen? Wollen Sie ihn lieben und ehren, bis daß der Tod Sie scheidet?"
*Sie sieht Chakotay an und erwidert:*
"Ja ich will."
*Tuvok nickt erneut.* Mit der mir gegebenen Befugnis von Starfleet Command und der vereinten Föderation der Planeten erkläre ich Sie nun zu Mann und Frau. Sie dürfen Ihre Braut küssen."

*Chakotay nimmt zärtlich Kathryns Gesicht zwischen beide Hände und zieht sie zu sich heran. Wie in Zeitlupe nähern sich ihre Lippen, bis sie endlich aufeinander treffen. In dem Moment jubeln und applaudieren alle.*
"Endlich, das wurde aber auch Zeit." *seufzt Tom und wendet sich an Harry.*
"Harry, wie war das mit der Wette 17?" *grinst breit. Harry verdreht die Augen.*
"Okay okay, Du hast gewonnen."
*Kathryn und Chakotay haben sich inzwischen wieder zu Tuvok gedreht, denn eins fehlt ja noch - die Ringe. Doch wenn Q schon etwas schnippst, dann aber auch richtig. Auf dem Altar erscheint auf einmal ein rotes Samtkissen, auf dem zwei Ringe liegen. Kathryn und Chakotay stecken sie sich gegenseitig an und dann werden die beiden auch schon mit Glückwünschen überhäuft.* *Q erscheint wieder zwischen Erik und Christine.*
"Sind die beiden nicht niedlich?" *Beide drehen sich von Q weg, Q ignoriert das, pflanzt sich zwischen Janeway und Chakotay und gibt beiden einen dicken Kuß auf die Wange, den beide wieder abwischen.*
"So, wollen wir nun unsere beiden anderen Turteltauben zurückbringen?"

*Kathryn guckt zu Christine und Erik. Dann geht sie auf die beiden zu, gefolgt von Chakotay. Kathryn umarmt Christine:*
"Vielen Dank und geben Sie gut auf sich Acht. Wir werden Sie nie vergessen."
*Sie wendet sich nun Erik zu, etwas unsicher, ob sie ihm einfach die Hand reichen soll oder nicht. Doch Erik kommt ihr zuvor, nimmt ihre Hand, verbeugt sich und gibt ihr einen Handkuß, wie er im Buche steht.*
"Madame, wir werden ihre Hilfe niemals vergessen." *dann wendet er sich zu Chakotay und schüttelt ihm die Hand.*
"Danke Monsieur und viel Glück mit Ihrer Gattin." *er lächelt ihn und Kathryn an.
Christine ist mittlerweile zu Chakotay gegangen, um sich auch bei ihm zu verabschieden, weiß aber nicht so recht, was sie machen soll. Chakotay gibt ihr einen leichten Handkuß und meint:*
"Auf Wiedersehen und alles Glück der Welt."
"Können wir dann nun endlich?" *quengelt Q.*

*Kathryn dreht sich zu Q.*
"Ist ja schon gut, man wird sich ja wohl noch in Ruhe verabschieden dürfen..." *Q tritt nun zwischen Erik und Christine, diese winken ein letztes mal und alle drei verschwinden dann in einem weißen Licht.
Kathryn kuschelt sich etwas wehmütig an Chakotay.*
"Ich werde sie vermissen."
"Ja, ich auch." antwortet Chakotay und küßt Kathryn auf die Stirn.*
"Hey, gibt's hier auch noch eine Hochzeitsfeier mit Kuchen?" *tönt Tom's Stimme frech hinter den beiden. Kathryn und Chakotay drehen sich lachend um.*
"Natürlich Tom." *und zwei Sekunden später steht eine riesige Hochzeitstorte auf dem Tisch.*
*Daneben steht Q.*
"Die beiden sind sehr glücklich... ach ja, sie werden 3 Kinder haben... Kathryn, Chakotay und Tom.." *grinst.*

*Und verschwindet wieder. Kathryn, Chakotay und Tom starren sich mit großen Augen an.*
"Er hätte mir wenigstens sagen können, wieviel Jungen und wieviel Mädchen wir haben werden." *grummelt Tom etwas säuerlich.*
"Zwei Jungs und zwei Mädchen." *Das war aber der endgültig letzte Kommentar von Q.*
*Tom fällt die Kinnlade runter.*
"Vier Kinder? Oh Gott, hoffentlich nimmt mir das B'Elanna nicht übel!" *denkt er etwas zu laut, denn um ihn herum brechen alle in schallendes Gelächter aus.*
*Q kann's nicht lassen.*
"Wollt ihr beiden eure Statistik auch gleich haben?*
*Kathryn und Chakotay sehen sich groß an...*

"Nein, wir wollen uns überraschen lassen." *sagt Chakotay und Kathryn ist sowieso etwas perplex, daß sie noch Eltern werden könnten.*
"Na gut, dann nicht." *Q verschwindet endgültig.*
*Tom grinst.* "Können wir dann endlich essen?"
*Alle lachen und Kathryn und Chakotay schneiden die Torte an. Nach einer langen Weile gemütlichen Plauderns und Lachens, flüstert eine leise Stimme Chakotay zu:*
"Wie wäre es, wenn wir beide uns nun verabschieden?"
*Es ist Kathryn, die ihn verliebt anlächelt, er lächelt zurück und weiß genau was sie meint. Er steht auf und nimmt Kathryns Hand.*
"Verehrte Gäste, wir verabschieden uns nun."
*Alle grinsen sie an, und beide versuchen ihre Autorität zu wahren als sie das Holodeck verlassen. Aber kaum hat sich die Tür zum Turbolift geschlossen, versinken beide in einem leidenschaftlichen Kuß, den sie bis zum Erreichen von Kathryns Quartier nicht unterbrechen*

*ENDE*